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Fanfiction

Vom Ei zur Acromantula - Das Acromantulaei.

von hgcp

Viel Spaß beim Lesen, über Vorschläge/Kommentare allgemein würde ich mich sehr freuen

Die Tür des Pubs öffnete sich erneut. Ein kalter Luftzug huschte in den Raum und wirbelte den Staub auf, welcher sich im Laufe der Jahre zwischen den Dielenbrettern angesammelt hatte.
Obwohl es im Eberkopf recht warm war fröstelte es Rubeus. Der Mann, der den Pub soeben betreten hatte, kam auf ihn zu. Sie waren verabredet. Rubeus wischte sich die schweißnassen Hände an seinem Umhang ab und stand auf, um dem Mann die Hand zu geben. Dieser beachtete seine Geste nicht und setzte sich an den Tisch.

„Ich habe mir meinen Handelspartner anders vorgestellt“, flüsterte er. „Bist du sicher, dass du damit klar kommst? Eine Acromantula ist kein Haustier , das man einfach dressieren könnte.“
„Ich habe mich entschieden, ich nehme es. Ich kenne mich gut mit magischen Geschöpfen aus, ich bekomme das schon hin.“ , nuschelte Rubeus, der ein wenig eingeschüchtert war, da sein Gegenüber
sein Gesicht verbarg.

Der Fremde griff in seinen Umhang und holte ein beiges Ei hervor.
„Behandle es vorsichtig! Sie sind sehr zerbrechlich. Und lass dich bloß nicht erwischen.
Der Handel mit XXXXX Klassifizierten Tierwesen ist hierzulande verboten, du könntest dich in Schwierigkeiten bringen!“
Rubeus nahm das Ei vom Tisch und schob dem Mann das Geld zu, das er in den letzten Ferien aus seinem Verließ in Gringotts geholt hatte.

Der Fremde nickte und wünschte Rubeus viel Glück bevor er sich umdrehte und den Pub verließ.
Rubeus wartete, bis der Fremde disappariert war und trat dann auf die verschneite Ladenstrasse Hogsmeads.

Als er das von steinernen Ebern flankierte Tor zu den Hogwarts Ländereien öffnete wurde er sich zunehmend der Gefahr seines Vorhabens bewusst.
Der Fremde hatte recht, eine Acromantula kann man nicht in einem Karton großziehen und dann
frei herumlaufen lassen. Sie wurde auch nicht ohne Grund durch das Zaubereiministerium als „sehr gefährlich“ eingestuft was Rubeus durchaus wusste. Er hatte dieses Wesen ausführlich studiert. Tagelang hatte er sich nach dem Unterricht in der Bibliothek verkrochen und Bücher gewälzt um mehr über die Acromantula herauszufinden.

Doch er hatte das Ei gekauft und war nun entschlossen die Spinne großzuziehen.
Doch wo würde er sie verstecken? Im Schlafsaal? Nein, das wäre zu gefährlich.
Jemand könnte sie zufällig entdecken, oder einer der Hauselfen könnte sie beim aufräumen
finden. Ausserdem wusste er , dass Acromantulas feuchte und kalte Gegenden den warmen vorziehen.
In den Kerkern würde die Spinne sich sicher wohlfühlen, nur musste er dort erst einmal einen geeigneten Platz finden! Und ein Name brauchte sie auch noch. Er grübelte ein wenig,
dann kam er auf den Namen „Aragog“. Er hatte ihn schonmal irgendwo gehört und fand ihn recht
passend für ein Geschöpf dieser Größe.

Die Eingangshalle lag wie immer im warmen Licht der Fackeln. Er genoss die Wärme , denn zu dieser Jahreszeit war es draußen sehr kalt. Es widerstrebte ihm aus der warmen und behaglichen
Eingangshalle des Schlosses in die kalten Kerker hinabzusteigen, doch er hatte ja keine andere Wahl.

„Hagrid!“ , rief jemand. Es war Tom Riddle, Schüler des Slytherin Hauses.
Rubeus konnte ihn nicht ausstehen. Er war Vertrauensschüler und würde Rubeus sicherlich sofort verraten, wenn er wüsste was er vorhatte.
„Was machst du hier in den Kerkern? Solltest du nicht beim Abendessen sein?“, fragte ihn Tom.
„Ich suche Professor Slughorn“, log Rubeus, dem in diesem Moment keine bessere Ausrede eingefallen war.
„Dann solltest du dich besser beeilen! Professor Slughorn ist momentan sehr beschäftigt, und ich denke nicht, dass er dir weiterhilft, wenn er beim Abendessen sitzt.“, sagte Tom und drückte sich an Rubeus´ massiger Gestalt vorbei auf die Treppe.
Nun musste er auch die Abzweigung zu Sloghorns Büro nehmen, da es sonst komisch ausgesehen hätte , würde er nun in eine andere Richtung weitergehen.
Als sich Riddles Schritte entfernt hatten setzte Rubeus die Suche nach einem Passenden Versteck fort, und schon in der nächsten Abzweigung des Ganges fand er es.

Ein einfacher Besenschrank, alt und scheinbar seit Jahren unbenutzt. Es sah aus als wäre ein Trank darin ausgelaufen, denn das Holz hatte Blasen geworfen und die Ecken waren schwarz vor Ruß.


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