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Karussel der Gefühle - 1.Kapitel

von nicisehlen

Die Schlacht war vorbei. Endlich. Noch nie hatte ich so viel auf einmal gefühlt. Zum einen ist da der Tod von Fred, der mich unglaublich traurig macht. Zum anderen die Tatsachen, dass Harry wieder da ist, was mich fast noch trauriger und verzweifelter macht.
Es ist nicht so, dass ich mich nicht freuen würde ihn wieder zu sehen. Ich bin überglücklich, dass es jetzt vorbei ist und ich freue mich für Harry, dass er endlich ein normales Leben leben kann. Ohne den Druck die gesamte Zaubererwelt retten zu müssen.

Aber genauso unglücklich bin ich auch, denn momentan spielen meine Gefühle total verrückt und bei Merlin ich habe keine Ahnung wie sich das wieder einrenken soll.
Ich habe ihn sterben sehen…IHN…die Liebe meines Lebens. Seinen leblosen Körper, auch wenn er es in dem Moment wohl nicht war, zu sehen, hat mir förmlich das Herz rausgerissen.
Er ist einfach in den Wald gegangen, um zu sterben, um sich für uns zu opfern und ich rechne ihm das hoch an, wirklich, aber irgendwie auch wieder nicht. In meinen Träumen habe ich mir immer ausgemalt, wie unser Wiedersehen ablaufen würde und in diesen ist es definitiv anders abgelaufen, denn dort habe ich mich in seine Arme geschmissen und ihn so fest an mich gedrückt wie ich konnte, um ihn nie wieder gehen zu lassen.
Das kuriose ist, dass ich dieses Bedürfnis gerade eben nicht habe.

Vielleicht bin ich deshalb auch zu meinem Platz am See geflüchtet, als gerade keiner drauf geachtet hat, was ich tue.
Ich muss mir erst einmal selber darüber klar werden, was ich denn will und wie ich es will und naja das alles eben…
Mein Kopf fühlt sich an wie ein Käfig voller wilder Minimuffs, die nicht mehr zu bändigen sind.

Weil ich so tief in meinen Gedanken versunken war, habe ich auch gar nicht mitbekommen, wie eine Person immer näher kam, bis sie schließlich hinter mir stand.

„Ginny“, sagte er leise.

Ich drehte mich langsam um und sah in die schönsten und anziehendsten Augen, die ich je gesehen hab. Dieses smaragdgrün hat mich schon seit dem ich ein kleines Kind war in meinen Träumen verfolgt. Dieser Blick hat mir schon immer die Knie weich werden lassen.

„Hallo Harry“; brachte ich eben so leise raus.
„Wie geht es dir?“, fragte er sanft.
„Wie soll es mir schon gehen Harry? Einer meiner Brüder ist gestorben, Remus und Tonks sind gestorben, Colin ist tot und so viele andere Menschen. Und das schlimmste ist, dass in mir auch irgendwas gestorben ist, als ich gesehen hab wie Hagrid dich…aus dem Wald…“, meine Worte wurden von einzelnen Schluchzern unterbrochen und die Tränen liefen einfach nur meine Wangen hinunter.
„Ich dachte du seihest tot, Harry, verstehst du das? Tot! Es hat mir förmlich das Herz ausgerissen, dich dort so liegen zu sehen. Ich kann damit im Moment einfach nicht umgehen. Also um es zusammen zufassen, mir geht’s beschissen!“

Er sah mich mit Tränen in den Augen an und wirkte auf einmal extrem hilflos. Seine Arme zuckten und er überlegte wohl, ob er mich in den Arm nehmen sollte, aber anscheinend war er sich nicht sicher, ob ich das überhaupt wollte.
Wir standen uns gegenüber und sahen uns einfach nur an, aber keiner traute sich mehr, noch was zu sagen.
Nach etwa fünf Minuten, in denen ich geflissentlich auf den See hinaus gestarrt habe, nehme ich ein räuspern war.
Ich drehe mich zu Harry um und sehe ihn erwartungsvoll an. Vielleicht hat er ja doch noch was dazu zu sagen.

„Hör zu, Ginny“, begann er zögernd, „ich weiß, dass das nicht leicht ist und glaub mir, wenn ich dir sage, dass mir mein Kopf momentan auch schwirrt. Es ist so viel passiert im letzten Jahr und Ron, Hermine und ich haben so viel durchgemacht und es war nie sicher, ob wir es überhaupt überleben oder unsere Suche erfolgreich sein wird. Das einzige was die ganze Zeit über sicher war, was ich wirklich mit hundertprozentiger Sicherheit sagen konnte, was mich dieses ganze Chaos überstehen lassen hat…“
Er machte eine kurze Pause und kam ein paar Schritte näher an mich ran.
„…ist die Tatsache, dass ich dich über alles liebe Ginerva Molly Weasley!“, seine Stimme glich nur noch einem Windhauch. Auch ihm rannen nun vereinzelte Tränen aus den Augenwinkeln und als ich in seine Augen sah, konnte ich nur die pure Liebe, Aufrichtigkeit und Sehnsucht sehen.

Ich wusste gar nicht was ich sagen sollte. Natürlich liebe ich ihn auch, aber er hatte es mir noch nie gesagt und ich ihm auch nicht. Ich war mir sicher, dass er wusste wie ich empfinde, denn ich konnte immer in seinen Augen sehen, was er für mich fühlte.
Doch es nun auch mal laut ausgesprochen zu hören, brachte mein Herz zum rasen.
Wie gesagt, ich hatte überhaupt keine Kontrolle über meine Gefühle und jetzt gerade wusste ich auch nicht, was in mir vorging.
Ich sah ihn weiterhin nur stumm an und hab an alles gedacht, was wir schon überstanden haben. Er war sozusagen von den Toten auferstanden und irgendwie hab ich das alles immer noch nicht so ganz verstanden, aber ich sollte doch froh darüber sein, dass er noch lebt, dass er noch hier ist, dass er…bei mir ist!

Wir wären fast umgefallen, als ich mich in seine Arme geworfen und mein Gesicht in seiner Halsbeuge versteckt habe. Nun liefen mir unzählige Tränen die Wangen runter und innerhalb weniger Sekunden, war sein eh schon total schmutziges und kaputtes Shirt auch noch von meinen Tränen durchnässt.
Wir standen einfach nur da und er hielt mich so fest, wie schon lange nicht mehr. So fest als wolle er mich nie wieder los lassen. Und ich tat es ihm gleich. Ich klammerte mich an ihn wie eine Ertrinkende. Außer meinen Schluchzern und seinen beruhigenden, geflüsterten Worten, dass alles gut werden würde, nahm ich nichts mehr wahr.
Ich habe nicht mal wirklich realisiert, wie er mich hoch hob und sich mit mir zusammen auf den nächstgelegenen Baumstamm setzte.

Sekunden, Minuten oder sogar Stunden mögen vergangen sein, bis ich mich wieder einiger Maßen eingekriegt hatte. So einen Ausbruch meinerseits habe ich noch nie erlebt und es war gut, dass Harry da war, um mich zu trösten. In seinen Armen habe ich mich schon immer wohl gefühlt und es war sehr beruhigend seinen Herzschlag zu spüren, zu hören, denn dieser versicherte mir, dass er wirklich hier war.

Nach weiteren Minuten sah ich auf in seine Augen und es lag so viel Verständnis und Liebe in seinem Blick, dass ich die schrecklichen Momente für einen Augenblick vergessen konnte.

„Ich…ich liebe dich auch Harry“, meine Stimme war nur ein heiseres Krächzen, „und ich habe dich so wahnsinnig doll vermisst. Du glaubst gar nicht wie sehr ich dich vermisst habe.
Ich habe mich jeden Tag gefragt, wo du wohl bist und ob es dir gut und ob du überhaupt noch lebst…“, meine Stimme brach.

„Shh….es ist gut Ginny. Ich bin da. Ich lebe. Ich bin zu dir zurück gekommen. Du warst der Grund dafür, dass ich nicht aufgegeben und meine Hoffnung verloren habe. Und glaub mir eins…ich weiß genau wie sehr du mich vermisst hast, denn mir ging es genauso.“

Er strich mir liebevoll eine Haarsträhne hinter mein Ohr und lies seine Hand auf meiner Wange liegen. „Ich liebe dich so sehr, dass es schon fast weh tut. Ich habe mich so nach dir gesehnt!“

Sein Blick bohrte sich in meinen und irgendwie sind unsere Köpfe ganz automatisch einander näher gekommen. Es war als wären unsere Lippen Magneten, die sich ganz langsam zusammenfügen wollen. Wir schauten uns unverwandt in die Augen und dann spürte ich endlich seine warmen, weichen Lippen auf meinen.


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Joanne K. Rowling