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Proud to be Persistent - Kapitel 5 – Fälle nicht den Baum, der dir Schatten spendet

von Pigwidgeon

Rose passierte das Portal, das hinaus auf die Ländereien führte, und folgte mit eiligen Schritten einem schmalen Trampelpfad, der sich munter dem Waldrand entgegen schlängelte. Hohe, eindrucksvolle Laubbäume hoben sich dunkel vom blass grauen Himmel ab. Die Umhängetasche fest umklammert hastete Rose über das Schulgelände und auf ein kleines, gemütlich wirkendes Häuschen zu, vor dessen Eingang sich Professor Hagrid und ihre Klassenkameraden, die sich aus Gryffendores und Hufflepuffs zusammensetzten, bereits versammelt hatten. Sie war viel zu spät.
Nur am Rande nahm sie wahr, dass sich der Nebel über dem See gelichtet hatte und hinter den tiefhängenden Wolken die Sonne hervorgebrochen war. Das Gras unter ihren Sneakers war noch immer etwas feucht, glitzernde Wassertropfen perlten an den Blättern und Halmen hinab.
Schlitternd und rutschend kam sie endlich vor der kleinen Gruppe zum Stehen, ziemlich außer Atem. Die Schüler, die sich im Halbkreis um Hagrid und seinen kalbsgroßen Hund geschart hatten, wandten sich neugierig zu ihr um. Auch Lane und Jason, die sie nun in der Menge entdeckte sahen sie mit großen Augen fragend an. Dass Rose Weasley einmal zu spät kommen würde, hätte sicher niemand erwartet. Jeder im Schloss kannte sie als äußerst zuverlässig und pünktlich.
Der struppige Irische Wolfshund fiepte leise auf, als er Rose erkannte und versuchte an der Leine zerrend seine Freundin zu erreichen.
„Platz Amor“, wies Hagrid ihn glucksend zurecht und richtete seinen Blick auf Rose.
„Es tut mir leid Professor“, japste diese und strich sich verlegen eine kupferrote Strähne aus den Augen. „Ich wurde nach der letzten Stunde aufgehalten“
„Ach Schwamm drüber“, brummte Hagrid mit einer wegwerfenden Handbewegung. „Jetzt biste ja da und wir können aufbrechen“ Bei einem anderen Schüler wäre er vielleicht weniger nachsichtig gewesen, aber er kannte Rose nun mal und wusste, dass sie einen guten Grund haben musste, wenn sie zu spät kam.
Rose lächelte ihn dankbar an, in der Gewissheit, dass sich auch hinter seinem dichten, zottigen Bart ein Lächeln verbarg. Der Halbriese zwinkerte ihr zu, sein treuer Begleiter Amor lehnte sich derweil mit seinem ganzen Gewicht in die Leine und witterte hoffnungsvoll in Rose´ Richtung. Die Rothaarige war ziemlich froh darüber, dass dieses kuschelbedürftige Ungeheuer angeleint war, denn auf eine feuchtkalte Begrüßung durch seine Zunge in ihrem Gesicht konnte sie heute wirklich gut verzichten.
„Wird ne interessante Stunde heut, kann ich euch sagen“, richtete Hagrid nun das Wort an die ganze Klasse. „Selbe Regeln wie immer. Im Wald wird nich vom Weg abgewichen und wir bleiben alle zusammen, das heißt - keine Alleingänge!“ Bei den letzten Worten warf er Martin Weber einen vielsagenden Blick zu.
Der kleine, hellblonde Hufflepuff grinste unschuldig zu ihm auf. Einige Schüler grinsten ebenfalls, andere hingegen verdrehten nur die Augen. Vor ein paar Wochen, als der Kurs im verbotenen Wald nach Bowtruckles gesucht hatte, hatte sich Martin in der festen Überzeugung den silberblauen Schein eines Mondkalbs gesehen zu haben von den anderen entfernt, um das seltene Tier zu finden. Natürlich hatte er sich zwischen den düsteren Büschen und Bäumen hoffnungslos verlaufen. Da er in seiner Abenteuerlust so weit in den tückischen Wald vorgedrungen war, dass niemand sein Rufen hörte, war erst am Schloss aufgefallen, dass der leichtsinnige Hufflepuff fehlte. Mit Hilfe der Zentauren konnte Hagrid den umherirrenden Jungen zwar recht schnell ausfindig machen und wohlbehalten zurückbringen, hatte aber trotzdem wegen Martin ziemlich viel Ärger mit der Schulleitung gehabt. Professor McGonnagal schätzte es merkwürdiger Weise gar nicht, wenn Schüler zur Unterrichtszeit im verbotenen Wald verloren gingen.
Eine Hand fuhr zaghaft in die Höhe. Sie gehörte zu Emilia, dem netten Mädchen aus Hufflepuff mit dem Rose zuvor in Mugglekunde zusammengearbeitet hatte.
„Mit welchem Tier werden wir uns denn heute befassen, Professor?“, fragte sie mit verhaltener Neugier in der Stimme.
„Das bleibt fürs erste ein kleines Geheimnis“, gab der Halbriese schmunzelnd zurück und aufgeregtes Gemurmel brach unter seinen Schülern aus, leise wurde mit Freunden darüber diskutiert, welches magische Wesen wohl in Frage käme.
„Lasst uns nun aufbrechen“, sagte Hagrid schließlich gut gelaunt, nachdem er den Schülern einen Moment zum Spekulieren gegeben hatte und stapfte ihnen voran auf den nahen Wald zu, dessen dichtstehende Bäume sich wie eine Mauer vor ihnen auftürmten. Amor lief schwanzwedelnd an seiner Seite.
Kaum hatte sich Rose in Bewegung gesetzt, um dem Wildhüter zu folgen, tauchten auch schon Lane und Jason an ihrer Seite auf, beide mit einem dicken Fragezeichen auf der Stirn.
„Was war denn los nach der letzten Stunde?“, wollte Lane sofort wissen, neugierig wie immer.
„Ich.. ach das erzähl ich euch später“, wich Rose ihr aus. Sie wollte nicht darüber reden, zumindest jetzt noch nicht. Sie würde es so lange vor sich her schieben, wie nur möglich, denn die Reaktion ihrer Freunde konnte sie sich lebhaft vorstellen. Sich mit ihnen darüber auszutauschen bedeutete, es zu akzeptieren und davon war sie noch weit entfernt.
Lane runzelte die Stirn. „Warum denn nicht jetzt? Jetzt haben wir schließlich Zeit, wir marschieren sicher noch eine halbe Ewigkeit durch den Wald“ Rose warf ihrer Freundin einen Bick zu, der zweifellos um Verständnis bat und schüttelte betreten den Kopf. Lane zog die Augenbrauen hoch, wollte bereits etwas erwidern, doch Jason kam ihr zuvor.
„Schon ok. Wenn du nicht darüber reden willst, sollten wir dich auch nicht weiter drängen“
Er war doch wirklich ein Goldstück. Rose lächelte glücklich, als der rotblonde Quidditchkapitän ihr schützend einen Arm um die Schultern legte. Es tat gut zu wissen, dass sie jemanden an ihrer Seite hatte. Jemanden der da war, ohne dass sie darum bitten musste, sie aber nicht bedrängte.
„Wenn du soweit bist, sind wir für sich da. Aber das weißt du sicher“
Wie schaffte er das nur? Immer genau das Richtige zu sagen, das Richtige zu tun. Sogar Lane schien sich seine Worte zu Herzen zu nehmen. Denn obwohl die Neugierde unerbittlich an fraß, fragte sie nicht weiter nach und folgte ihren Freunden schweigend. Man konnte allerdings förmlich sehen wie es in ihrem Kopf arbeitete. Was könnte passiert sein? Warum wollte Rose nicht darüber reden? Sollte sie vielleicht doch noch einmal nachhaken?
Die Klasse verließ nun das Schlossgelände und tauchte in die Stille und Finsternis des Waldes ein. Sie folgten einer engen Schneise zwischen den Bäumen, verdorrtes Laub raschelte leise unter ihren Füßen. In diesem Teil des Waldes war der Bodenbewuchs glücklicherweise nicht sehr weit ausgeprägt, an anderer Stelle hätten ihnen Dornenranken und Brombeersträucher die Umhänge und sicher auch die Haut darunter zerrissen. Amor witterte begeistert an jedem Strauch, jedem Stein und jedem Fleckchen Erde, das ihm unter die Nase kam.
Auch Rose liebte den Wald, liebte seine Ruhe, sein sanftes Flüstern und vor allem die vielen dunklen Winkel und Geheimnisse. In den Augen ihrer Mitschüler jedoch blitze allmählich Unsicherheit auf, ihnen war der verbotene Wald nicht geheuer. Bei dem leisesten Geräusch zuckten sie erschrocken zusammen und warfen bange Blicke hinter Sträucher und Büsche. Jeder war bis aufs Äußerste angespannt und schien jeden Moment damit zu rechnen aus dem Hinterhalt überfallen zu werden. Rose konnte ihre Unruhe einfach nicht nachvollziehen, bei ihr schien das genaue Gegenteil der Fall zu sein. Mit jedem Schritt, den sie sich vom Schloss entfernte fühlte sie sich besser, fühlte sich freier.
Zu viel ging ihr durch den Kopf. Zu viele Fragen, zu viele Verwünschungen, viel zu viele Gedanken an einen Jungen, der es gar nicht wert war sich Gedanken über ihn zu machen.
Sie drangen immer tiefer in den Wald vor, einige hatten im Dämmerlicht bereits ihre Zauberstäbe hervorgeholt, um den Weg zu beleuchten. Durch das dichte Blätterdach über ihnen drang kaum noch Tageslicht zu ihnen herab. Je weiter sie kamen, desto überwucherter war der Weg, immer wieder mussten sie über knorrige Wurzelgebilde klettern, die aus dem trockenen Erdboden empor ragten und ihnen den Weg versperrten.
Nach etwa fünfzehn Minuten lichtete sich der Wald zusehends und der Untergrund fiel leicht ab. Da die Bäume nun weiter auseinander standen, hatte an manchen Stellen sogar das Sonnenlicht Chance den Waldboden zu berühren. Helle, verheißungsvolle Strahlen brachen zwischen den Blättern hervor.
„Gleich sind wir da“, rief Hagrid seinen Schülern über die Schulter zu und das erleichterte Aufatmen der Klasse war förmlich spüren.
Nach etwa hundert Metern sahen sie tatsächlich eine Lichtung inmitten der Bäume vor sich, ein helles, strahlendes Leuchten. Die Schüler beschleunigten unwillkürlich ihre Schritte, wollten so schnell wie möglich die dunklen Schatten hinter sich lassen und endlich erfahren, mit welchem Tier sie es heute zu tun haben würden.
Sie erreichten den Rand der Lichtung und traten durch einen letzten Ring Farn auf eine sattgrüne Wiese, die von einem notdürftig zusammengezimmerten Bretterzaun gesäumt wurde. Eine Koppel, wie sie kurz darauf feststellten, denn vier Wesen von atemberaubender Schönheit grasten im hinteren Teil der Lichtung im Schatten einer Eiche. Ein leises Raunen ging durch die Menge und hinter Rose flüsterte jemand ehrfürchtig das Wort, das allen im Kopf herumtanzte.
„Einhörner..“

Zögerlich traten sie an den Rand der Koppel und betrachteten staunend die schneeweißen Pferde mit den eleganten gedrehten Hörnern auf der Stirn. Niemand wagte es zu sprechen, aus Angst die wundervollen Wesen zu verschrecken. Ihr glattes, glänzendes Fell war von so einem strahlenden, reinen Weiß, dass die Umgebung schmutzig und farblos wirkte. Ein warmes, weiches Leuchten schien von ihnen auszugehen. Mähne und Schweif der Tiere waren eine Nuance dunkler und flossen in seidig sanften Wellen an ihren schlanken, starken Körpern hinab. Das geschwungene emporragende Horn sah aus wie aus Stein gemeißelt, hart und gefährlich.
„Sind se nich hübsch die Kleinen?“, fragte Hagrid mit vor Stolz schwellender Brust und stieß einen leisen, aber fordernden Pfiff aus. Aufmerksam hoben die Tiere die gehörnten Köpfe, dann setzten sie sich langsam in Bewegung und trotteten gemächlich auf die Schulklasse zu. Rose Augen weiteten sich überrascht, denn wenn sie eins über Einhörner wusste, dann, dass sie so ziemlich die scheuesten und vorsichtigsten Geschöpfe waren, die die magische Welt zu bieten hatte.
Hagrid lachte glucksend auf. „Und da soll noch mal einer sagen, son Einhorn kriegste nich zahm!“
Der Wildhüter schob eine tellergroße Hand in die Tasche seiner mottenzerfressenen Maulwurfspelzjacke und zog vier verschiedenfarbige Halfter samt Strick hervor.
Die Schüler beobachteten verdutzt wie die wundervollen Tiere vertrauensvoll die Hälse reckten und sich von Hagrid die Halfter überstreifen ließen, geschickt zog er die geflochtenen Riemen über Ohren und Horn. Anschließend band er sie im Abstand von etwa drei Metern an den selbsterrichteten Zaun, wo sie seelenruhig weitergrasten.
„Wie inzwischen sicher alle erkannt haben, beschäftigen wir uns heut mit den Einhörnern“, begann Hagrid schmunzelnd. „Eigentlich standen diese Tiere schon im vierten Schuljahr aufm Lehrplan, aber da hatte ich die Schätzchen noch nich an den Menschen gewöhnt. Es ist doch viel schöner ein Tier aus der Nähe zu sehen, ohne es dabei völlig zu verängstigen.
Wer kann mir denn schon mal was über Einhörner erzählen, bevor wir zu ihnen rein gehen?“ Einige Schüler reckten zuversichtlich die Hände in die Höhe, darunter auch Lane und Rose. „Ja Mr. Weber“
„Einhörner sind für gewöhnlich scheue und ängstliche Wesen“, erklärte Martin und warf einen belustigten Blick auf die friedlich grasenden Geschöpfe. „Allerdings kann man das von diesen hier nicht gerade behaupten. Ihr Horn besitzt außergewöhnliche Heilkräfte und wird deshalb auch oft als Trankzutat für Gegengifte benutzt. Ihr Haar gehört zu den wichtigsten Kernsubstanzen für Zauberstäbe. Außerdem stehen sie unter dem Schutz des Ministeriums und dürfen nicht gejagt oder gar getötet werden“
„Alles richtig bisher“, sagte Hagrid zufrieden. „Fünf Punkte für Hufflepuff. Kann noch jemand etwas ergänzen?“
Nur noch wenige Schüler hatten den Arm erhoben, und es überraschte niemanden, dass Rose dazu gehörte. Sie hatte sie Brillanz ihrer Mutter geerbt und noch dazu alle ihre Bücher.
„Miss Weasley“
„Einhörner gelten als der Inbegriff der Reinheit. Neben ihrem Horn und Haar weist auch das Blut unvorstellbar mächtige magische Kräfte auf. Man sagt sogar, dass man mit dem Blut eines Einhorns im Körper selbst an der Schwelle des Todes nicht sterben kann.
Allerdings ist es ein abscheuliches Verbrechen etwas so Reines und Schutzloses eigennützig zu ermorden, deshalb lebt man nach dieser Tat mit einem halben Leben, einem verfluchtem Leben“ Bei den letzten Worten bekam Rose eine Gänsehaut und warf einen flüchtigen Blick auf die perlweißen Geschöpfe. Wer könnte es nur über sich bringen, etwas so wundervolles zu töten?
Hagrid folgte ihrem Blick und nickte nachdenklich. „Sehr gut Rose. Sehr gut. Zehn Punkte an Gryffendore“
„Ich denke, es ist das Beste wenn ihr jetzt einfach mal zu ihnen rein geht und sie kennen lernt. Je zu dritt oder viert ein Einhorn. In der Tasche dort drüben am Zaun findet ihr ein paar Leckereien, versucht doch mal herauszufinden, was sie am liebsten fressen“
Es war selbstverständlich, dass Rose mit Jason und Lane zusammenarbeiten würde. Die Schüler kletterten aufgeregt über den Zaun, konnten es kaum erwarten die schönen Wesen aus der Nähe zu betrachten.
Rose und Lane steuerten auf das Einhorn mit dem weinroten geflochtenem Halfter zu, das am Ende der Reihe angebunden war. Als die Freundinnen näher kamen, hob es neugierig den gehörnten Kopf und sah sie aus wunderschönen, dunkelbraunen Augen fragend an.
Den Mädchen stockte der Atem. „Es ist so wunderschön“, flüsterte Lane und streckte langsam und vorsichtig die Hand nach seinem seidig glänzenden Fell aus, sanft strich sie über den Rücken und den Hals des Tieres. Das Einhorn schnaubte nur leise und zupfte ein Grasbüschel aus der Erde, fast so als wären die Mädchen nicht weiter interessant.
Lane lächelte. „Sieh nur, wie entspannt es ist. Es benimmt sich genauso wie ein richtiges Pferd“
Rose sah sich um, erblickte überall zwischen den schneeweißen Tieren lächelnde Gesichter und strahlende Augen.
Die Rothaarige trat näher und tätschelte behutsam den Hals des Einhorns. Das Fell war glatt, warm und weich.
„Ich hab euch was mitgebracht“, kam es von Jason, der sich erst jetzt zu den Mädchen dazu gesellte. In seinen Händen hielt er einen Apfel, eine Karotte, Salat, eine weiße Rübe und eine Banane.
„Wozu ist die Banane?“, fragte Rose grinsend. „Du glaubst doch nicht im Ernst, dass es die frisst“
Jason zuckte nur mit den Schultern. „Ich hab einfach von allem was mitgenommen“
„Kommt ihr zurecht?“, fragte Hagrid gut gelaunt, der zwischen den Schülern die Runde machte.
„Auf jeden Fall“, versicherte Lane strahlend. „Wie heißt es denn, Hagrid?“
Hagrid erwiderte glücklich ihr Lächeln, er hatte nicht erwartet, dass die Einhörner so gut bei seiner Klasse ankommen würden. Seiner Meinung nach waren sie viel zu klein und zu harmlos, aber wer verstand schon die Schüler?
„Sein Name ist Fabula“
„Wie passend“, bemerkte Rose und nahm Jason den Apfel aus der Hand.
Jeden Gedanken an Scorpius drängte sie in einen kleinen, dunklen Raum irgendwo weit hinten in ihrem Kopf und schlug fest die Tür zu. Zur Sicherheit schloss sie gleich zwei Mal und warf den Schlüssel achtlos in eine Ecke. Sie wusste allerdings genau, dass sie nicht ewig davonlaufen konnte und dass es keinen Sinn hatte sich zu verstecken. Schließlich war sie schon am Abend mit ihm verabredet und da würde sie wohl oder übel der Wahrheit ins Auge sehen müssen. In Zukunft würde sie sehr viel mehr Zeit mit dem Slytherin verbringen als ihr lieb war.
Aber noch immer blieb ihr etwas Zeit, sie musste sich jetzt noch nicht damit auseinander setzten. Es kam ihr falsch vor über so bedrückende und unheilvolle Dinge nachzudenken während das wohl wundervollste Tier der magischen Welt einen Apfel aus ihrer Hand fraß.


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Manchmal ist es auch sehr schade, dass eine Figur verschwindet und im nächsten Band nicht mehr vorkommt. Dazu zählt beispielsweise Gilderoy Lockhart, den ich sehr mochte, weil er so furchtbar eitel war und ich mir einen Spaß daraus machte Leute aus dem Showbusiness mit seiner Charakterisierung zu veralbern.
Rufus Beck