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Fanfiction

Entäuschung, Hass, Schmerz, Freundschaft und dazwischen die wahre Liebe - Sommerferien

von Littleprincessa

Ich lag gerade auf meinem Bett und las einen Muggelroman als die Tür aufstieß und meine ein Jahr ältere Schwester Petu ia reinstürmte.
<< Wo ist mein Nagellack. >>
Sie stemmte ihre Arme in die Hüften während sich ihre viel zu dünn gezupften Augenbrauen sich unter ihren 50er Jahre Pony ein Versteck suchten.
Seuftzend klappte ich mein Buch zu und legte es auf den Nachttisch.
<< Welchen? Quietsch- oder Schweinchenrosa? >>
<< Ist doch egal welche Farbe. >>
<< Ich hab' deinen komischen Nagellack nicht. >>
Äußerlich war ich ruhig, doch im Inneren brodelte ich.
Als sie dann auch noch begann in meinen Sachen rumzuwühlen, platze mir der Kragen.
<< Was wühlst du in meinen Sachen! >>, rief ich und sprang auf.
<< Ich will wissen wo mein Nagellack ist, obwohl: Wenn er bei deinen Sachen ist, ist er sowieso verseucht. Von dir, einer Missgeburt! >>
<< Pferdefresse! >>, brüllte ich worauf sie mit einen lauten Türknallen mein Zimmer verließ.
Eigentlich war es beinahe krank ihr hinterher zu trauern, doch ich tat es.
Seit ich nach Hogwarts ging, war ich Abschaum für sie. Eine Missgeburt.
Dabei war sie doch bloß neidisch. Vor sechs Jahren hatte meine ehemaliger bester Freund Severus Snape in ihren Sachen rumgeschnüffelt und rausgefunden das sie Dumbledore angeschrieben und gefragt hatte ob sie auch nach Hogwarts durfte.
Das Einzige was ich machen konnte war das Beste aus der Situation zu machen.
Trotzdem brauchte ich jetzt Ablenkung.
Ich schlüpfte in meine Laufschuhe, eine kurze Sporthose und ein grünes Top. Meine Haare band ich zu einem hohen Pferdeschwanz.
Dann ging ich die Treppe runter und die Küche. Mum stand singend am Herd und rührte in einem Topf mit dampfender Suppe während Dad im angrenzenden Wohnzimmer Fußball guckte.
Ich trank gerade ein Glas Leitungswasser als Mum fragte: << Du willst doch jetzt nicht laufen gehen. >>
ich stellte das inzwischen leere Glas in die Spülmaschine. << Ist das ein Problem? >>
<< Gleich gibt es Essen. >>
<< Hab' keinen Hunger. Ich bin spätestens um neuen wieder da. >>
Laufen entspannte mich. Es diente zum abschalten, als Ablenkung und natürlich um fit zu bleiben.
Ich lief durch das ganze Dorf. Selbst durch Spinners End bei Snape vorbei. Ohne Pause.
Erst als die Sonne hinter dem Horizont verschwand, kam ich nach Hause. Ich konnte aus dem Wohnzimmer den Fernseher hören, als ich die Haustür schloss. Sonst war alles ruhig.
Da ich keine Lust auf irgendwelche Gespräche hatte, lief ich so schnell und leise ich konnte noch oben wo ich kurz unter die Dusche sprang und dann ins Bett ging.
Morgen werde ich mich mit meinen Freundinnen Alice Prewett und Mary McDonald im Tropfenden Kessel treffen. Von dort aus wollten wir in die Winkelgasse um neue Sachen fürs kommende Schuljahr zu kaufen.


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