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Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - Das Leben verändert sich...

von Hoppenstedt

"Meine Lieben! Ich freue mich, Ihnen allen heute zu ihrem Abschluss zu gratulieren!" mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen, einem Funkeln in den Augen und ausgebreiteten Armen sprach Albus Dumbledore zu den diesjährigen Hogwarts-Absolventen, die in tobenden Applaus ausbrachen. Einerseits galt dieser als Dank für ihre Lehrer. Andererseits feierten sie sich selbst.

Am Gryffindortisch waren Remus, Sirius und James außer Rand und Band. Auch Pettigrew zitterte vor Stolz und Aufregung. Immerhin hatte er dank seiner Freunde die Prüfungen mit Ach und Krach geschafft.

"Mensch, Peter! Das war knapp. Merlin sei Dank hat Professor McGonagall die vielen Spicker nicht gemerkt, die wir dir zugeschoben haben!" scholl Sirius´ Stimme weit über die Anwesenden.

"PST! Halt doch die Klappe!" feixte James laut lachend und schielte respektheischend zu Lily Evans, während Lupin und Pettigrew einigermaßen geschockt aus Angst vor einer möglichen Entdeckung durch einen Lehrer zu ihren beiden Freunden sahen. Doch dieser Moment ging schnell vorüber, denn die besagte Hauslehrerin Gryffindors tanzte ausgelassen mit Professor Dumbledore und schien von ihrer Umwelt auf Grund von Kirschlikör nicht mehr allzu viel mitzubekommen.

Nach den zugegeben ziemlich angeheiterten Reden einiger Lehrkräfte gab es ein großes Festessen. Salate, Aufläufe, Pasteten, üppige Hauptgerichte und eine erkleckliche Anzahl an Nachspeisen ließ die vier großen Haustische unter der Last ächzen. Höchstwahrscheinlich würde Madame Pomfrey in der Nacht noch einiges zu tun haben: überfüllte Mägen, Übelkeit und Erbrechen würden bei diesem überreichen Angebot wohl nicht lange auf sich warten lassen.

Auch bei den Slytherins ging es ähnlich munter zu. Aber hier wurde nicht nur der erfolgreiche Abschluss gefeiert. Drei der Anwesenden warfen sich immer wieder heimliche, wissende Blicke zu...


+++


In der Nacht zuvor hatten sich Amber, Regulus und Severus vor den Toren Hogwarts´ versammelt. Genau drei Stunden früher hatten sie noch angespannt in der Großen Halle gesessen und über ihrer letzten Prüfung gebrütet. Jetzt jedoch sahen sie sich einem viel wichtigeren, viel spannenderem Schritt in ihrem jungen Leben gegenüber. Alle drei hatten sich deswegen in ihre besten Umhänge geworfen. Ihre glänzenden, neugierigen Augen blickten sich verstohlen lächelnd an. Sie fühlten sich wie kurz vor einem großen Abenteuer. Dem wohl Größten nach ihren bisherigen Erfahrungen.

"Wollen wir apparieren? Ist alles vorbereitet? Alles fertig?" flüsterte Amber aufgeregt ihren beiden Begleitern zu. Diese nickten nur. Gleichzeitig nahmen sie sich deshalb an den Händen und mit einem leisen "Plopp!" verschwanden die drei Slytherins.

Der Ort, an den sie danach gelangten, war schaurig und abstoßend. Ein Friedhof. Vermoderte Grabsteine, ungepflegte Gräber, zerstörte Wege und halboffene Gruften gähnten ihnen entgegen. Kein Laur war zu hören. Offenbar scheute die Natur diese Umgebung. Den jungen Menschen fröstelte, obwohl sie sich doch genau das gewünscht hatten.

Es dauerte nur einen Augenblick und sie gewahrten eine Gruppe von vermummten Gestalten am anderen Ende der trostlosen Fläche. Einen kurzen Blick miteinander wechselnd, gingen sie auf diese zu. Doch vorerst nahm niemand Notiz von ihnen. Ganz im Gegenteil. Alle Anwesenden starrten auf eine weißhäutige Gestalt in ihrer Mitte. Sie war groß und dünn. Wächsernde Haut zog sich über den gespenstischen Schädel. Rote Augen funkelten boshaft. Schlangenhafte Nüstern zogen gierig Luft in den sonst leichenhaften Körper.

"Meine Todesser..." flüsterte die Gestalt Voldemorts heiser "damit habt ihr eure Aufträge für das nächste Treffen erhalten. Und ich wünsche kein Versagen... nicht wahr, Nott?" Ein großer Mann, der sich eher am Rand der Gruppe hielt, erbebte. Nur Sekunden später traf ihn ein Zauber in die Brust und er stürzte bewusstlos zu Boden. "Ihr seht, was mit Versagern passiert..." Die Kälte, die in dieser Stimme mitschwang, war kaum zu ertragen. "Aber heute seid ihr noch nicht entlassen. Wie wollen uns einem weiteren Thema zuwenden. Wir haben ein paar neue Mitglieder in unseren Reihen. Tretet vor!" forderte er dann gebieterisch.

Amber, Severus und Regulus taten, wie ihnen geheißen. Aufmerksam wurden sie von den Anhängern des Dunklen Lords gemustert.

"Regulus Arcturus Black... ein weiteres Mitglied aus dieser ehrenhaften Familie hat zu uns gefunden..." lobte die Schlangengestalt, sodass die versammelten Todesser anerkennende Laute von sich gaben. "Und dann... Amber Calantha Hastings... eine Reinblütige, wenn auch nicht aus einer alten Zaubererfamilie..." gierige Blicke der Todesser glitten über das Mädchen. Jeder von ihnen prüfte sie als mögliches Fortpflanzungsobjekt. "... und Severus Snape... ein Halbblut..." leises Lachen ertönte, welches Voldemort jedoch mit einem wütenden Zischen unterband. "... der Beste seines Jahrgangs... ein begabter Tränkemeister... wir werden einen Platz für dich finden..."

Die drei jungen Menschen standen voller Erwartung und Tatendrang vor dem Schwarzmagier. Kein Gefühl von Ekel oder Skepsis kam ihnen ob dessen schauderhaften Aussehens. In ihnen lebte nur der Drang sich zu beweisen.

"Streckt eure linken Unterarme aus!" befahl der Dunkle Lord plötzlich mit durchdringender Stimme. Die Angesprochenen fügten sich augenblicklich. Nacheinander schritt der Zauberer nun die Reihe ab und brannte ihnen das Schwarze Mahl ein. Der Schmerz, der dabei entstand, war sinnraubend. Darauf bereits gefasst, hatte Severus zuvor für seine Freunde und sich einen vorbeugenden Schmerztrank ausgegeben. Jetzt waren die Slytherin dieser weisen Voraussicht überaus dankbar.

Gejohle und Gegröhle folgte dem Einbrennen des Mahls. Voldemort ließ ein schiefes Lachen ertönen, das wohl Freude ausdrücken sollte, in Wahrheit aber mehr als befremdlich wirkte. Voller Stolz begutachteten die drei neuen Todesser ihre Tätowierungen und ließen sich von den übrigen Anhängern Voldemorts feiern.

Später am Abend erhielt Regulus seinen ersten Auftrag vom Dunklen Lord. Er würde sich nun beweisen müssen. Die Aufgaben für die anderen beiden ließen auf sich warten. Dennoch waren sie bereit, ihrem Freund sofort zu helfen, sollte es auch nur den Anschein machen, er könne scheitern...


Ganz schon dunkel und düster alles. Und es wird noch schauriger! Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!


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