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Fanfiction

Always you - Erstes Zusammentreffen

von wordsfail

KAPITEL 1 - Das erste Zusammentreffen
(1829 Wörter)

Winzige Regentropfen prasselten beinahe synchron gegen das Zugfenster und fanden langsam ihren Weg nach unten. Jedes Einzelne hinterließ eine kleine Spur hinter sich. Vielleicht klang es komisch, aber Hermine fand, dass diese Menschen ähnelten. Personen kommen plötzlich in dein Leben und jeder Einzelne von ihnen hinterlässt eine Spur. Sowie Regentropfen.
Hermine starrte gedankenverloren aus dem Fenster und beobachtete jedes Einzelne dieser Tropfen. Ihre Augen wanderten von oben nach unten, bis Ginnys Stimme sie plötzlich wieder zurück in die Realität riss.

„Hörst du mir eigentlich zu?“

Hermine setzte sich aufrecht und schüttelte etwas beschämt den Kopf. Ihre rothaarige Freundin sah sie bloß seufzend an und wiederholte den letzten Teil ihrer Erzählung, unwissend, dass Hermine schon von Anfang an nicht zugehört hatte. Obwohl sie Ginny zuhorchen wollte, schweifte ihre Aufmerksamkeit immer wieder von ihr ab. Mehr als Wortfetzen bekam sie nicht mit. Sie erzählte ihr irgendetwas, dass mit ihr und Harry zu tun hatte und wie glücklich sie wäre, dass auch Hermine und Ron nach so langer Zeit endlich zusammengefunden hatten. Hermine nickte hin und wieder während Ginny ohne Punkt und Komma redete. Sie spürte wie Ron sanft ihre Hand drückte und erkannte im Augenwinkel, dass er sie anlächelte. Hermine seufzte leise und erwiderte diese Geste.

Auch wenn es gerade nicht den Anschein hatte, sie war wirklich glücklich. Es schien wirklich alles einmal perfekt ihren Lauf zu nehmen. Der-dessen-namen-nicht-genannt-werden-darf verbreitete keinen Angst und Schrecken mehr, dank dem heldenhaften Harry Potter, der ihm voriges Jahr, die Stirn geboten hatte. Sie hatten ein wirklich turbulentes Jahr hinter sich, mit vielen Überraschungen und auch Ereignissen, die Hermine für immer prägen würden. Der Dunkle Lord war besiegt und sie war endlich mit Ron zusammen. Alles was sie sich gewünscht hatte ist wahr geworden und sie wusste nicht, warum ihre Stimmung so gedämpft war. Vielleicht lag es am Wetter – es regnete schon seit einer Woche – oder es lag vielleicht daran, dass dies ihr letztes Jahr in Hogwarts sein würde.

„Hermine Granger?“

Hermine löste sich aus ihren Gedanken, wandte ihren Blick vom Fenster ab und schaute zur Abteiltür. Ein kleiner, etwas molliger Junge mit einer Mondbrille (die verblüffend der von Dumbledore ähnelte) starrte ihr nervös entgegen.

„Ja?“

„Ich soll dir das hier überreichen. Ist von Pro-professor M-McGon-agall“, stotterte er.

Hermine sah ihn fragend an und nahm das Pergament entgegen. Sie konnte sich nicht einmal bei dem Jungen bedanken, so schnell war er wieder weg.

„Los mach’s auf“ hörte sie Ron sagen und sie rollte es auseinander. Sie studierte gespannt die Zeilen und runzelte die Stirn.

„Und was steht drin?“

„Los Hermine sag schon“

„Ich bin Vertrauensschülerin“, stellte sie erstaunt fest und konnte es kaum glauben. Natürlich, sie war die vielleicht verantwortungsbewussteste Schülerin in Hogwarts, hatte blendende Noten und war für ihren Eifer bekannt, aber nach alldem was letztes Jahr passiert ist, hätte sie niemals damit gerechnet Vertrauensschülerin zu werden (auch wenn es die letzten Jahre immer eines ihrer geheimen Wünsche gewesen ist). Sie schluckte und las sich die Zeilen noch einmal gründlich durch und ihre Augen weiteten sich, als sie sah, wer die weiteren Vertrauensschüler waren. In der Tabelle befanden sich nur zwei Namen, ihr eigener und der von Mila Gardener. Sie hob die Augenbrauen. Da musste Dumbledore ein Fehler unterlaufen sein. Es waren immer zwei Vertrauensschüler pro Haus und das bedeutete, dass noch sechs Namen auf der Liste fehlten.

„Und wer ist noch Vertrauensschüler?“, fragte Harry und sah sie gespannt an.

„Mila Gardener“

„Wer zum Teufel ist das denn?“, warf Ron ein und nahm ihr den Zettel aus der Hand.
„Komisch…Wieso stehen hier nur zwei Namen?“

Hermine zuckte mit den Achseln. „Es muss es sich um einen Fehler handeln. Entweder das, oder es hat sich wer einen kleinen Scherz erlaubt, den ich persönlich nicht besonders komisch finde“

Harry nickte, während er den Brief an sich nahm. „Vielleicht solltest du zu Dumbledore gehen und mit ihm reden?“

„Es ist keine Lehrkraft im Zug, schon vergessen?“, warf Ginny ein.

„Ich meinte, wenn wir dann in Hogwarts sind“

„Also wenn kein Professor im Zug ist, woher hatte der Junge dann den Zettel?“, fragte Ron.

„Ich weiß nicht Ron, vielleicht durch Zauberei“, verdrehte Ginny ihre Augen und Harry entkam ein lautes Lachen, dass aber sofort wieder erstarb, als Ron ihm einen bösen Blick zuwarf.

„Ha-ha sehr lustig“

„Du hast es darauf angelegt“

Ron grinste und zuckte mit den Achseln. „Und wer ist jetzt diese Mila?“

Ginny verdrehte abermals ihre Augen und antwortete. „Ein arrogantes Mädchen aus Slytherin. Sie hat mir letztes Jahr das Leben zur Hölle gemacht. Soweit ich gehört habe, waren ihre Eltern Todesser“

„Waren?“, hakte Harry nach.

„Ja. Sie sind gestorben. Ziemlich am Anfang des letzten Jahres. Das hat sie noch unerträglicher gemacht. Ich verstehe gar nicht, wie man sie zu einer Vertrauensschülerin ernennen konnte. Sie wäre die letzte Person, nach Malfoy, die ich ausgewählt hätte um ehrlich zu sein“

####################

Es war nicht einfach Dumbledore ausfindig zu machen. Hermine war schon seit bereits einer halben Stunde durch die Gänge der Schule unterwegs, doch von dem Schulleiter war keine Spur. Hogwarts hatte sich kein Stück verändert, oder zumindest kam es ihr in diesem Moment so vor. Trotzdem fühlte Hermine sich anders. Die junge Hexe bezweifelte nicht, dass es etwas mit den Geschehnissen des letzten Jahres zu tun hatte.

In all den Jahren in Hogwarts hatte das Trio nur ein Ziel: Den Dunklen Lord zu besiegen. Sie mussten gegen niemanden mehr kämpfen. Sie hatten einen der mächtigsten Zauberer bezwungen. Hermine schien dieser Gedanke immer noch absurd. Ja, obwohl Hogwarts sich nicht verändert hatte, fühlte es sich anders an. Besser. Sie musste nicht jeden Tag aufstehen und Angst haben. Sie konnte wie jeder normale Schüler durch die Gänge der Schule gehen, ohne sich über den Dunklen Lord Gedanken zu machen, oder Pläne zu schmieden. Sie musste dieses Jahr nicht einmal sämtliche Schulregeln brechen. Hermine Granger war ab heute eine ganz normale Schülerin.

Nachdem sie nun mindestens seit einer Stunde durch die Gänge von Hogwarts irrte, beschloss sie es in McGongalls Büro zu versuchen. Sie klopfte an die Tür und öffnete sie, ohne auf eine Antwort der Lehrerin zu warten. Zu ihrer Verwunderung saß sie an ihrem Schreibtisch. Auch sie hatte sich kein bisschen verändert. Sie trug dieselbe Frisur, hatte dasselbe Gewand an und selbst ihr Hut schien der Gleiche zu sein. Hermine räusperte sich, als sie den Raum betrat und McGonagall blickte zu ihr hoch.

„Oh Miss Granger, was machen Sie denn hier? Warum sind Sie nicht in der Großen Halle?“, fragte sie und legte den Stift aus ihrer Hand.

„Eigentlich wollte ich mit Dumbledore sprechen, aber er ist nicht in seinem Büro“, sagte sie, während sie noch ein paar Schritte auf die Professorin zumachte. „Aber vielleicht könnten Sie mir auch weiterhelfen“

Hermine legte sorgsam das Pergament auf McGonagalls Tisch und die Professorin beugte sich prüfend darüber.

„Ich glaube, dass Dumbledore hier ein Fehler unterlaufen ist“ – Hermine deutete auf die Tabelle, die nur zwei Namen beinhaltete – „Sehen Sie?“

McGonagall folgte ihrem Finger und runzelte plötzlich die Stirn. „Das ist ja äußerst merkwürdig. Ich verstehe nicht wie das passieren konnte“
Sie nahm den Zettel an sich und kramte dann in ihrer Lade herum, bis sie ein identisches Blatt herausfischte. Sie legte sie nebeneinander auf den Tisch und studierte sie. Ihrem Gesichtsausdruck zu folge, war die Professorin nun noch verwirrter als zuvor.

„Das ist ungl…“, fing McGonagall an, als plötzlich ein Mädchen in ihr Büro gestürmt kam.

„Was zum Teufel soll das? Wollen Sie mich verarschen?!“

Hermines Augen weiteten sich, als sie hörte wie das Mädchen mit der Lehrkraft sprach. Auch McGonagalls Gesichtsausdruck veränderte sich schlagartig.

„Achten sie auf Ihre Sprache Miss Gardener“, ermahnte sie die Professorin und das Mädchen verdrehte bloß ihre Augen.

„Erst wenn sie mir erklären, was zum Teufel hier los ist“, fauchte sie beinahe schon und knallte ein Blatt Pergament wütend auf McGonagalls Tisch. „Erstens versteh ich nicht was ich auf dieser Liste zu suchen habe. Bei allem Respekt, jeder weiß, dass ich diese Schule und die Schüler nicht leiden kann. Zweitens wäre ich auf keinen Fall bereit mit der da (sie zeigte auf Hermine) zusammen zu arbeiten“

Mila Gardner, nett deine Bekanntschaft zu machen.

Bevor Hermine etwas sagen konnte, ergriff McGonagall das Wort. „Bitte setzen Sie sich“
Mila atmete tief aus und tat wie ihr befohlen.

„Beide“, sagte sie dann und Hermine ließ sich auf den Stuhl neben dem Mädchen nieder. Sie musterte sie unauffällig. Mila war ihr noch niemals aufgefallen, obwohl Hermine zugeben musste, dass sie ein wirklich hübsches Mädchen war. Sie hatte dunkelblonde lange Haare und große wunderschöne Augen (eine Mischung aus Hellbraun und Grün). Eine kleine Stubsnase zierte ihr Gesicht und ihre vollen roten Lippen, schienen ihrem beinahe schon perfekten Gesicht den letzten Schliff zu geben. Wie kommt es, dass sie das Mädchen noch niemals gesehen hatte?

„Wie es aussieht, handelt es sich bei Ihren Briefen um eine Fälschung“, stellte die Professorin fest und zeigte ihnen ihre Version. „Sehen Sie. Hier stehen zwar nicht Ihre Namen, aber die Namen sämtlicher Schüler, die dieses Jahr ausgewählt worden sind, Vertrauensschüler zu sein. Es scheint Ihnen jemand einen Streich gespielt zu haben. Woher haben Sie diese Briefe?“

„Von einem kleinen Jungen. Er hatte braune Haare und eine Brille auf“, erwiderte Hermine prompt und merkte, wie Mila sich von ihrem Sessel erhob. Wut und Scham schien dem Mädchen ins Gesicht geschrieben zu sein. Sie zerknüllte ihren Zettel und richtete ihren Blick auf die Professorin.

„Sind wir hier dann fertig?“, fragte sie dann und McGonagall nickte.

„Ja. Außer Sie haben weitere Fragen?“

Hermine schüttelte den Kopf und verabschiedete sich von der Professorin. Sie wusste nicht, ob sie nun erleichtert oder enttäuscht sein sollte. Ja, natürlich war sie glücklich darüber nicht mit dieser Gardener zusammenarbeiten zu müssen, aber andererseits fand sie es schade, dass Dumbledore nicht in Erwägung gezogen hatte sie als Vertrauensschülerin einzuteilen. Das war ihr letztes Jahr in Hogwarts und sie hätte sich so sehr gewünscht dieses Amt übernehmen zu dürfen.

Sie verließ gemeinsam mit dem Mädchen den Raum. Die Gänge waren menschenleer, was die ganze Situation gerade noch unangenehmer machte, als sie eigentlich war. Nachdem Hermine vorsichtig die Tür geschlossen hatte, sah sie reflexartig zu Mila hinüber, die sie herablassend ansah. Keines der beiden Hexen machte den Anstalten sich auf den Weg in die Große Halle zu machen.

„Habe ich etwa Drachenpocken, oder warum starrst du mich so an?“, zischte Hermine und verschränkte ihre Arme vor der Brust.

Mila hob die Augenbrauen. „Du stehst mir im Weg. Verzieh dich“

„Ach ja? Zur Großen Halle geht es aber in diese Richtung“

„Und warum glaubst du, dass ich dorthin möchte?“

„Weil mein dort für gewöhnlich hingeht am Schulanfang“

„Ach nein wirklich? Danke für diese Information, das wusste ich ja gar nicht. Ich bin ja erst seit sieben Jahren an dieser Schule“

„Was ist eigentlich dein Problem?“, fragte Hermine und funkelte das Mädchen wütend an.

„Du Granger. Du bist mein Problem“

Mit diesen Worten drängte sie sich provokant an ihr vorbei und stampfte mit erhobenem Haupt davon. Hermine fehlten die Worte, als sie ihr mit offenem Mund nachblickte.




xxxxxxxxxxxxxx
Ich weiß, Mila kommt nicht gerade sympathisch rüber, aber wie man so schön sagt, harte Schale, weicher Kern.
Ich bin gespannt zu hören, was ihr über die Geschichte denkt. :)


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Ich war bei MTV in New York und es war tierisch kalt draußen. Sie brachten mich rüber ans Fenster und da stand dieses Mädchen, das nichts außer ein Harry-Potter-Handtuch trug und ein Schild in der Hand hielt, auf dem stand 'Nichts kommt zwischen mich und Harry Potter!'. Es war toll. Sie ist eine Legende.
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