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Fanfiction

Waiting for the Night - Eine verhängnisvolle Nacht

von Nashira1

8. Kapitel: Eine verhängnisvolle Nacht

Sie hatte die nächsten Wochen nichts von ihm gehört. Zwar hatten sie sich im Unterricht gesehen, doch kein Wort miteinander gewechselt. Mira fand keine Erklärung, warum Snape sich nicht bei ihr meldete und sie selbst hatte nicht den Mumm ihn mit den erlebten Ereignissen zu konfrontieren. Er sah sie noch nicht einmal an, wenn sie im Unterricht direkt vor ihm saß und ihre Hand empor streckte um sich zu beteiligen. Diese Tage fielen ihr unglaublich schwer. Wenigstens hatte Mira jetzt wieder mehr mit Harry, Ron und Hermine zutun, die sie als Freunde unglaublich schätzte, denn sie hielten zu ihr, auch wenn Mira ihnen niemals die Wahrheit über die Nacht und den darauffolgenden Morgen an dem sie verschwunden war erzählen würde. Doch so sehr sie es auch versuchte, sie konnte es einfach nicht ertragen so von Professor Snape ignoriert zu werden, nach dem was zwischen ihnen vorgefallen war.
Deswegen fasste sie an einem kalten Wintertag den Entschluss ihm den gleichen Zettel zu kommen zu lassen, den er ihr vor einigen Wochen geschickt hatte „Wir treffen uns nach Sonnenuntergang vor dem Eingang des Schlosses“. Jedoch waren die Tage immer kürzer geworden und somit brach auch immer früher die Nacht hinein.
Ohne eine Wort zu sagen legte sie den kleinen zusammen gefalteten Zettel nach dem Unterricht auf das pult, an dem Snape saß und sich etwas mit Federkiel und Tinte notierte. Er sah kurz von seinem Blatt Pergament zu ihr hinauf, doch ehe er ihr etwas entgegnen konnte, war sie auch schon aus dem Klassenraum für Zaubertränke verschwunden.
Auf dem Weg aus dem Kerker hinauf ins Erdgeschoss zweifelte Mira erheblich an ihrer Entscheidung, die sie so abrupt getroffen hatte. Vielleicht wäre es besser gewesen die Sache zwischen ihr und Snape einfach ruhen zu lassen.
„Was wolltest du denn noch bei Snape?“, fragte Harry mit leicht angewidertem Gesichtsausdruck.
„Ich wollte ihn eigentlich nur noch etwas wegen dem Unterricht fragen, doch dieser Mistkerl hat mich total ignoriert“, log Mira mit überzeugender Abscheu.
„Ja, so kennt man ihn, behandelt die Gryffindors wie Dreck.“ Hermine war die Wut wie ins Gesicht geschrieben. „Ich verstehe nicht warum Professor Dumbledore ihn nicht rauswirft.“
„Dafür schätzt er ihn viel zu sehr. Snape ist ein äußerst schlauer Mann“, erklärte Harry, doch man merkte, dass er von dieser Tatsache nicht sonderlich begeistert zu sein schien.

Obwohl Mira sich in einen warmen Mantel, Schal, Mütze und Handschuhe eingehüllt hatte, fror sie nach wie vor bitterlich. Es war eine äußerst schlechte Idee sich im verschneiten Winter abends nach Sonnenuntergang draußen aufzuhalten. Noch dazu kam, dass sie noch nicht einmal wusste ob Professor Snape überhaupt ihrer Aufforderung nachkommen und sich mit ihr treffen würde. Wartend zerbrach sich die Schülerin erneut den Kopf über Snapes Verhalten ihr gegenüber. Doch sie fand absolut keinen Grund für sein abweisendes Auftreten.
Mittlerweile verharrte sie eine gefühlte Stunde vor den Toren von Hogwarts. Ihre Nase hatte derweil eine rötliche, ihre Lippen eine bläuliche Färbung angenommen. Als sie nicht mehr an sein Erscheinen glaubte, wollte sie sich wieder auf ins behagliche Schloss machen. Sie öffnete die große Eingangspforte durch einen kräftigen Ruck, doch dann hörte sie hinter sich eine Stimme.
„Guten Abend Mira.“ Snape war hinter ihr aufgetaucht, ebenfalls in einen schwarzen, langen Mantel und einen Schal gehüllt.
„Guten Abend Professor.“ Mira schloss die mächtige Tür wieder, indem sie sich mit ihrem vollen Gewicht gegen diese lehnte. „Wo kommen Sie denn her?“, fragte sie verdutzt.
„Hogwarts hat noch weitere Aus- und Eingänge“, antwortete er knapp und desinteressiert.
„Gehen wir ein Stück?“, fragte Mira und ging an ihm vorbei in Richtung der Dunkelheit. Schweigend folgte Snape ihr. Es kam ihr vor wie ein Deja Vu, denn erst vor wenigen Monaten schritten sie den selben Weg entlang, doch nun hatten sie die Rollen getauscht und es lag mittlerweile massenhaft Schnee. Der Vollmond leuchtete bedrohlich am Himmel und hüllte die dunkle Nacht in sanftes Licht. Es war genau einen Monat her, als sie sich in seinem Büro getroffen hatten. Einen Monat, als sie sich das letzte Mal küssten.
„Was ist dein Anliegen?“ Snape unterbrach mit gewohnter Kälte die Stille.
Mira nahm einen tiefen Atemzug und spürte, wie sich die frostige Luft den Weg durch ihre Lungen bahnte. „Ich wunder mich nur, warum Sie sich nicht mehr bei mir gemeldet haben.“
„Warum hätte ich das tun sollen?“, fragte Snape und starrte stur Geradeaus.
Die Schülerin blieb verwirrt und wütend zu gleich stehen. Was hatte er da gerade von sich gegeben? Seine Worte hallten stets in ihren Ohren. Aber sie musste sich verhört haben.
„Bitte was? Sind Sie schon so alt, dass sie vergessen haben, was zwischen uns gelaufen ist?“ Mira verstand die Welt nicht mehr.
„Achte auf deinen Ton“, zischte er bedrohlich. Er hatte sich zu ihr umgedreht und war ihr gefährlich nah gekommen. Sie spürte seinen warmen Atem in ihrem bitterkalten Gesicht.
„Nein, Sie werden mir keine Vorschriften machen. Sie haben mich nur ausgenutzt! Was halten Sie denn davon wenn ich Dumbledore davon erzählen würde?“ Nachdem Mira ihren Satz vollendet hatte, bereute sie diesen gleich schon wieder. Diese Drohung war einfach aus ihr heraus geplatzt wie der Korken aus einer Sektflasche. „Es tut mir leid“, schob sie vorsichtig hinterher.
„Glaubst du wirklich, Dumbledore würde dir glauben wenn es Aussage gegen Aussage steht? Außerdem weiß ich ja schon, dass du gerne Sachen ausplauderst.“
Die Verwirrung überkam sie erneut. „Von was reden Sie bitte?“
„Muss ich dir wirklich auf die Sprünge helfen? Erinnerst du dich vielleicht daran, wie du dich bei Lupin über mich ausgeheult hast?“ Obwohl man ihm die Wut ansah, wurde seine Stimme nicht lauter, wie die von Mira, sondern blieb auf ihrer ruhigen Sequenz. Lediglich ein Zittern vor Jähzorn hatte sich hineingeschlichen.
Sie musste kurz überlegen. „Sie wissen davon?“
„Ja, weil der Direktor mich darauf angesprochen hat. Was hast du dir dabei gedacht?“
„Hätte ich zu diesem Zeitpunkt einen Grund gehabt Sie zu verteidigen? Sie haben mich angegriffen!“ Mira fuchtelte wild mit ihren Armen umher.
„Aber du hast ihm wahrscheinlich nicht erzählt, was du mir unterstellt hast, oder? Du hast dich schön als Opfer dargestellt.“ Snape zeigte mit dem rechten Zeigefinger anklagend auf sie.
„Jetzt tun Sie doch nicht so, als wären Sie unschuldig. Außerdem hat Lupin selbst mich darauf angesprochen. Sonst hätte ich das doch niemandem erzählt.“ Je weiter Mira von ihm zurückwich, desto mutiger wurde sie.
„Wie soll ich dir denn bitte jetzt noch vertrauen? Woher soll ich wissen, was du ihm nicht sonst noch alles erzählt hast?“
„Ich würde ihm niemals von uns beiden erzählen, Professor! Allein schon, weil ich mich damit selbst in Gefahr bringe, wenn der Schulleiter davon erfährt“, schrie sie empört.
„Tut mir Leid, aber die Gefahr ist einfach zu groß, dass du nach einer kleinen Auseinandersetzung zwischen uns direkt zu Lupin, meinem Erzfeind, gehst und ihm deine Sorgen anvertraust“, sagte Snape ruhig und wendete sich von ihr ab.
Teils verletzt, teils wütend schritt Mira ebenfalls von Dannen.

Snape hatte die blinde Wut gepackt. Verbittert stapfte er durch den lockeren Schnee, ohne eine Ahnung wo er hin ging. Was für eine Göre, dachte er verdrossen. Sie denkt nur an sich. Severus Snape würde niemals den Gedanken fassen, dass er vielleicht selbst im Unrecht war. Niemals. Er hatte mit Mira abgeschlossen und sie in die Schublade der ganzen Fehler, die er in seinem Leben begangen hatte und bereute, sortiert. Dabei mochte er sie seit dem ersten Moment, als er ihre Gestalt erblickte. Doch es sah ihm einfach nicht ähnlich sentimental zu werden. Er durfte einfach nicht an einer Schülerin verweichlichen. Wenn er so weiter machte, würden ihm die Schüler doch nicht mehr den nötigen Respekt entgegen bringen. Das durfte der gefürchtete Lehrer nicht riskieren. So schwer es ihm auch fiel, und das würde er niemals zugeben, sie loszulassen, ihm blieb nichts anderes übrig.
„Ahhhh!“ Ein Schrei durchschoss die ruhige Nacht. Es war ohne Zweifel Mira aus deren Lunge dieser erschreckende Laut kam. Snape fuhr erschrocken um und spurtete ohne zu zögern dem Schrei entgegen. In der Ferne erblickte er eine kleine Gestalt mir rotem Schal im Schnee liegen. Über ihr machte sich eine große Bestie zum Angriff bereit. Noch bevor Snape diese Kreatur identifizieren konnte zückte er seinen Zauberstab und ließ eine Reihe von Flüchen auf diese regnen. Das Biest flog durch die Luft und landete auf dem Rücken. Snape reagierte sofort und eilte zu Mira um sich schützend vor sie zu stellen. Nun erkannte er, dass es sich um einen Werwolf handelte, der sie angegriffen hatte.
„Lupin“, flüsterte er, ohne, dass Mira, die sich wieder aufrichtete, etwas davon mitbekam.
Der Werwolf sprang Zähnefletschend, ohne einen Schaden aufzuweisen, wieder auf.
„Ist das etwa... ein Werwolf?“, fragte Mira, die sich hinter Snape verbarg, mit zitternder Stimme.
„Ja, das ist definitiv einer.“ Er bereute in diesem Moment Lupin keinen richtigen Wolfsbanntrank angerührt zu haben, um sich bei ihm zu rechen. Der Werwolf stürmte erneut auf sie zu und wollte gerade zum Sprung ansetzten, als Snape ihm erneut mit einem Fluch entgegen wirkte.
„Was macht ein Werwolf auf dem Schulgelände?“
„Mira, tu mir einen Gefallen und lauf! Geh zurück ins Schloss. Ich werde ihn aufhalten.“
„Aber ich kann Sie doch nicht alleine lassen“, schluchzte Mira und legte ihre Hände sanft auf seinem Rücken, der ihr zugewendet war.
„Bitte geh!“, schrie Snape ungeduldig und stieß sie von sich weg.
Sie warf ihm noch einen kurzen, verzweifelten Blick zu und lief dem erleuchteten Schloss entgegen. Als Mira sich erneut zu ihm umsah, erblickte sie einen auf dem Boden liegenden Snape, der sich nicht mehr regte. Der Werwolf beugte sich gierig über seinen leblosen Körper. Der Schnee um ihn herum hatte sich rot gefärbt.
„Nein!“, platzte es aus ihr heraus und wendete somit die Aufmerksamkeit der Bestie auf sie. Mutig schritt sie mit erhobenem Zauberstab auf ihn zu. Mira fühlte sich durch den in ihr brodelnden Zorn mächtiger als je zuvor.
„Du verdammtes Mistvieh!“, rief sie und schleuderte den mächtigsten Fluch auf die Kreatur, den sie je gelernt hatte. Ein gewaltiger Lichtstrahl entsprang ihrer Zauberstabspitze und jagte den Werwolf zurück in den Wald, aus dem er gekommen war. Mira hätte niemals erwartet, dass einer ihrer Zauber solch eine Wirkung aufweisen könnte. Verblüfft sah sie dem Biest kurz hinterher, kam dann jedoch wieder zu Sinnen und stürzte hinunter zu dem verletzten Snape.
„Ok Gott, Severus.“ Sie rüttelte verzweifelt an seinem blutüberströmten Körper. Große Tränen quollen aus ihren grünen Augen. Was sollte sie bloß tun? Wenn sie einen anderen Lehrer alarmieren würde, dann wüsste sie nicht wie sie die Situation erklären sollte. Nachdenkend blickte sie durch die Dunkelheit und erkannte die Lösung ihres Problems. Sie küsste Snapes, durch einen tiefen Kratzer, blutende Wange, sprang auf und rannte zu ihrem soeben erblickten Ziel.
„Hagrid?“ Sie klopfte hektisch an die große Holztür der geräumigen Holzhütte. „Hagrid, hier ist Mira, bitte mach schnell auf.“
Die schwere Tür öffnete sich langsam und ein großer, wuchtiger Kerl steckte seinen haarigen Kopf neugierig durch den Schlitz.
„Mira, was machst du denn um diese Zeit noch hier draußen?“, fragte er verdutzt. „Oh Gott, was hast du denn gemacht?“ Das Licht von drinnen war auf ihre blutdurchtränkte Kleidung gefallen.
„Das ist Snapes Blut. Er ist verletzte. Ich wollte nur einen Spaziergang machen und habe ihn im Schnee liegend gefunden. Bitte komm schnell“, sagte sie aufgeregt.
Hagrid packte sich seinen Fellmantel und schloss die mächtige Tür hinter sich.
„Wo ist er?“, fragte er hektisch.
Mira führte ihn zu der Stelle, die schon von weitem zu erkennen war.
„Bei Merlins Bart, was hat ihm das nur angetan?“ Hagrid nahm den verletzten Snape auf den Arm, der dadurch wesentlich zierlicher wirkte als sonst und eilte mit ihm Richtung Schloss.
„Mira, bitte geh zurück in deinen Schlafsaal, aber entferne vorher das Blut von deiner Kleidung. Es wäre glaub ich besser, wenn du hier nicht mit reingezogen wirst.“
„Danke Hagrid.“ Der Gedanke Snape zu verlassen gefiel ihr zwar überhaupt nicht, doch sie hatte keine andere Wahl.

Dumbledore, McGonagall und Madame Pomfrey umringten das Krankenbett, indem Snape lag, und lauschten Hagrids Version, wie er ihn blutend im Schnee gefunden hatte, als er mit seinem Hund Fang einen Spaziergang machte. Snapes entblößter Brustkorb war mit einem großen, weißen Verband verbunden worden.
„Die Wunden wurden ihm definitiv von einem Werwolf zugefügt“, sagte Minerva McGonagall besorgt. „Wir können von Glück sagen, dass er nicht gebissen wurde.“
Dumbledore nickte. „Es muss Professor Lupin gewesen sein.“
„Aber nimmt Lupin nicht immer den Wolfsbanntrank, gebraut von Professor Snape, zu sich, damit genau so etwas nicht passiert?“, fragte McGonagall verblüfft.
„Wie lange wird er ausfallen?“ Dumbledore ignorierte ihre Frage und wendete sich an Madame Pomfrey.
„Ein paar Tage, Professor Dumbledore. Leider lassen sich diese Verletzungen nur schwer heilen“, antwortete sie ihm.
Schweigen trat ein. Alle vier blickten mitleidig auf seinen starren Körper hinab.


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