
von Larry
George hatte seinen Kaffee getrunken und war gegangen.
Mia fand George sehr nett aber sie wusste das es ihm aus irgendeinem Grunde nicht gut ging.
George war wieder zu seinen Eltern gegangen und saß zum ersten Mal seit dem Tod seines Zwillings wieder im Wohnzimmer.
Auch Ron saß zusammen mit Hermine im Zimmer und sie konnten es nicht lassen ihn anzustarren.
Irgendwann explodierte er
>Seh ich aus wie ein Tier im Zoo? Oder wieso müsst ihr mich so anstarren? <
Ron antwortete nicht sondern ging einfach aus dem Raum und auch Hermine war es unangenehm.
George wollte nicht das sie sich unwohl fühlt und ging einfach wieder.
In der Winkelgasse war nichts los aber er hörte lautes Geschrei aus dem Cafe in dem er am Mittag gesessen hatte.
Mia stand ihrem Ex Freund gegenüber, er war zu ihr gekommen obwohl sie ihn nie mehr sehen wollte.
Paul schrie sie an und sie fing an zu weinen.
George wollte wissen was der Typ ihr antat aber er hielt sich zurück.
>Du bist unfähig Mia du gehörst hier nicht her<
Mia rannte aus dem Cafe und rammte George der wie angewurzelt in ihr verwientes Gesicht sah.
Ihre Wangen waren gerötet und ihre Augen aufgequollen aber sie war immer noch das hübscheste was er je gesehen hatte.
Sie sah zu ihm hoch und er fasste sie an den Schultern
>Alles in Ordung? <
>J-ja tut mir leid ich bin ein Schussel<
Sie lächelte wieder und Georges Herz wurde weicher und wärmer.
Mia sah in seine Augen und sah wieder diese tiefe Trauer die wohl alles in ihm eingenommen hatte.
>Wieso weinst du denn? <
>Nicht so schlimm aber sag mal möchtest du etwas mit mir trinken gehen? Vielleicht was stärkeres? <
>Sehr gerne< George versuchte ein Lächeln was ihm auch halbwegs gelang aber sie hatte ihn völlig mit ihrem Lächeln eingenommen.
Mia wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und setzte ihre gewöhnliche Miene wieder auf.
George wusste nicht was er machen sollte denn Mia nahm seine Hand und zog ihn mit sich in eine Bar.
Seine Hand fühlte sich kalt an und war rau aber Mia drückte sie sodass ihre Wärme auf George überging.
Als sie die Bar betraten überströmte sie der Geruch von Alkohol.
Mia zog George an einen kleinen Tisch in der Ecke und sie setzten sich auf die rot gepolsterten Stühle und bestellten.
George bestellte für beide einen Feuerwhiskey.
Mia nahm ihr Glas und leerte es in einem Zug. George konnte nicht anders als sie anzulachen.
Sie war so anders als George.
Sie lachte mehr wie er.
Sie sah so jung aus mit ihren Sommersprossen.
Sie sah ihn immer an als wäre er etwas besonderes.
George nahm einen Schluck seines Whiskeys und sein Hals fing an zu brennen.
Er war es gewohnt denn seit Freds Tod trank er andauernd um den Schmerz zu überdecken.
Nach und nach füllte sich der Tisch mit Gläsern und sie tranken zusammen aber sie sprachen nicht.
Mia merkte ganz genau das George mit jedem Schluck lockerer wurde aber seine Härte nicht ablegen konnte.
Ihre Neugier wuchs immer mehr aber sie war sich sicher das George abblocken würde.
Als Mia 28 Gläser und George 23 Gläser getrunken hatte lallte George irgendwelche Sätze ohne zusammenhang.
Sie bezahlte und griff nach dem halb bewusstlosen George der halb auf dem Stuhl hing.
Mia legte ihm einen Arm um die Hüfte und zog seinen Arm um ihre Schultern.
George klammerte sich an sie und versuchte es ihr nicht all zu schwer zumachen ihn zu befördern.
Als sie vor Mias Tür standen zog sie ihn in ihre Wohnung.
Sie legte ihn in ihr Bett und deckte ihn zu.
Mia zog sich um und legte sich auf das Sofa.
Am nächsten Morgen kochte Mia Kaffee und ging in ihr Zimmer wo George noch schlief.
Sie ging hinein und setze sich zu ihm aufs Bett.
George hatte einen unruhigen Schlaf, er zappelte und stöhnte auf.
Auf seiner Stirn bildeten sich Schweißperlen die Mia sanft abwischte.
In Georges Traum durchlebte er jeden Tag ohne seinen Bruder erneut und er konnte nicht aufwachen.
Mia rüttelte ihn sacht sodass er aufwachte.
Als George sie Augen aufmachte meinte er er wäre im Himmel, er sah Mia mit ihren wundervollen Augen und ihrem Gleichmäßigen Haar.
Sie sah ihn voller Sorge an und reichte ihm eine Tasse Kaffee.
>Danke Mia und tut mir leid<
>Was tut dir denn leid? <
>Das ich zuviel getrunken habe und dir zur Last gefallen bin das gehört sich nicht<
>Ach Quatsch ich wohnte dich ganz in der Nähe<
Ihr Lächeln war aufrichtig aber George fühlte sich schlecht, wegen ihm hatte sie auf dem Sofa geschlafen.
George stand auf und bedankte sich nochmal bei ihr. Mia wollte ihn unbedingt wieder sehen.
>Wo wohnst du denn? Vielleicht komm ich dich mal besuchen<
Er konnte ihrem Lächeln nicht wiederstehen
>In Ottery St. Catchpole bei meinen Eltern es ist ein kleines Haus das etwas ramponiert aussieht<
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