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Fanfiction

Der andere Mann - Kapitel 24 - Der Morgen danach

von ...

Ich arbeite Momentan an den Cutszenes für Kapitel 23. Es wird als Oneshot mit Passwort erscheinen.
@Siriusly#: Ich lass jeden Mal leiden und glaube mir, Jenna wird ihre gerechte Strafe schon kriegen ;D
@Loui Black: Armer Sirius, ich mag ihn auch sehr, aber es wär ja kein Drama, wenn er ohne Leiden davonkommen würde.

Das Gewitter von letzter Nacht schien weitergezogen zu sein und ein wärme ausstrahlender Sonnenaufgang schmückte den Himmel.

Jennas Kopf dröhnte als sie ihre Augen aufschlug und sie wusste im ersten Moment gar nicht wo sie war. Angelehnt an eine sich heben und senkende Männerbrust fand sie sich schließlich im Raum der Wünsche wieder. Jackson schlief noch. Seine langsamen und gleichmäßigen Atemzüge gaben ihr, wie schon am Abend zuvor, ein wohliges Gefühl von Ruhe und Zufriedenheit. Doch nun wurde dieses Gefühl verdrängt, von einem noch viel Stärkeren: Panik.

Halb zerrissene Kleidungsstücke lagen verteilt auf dem Boden. Die Weingläser waren umgeworfen wurden und die leere Flasche zerbrochen. Sie konnte sich noch detailliert daran erinnern, wie sie zerbrochen wurde.
In ihrem Lustspiel hatte sie ihn schließlich auf den Tisch und somit mitten auf die Flasche gedrängt. Blutspritzer an seiner Schulter unterstützten diese Annahme.
Doch nicht nur dieser Gedanke ließ Nervosität und Schuldgefühle in ihr aufkeimen. Es waren die Erinnerungen an die ganze Nacht, die trotz des vielen Alkohol, klar und deutlich waren. Das Schlimmste daran war, dass sie es genossen hatte und keine Sekunde bereute. Ganz im Gegenteil:
Sie würde es wieder geschehen lassen.

Ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass es gerade einmal sechs Uhr war. Die unbequemen Federn in der Couch hatten ihr keinen Schlaf gegönnt, doch das war ihr ganz Recht. Es war der Tag der Abreise und wenn sie Glück hatte, würde sie unbemerkt in den Gemeinschaftsraum und in den Schlafsaal zurückkehren können. Doch dann musste sie sich jetzt echt beeilen.

Hektisch suchte sie sich ihre Sachen zusammen und streifte sie sich über. Das Nötigste reparierte sie geschickt mit ihrem Zauberstab und schritt dann zügig zur Tür.
Leise, um ihn nicht zu wecken, verließ sie den Raum der Wünsche mit dem Vorhaben, Nichts und Niemandem von den Ereignissen dort drin zu berichten.


„Tatze, steh endlich auf!“ sagte James und bewarf ihm mit einem Knüll aus verschiedensten Kleidungsstücken. „Du willst doch nicht etwa das Frühstück verpassen. Denk daran, du hast eine lange Heimreise vor dir und Bertie Botts Bohnen sind nicht gerade sättigend.“ Die Sonne stand hoch am Himmel und auch Remus und Peter waren schon längst auf den Beinen.
Grummelnd richtete sich Sirius auf und setze erst einen, dann den anderen Fuß aus dem Bett.

Der Gedanke an seine schrecklich schnöselige Familie, die ihn naserümpfend empfangen würde, ließ seine Laune in den Keller sacken. Es war das erste Weihnachten, seit er elf war, in dem er nicht entweder in Hogwarts oder bei James sein würde. Er hatte es stets vermieden mehr Kontakt als zwingend nötig mit ihnen zu verbringen und seit auch Regulus immer mehr wie sie wurde, hatte er noch weniger Lust die Wochen über bei ihnen zu verbringen.
Der einzige Lichtblick, der ihn dazu brachte sich nicht wieder rücklings auf das Bett fallen zu lassen und ihn schließlich dazu trieb, sich sogar anzuziehen und fertigzumachen, war der, dass der Grund, warum er nach Hause musste, der schönste überhaupt war.
Hochzeiten in Reinblüterfamilien dienten der Fortführung des guten Namens, Knüpfen neuer und hilfreicher Kontakte und natürlich der Vermehrung des Vermögens. Doch ihre sollte anders sein.
Bei Jennas und Sirius Hochzeit war Liebe der Mittelpunkt, auch wenn dies die Angehörigen nicht interessierte. Es war dennoch der einzige Grund warum sie stattfand.

Als die vier Rumtreiber zehn Minuten später die breite Treppe herunterstiegen um zum Frühstück zu gelangen, sah Sirius etwas weiter hinten im Gang Lily, Jenna und Alice hitzig diskutieren.
Alice schien außer sich zu sein und Lily machte eine besorgte, aber auch nachdenkliche Miene. Jenna stand zwischen den beiden und ließ sich stumm von Alice ausdrucksstarken Gesten berieseln.

Sirius lief auf die drei zu und sie fielen prompt in ein unangenehmes Schweigen. Es schien ihn nicht zu kümmern, vielleicht ist es ihm auch gar nicht aufgefallen, da er eh keine Augen für Alice und Lily, sondern nur für Jenna gehabt hatte.
„Ich weiß, du hast deine Zweifel“ sagte er „und es tut mir schrecklich leid, was du die letzten Tage wegen mir durchleiden musstest, aber ich liebe dich und ich will den Rest meines Lebens mit dir verbringen. Und ich will, dass dieser Rest so schnell wie möglich beginnt. Egal was ich alles mit meinen Verwandten und in dieser falschen Welt erdulden muss, es kümmert mich nicht.
Wir werden anders. Wir werden glücklich.“
Euphorisch küsste er sie und schlang seine Arme um ihre Hüfte. Röte schoss in ihr Gesicht und ihr wurde ungewohnt heiß. Nervös erwiderte sie den Kuss und konnte dabei die kritischen Blicke von Alice und Lily im Nacken spüren.

Es war Jenna nicht geglückt, vor ihren Freundinnen zu verschweigen, wo, wie und vor allem mit wem sie die Nacht verbracht hatte. Alice hat auf sie gewartet. Die ganze Nacht. Nicht einmal hat sie ein Auge zugetan und ein Schläfchen gehalten. Sie wusste, dass Jenna einen Fehler begangen hatte und wollte sie nicht ungeschoren davonkommen lassen.
Als Jenna um viertel nach sechs den Mädchenschlafsaal betrat, saß sie dort auf dem Sessel und taxierte die Tür. In solchen Momenten zeigte sich ihre Stur- und Verbissenheit.
Auf diese Begegnung folgte eine Diskussion, die immer noch andauerte. Lily war aus ihrem leichten Schlaf recht schnell aufgewacht und so hatte Jenna auch ihr Alles erzählen müssen.
Merlin sei Dank hatte Verena die Nacht bei ihrem Liebhaber, John Thompson - ein gut aussehender Ravenclaw mit immer leichter Sommerbräune und glänzend schwarzem Haar - verbracht.

Erst nach einer Weile des Zögerns erwiderte Jenna den Kuss, und fühlte sich gleich viel besser. Sie schloss die Augen und blendete ihren Verrat, ihre Schuld, aus. Es war ein gutes Gefühl. Es fühlte sich richtig an.
Als sich Sirius von ihr löste, fiel sie wieder mit einem harten Aufprall in die Wirklichkeit zurück.
Er sah sie mit seinen strahlenden Hundeaugen an und erwartete irgendeine Reaktion von ihr. Doch sie schien die Fähigkeit des Sprechens verlernt zu haben, doch selbst wenn sie es noch könnte, wüsste sie nicht, was sie sagen sollte: ?Ich liebe dich auch, aber ich habe dich letzte Nacht betrogen.`, ?Lass uns heiraten und vergiss nicht Avery einzuladen, er ist verdammt gut im Bett` oder etwa ?Tja, ein bisschen spät, mein Lieber. Du hattest deine Zeit.`?
Sie entschied sich für ein verlegenes Stottern, welches niemand identifizieren konnte und gab Sirius schließlich noch einen flüchtigen Kuss.
Dieser legte einen Arm um ihre Hüfte und wollte sie schon in Richtung der großen Halle führen, als ihnen Professor McGonagall entgegenkam:
„Was machen sie beide denn noch hier?“, schnauzte sie Sirius und Jenna an, „Der Hogwarts-Express fährt in 10 Minuten los und wenn ich es noch Recht in Erinnerung habe, hatten sie nicht vor, Weihnachten hier zu verbringen, oder etwa doch?“
„Aber Professor“, sagte Sirius frech, „Wir können doch nicht ohne gefrühstückt zu haben diese lange Fahrt überstehen. Frühstück ist schließlich die wichtigste Mahlzeit des ganzen Tages! Ich will gar nicht wissen, was die fehlenden Vitamine mit unserer Entwicklung anstellen könnten…“
Schnaubend legte die strenge Lehrerin jeweils eine Hand auf Jennas und Sirius Schulter und drückte die beiden mit sanfter Gewalt in Richtung Schlossportal, wo die Kutschen zum Bahnhof Hogsmeade warteten.
„Beeilen sie sich gefälligst! Ihre Missentwicklung, wie Mr. Black es so schön beschrieben hat, können sie sich selbst verantworten!“

Stumm gingen die beiden weiter, bis Professor McGonagall außer Hörweite war, dann prusteten sie unaufhörlich los. Sie lachten den ganzen Weg und hätten beinahe die letzte Kutsche verpasst.
Es war befreiend und tat gut. Jenna hatte Tränen in den Augen, als sie in die großräumige Kutsche einstieg. Sie hatte nicht darauf geachtet mit wer schon darin saß, doch als sie es realisierte, hörte sie schlagartig auf mit dem Lachen und ihr Herz setzte für kurze Zeit aus.
Sirius kam hinter ihr herein und setzte sich schwungvoll, immer noch grinsend, neben sie und schlang euphorisch einen Arm um sie. Als er ihren geschockten Gesichtsausdruck bemerkte, folgte er ihrem Blick und sah auf der gegenüberliegenden Bank keinen anderen als Jackson Avery sitzen, der sie mit starren Augen taxierte.
Die Kutschen setzten sich in Bewegung und sie waren eingeschlossen. Zu dritt. Für mindestens eine viertel Stunde, die die Fahrt zum Bahnhof dauern würde.


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