
von MissMoony
Diese Nacht ist ein Kissen, auf dem wir beide liegen
und wir mischen die Haare, ruhelos im Schlaf
Die untergehende Snne schien durch den Spalt zwischen den Vorhängen. Sie schien auf ein Bett, in dem zwei Personen lagen.
Der eine war Remus Lupin, der Werwolf.
Die andere war Nymphadora Tonks, deren Haare andauernd die Farbe änderten.
Ich sah seltsame Bilder, hab im Traum mich verwandelt,
bekam Klauen und Zähne, als dein Blick mich traf.
Der Traum Lupins war beängstigend:
Der Vollmond ließ kaltes Licht auf ihn fallen. Sein vernarbtes Gesicht wich einer Schnauze mit spitzen Zähnen, seine Hände und Füße verwandelten sich in Klauenbewährten Pfoten.
Vor dem Fenster die Tiere schrien mit heiserer Kehle,
und mit blutigen Pfotenstreifen sie umher.
Wie eineige andere Tiere streifte er im Traum durch einen dunklen Wald, spürte die Lust zu töten.
Das Mondlicht erhellte seinen Weg und sein hervorragender Geruchsinn ließ ihn wissen, welche Geschöpfe sich in seiner Nähe befanden.
Die Gewähre im Anschlag, lehnten Jäger an Bäumen,
hielten Ausschau nach Beute unterm Sternenmeer.
Doch der Wald war nicht ungefährlich. Bilder von bewaffneten Muggeljägern und geschossenen Wölfen erschienen und ließen ihn rasend werden. Der Anblick der Menschen ließ ihn volkammen den Verstand verlieren.
Er war jetzt ein Wolf.
Wovon die Wölfe träumen will ich heut nacht erfahrn,
will zwischen ihren Leibern vergessen wer ich war
Es zieht mich in die Wälder, zu den Jägern und Wölfen,
in die mondlosen Nächte, fern von deinem Blick.
Lupin wachte auf. Die Sonne war untergegangen und es war nur noch eine Frage der Zeit bis der Mond erschien. Er machte sich auf den Weg in einen dunklen Wald, in den sich kein Mensch verirrte und wartete auf den Mond, wobei er hoffte, das dieser nie erscheinen möge.
Ich hab KLauen und Zähne, ich zerfetze die Laken,
und du bleibst auf den Kissen dieser Nacht zurück.
Er merkte, dass die Verwandflung einsetzte, sein Rücken verformte sich schmerzhaft. Seine Arme wurden zu Beinen, seien Ohren zogen sich in die Länge, überall sprossen Haare. Bevor er sein Verstand aussetzte dachte er an Tonks, die zuhause schlief.
Wovon die Wölfe träumen, werd ich heut Nacht erfahr`n,
will zwischen ihren Leibern vergessen wer ich war.
Wovon die Wölfe träumen, will ich heut Nacht erfahr´n,
will zwischen ihren Leibern vergessen wer ich war.
Krämpfe zuckten durch seinen Körper als sein Gesicht sich in die Länge zog. Der wölfische Instinkt nahm überhand und er konnte kaum klar denken. Sein Herz war das eines Raubtiers.
Wovon die Wölfe träumen, wovon die Wölfe träumen,
werd ich nun fern von dir erfahr´n!
Er stürmte durch den Wald, um die Schmerzen abzuschütteln. Er sehnte sich nach Tons´warmen Artem, nach ihrer Stimme und war gleichzeiteig froh, dass sie nicht da war. Dann erhob sich der Mond über die Wipfel der Bäume und Lupins Gedankenwaren leer.
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