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Fanfiction

Bittersweet Lies - 2. Kapitel: Wenn Reporter zu Nervensägen werden

von bertiebottsbeans

Kapitel 2: Wenn Reporter zu Nervensägen werden

We can go dancing, we can go walking,
as long we're together.
Listen to some music, maybe just talking,
get to know you better.
Abba - Take a chance on me


14.30 Uhr nachmittags | Fortescue's Eissalon


Erschöpft ließ sich Katie auf einen der gemütlichen Stühle vor Fortescues sinken und lehnte die Tüten mit ihren Einkäufen sowie ihre Sporttasche gegen ihren Stuhl. Oliver entschied sich für den Platz ihr gegenüber, was ihr ein Schmunzeln entlockte. Wenn die Presse sie hier so vorfinden würde, wäre wohl spätestens beim Erscheinen des Abendpropheten die Hölle los. Sie sahen im Moment einfach zu sehr wie ein Paar aus, was der Quidditchprofi aber wohl noch nicht gemerkt hatte, zumindest konnte er es nicht lassen, gleich zu klären, dass die Rechnung auf ihn ging. Habe ich eigentlich was anderes erwartet? Ihre stumme Frage konnte Katie sich eigentlich nur mit einem Nein beantworten - seit sie vor eineinhalb Stunden in der Winkelgasse angekommen waren, war Oliver ungewohnt charmant gewesen. Aber auch wenn er einer der begehrtesten Quidditchspieler war und so ziemlich 99% der weiblichen Bevölkerung den Kopf verdrehte, sie war nicht auf seine Flirtereien eingegangen. Auch wenn es ihr ziemlich schwer gefallen war...
Seufzend schüttelte sie den Kopf, was ihr gleich darauf einen belustigten Blick ihres Begleiters einbrachte. "Bringe ich dich schon um den Verstand, Kleine?" Hatte er ein Glück, dass sie keine High Heels anhatte, sonst wäre der Tritt, den sie ihm unter dem Tisch verpasst hatte, wesentlich schmerzhafter gewesen. So aber verzog er keine Miene und lächelte sie einfach nur weiter verschmitzt an, während sie an ihrem Getränk nippte. "Träum weiter, Oliver. Woher kommt eigentlich dein plötzlicher Sinneswandel? Du wolltest mich doch vorhin noch mit Blicken killen, wenn ich mich recht erinnere." Und ich erinnere mich genau daran, also wage es ja nicht, das abzustreiten! Diesmal kam das Kopfschütteln von ihm, und er richtete die schokoladenbraunen Augen auf seine Hände, die ineinander verschränkt auf dem Tisch lagen. Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor, bis er endlich antwortete. "Ich weiß, ich war nicht gerade fair zu dir. Aber glaub mir, das lag nicht an dir persönlich sondern eher daran, dass.." Er stockte kurz, und Katie nutzte den Augenblick, um seinen Satz fortzusetzen, während sie ihn mit den Blicken fast durchbohrte. "Es lag daran, dass ich eine Frau bin. Oder ein Mädchen, ganz wie du willst." Seine Hände ballten sich zu Fäusten, aber sie bemerkte, wie er ein leichtes Lächeln nicht unterdrücken konnte. "Du wirst niemals eine Frau werden, Kitty. Du bleibst immer eine rotzfreche Göre, die es nur darauf anlegt, mir das Leben schwer zu machen." Der Mund der Jägerin verzog sich zu einem ernst gemeintem Schmollen, und wieder bekam er einen Tritt gegen sein Knie ab, was ihn diesmal aber zischend die Luft ausstoßen ließ. "Wenn du so weitermachst, hast du mich spätestens morgen mit einer zertrümmerten Kniescheibe im St. Mungo liegen. Ist es wirklich das, was du willst, Kitty?" Die Blonde holte erneut zu einem Tritt aus, aber Oliver hatte ihre Absicht wohl erkannt und zog vorsorglich die Beine weg, sodass Katie ins Leere traf.
"Ich hab dir schon tausendmal gesagt, dass du mich nicht Kitty nennen sollst. Wenn du dir nichtmal das merken kannst, dann verdienst du es nicht besser."
"Es ist also nicht die Tatsache, dass ich dich nicht als Frau anerkenne, Kittylein, die dich so wütend auf mich macht?"
"Das macht mir gar nichts aus. Ich weiß schließlich, dass du damit falsch liegst, und ich wette mit dir, dass du das ebenso gut weißt wie ich."
"Und woher nimmst du dieses Wissen?"
"Ich beobachte dich, Oliver. Denkst du etwa, ich hab nicht gesehen, wie du mich angestarrt hast, als ich aus der Umkleide gekommen bin?"
"Du bist noch genauso unverschämt wie früher, Bell, und jetzt bildest du dir auch noch Sachen ein. Bist du dir wirklich sicher, dass du keinen Psychater mehr brauchst? Deine Halluzinationen werden anscheinend immer schlimmer."
Diesmal konnte Oliver die Beine nicht schnell genug wegziehen, und er merkte wieder mal schmerzlich, was für ein Temperament seine ehemalige Jägerin da hatte. Nein, moment, jetzt war sie ja wieder seine Jägerin. Daran musste er sich erstmal wieder gewöhnen.
"Du willst mich wirklich ins Krankenhaus bringen, oder, Kittylein?"
"Nein, will ich nicht. Ich will dich nur für deine Gemeinheiten einer Frau gegenüber bestrafen. Und wenn ich mir wieder einen Psychater suche, solltest du mal darüber nachdenken, welchen Namen du mir anhängst. Erstmal bekomme ich die süßesten Kosenamen und kaum eine Minute später sprichst du mich schon wieder mit meinem Nachnamen an. Kannst du dich mal entscheiden?"
Aber zu Katies Enttäuschung wurde Oliver die Entscheidung abgenommen, denn in diesem Moment kamen ihre bestellten Eisbecher an, und die sahen, ganz wie man es von Fortescue erwartete, einfach grandios aus. Und da die Jüngere wusste, dass sie ebenso grandios schmeckten, richtete sie den Blick von den braunen Augen ihres Kapitäns auf ihr Eis, das sie zum Glück nicht bezahlen musste.
Einige Minuten vergingen in Schweigen, denn beide Spieler schweiften mit ihren Gedanken ab. Als Oliver aber schließlich den Mund aufmachte um Katie zu antworten, wurde er von einer Frau unterbrochen, die mit einem Notizblock und einer Feder bewaffnet plötzlich an ihrem Tisch auftauchte. "Mr Wood, ich bin Annabelle Richards von der 'Hexenwoche'. Dürfte ich ihnen ein paar Fragen stellen?" Irritiert blickte er erst die Reporterin, dann seine Mitspielerin an, die jedoch nur genervt die Augen verdrehte. "Großartig!" Annabelle ließ sich auf dem freien Platz zwischen den Beiden nieder und stellte ihre Feder einsatzbereit auf das Pergament. Während Oliver immer noch aussah, als ob er nicht wusste, wie ihm gerade geschah, sank Katies Laune auf den Tiefpunkt. Wenn diese Reporterin unbedingt ein Interview wollte, dann konnte sie doch wohl wenigstens abwarten, bis er alleine war, oder? Nun, offensichtlich konnte sie das nicht.
"Mr Wood, darf ich als erstes fragen, wer denn ihre reizende Begleitung ist?"
Ein entschuldigender Blick wanderte von Oliver zu seiner 'reizenden Begleitung', die diesen nur mit einem Schulterzucken quittierte und ihren Stuhl etwas näher an den Tisch rückte, um kein Wort zu verpassen.
"Ähm..das ist Katie Bell." Sehr kreativ, Oliver. Willst du denn nicht mehr über mich erzählen?
"Schön sie kennen zu lernen, Miss Bell!" Das kühle und eindeutig gespielte Lächeln, das die Reporterin ihr schenkte, wurde von Katie ebenso kühl erwiedert. Offensichtlich handelte es sich bei dem Störenfried auch um einen der zahlreichen Wood-Fans, die Angst um ihren vermeintlichen Platz an seiner Seite hatten.
"Freut mich sehr, Miss Richards."
"Nun, können wir fortfahren, Miss Richards? Wie sie sehen, habe ich nicht besonders viel Zeit."
Erneut erhielt Katie einen entschuldigenden Blick, den sie diesmal mit einem leichten Lächeln erwiederte.
"Natürlich, natürlich, ich will ihnen nicht allzu viel von ihrer kostbaren Zweisamkeit stehlen." Die Reporterin hatte den Blick sehr wohl bemerkt und war nicht gewillt, so schnell wieder zu gehen. Hieraus ließ sich eine gute Story machen.
"Mr Wood, wie ich gehört habe, sucht ihr Team immer noch nach einem Nachfolger für Benjamin Crumbs. Haben sie da schon jemanden in Aussicht?"
"Wir haben schon jemanden gefunden, der Crumbs würdig ersetzen wird."
"Tatsächlich? Wer ist es, Mr Wood?"
"Darüber darf ich noch nicht sprechen. Am Samstag steht eine Pressekonferenz an, ich bin mir sicher, dass wir dort die Entscheidung bekannt geben werden. Bis dahin werden keine Namen genannt, außer natürlich, derjenige gibt sich selbst zu erkennen."
"Na schön, dann werde ich damit wohl bis Samstag warten müssen. Meine Leser werden traurig sein." Ein Seufzen entfuhr ihr und sie warf Oliver einen verträumten Blick zu, während Katie nur einen abfälligen Blick für die auf das Pergament kritzelnde Frau übrig hatte. Merlin, die beherrschte es, zu nerven!
"Ihre Leser werden sich ebenso wie sie wohl gedulden müssen, Miss Richards." Die Blonde nahm einen Schluck von ihrem Capuccino und ignorierte die erstaunten Blicke, die sie sowohl von Oliver, als auch von der Journalistin erhielt. Gut, sie hatte sich nicht in das Gespräch einmischen wollen, aber wenn diese Frau es darauf anlegte, so offensichtlich mit Oliver zu flirten, musste sie eingreifen. Einfach nur, um ihren Mitspieler vor Schlimmerem zu bewahren.
"Da haben sie wohl Recht, Miss Bell." Der Tonfall, mit dem Annabelle die Worte hervorbrachte, war mehr als feindselig, und die Jägerin blickte sie daraufhin direkt an.
"Ganz recht, Miss Richards. Wie wäre es also, wenn sie an dieser Stelle aufgeben und mit einem anderen Thema weitermachen? Wie sie vorhin gehört haben, hat Oliver nicht ewig Zeit."
Mit einem zufriedenen Lächeln bemerkte sie, wie viel feindseliger der Blick der Reporterin noch wurde, als sie den Namen des Hüters noch extra betonte. Oh ja, sie durfte seinen Vornamen benutzen.
"Schön, dann mache ich eben damit weiter, was meine Leser noch mehr interessiert." Sie wandte sich wieder Wood zu, der den Schlagabtausch zwischen den zwei Frau mit stillem Vergnügen beobachtet hatte.
"Mr Wood, wie stehen sie zu Miss Bell? Ist das hier ein rein freundschaftliches Treffen, oder ist ihr Single-Dasein in Gefahr?"
"Ich wüsste eigentlich nicht, was das ihre Leser angeht, Miss Richards. Aber ich bin heute mal großzügig, und ich kann ihnen versichern, dass mein Single-Dasein im Moment noch ungefährdet ist. Katie ist nur eine gute alte Freundin, die ich heute wiedergetroffen habe. Allerdings müssen wir jetzt wohl los. Einen schönen Tag noch."
Kurzerhand stand er auf, kramte ein paar Galleonen hervor, die er unachtsam auf den Tisch fallen ließ und griff nach Katies Hand. Die hatte ihre Tüten und ihre Tasche zusammengerafft und kaum berührte ihre Hand die ihres Kapitäns, waren die Beiden schon disappariert. Zurück blieb diesmal nur eine vollkommen überrumpelte Reporterin, die sich fluchend auf den Weg zu ihrer Redaktion machte.
Aber wenigstens hatte sie das bekommen, was sie haben wollte - eine gute Story für die nächste Ausgabe der Hexenwoche.

15.20 Uhr nachmittags | Kleine Straße gegenüber Wood's Wohnung


"Das hast du echt gut hinbekommen, Oliver. Wenn wir nicht spätestens morgen früh überall das Gesprächsthema sind, absolviere ich freiwillig 50 Liegestütze." Überrascht blickte der Angesprochene seine Begleitung an. "Warum sollten wir denn das Gesprächsthema sein? Ich habe die überaus reizende Miss Richards doch gekonnt charmant abwimmeln können." Katie verdrehte daraufhin nur die Augen, was er nicht ganz verstand. Doch sie hatte seinen verwirrten Blick wohl richtig gedeutet, denn sie setzte zu einer Erklärung an. "Eigenlob stinkt, auch wenn es von einem Quidditchprofi kommt. Und außerdem würde ich nicht gerade behaupten, dass du diese Nervensäge 'gekonnt charmant abgewimmelt' hast. Nein, ich verwette meinen Besen, die kommt spätestens morgen mit einer riesigen Story in der Hexenwoche an, dass wir ein Paar sind, und sonst noch irgendeinem Schwachsinn." Nun hatte auch er die Sache verstanden, und er konnte der Jägerin nur recht geben. Sie war vielleicht blond, aber definitiv nicht blöd, und sie hatte die Sache ebenso gut durchschaut wie er selbst, auch wenn er es eigentlich hatte runterspielen wollen, um ihr keine Sorgen zu bereiten. Aber wie er sah, hatte er das nicht geschafft. Jetzt musste er sich aber irgendwie überlegen, wie er es schaffen würde der Presse mitzuteilen, dass er und Katie nichts miteinander hatten. Auch wenn er sich bewusst war, dass das eben im Eiscafé ganz anders ausgesehen hatte.
"Oliver? Ich will ja nicht neugierig sein, aber wo gehen wir eigentlich hin?" Der Blick, den sie ihm zuwarf, strafte sie Lügen, denn er, der sie nun schon einige Jahre lang kannte, konnte die Neugier darin nicht übersehen, und so schlich sich ein Grinsen auf sein Gesicht, das er nicht unterdrücken konnte. Er beschleunigte seine Schritte ein wenig, sodass Katie schon fast am Rennen war. Gut, sie war wesentlich kleiner als er und hatte somit auch kürzere Beine, aber ein bisschen Extratraining konnte ihr nicht schaden. Allerdings sah sie das wohl ein wenig anders, denn sie packte ihn am Handgelenk und veranlasste ihn so zum Stehenbleiben.
"Verdammt, Wood, ich will eine Antwort auf meine Frage! Denkst du echt, ich gehe einfach mit dir irgendwohin mit, ohne dass ich weiß, was mich dort erwartet? Ich bin keine naive Hufflepuff!" Diesmal blitzen ihre Augen wütend auf, aber das amüsierte ihn nur. Wieso ließ sie sich eigentlich so leicht von ihm auf die Palme bringen? Bei den Weasleys ertrug sie wesentlich mehr.
"Also gut, Bell, wenn du es unbedingt wissen willst: Du bist eine der wenigen, die das Privileg haben, in meine Wohnung zu dürfen. Aber bild dir darauf bloß nicht zu viel ein, ja?" Kurzerhand drehte er den Spieß einfach um und da sie ihn immer noch festhielt, zog er sie hinter sich her durch die enge Gasse, die gegenüber seiner Wohnung lag, und in die er vor wenigen Minuten appariert war, um sie Beide vor der Reporterin zu retten. Katies halbherzigen Protest gegen diese Behandlung, die ihr nicht viele Möglichkeiten offen ließ, blendete er einfach aus und blickte sich um, bevor er aus der Gasse heraus auf die große Straße trat, auf deren anderer Seite seine Wohnung in einem großen Haus lag. Doch schon nach wenigen Schritten drehte er sich um und stieß dabei fast mit Katie zusammen, die ihn lauthals beschimpfte und fluchend dazu veranlassen wollte, sie endlich loszulassen. Dies tat er auch, nachdem er sie zurück in die Gasse geschoben hatte.
"Würdest du mir mal erklären, was das jetzt sollte? Und wieso stehen wir hier jetzt überhaupt rum? Wolltest du nicht in deine Wohnung?"
"Ganz ruhig Kleine, es gibt jetzt eine Planänderung. Diese verfluchten Reporter haben mich schon wieder gefunden." Auf ihren verwirrten Blick hin deutete er mit der Hand zur großen Straße hinüber, wo sich etwa ein Dutzend Journalisten, bewaffnet mit Kameras, Federn, Pergament und Klemmblettern, die Beine in den Bauch standen und offensichtlich darauf warteten, dass jemand auftauchte.
"Jetzt hab ich die Wohnung grade mal seit zwei Wochen gemietet, und schon haben die mich wieder gefunden. Es ist doch echt zum Verzeifeln. Manchmal hasse ich dieses Leben in der Öffentlichkeit einfach abgrundtief. Jetzt kann ich mir wieder was Neues suchen."
Wenigstens erntete er einen mitfühlenden Blick von der Blonden, und sie legte ihm sanft eine Hand auf den Arm. Ob sie wohl wusste, dass es ihr schon bald auch nicht besser gehen würde? Zumindest ließ sie sich nicht davon abbringen, ihm einen gut gemeinten Rat zu geben.
"Du wirst schon was finden, da bin ich mir sicher. Schau doch einfach mal morgen in den Tagespropheten, da sind meistens ganz gute Anzeigen drin. Außerdem würde ich dir eher zu einer WG raten." Er warf ihr einen skeptischen Blick zu, den sie jedoch mit einem unergründlichen erwiederte. Wieder einmal fochten sie ein stummes Blickduell aus, das in einem Unentschieden endete.
"Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob eine WG wirklich was für mich ist.", seufzte er unentschlossen.
"Ach was, so stand ich vor einem Jahr auch da. Ich kam gerade aus Amerika wieder, und da hatte ich keine Lust mehr, nach einem Jahr ohne Gesellschaft allein zu wohnen. Tja, und da kam das Angebot meiner Brüder, bei ihnen einzuziehen, gerade richtig. Weißt du, wir haben ein großes Haus, und nicht nur Sam und Nate wohnen dort, sondern auch Gina, meine Freundin. Es ist zwar ziemlich chaotisch, aber es macht riesig Spaß. Glaub mir, das wäre auch was für dich. Und du müsstest die Wohnung oder was auch immer nicht auf deinen Namen anmelden, so würden die ganzen Reporter auch nicht so schnell rausbekommen, wo du wohnst."
Ziemlich erschlagen von diesem Redeschwall blickte Oliver sie an. Katie hatte da gerade ihr halbes Privatleben vor ihm ausgebreitet, aber sie hatte Recht - eine WG war vielleicht doch eine ganz gute Entscheidung.
"Ich werde morgen mal den Tagespropheten durchforsten. Das klingt wirklich gut. Danke, Kitty." Er schenkte ihr ein warmes Lächeln, das sie erwiederte, ohne auf den ungewollten Spitznamen zu achten. "Freut mich, dass ich dir helfen konnte." Was Oliver in diesem Moment noch nicht ahnte, war die Tatsache, dass Katie sich ihre Hilfe sehr viel besser überlegt hatte, als es den Anschein hatte. Dem Vorschlag ihres Teamkollegen, sich einfach am nächsten Tag nach dem Training wieder zu treffen, stimmte sie deshalb gut gelaunt zu, und nach einer kurzen Umarmung zum Abschied disapparierte sie in den Vorgarten des großen Hauses, das die gemütliche WG beherbergte, in der sie nun seit gut einem Jahr wohnte. Sie hatte ihrer kleinen 'Familie' so einiges zu erzählen...


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Ich habe diese Bücher für mich selbst geschrieben. Was passiert ist, ist ein Schock für mich. Ich dachte mir, dass die Bücher vielleicht drei Menschen gefallen werden, neben mir meiner Schwester und, vielleicht, meiner Tochter.
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