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Fanfiction

Inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te. - Viele Jahre später...

von Hoppenstedt

Aus Harry Potter und der Feuerkelch:
"Severus", sagte Dumbledore an Snape gewandt, "Sie wissen, was ich von Ihnen verlangen muss. Wenn Sie willens sind... wenn Sie bereit sind..."

"Das bin ich", sagte Snape.

Er sah ein wenig bleicher aus als sonst und seine kalten schwarzen Augen glitzerten eigenartig.

"Viel Glück", sagte Dumbledore. Mit einem Anflug von Besorgnis auf dem Gesicht sah er Snape nach, der ohne ein weiteres Wort Sirius hinaus zur Tür folgte.


Jetzt war es also soweit. Er, Severus Snape, würde zurückkehren zu den Todessern. Nach so vielen Jahren der Sicherheit war der Dunkle Lord erneut auf der Bildfläche erschienen.

Entschlossen apparierte der schwarze Mann auf einen alten, verkommenen Friedhof, dessen schiefe Grabsteine ihm drohend zugewandt waren. Die Inschriften darauf waren ausgewaschen, verwittert, kaum eine konnte entziffert werden. Aber das war auch nicht das Ziel des Tränkemeisters. Zielstrebig ging er den zwei Gestalten am Ende des düsteren Ortes entgegen. Eigentlich hätte er schon vor Stunden hier sein müssen...

Doch Dumbledore hatte ihn aufgehalten. Die Deckung als Spion musste um jeden Preis gewahrt werden. Also durfte Severus erst auf den ausdrücklichen Befehl des Schulleiters zu seinem früheren Meister zurückkehren.

Eine riesige, schuppige Schlange war ihm seit geraumer Zeit auf den Fersen und nahm schließlich eine Abkürzung über einige Grabplatten, um ihren Herrn von der Ankunft eines weiteren Todessers zu unterrichten. Severus straffte die Schultern und wappnete sich innerlich gegen das, was folgen würde. Er verschloss seinen Geist. Voldemort würde nur die Szenen zu Gesicht bekommen, die der Trankemeister extra für diesen Zweck mit Dumbledore durchgespielt hatte.

Nur noch wenige Meter trennten ihn von den beiden Figuren. Eine wandte ihm in diesem Moment den Kopf zu. Weiße, tote Haut blitzte auf, rote Augen schossen in seine schwarzen, undurchdringlichen. Voldemort sagte kurz etwas in seiner schrillen alles zerschneidenen Intonation zu seinem Gegenüber, worauf dieser sich demütig verbeugte und seinen Herrn verließ. Beim Weggehen konnte Severus für einige Sekunden einen Blick auf das Gesicht der Person werfen und für einen kurzen Moment durchzuckte ihn ein scharfer Schmerz: Amber.

Hasserfüllt blitzten ihre Augen auf, als sie Seiner gewahr wurde. Aber kein Wort richtete sie an ihn, sondern ging schweigend vorbei. Aber darüber konnte sich der Tränkemeister jetzt keine Gedanken machen. Er musste sich auf das folgende, alles entscheidende Gespräch mit Voldemort konzentrieren. Davon hing alles ab. Er durfte nicht versagen.

"Mein Lord..." begrüßte Severus demütig seinen Meister.

"Severusss", zischte die Stimme über ihm wütend "was willst du hier?"

"Euch dienen."

"Ich habe dich bereits vor zwei Stunden gerufen!"

"Dumbedore gab mir erst jetzt den Befehl, euch aufzusuchen." antwortete der Slytherin ruhig.

"DUMBLEDORE?" krischte Voldemort "Ich bin der, der dir Befehle erteilt! Crucio!"

Ein scharfer Schmerz schoss durch Severus´ Körper und er sackte unkontrolliert zitternd in sich zusammen. Kein Schrei kam über seine Lippen, aber er schmeckte Blut, als Voldemort den Fluch von ihm hob. "Meister", keuchte er dann "ich musste meine Rolle doch weiterspielen. Ich war nicht nur damals euer Spion. Ich war es die ganze Zeit. Ich bin es noch heute." Regungslos wartete der schwarze Zauberer auf der Erde kniend die Reaktion des Wahnsinnigen ab.

"Ist das so, Severus?" flüsterte der Dunkle Lord leise, "Lass sehen!" und gierig drang er in den Geist des anderen ein.

Für Severus begann damit eine grauenhafte halbe Stunde. Voldemort durchstöberte seine Erinnerungen mit ungeahnter, ungezügelter Brutalität. Am Ende jedoch schien er zufrieden mit seinem Todesser, indem er sich leicht keuchend mit fiebrigem Glanz in den Augen aufrichtete:

"Gut, Severus. Die Informationen sind durchaus nützlich. Nichtsdestotrotz wirst du dich zu beweisen haben..." Mit dieser Drohung entließ Voldemort den Zauberer.

Severus ging daraufhin erhobenen Hauptes von dem Platz der Toten und apparierte zurück nach Hogwarts. Dort angekommen, sackte er zitternd vor dem Schloss zusammen. Schwindel hatte ihn erfasst und er klammerte sich verzweifelt an einige Grasbüschel, weil das Gefühl, jemand würde ihm den Boden unter den Füßen wegziehen, übermächtig wurde.

Zum Glück war Dumbledore bereits in der Nähe, um ihm einen Stärkungstrank zu reichen und ihn anschließend zurück ins Schloss zu bugsieren. Nur ungern ließ Severus zu, dass dieser ihm half und wollte ihn schon zurückstoßen. Aber genau in diesem Moment kippte der Boden erneut unter seinen Füßen weg und er übergab sich Dumbledore nun etwas bereitwilliger.

Im Büro des Schulleiters angekommen, konnte sich der Tränkelehrer jedoch noch keine Erholung erhoffen. Eine weitere Stunde dauerte es, bis er alles an diesem Abend Geschehene mit Dumbledore besprochen hatte. Danach durfte er sich - Merlin sei Dank! - in sein Bett begeben.

Es dämmerte bereits, als er seinen schmerzenden Körper endlich in die Horizontale legen konnte. Aber Schlaf wollte sich nicht einstellen, obwohl er ihn dringend hätte gebrauchen können.

Immer wieder hörte er Voldemorts Stimme von ganz nah, so, als stünde er direkt neben ihm, was offensichtlich an den starken Eingriffen desselben in seinen Geist lag.

Oder er sah den wütenden Blick von Amber. Seit dem Tode Regulus´ und dem damit verbundenen Streit hatten sie sich nie wieder gesehen, nie wieder gesprochen. Warum hasste sie ihn so? Mit dem Gedanken an Amber fiel er schließlich in einen unruhigen Schlaf.

Ganz gut bis jetzt, ODER??? ^^


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Als ich das erste Harry-Potter-Buch las, habe ich mir meinen Bademantel angezogen und so getan, als ob ich Harry wäre. Ich rannte im ganzen Haus herum uuund... kann nicht fassen, dass ich das gerade erzählt habe.
Matthew Lewis