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Fanfiction

Serpents daughter - 2. Die ersten Jahre

von Meera

Bald nach der Geburt ihrer kleinen Tochter stand die Hochzeit von Christopher und ihr an. Sie wollten eine schnelle und unkomplizierte Hochzeit im kleinen Familien und Freundeskreis. Der Tag der Hochzeit war auf den 16. Februar festgelegt worden, alles also sehr kurzfristig. Dennoch wollte Samantha nicht auf ein Hochzeitskleid verzichten, wenn sie schon heiratete, wollte sie ein Kleid tragen. Auch wenn sie Christopher heiratete. Die Beziehung die sie mittlerweile führten war vertraut, weil sie schon jahrelang die besten Freunde waren. Wahre Liebe, war seitens von Samantha nicht im Spiel. Aber die Vorstellung ihren besten Freund bis an ihr Lebensende an ihrer Seite zu wissen war viel besser, als die naive Vorstellung von der einzig wahren Liebe.
Das Leben hielt nun mal nicht für jeden diesen Weg bereit und Samantha konnte sich sehr gut damit arrangieren, Christophers Frau zu werden.
Es war der zweite Januar, als Samantha, Ann und die kleine Marlene die Winkelgasse besuchten. Samantha trug ihr Töchterchen in einer Stoffschlinge an ihrer Brust, damit es der Neugeborenen nicht an Wärme fehlte.
„Warum hast du sie nicht bei Chris gelassen? Gleich darf ich sie die ganze Zeit halten wenn die Schneiderin deine Maße abmisst und dir Stoffproben anhält.“
Samantha grinste über die Worte ihrer Freundin.
„Ich dachte so kannst du endlich mal Vertrauen zu deinem Patenkind fassen!“
Ann seufzte, lächelte aber nun auch. Sie stampften durch die nasse Straße, der Schnee war hier überall platt getreten und dadurch sehr matschig. Daher freuten sie sich, als sie das kleine Geschäft endlich erreichten, das etwas versteckt lag.
Samantha wollte gerade eintreten, als sie im Augenwinkel eine Gestalt wahrnahm, die aus dem Laden Flourish & Blots trat. Ihr stockte der Atem. Konnte er es wirklich sein?
„Ähm, Ann geh du schon mal rein, ich komme gleich!“, stammelte Samantha als sie sich sicher war, wen sie da gesehen hatte.
Er stand noch immer vor dem Geschäft und rückte seinen Schal zurecht, also nutzte Samantha die Gelegenheit. Sie hielt Marlenes Köpfchen und trat etwas verunsichert auf ihn zu.
„Hallo?“, begrüßte sie ihn mit fester Stimme.
Der Angesprochene wandte den Kopf verdutzt in ihre Richtung. Einen Moment schien es zu dauern, bis er sie erkannte. Er hatte sie also auch nicht vergessen.
„Samantha?“, fragte er unsicher.
Sie nickte bloß und lächelte leicht.
„Komisch, dass ich Sie gerade hier wiedertreffe!“
Severus nickte nur und sein Blick wanderte zu dem kleinen Bündel, welches sie vor sich her trug. Samantha folgte seinem Blick und rang nach Worten. Severus stellte fest, dass Samantha Lily ähnlicher war, als er geglaubt hatte. Nicht nur äußerlich war sie ihr ähnlich, auch dieser wirre Ausdruck, den hatte er auch oft bei Lily gesehen. Und sie hatte ein Kind. Lily hatte sich schon immer Kinder gewünscht, soweit Severus sich erinnern konnte.
„Wie ich sehe…sind Sie Mutter geworden?“, fragte er leicht kühl. Er wollte nichts von dem Preis geben, was in ihm vorging.
Samantha nickte und lächelte liebevoll auf ihr Kind herab.
„Marlene, sie ist gerade mal eine gute Woche alt!“
Es zuckte in seinem Mundwinkel. Und sie war weich und liebevoll, so wie Lily. Ihr Anblick schmerzte ihn.
„Meinen Glückwunsch. Ich muss weiter, meine Zeit ist begrenzt!“
Er nickte Samantha zum Abschied, dann verschwand er im Getümmel aus Hexen und Zauberern.
Samantha schluckte schwer und blickte wieder auf ihr Kind herab.
„Meinst du, er wird es irgendwann einmal bemerken?“, flüsterte sie heiser.
Vermutlich war es nicht offensichtlich genug und er hatte es nicht für nötig befunden, zurückzurechnen. Immerhin war es nur eine Nacht gewesen.
Ann’s Stimme rief nach ihr und Samantha konnte sich endlich wieder bewegen. Sie trat in das kleine Geschäft und bereitete sich auf ihre Hochzeit vor.

~~~

Fünf Jahre später…

Samantha stand in der Küche und bereitete das Abendessen vor. Sie tat sich schwer damit, ihr Rücken schmerzte fürchterlich und ihr Bauch war groß und rund, sodass sie ihre Füße nicht mehr erkennen konnte.
Sie schälte Karotten, während auf dem Herd die Kartoffeln im Wasser gluckerten. Christopher und sie lebten immer noch in dem Haus an der St. Ives Bay. Dem überraschenden Sturz von Voldemort vor drei Jahren trauten sie nicht über den Weg. Immerhin waren seine Gefolgsleute immer noch da und Samantha wollte ihre Tochter so lange wie möglich von dieser potenziellen Gefahr fernhalten.
Chris und sie hatten sich mit ihrer Ehe arrangiert. Sie waren glücklich miteinander, auch wenn sie bestimmt nicht eines der Vorzeigepaare waren, sie waren zufrieden. Samantha erwartete nun ihr zweites Kind, Christophers erstes Kind!
In den vergangen fünf Jahren hatte er sich aufopfernd um Marlene gekümmert, als wäre sie sein eigenes Kind. Er liebte sie wie eine leibliche Tochter und immer wieder war Samantha dankbar, dass man ihr Christopher als Ehemann geschenkt hatte.
In der Haustür wurde ein Schlüssel herumgedreht und kurz darauf ertönte ein helles Lachen und die Stimme von Christopher. Samantha lächelte in sich hinein.
Ihre Familie war nun wieder vollzählig zuhause.
„Mama! Mama!“, rief die helle Stimme und kam näher. Kurz darauf kam Marlene in die Küche gerannt. Ihr schwarzes Haar hing ihr über den Schultern und wurde immer länger. Immer wenn Samantha versuchte es zu kürzen, wuchs es innerhalb einer Nacht wieder nach. Ihr Kind war magisch, dies war damit schon mal bewiesen.
Samantha drehte sich zu ihrer Tochter um und trocknete sich die Hände an ihrer Schürze ab.
„Was ist denn mein Schatz?“
Marlene wippte von einem Fuß auf den anderen, während sie eine Blume in der Hand hielt. Christopher trat mit einem Lächeln in die Küche und gab seiner Frau einen Kuss.
„Sie möchte dir ihren neuen Trick vorführen!“, berichtete er ihr stolz.
Das schien das Stickwort für Marlene zu sein, sie öffnete ihre Hand und die Blume schwebte in ihrer Hand.
Als ihr kleines Kunststück vorbei war, machte sie einen Knicks und lächelte sie mit einer breiten Zahnlücke an. Samantha klatschte in ihre Hände und hob dann ihren Schatz auf ihren Arm, auch wenn sie wegen der Schwangerschaft schon genug Rückenschmerzen hatte.
Sie gab Marlene einen Kuss auf die Stirn.
„Meine Prinzessin wird einmal eine intelligente, kleine Hexe!“
Marlene schmollte.
„Ich will aber nicht klein bleiben. Ich will groß werden, so groß wie Papa!“
Bei diesen Worten streckte sie die Arme nach Christopher aus, der sie in Empfang nahm. Marlene kuschelte sich an seine Schulter. En trauriger Ausdruck legte sich auf das Gesicht von Chris, nicht selten wünschte er sich, Marlene wäre wirklich sein leibliches Kind.
Samantha hatte beschlossen, dass Marlene niemals von ihrem leiblichen Vater erfahren sollte, für Marlene sollte Christopher auf ewig der leibliche Vater bleiben!

~~~

„Sollten wir es ihr nicht sagen?“, meinte Christopher, nachdem er von dem Stück Pergament aufgesehen hatte, welches heute mit einer Eule gekommen war. Samantha starrte durch das Wohnzimmerfenster, die Arme verschränkt und schüttelte entschieden den Kopf.
Christopher ließ seine Faust etwas zu schwungvoll auf dem Esstisch sausen.
„Gerade erfahre ich von dir, wie der Vater von Marl heißt und dass er Lehrer an Hogwarts ist und alles was du tust, ist den Kopf schütteln? Was ist wenn er Ähnlichkeiten feststellt? Marl gleicht mir in keinster Weise! Das schwarze Haar hat sie von ihm und die grünen Augen von dir. Diese Gesichtsform stammte auch nicht aus deiner Familie, also auch das hat sie von ihm. Wenn sein Wesen dann auch noch ebenso stur und stolz ist wie das von Marl, dann wird es nicht lange dauern bis sie sich anfängt zu fragen, ob ich wirklich ihr Daddy bin!“
Samantha biss sie auf die Unterlippe. Heute Morgen war Marl’s Brief aus Hogwarts eingetroffen. Eine weiße Schleiereule hatte den Brief gebracht. Marlene war ganz aus dem Häuschen gewesen, als sie den Brief gelesen hatte. Seit sie fünf war, hatte sie sich nichts anderes gewünscht, als nach Hogwarts zu kommen.
Im Anhang für die Eltern war ein ausführlicher Brief von Professor Dumbledore gewesen, anbei eine beigehängte Liste über alle Lehrkräfte. Sein Name war dabei gewesen und es hatte Samantha fast den Atem verschlagen.
„Sie darf es nicht wissen. Jetzt noch nicht. Sie ist noch zu jung um diese Nachricht richtig aufnehmen zu können. Nimm ihr nicht die Illusion, dass wir eine intakte Familie sind.“
Christopher schnaubte. Er konnte Samantha einfach nicht verstehen. Irgendwann würde es auffliegen und Christopher hoffte, dass Samantha bis dahin sich dazu aufraffen konnte, es ihrer Tochter zu beichten.
„Mami, Papi?“, rief eine verschlafene Stimme aus der Diele.
Christopher und Samantha sahen einander an. Chris war der erste, der aufsprang und der Stimme folgte.
„Was ist mein Engel? Kannst du nicht schlafen?“
Marl schüttelte den Kopf. Trotz ihrer elf Jahre, schlief sie immer noch ziemlich schlecht und brauchte manchmal noch ihre Eltern.
„Das ist die Aufregung!“, beschwichtigte er sie, warf sich den kleinen Körper über die Schulter und trug sie wieder die Treppe herauf, in ihr Kinderzimmer. Dort legte er sie in ihr Bett zurück und deckte sie zu.
„Meinst du ich komme nach Gryffindor? So wie du und Mama?“
Christopher lächelte. Es waren immer dieselben Fragen, jedes Kind hatte Angst, in welches Haus es wohl kommen würde. Natürlich wollte sie immer ihre Eltern stolz machen!
„Vielleicht mein Engel! Aber mach dir da bitte keine Gedanken, wir sind mit jedem Haus zufrieden!“
Mit diesen Worten gab er ihr einen Gutenacht-Kuss auf die Stirn und löschte das Nachtlicht.
Aus dem Nebenzimmer drang nun auch die Stimme seines Sohnes, der offenbar auch wach geworden war.
Also sah er auch da nach dem rechten, bevor er sich dem sturen Geschöpf im Erdgeschoss widmen konnte, das er geheiratet hatte.

~~~

„Mama! Beeil dich, ich will endlich meinen Zauberstab!“, maulte Marlene. Ihr qualmten die Füße, da sie den ganzen Tag in der Winkelgasse Ding eingekauft hatten, die sie für ihr Schuljahr brauchen würde. Der Zauberstabladen von Ollivander war die letzte Station und Samantha war dankbar dafür.
Der kleine James, der lustlos an ihrer Hand nebenher trottete, war bereits müde und musste dringend seinen Mittagsschlaf nachholen.
Marlene öffnete die Tür des Ladens, ein Glöckchen klingelte und sogleich kam Mr. Ollivander aus einer Ecke des Ladens geeilt.
„Oh, Mrs. Harris!“, begrüßte er Samantha erfreut.
„Ich erinnere mich als wäre es gestern gewesen, dass ich von ihrer Hochzeit in der Zeitung gelesen habe!“
Samantha lachte leise auf.
„Aber das ist doch schon zehn Jahre her! Und die Zeilen waren doch sehr kurz…“
Mr. Ollivander lächelte.
„Meine Gute, ich vergesse nie ein Gesicht oder den dazugehörigen Namen!“
Marlene hüpfte bereits aufgeregt auf und ab und hielt erst still, als Mr. Ollivander sich ihr zuwandte.
„Und du bist die Kleine…?“
„Marlene!“, kam es wie aus der Pistole geschossen.
„Gut Marlene, dann wollen wir mal ein paar Dinge vermessen!“
Ollivander zückte ein Maßband und maß die Länge ihres Armes, danach stand er auf und ließ das Maßband alleine weitermachen. Er verschwand hinter einem der gefüllten Regale und murmelte vor sich hin.
Mit drei Schachteln kehrte er dann wieder.
„Vielleicht diesen hier!“, meinte Ollivander und hob vorsichtig einen Stab aus seiner Schachtel.
„11 Zoll, Tanne, Drachenherzfaser. Sehr robust!“
Er reichte den Stab an Marlene, die ihn leicht schwang, doch nichts passierte und Ollivander nahm ihr den Stab sofort wieder ab.
„Offenbar nicht! Vielleicht dann dieser, 12 Zoll, Ebenholz, Phönixfeder!“*
Marlene ließ sich den Stab überreichen, aber wieder geschah nichts, aber Ollivander war davon überzeugt, nah dran zu sein.
„Ich denke, das Ebenholz war falsch, die Phönixfeder, scheint aber gut zu ihnen zu passen!“
Er griff hinter sich in ein Regal und zog, ohne hinzusehen, eine Schachtel hervor. Zum Vorschein kam ein hellerer Stab, etwas kleiner als der letzte, aber dennoch wirkte er sehr stabil.
„Ja, Birke, 11 ½ Zoll und Phönixfeder als Kern. Ein sehr belastbarer Stab, trotz seines zarten Äußeren!“
Gespannt reichte er ihn an Marlene. Eine plötzliche Wärme überrollte sie und ein aus der Spitze des Stabes flossen milchige Schlingen.
Ollivander lächelte zufrieden.
„Offenbar haben sich Hexe und Zauberstab gefunden!“
Marlene lächelte glücklich und reichte den Stab an Ollivander zurück, der ihn behutsam in die Schachtel zurück packte.
Ihre Mutter zahlte den Preis für den neuen Zauberstab und zog dann mit ihrer Tochter und dem kleinen James von dannen.
Birke war eine interessante Wahl, wobei man natürlich nicht von Wahl sprechen konnte, denn der Zauberstab sucht sich schließlich den Zauberer, nicht umgekehrt.
Ihr eigener Stab war aus dem biegsamen Holz einer Kirsche gefertigt, 12 Zoll und der Kern, war aus Einhornhaar.
Bald würde Marlene im Zug sitzen, auf dem Weg nach Hogwarts. Samantha freute sich, dass es nun bald soweit war, auch wenn es bedeutete, dass Marlene ihrem Vater begegnen würde, ohne es zu wissen.

~~~

Die Erstklässler wurden in die Große Halle geführt, von einer Hexe, mit einen strengen Dutt und einem Hut auf dem Kopf. Marlene meinte sich zu erinnern, dass sie sich mit dem Namen McGonagall vorgestellt hatte.
Marlene hob den Kopf und ließ ihren Blick durch die Halle schweifen. Sie war wunderschön und mit den Wappen der Häuser geschmückt. Staunend klappte ihr der Mund auf, als sie die verzauberte Decke sah. Sie hatte davon in einem Buch gelesen, aber es jetzt zu sehen, überwältigte die Elfjährige. Vor dem Lehrertisch blieben sie alle stehen und McGonagall zückte eine lange Pergamentrolle hervor. Sie las eine Reihe von Namen, aber Marlene hörte gar nicht richtig zu, sie war viel zu sehr damit beschäftigt, die Lehrer am Lehrertisch zu mustern. Ihr Blick blieb an einem Mann hängen, dessen schwarzes Haar sein Gesicht umrahmte. Generell war er komplett schwarz gekleidet. Er unterhielt sich im gedämpften Ton mit einer Lehrerin zu seiner Linken. Irgendwie schien er wohl zu spüren, dass er beobachtet wurde, denn er drehte den Kopf in Marlenes Richtung und erwiderte ihn. Sie starrten einander an, er in ihre grünen und sie in seine schwarzen Augen.
„OH, sieh schnell weg, Snape beobachtet dich!“, flüsterte eine Stimme neben ihr. Ein blondes Mädchen, etwas kleiner als sie selbst wirkte sehr verängstigt darüber, dass Snape Marlene beobachtete.
„Im Gegenteil, ich beobachte ihn!“, wisperte Marlene und sah Snape noch angestrengter an als zuvor. Dabei entging ihr, dass ihr Name von Professor McGonagall aufgerufen wurde.
„Harris, Marlene?“, wiederholte sie scharf und Marlene schreckte hoch und lief zum Stuhl, der vor dem Lehrertisch platziert war.
Professor McGonagall setzte ihr den sprechenden Hut auf und dann geschah erst mal nichts, Marlene fragte sich schon, ob der Hut sich weigerte sie einem Haus zuzuteilen, als sie ein lautes „Hm!“ in ihrem Kopf vernahm.
„Mutig, störrisch, dickköpfig und was im Köpfchen wie der Vater ohne Frage! Aber wo stecke ich dich hin? Vielleicht nach Gryffindor? Obwohl…viel zu gerissen…dann wohl eher Slytherin!“
Das letzte Wort sprach der Hut laut aus und der Tisch der Slytherins applaudierte lautstark, als Marlene sich zu ihnen setzte.
Der Blick von Snape ruhte noch immer auf ihr, zumindest einen kurzen Moment lang, dann wandte er sich wieder seiner Sitznachbarin zu. Marlene war noch ein wenig geschockt, von der Wahl des sprechenden Hutes. Er hatte sie nach Slytherin geschickt, dabei waren ihre Eltern doch beide in Gryffindor gewesen. Hoffentlich würden sie nicht böse sein! Alles bloß das nicht.
Plötzlich erinnerte sie sich an das nächtliche Gespräch mit ihrem Vater, der ihre Befürchtungen nur belächelt hatte.
„Wir sind mit jedem Haus zufrieden!“, hatte er mit einem Lächeln gesagt.
Marlene schluckte, hoffentlich hatte er damit auch Slytherin gemeint. Vielleicht konnte sie das Haus mit guten Schulnoten ausgleichen. Ja, so würde sie es machen! Sie würde die Beste von allen werden!
Mit diesem neu geschöpften Mut, machte sie sich über das Festessen her, das in diesem Moment wie aus dem Nichts erschien. Mit dem Haus hatte sie sich schon abgefunden.


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