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Fanfiction

Proud to be Persistent - Kapitel 2 – Für die Freundschaft von zweien, braucht es manchmal die Geduld von einem

von Pigwidgeon

Es war ein wunderschöner Tag. Die Sonne schien warm auf die Schüler herab, die sich in kleinen Grüppchen auf den Wiesen rund um das Schloss herum sonnten, der Himmel strahlte in einem atemberaubenden Blau und sämtliche Pflanzen standen in voller Blüte. Eigentlich der perfekte Tag zum Nichtstun, zum Spaß haben und dazu, einfach die freie Zeit mit seinen Freunden zu genießen; allerdings nicht für die Schüler der fünften Klasse.
Als die Mädchen endlich ihren Stammplatz unter der mächtigen Buche erreichten, die ihr fülliges Blattwerk eindrucksvoll in den wolkenlosen Himmel reckte, hatten ihre vier Freunde die Nasen schon tief in die Schulbücher gesteckt.
Bereits vom weiten hatte Rose ihre koreanische Freundin Lane Rhee erkannt, die ihr schulterlanges, lockiges Haar seit kurzem in einem auffälligen kirschrot trug. Lane war ein wirklich hübsches Mädchen. Sie hatte die für den asiatischen Raum typischen dunkelbraunen Mandelaugen, ganz wunderbar weiche Gesichtszüge und eine kleine Stupsnase.
Neben der zierlichen Gryffendore hatte es sich Jason Howard, der Kapitän der Gryffendore Hausmannschaft auf der Erde bequem gemacht und las über ihre Schulter hinweg ein vergilbtes Stück Pergament. Mit Alec Sumner und Albus Potter war ihre Clique komplett. Manchmal gesellten sich zusätzlich noch Rose´ Bruder Hugo, ihre Cousine Lilli oder andere befreundete Hogwartsschüler dazu, doch eines war überall im Schloss bekannt; diese sechs waren unzertrennlich.
Vertieft in ihre Vorbereitungen für die anstehenden Prüfungen bemerkten sie die Ankunft der zwei Freundinnen erst, als Jeanine mit einem fröhlichen „Hey Leute“ auf sich aufmerksam machte. Ihre Freunde erwiderten den Gruß weit weniger enthusiastisch, was Rose nicht weiter verwunderte, da es in letzter Zeit außer Jeanine vermutlich niemanden gab, der noch wirklich gute Laune hatte.
Ohne einen weiteren Gedanken an Rose zu verschwenden, lief Jean mit einem strahlenden Lächeln auf den Lippen zielstrebig auf den breiten Baumstamm zu, an dem ihr Freund lehnte und sie mit demselben Ausdruck des Glücks in den grünen Augen sehnsüchtig erwartete. Seit einem halben Jahr waren Albus und Jeanine nun schon ein Paar und noch immer wirkten sie so verliebt wie am ersten Tag. Rose blieb stehen und beobachtete wie sich ihre Freundin neben den gutaussehenden Ravenclaw ins Gras sinken ließ, mit einer Hand liebevoll durch sein unbändiges, rabenschwarzes Haar strich und er ihr einen zärtlichen Kuss auf die Stirn drückte. Es war schön zu sehen, wie es sein könnte, wenn man den richtigen findet.
„Na Rose, bist du stehen gelassen worden?“, kam es von Alec, der nicht weit von den beiden entfernt im saftig grünen Gras saß und mit seinem schmalen, dunklen Zauberstab die schwungvollen Bewegungen aus dem Zauberkunstbuch nachahmte. Er schob sich mit der freien Hand lässig das dunkelbraune Haar aus den sanften hellblauen Augen, das ihm wie immer ungewollt die Sicht verschleierte und lächelte Rose aufmunternd zu. Wie ihr Lieblingscousin Albus war auch Alexander in Ravenclaw und obwohl sie unterschiedlichen Häusern angehörten, konnte sich Rose die zwei Jungs aus ihrer kleinen Gruppe einfach nicht mehr wegdenken. Sie lächelte.
„Es scheint ganz so. Aber unserem Traumpaar kann man das wohl kaum verübeln!“, erwiderte sie schulterzuckend, ging an den Griffendores Lane und Jason vorbei, die sich nun Rücken an Rücken abwechselnd Zauberformeln abfragten und nahm wie selbstverständlich an der rechten Seite ihres besten Freundes Platz.
Einen kurzen verzauberten Moment lang ließ Alec das Zauberspruchbuch, Zauberspruchbuch sein, wandte sich der hübschen Rothaarigen zu und sah ihr lächelnd in die Augen. Unwillkürlich beschleunigte sich ihr Herzschlag. Rose mochte Alec. Sie mochte ihn sehr und manchmal fragt sie sich sogar, ob sie ihn vielleicht mehr mochte, als gut für sie war. Es gab immer wieder Situation in denen sie glaubte, mehr als nur Freundschaft für ihn zu empfinden. Besonders, wenn seine leicht geöffneten Lippen nur wenige Zentimeter von ihrem Gesicht entfernt waren und dieses wunderbare warme Leuchten in seine Augen trat.
Eilig wandte sie den Blick ab, gab vor etwas in ihrem Rucksack zu suchen und zog schließlich ihr Kräuterkundebuch hervor, das sie wahllos irgendwo in der Mitte aufschlug, um so zu tun, als würde sie sich eine Definition einprägen. Sie glaubte von Alec ein leises, kaum vernehmliches Schnauben gehört zu haben, aber als sie ihm einen verstohlenen Blick aus den Augenwinkeln zuwarf, übte er bereits wieder fleißig die Bewegung für den Engorgio-Zauber. Noch nicht einmal mit Jeanine hatte sie über ihre Zweifel gesprochen, denn sie war sich sicher, dass es zwischen ihr und Alec nie wieder so sein würde wie jetzt, sobald sie die Worte laut aussprach. Sobald sie sich eingestand, dass sie sich möglicherweise in ihn verliebt hatte. Es würde ihre perfekte, unkomplizierte Freundschaft zerstören.
Es durfte einfach nicht sein.
Ein sanfter Luftzug brachte den imposanten Baum über ihren Köpfen zum Rauschen und blies Rose feine rote Strähnen ins Gesicht. Es war vollkommen still unter ihrer Buche und sie betrachtete gedankenverloren die hellen, wabernden Lichtflecken, die das Sonnenlicht durch das dichte Blätterdach auf die sanft wogenden Grashalme warf, ehe sie lustlos in ihrem Kräuterkundebuch blätterte, bis sie schließlich die Stelle fand, an der sie das letzte Mal aufgehört hatte.

Eine Zeit lang las sie still in ihrem Buch und versuchte erfolglos sich die magischen Heilpflanzen des Südseeraums mit ihren besonderen Eigenschaften einzuprägen. An diesem Morgen fiel es ihr irgendwie besonders schwer sich zu aufs Lernen konzentrieren, allerdings schien es bei den anderen auch nicht viel besser zu laufen. Alexander fluchte leise vor sich hin, wenn von Zeit zu Zeit bunte Funken aus seinem Zauberstab stoben, weil er eine Bewegung nicht sauber ausgeführt hatte und Lane war aus Trotz sogar drauf und dran ihr verhasstes Zauberspruchbuch in Flammen aufgehen zu lassen.
Albus und Jeanine hockten währenddessen dicht beisammen am Stamm der Buche und redeten angeregt miteinander, wobei Rose stark vermutete, dass sich ihr Gespräch wohl kaum um die Prüfungsthemen drehte. Seit Wochen lernten sie nun Tag für Tag unter diesem verdammten Baum, um sich auf die Prüfungen vorzubereiten und es schien einfach kein Ende zu nehmen.
„Seht euch das an, er tut es schon wieder“, stieß Alec plötzlich wütend hervor und Rose zuckte unter seinem scharfen Tonfall zusammen.
„Wer tut was?“, fragte Lane interessiert, glücklich über die willkommene Ablenkung, und ließ den Blick suchend über das Gelände schweifen.
„Malfoy starrt Rosie an!“, erklärte Alexander verärgert und nun legte auch Jason das Buch aus der Hand. „Wo sitzt Malfoy denn?“
Alec nickte abschätzig in Richtung See und als Rose seinem Blick folgte, konnte sie tatsächlich Scorpius am Ufer ausmachen, der neben seinem Kumpel Dean Michaelsen an einem großen Findling lehnte und ganz offensichtlich in ihre Richtung sah. Im Sonnenlicht schimmerte sein helles Haar golden.
„Woher wollt ihr eigentlich so genau wissen, dass er Rose ansieht?“, fragte Jeanine grinsend. Ihre Freunde wandten sich überrascht zu ihr um, wussten nicht worauf sie hinaus wollte. „Habt ihr denn noch gar nicht drüber nachgedacht, dass seine schmachtenden Blicke gar nicht ihr sondern möglicherweise auch Jason gelten könnten?“
Die drei Mädchen und Jason brachen in schallendes Lachen aus - ganz im Gegensatz zu Albus und Alec, die nur einen unsicheren Blick tauschten und betreten zu Boden sahen.

Obwohl nun schon vier lange Monate vergangen waren, seit Jason sich geoutet hatte, wussten die zwei noch immer nicht so Recht, wie sie damit umgehen sollten, dass ihr bester Freund schwul war.
Die Mädchen hatte sein Geständnis damals nicht sonderlich überrascht, da sie schon des Öfteren vermutet hatten, dass er nicht in der gleichen Art und Weise an Mädchen interessiert war, wie seine gleichaltrigen Kumpels. Rose hatte sich für ihn gefreut, ihn freundschaftlich in die Arme gezogen und ihm versichert, dass sich für sie nichts ändern würde, dass er immer noch ihr Freund sei und sie immer auf seiner Seite stehen würde. Auch Jean und Lane gingen absolut locker mit seiner neuen Einstellung um, ja sie fanden es sogar cool einen schwulen Kumpel zu haben. Keine der Freundinnen hatte ihn anders behandelt als vorher oder gar jemand anderen in ihm gesehen. Er hatte sich schließlich nicht verändert. Jason war noch immer derselbe sympathische Junge mit den samtenen rotblonden Haaren und den klaren dunkelblauen Augen, der Rose bereits am ersten Abend in Hogwarts so sehr zum Lachen gebracht hatte, dass sie Hannah Freeman in der Großen Halle ihren Kürbissaft auf den nagelneuen Umhang geprustet hatte.
Albus und Alec allerdings waren aus allen Wolken gefallen. Er war ihr bester Freund. Was wäre, wenn er sich plötzlich in einen von ihnen verlieben würde? Sie konnten sich einfach nicht an den Gedanken gewöhnen, dass ihr Kumpel nun anders war als sie. Sie wussten nicht wie sie sich ihm gegenüber verhalten sollten und gingen zuerst auf Abstand. Sollten sie so tun, als wäre nichts gewesen, sollten sie einfach nicht darüber reden und die Sache vergessen? Anfangs hatten sie sogar versucht ihn mit hübschen Mädchen ‚zur Besinnung‘ zu bringen, die ihm zeigen sollten, was er so alles verpasste. Die Ravenclaws wollten seine Entscheidung schlicht und ergreifend nichts akzeptieren und obwohl Jason nie ein schlechtes Wort über die zwei verloren hatte, wusste Rose wie sehr ihn das Verhalten seiner Freunde verletzt hatte. Inzwischen hatte sich das Verhältnis der Jungs wieder etwas gebessert, denn Alec und Albus schienen nun endlich Jasons Entschluss anerkannt zu haben. Dennoch würde es seine Zeit brauchen, bis es zwischen den Drein erneut so sein würde wie zuvor.

„Bei mir hätte er es auf jeden Fall viel leichter als bei dir“, witzelte Jason, als sie sich wieder einigermaßen unter Kontrolle hatten, und zwinkerte Rose verschwörerisch zu. „Mal im Ernst, ich kann echt nicht verstehen, wie du ihn immer und immer wieder von der Kante stoßen kannst.
Ich meine, hast du seine Haare gesehen, seine Augen, sein Gesicht? Hast du ihn dir wirklich schon mal bewusst angesehen? Wie kann man so jemanden nur abblitzen lassen?“ Er zog fragend die Augenbrauen hoch.
„Wenn du ihn so toll findest, kannst du ihn gerne haben! Ich will ihn nicht“, grummelte Rose und blickte finster zum See, wo Scorpius und Dean die Köpfe zusammengesteckt hatten. Ihr entging jedoch nicht, wie sich Alexanders angespannte Züge bei dieser Klarstellung augenblicklich glätteten und sich ein hauchdünnes Lächeln auf sein Gesicht malte. Ihr wurde leichter ums Herz.
„Stellt euch nur mal die Gesichter seiner weiblichen Fans vor, wenn sich plötzlich herausstellt, dass ihr Mister Sexiest-Man-Of- Hogwarts die ganze Zeit über in einer anderen Lieger gespielt hat!“, sagte Lane kichernd und zupfte gedankenverloren Grashalme aus den kühlen Erde. Ihr Schulbuch lag achtlos neben ihr im Gras.
Niemand dachte auch nur im Entferntesten daran, seine Bücher erneut aufzuschlagen und weiter zu büffeln.
„Das wär doch mal was. Vielleicht würde er dann ja endlich damit aufhören, Rose mit den Augen zu verschlingen“ Der bittere Unterton in Alecs Stimme schien nicht nur Rose stutzig zu machen.
„Mit den Augen verschlingen? Übertreibst du da nicht ein wenig?“, entfuhr es Lane und auch Albus musterte ihn skeptisch mit leicht gerunzelter Stirn. „Warum stört es dich eigentlich so sehr, dass Malfoy sich für Rose interessiert?“
Alle Blicke richteten sich erwartungsvoll auf Alec, dessen Wangen sich zart rosa färbten. Ob nun aus Verlegenheit oder Wut konnte Rose nicht erkennen.
„Tut es doch gar nicht!“, empörte sich der Ravenclaw und funkelte seine Freunde wütend an. „Ich kann ihn einfach nicht ausstehen, ok? Er ist ein Idiot. Ein arroganter, selbstgefälliger Idiot … und ich finde, Rose hat jemand besseres verdient als ihn!“
„Du tust ja so als wären wir schon verlobt“, stellte Rose argwöhnisch fest.
„Meinetwegen kann er mir solange sabbernd nachstarren wie er will - Dieser Typ ist mir vollkommen egal! Lasst uns jetzt über was anderes reden. Ach ja und Alec? Wenn ich einen Vortrag über für mich ungeeignete Jungs hören will, rede ich mit meinem Dad, der macht mir schon genug Stress“ Rose verdrehte genervt die Augen und ignorierte entschieden den beleidigten Gesichtsausdruck ihres besten Freundes.
Ihrer Meinung nach machte Alec viel zu viel Wind um Scorpius. Was kümmerte es ihn? Solange der Slytherin nicht allzu aufdringlich wurde, konnten ihnen seine fruchtlosen Versuche, Rose für sich einzunehmen doch vollkommen egal sein.
„Ich glaube, wir sollten uns auch langsam mal auf den Weg zurück zum Schloss machen. Es gibt gleich Mittagessen“, verkündete Albus unschuldig grinsend nach einem prüfenden Blick auf seine silberne Armbanduhr. „Ist zwar ein ziemlich schlechtes Timing, jetzt wo die Stimmung gerade ihren Höhepunkt erreicht hat, aber wie sagt mein Dad so schön? Man soll immer dann aufhören wenn´s am schönsten ist“


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