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Fanfiction

Strength of Heart and Soul - Rescuer of loneliness

von -_Moony_-

Ein Vogel zwitscherte auf einem Baum fröhlich sein Lied, flatterte mit seinen Flügeln, als sich eine Vogeldame sich zu ihm setzte und ankuschelte. Freundschaft, Liebe… Ein weiterer Vogel näherte sich den beiden, zwitscherte aufgeregt, flatterte mit seinen Flügeln aufgeregt und flog schnell mit den beiden anderen weiter. Was wohl los war? Aber wie sollte man diese Tierwesen verstehen? Man konnte es nicht, zumindest die Menschen waren der Tiersprache nicht mächtig, waren es nie und werden es nie sein. Aber frei zu sein, frei wie ein Vogel, das wünschte sich jeder Mensch, viele konnten es auch sein, konnten ihrem goldenen Käfig entkommen…wenn es doch nur so einfach wäre. Ein Zauber umhüllte diese Gemäuer und verbot somit einer jungen Frau, sich außerhalb des Grundstückes ohne Erlaubnis und Begleitung aufzuhalten. Aber schon heute würde es vorerst wieder ein Ende finden… denn sie kehrte zurück, an jenem Ort, an dem sie sich wohler als Zuhause fühlte – Hogwarts, die Schule für Hexerei und Zauberei.

Das schwarzhaarige Mädchen mit den eisblauen Augen, welches die ganze Zeit beim Fenster gesessen und die Vögel beobachtet hatte, lächelte nun etwas. Ja, sie würde wieder nach Hogwarts zurückkehren, heute schon.

„ALEXIS, komm, wir begleiten dich zum Zug! Wir müssen los!“

„Ich komme!“, mit diesen Worten sprang das Mädchen auf, schnappte sich noch ihre Eule, öffnete die Tür und ging dann die Treppen ins Erdgeschoss hinunter. „Bin schon da, Mutter…“, meinte sie und sah sich um, als sie ihre Mutter nicht sofort erblickte. „Wurde auch Zeit, junges Fräulein, der Zug wartet schließlich nicht auf uns. Und? Hast du alles?“ Sie nickte. „Ja, Vater.“

Rene McCarthy war der Herr im Haus, Angestellter im Zaubereiministerium und ein Verehrer der dunklen Magie.
Alice McCarthy war die Frau von Mr. McCarthy, sie war Hausfrau, befehligte die Hauselfen und auch sie hatte eine Neigung zur schwarzen Magie.
Zusammen hatten die beiden eine Tochter – Alexis, das schwarze Schaf der Familie, das sie noch zurechtstutzen mussten.

„Gut, gehen wir.“

Es war eine reine Förmlichkeit, dass die Eltern das Kind begleiteten, sie hatten schließlich einen Ruf zu verlieren. Sie mussten nach außen hin die liebevollen Eltern spielen, doch in Wirklichkeit waren sie nur froh, wenn ihre Tochter bald in reichen Händen landen würde und dann eine gute Hausfrau war. Mehr brauchte die Nachfolgerin der McCarthys nicht werden, zumindest war das die Meinung der Eltern. Sie sollte eine Frau von Welt werden, die die liebevolle Ehefrau mimte, Kinder großzog und sich um den Haushalt kümmerte. Einen perfekten Bräutigam hatten sie bereits gefunden. Der sogar das kleine Manko annahm, das ihre Tochter mit sich führte – eine Gryffindor zu sein.

Die drei McCarthys standen nun vor einem Kamin und Rene McCarthy nahm eine kleine Figur vom Kaminsims. „Wir gehen diesmal mit einem Portschlüssel, also…“, er wartete bis die Frauen ihre Hand auf die Figur legten und sprach dann einen leisen Zauber, ehe sie von der Stelle verschwanden und an einem anderen Ende von London wieder auftauchten – Kings Cross.

„Also noch mal, Alexis…keine Muggelstämmigen, keine Blutsverräter und benimm dich gegenüber von Jason, verstanden?“, meinte Rene, als sie am Gleis 9 ¾ ankamen. Die schwarzhaarige nickte, als Mr. McCarthy ihr anwies was sie zu meiden hatte und wem sie sich um den Hals schmeißen sollte. „Ich habe verstanden, Vater.“ „Gut. Dann…geh nun, benimm dich und schreib gute Noten, mach uns keine Schande.“ Wieder nickte das Mädchen. „Bis Weihnachten“, kam nun von ihrer Mutter. „Ja…bis dann…“, mit diesen Worten verneigte sie sich kurz vor ihren Eltern, wandte sich dann ab und betrat dann das Abteil. Als sie hörte, wie sich die Tür hinter ihr schloss atmete sie leise durch, lächelte kurz und ging dann weiter.

„Alexis…“

Sie horchte auf, als jemand ihren Namen nannte. Na wunderbar, kaum hatte sie ihre Eltern vom Leib, war ER schon wieder da. „Jason…hallo…“, sie ging dem jungen Mann entgegen, der grinsend zu ihr Blickte. „Du bist in den vergangenen Monaten noch hübscher geworden…“, flüsterte er. „Danke…“ „Danke? Mehr nicht?“ Sie sah fragend zu ihm auf, sah dann etwas verlegen zur Seite. „Also…du…du siehst auch gut aus…“

„Hey, Miss Blue Eyes~“, sofort schlangen sich zwei Arme um den Bauch der schwarzhaarigen. Was zum Teufel? Doch schon alleine der Kosename verriet, wer sie da in den Arm genommen hatte. Die dunkelhaarige legte ihre Arme auf die des jungen Mannes. „Lass deine Finger von meiner-“ „Deiner was? Verlobten? Da hat sie doch ein Wörtchen mitzureden, nicht wahr? Komm, James, Remus, Peter und Lily haben schon ein Abteil für uns besetzt…du brauchst dich nicht mit so einem Idioten abgeben…“, schon hatte der schwarzhaarige die Hand der anderen geschnappt und zog sie hinter sich her. Alexis blickte nicht zurück, sie konnte und wollte das wutverzerrte Gesicht von Jason nicht sehen. Stattdessen freute sie sich umso mehr, dass dieser junge Mann gekommen war und sie von ihrem Verlobten wegführte. „Woher wusstest du, wo ich bin?“, fragte sie. Er lachte. „Wir haben gerade ein Abteil gefunden, als ich deinen Haarschopf wieder erkannt habe, ich bin dir sofort hinterher und wollte dir so einen unangenehmen Start ins neue Schuljahr ersparen.“ „Danke…Sirius.“ Der schwarzhaarige blickte zu ihr und grinste leicht, so wie er es immer tat, wenn er wusste, dass er etwas Richtiges getan hatte. „Keine Ursache…Alex…“

Wenn man die beiden so betrachtete hätte man meinen können, dass sie ein Paar waren, aber dem war so ganz und gar nicht. Sie waren Freunde, sehr gute Freunde und sie war wohl das einzige Mädchen neben Lily, mit der Sirius wohl nichts anfangen würde. Seine Erklärung dazu war genauso bizarr wie einem Löwen Gemüse vorzusetzen. Wenn Alexis so an das vergangene Jahr zurückdachte, musste sie doch ein wenig schmunzeln…

~~~

„Hey, du bist doch Alexis, oder? Lily’s Busenfreundin...oder so in der Art…“ „Kommt darauf an, wieso du das von mir wissen willst.“ „Es geht um meinen besten Freund, du weißt schon, James Potter… er steht total auf sie und da sie zur Zeit sowieso mit Schniefelus zerstritten ist, wäre das jetzt doch der perfekte Moment um sie-“ „Wenn James sich wirklich so sehr für Lily interessiert, dann sollte er etwas Mitgefühl zeigen. Lily ist am Boden zerstört, Severus war ihr ein guter Freund, bis zu dem Zeitpunkt, an dem er…sie beschimpfte.“ „Mitgefühl zeigen?“ Sie seufzte. „Er soll ihr zeigen, dass er für sie da ist…nicht, dass er nur an IHR interessiert ist, sondern auch an ihren Gefühlen…ich muss weiter, hab noch Hausaufgaben zu erledigen.“ Mit diesen Worten war sie dem schwarzhaarigen dann auch schon aus dem Weg gegangen, hatte ihn wieder so gut gemieden wie es ging…

Tage später, trafen die beiden wieder aufeinander, diesmal, weil sie beide belauschten, wie sich James so tat und wie sich langsam zeigte sollte er erfolgreich sein. Lily begann sich dem Potter zu öffnen und somit würden jahrelange Annäherungsversuche endlich ihren Zweck erfüllen. „Er ist ja doch nicht so begriffsstutzig wie ich dachte…“, meinte sie leise. „Hey~ du redest hier über James Potter, vergiss das nicht, er ist immer noch der Mannschaftskapitän und wenn er erfährt wie du-“ „Er würde mich nicht aus dem Team werfen, nicht so kurz vor dem Spiel gegen Slytherins, außerdem…“, sie sah zu Sirius und grinste leicht. „Du würdest doch niemals wollen, dass die Slytherins gewinnen, nur weil der Sucher ausgetauscht wurde?“

Alexis und Sirius waren immer irgendwie wie Hund und Katz, sie neckten sich, was das Zeug hielt. Aber wenn sie getrennt von Lily und James darauf angesprochen wurden, stritten sie ab, dass sie auch nur in der geringsten Art und Weise etwas für einander empfanden, doch bald sollte sich das alles ändern…

Träume begannen Alexis einzuholen. Um sie herum war alles Dunkel, die Finsternis umgab sie und nirgends gab es einen Ausweg. Sie war vom vielen Laufen erschöpft, sank zu Boden. Das weiße Kleid war wohl das einzige Helle in dieser Umgebung. Sie war alleine, hatte niemanden und sogar Lily entfernte sich mehr und mehr von ihr. Stattdessen kam Jason immer näher auf sie zu, sein Lächeln war kalt, sein Grinsen dreckig und seine Taten unverzeihbar. Jedes Mal wachte sie bei diesem Traum schweißgebadet auf. Tränen liefen über ihre Wangen, aber sie gab keinen Ton von sich, um niemanden zu wecken. Sie war schon immer Einsam gewesen, nichts hatte sich geändert. Niemand würde sie hier rausholen…

Weihnachten kam näher und damit auch der Weihnachtsball, der zu Ehren der Absolventen stattfand. Eingeladen waren alle Schüler, doch umso jünger man war, desto eher war es auch schon wieder Zeit zu Gehen. Für Alexis war es damals ein besonderer Tag gewesen, sie konnte an einem Ball teilnehmen, ohne dabei verpflichtet zu sein, den guten Schein zu wahren und mit einem Slytherin zu tanzen und konnte gleichzeitig sogar ihren Geburtstag mit Lily feiern. Natürlich waren auch James und Remus darüber informiert, nur einer, schien diese Tatsache irgendwie vergessen zu haben. „Ich hab‘s ehrlich gesagt auch nicht anders erwartet. Wieso sollte sich der große Sirius Black ausgerechnet meinen Geburtstag merken, wo er doch so viele andere Mädchen hat, mit denen er sich beschäftigen muss? Mach dir keine Gedanken, ich nehm‘s ihm nicht böse…“, diese Worte waren zwar an Lily gewandt, doch sie trafen den jungen Black mehr als man annehmen würde. „Tja, wieso sollte ich auch so einem kratzbürstigen Kätzchen wie dir gratulieren wollen? Nur um erneut deine Krallen zu spüren?“ „Sehr witzig…“ Mit diesen Worten wandte sich die schwarzhaarige wieder voll und ganz vom Black ab und amüsierte sich mit Lily. Doch die Nacht war noch jung und es sollte etwas viel aufregenderes als diese Neckerei passieren.
Alexis hatte sich eine Auszeit genommen, war auf die Ländereien gegangen um etwas frische Luft zu tanken, hatte dabei gar nicht bemerkt, wie sich ihr jemand näherte. Erst das knacken eines Astes lies Alexis herumwirbeln. „Jason…?“, murmelte sie erstaunt, wich zurück, als er sich näherte. „Ich wollte dir alles Gute zum Geburtstag wünschen…“ „Danke…“ „…ich…hab ein ganz besonderes Geschenk für dich und du hast dir dafür einen interessanten Ort ausgesucht…“ „Was…was meinst du?“ Er begann zu grinsen, packte sie an den Schultern, als er nah genug an ihr dran war und küsste ihren Nacken. „HÖR AUF!“ Sie schlug zu, stolperte rückwärts und sah dem Slytherin entsetzt entgegen. „Du böses Mädchen…“, meinte er und sah sie kalt an, „deine Eltern werden nicht erfreut sein…komm her und mach es wieder gut, dann werde ich dir vergeben.“ „Lass mich bloß in Ruhe…“, sie ging rückwärts weiter, lief dann los und in ihrer Panik, dass ihr der Slytherin etwas tun würde, lief sie in den verbotenen Wald. Erst als sie sicher war, dass er nicht mehr hinter ihr her war, wurden ihre Schritte langsamer, aber ihre Umgebung beruhige sie nicht sonderlich. Alles war dunkel, man konnte kaum seine Hand vor dem Gesicht erkennen. „Na wunderbar…“, seufzte sie und sah sich hilfesuchend um. Ihren Zauberstab hatte sie im Gemeinschaftsraum der Gryffindors gelassen, denn wozu brauchte man zu einem Ball seinen Zauberstab? Eine Weile irrte sie umher, ehe sie auf die Knie sank. „Ich hab mich verlaufen…“, murmelte sie und senkte ihren Blick, „toller Geburtstag…“
Ein Rascheln ließ sie wieder aufschrecken, sie sah in die Richtung aus der es gekommen war, wich wieder etwas zurück. Sie konnte eine Gestalt erkennen. Jason? Bitte nicht. „Lass mich in Ruhe!“ „Ruhig…ich tue dir nichts…“, kaum hatte der junge Mann die Worte gesprochen erhellte ein Licht die Umgebung. Sirius Black war etwas klüger als sie selbst gewesen und hatte seinen Zauberstab in der Hose verstaut gehabt. Alexis sah ihm entgegen, nie war sie erleichterter gewesen. „Sirius…“, sie stand zögernd auf und viel ihm anschließend um den Hals. Er legte einen Arm, doch etwas überrascht, um sie und streichelte beruhigend ihren Rücken. „Keine Angst…ich hab ihn schon bestraft, er wird dir nicht mehr zunahe kommen…“, er linste zu dem Schwarzkopf. „Happy Birthday…Alex…“, flüsterte er. Sie gluckste kurz. „Happy Birthday?“, sie sah auf, spürte dann aber schon die Lippen des andern auf ihren. Sie starrte ihm erschrocken entgegen, ließ es aber vorerst geschehen, denn er löste sich von alleine wieder von ihr und lächelte matt.

Seit diesem Kuss lief dann alles verrückt für die junge Gryffindor. Sie hatte ihre Gefühle nicht mehr unter Kontrolle. Sie genoss sogar schon die Nähe des jungen Blacks, verbrachte fast jede Sekunde mit ihm. Er gab ihr den Namen „Miss Blue Eyes“, weil er ein Lied kannte, das so hieß und perfekt zu ihr passte. Er zeigte ihr Zonkos, einen Geheimgang den er gerne nutzte, lud sie zum Butterbier ein und mehr.
Doch an dem Tag, an dem er sie mit Remus verkuppeln wollte, brach es aus ihr heraus. Sie gestand ihm ihre Liebe, doch seine Antwort war abweisend, freundlich und doch verletzend. „Ich mag dich…ich mach dich sogar sehr, aber gerade deswegen…weil ich dich nicht verletzen will, ist es besser, wenn wir nur Freunde bleiben.“ Gesagt, getan, wenn auch nur mit schwerem Herzen. Die beiden blieben Freunde, auch wenn die schwarzhaarige insgeheim weiterhin mehr für ihren „Retter aus der Einsamkeit“ empfand.

~~~

Seit dieser Zeit waren die Sommerferien vergangen und ihre Freundschaft war genauso wunderbar wie vor ihrem Geständnis.

Die beiden setzten sich nun zu den anderen ins Abteil und sofort häuften sich die Fragen, wie denn die vergangenen beiden Monate waren. „Ich bin ehrlich gesagt einfach nur froh euch wieder zu sehen…die letzten Monate waren eine Katastrophe…sie waren extrem sauer, dass Jason von einem Black erniedrigt wurde und dass ich zu Weihnachten nicht heimgekommen bin. Sie hätten mich wohl am liebsten weggesperrt. „Geschah dem doch recht…“, murmelte der Verantwortliche und verschränkte die Arme. „Ich bin dir deswegen auch nicht böse sondern dankbar…“, sie lächelte kurz etwas, sah dann zu Lily und James, „wie waren eure Ferien?“


Während der gesamten Zugfahrt herrschte nun ein angenehmes Gespräch zwischen den Gryffindors, es wurde von den tollen Ferien berichtet, auch, dass James und Lily einiges miteinander unternommen hatte, Sirius hätte sich gelangweilt, wenn er alleine herumstreunen musste und Remus hatte, wie erwartet, für das nächste Schuljahr gelernt. Peter hingegen hatte nicht viel zu erzählen, da er kurz nach der Abfahrt eingeschlafen war und nun vor sich hin schlummerte.

„Wollt ihr auch etwas?“

Verwundert blickten James und Co. auf, als der schwarzhaarige urplötzlich das Gespräch zwischen James und Alexis unterbrach. „Die Dame mit dem Süßigkeiten-Wagen ist eben vorbei gefahren, wollt ihr auch etwas?“ Bei diesem Worten war Peter urplötzlich wieder hellwach, sprang auf und verließ das Abteil, folgte Sirius, als dieser die ‚Bestellung‘ von James aufgenommen hatte.
Kurz blickten die übrig gebliebenen dem Gryffindor hinterher, dann beugte sich James etwas vor und blickte das schwarzhaarige Mädchen mit einer Mischung aus vorwurfsvoll und fragend an. „Du hast dich in den Ferien nicht gemeldet, obwohl du’s versprochen hast.“ Alexis sah nun zu dem Jungen mit der Brille und zuckte mit den Schultern. „Meine Eltern haben meine Briefe streng kontrolliert…ich konnte nicht…sie mögen euch nicht sonderlich…Angefangen vom Blutsverrätern bis hin zu Muggelstämmigen…ich konnte es nicht riskieren…“ „Mir macht es ja nichts aus…aber Sirius lag mir zwei Monate lang in den Ohren, wann du denn endlich einen Brief schreiben würdest…“ „Wir hatten kaum Zeit für uns…“, beschwerte sich nun Lily. Alexis sah die beiden etwas erstaunt an. „Er…hat auf einen Brief gewartet? Aber ich hab doch gesagt, dass es eher unwahrscheinlich-“ „Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Ich mach dir keine Vorwürfe, aber du solltest Sirius sagen, dass alles okay war, er hat sich Sorgen gemacht – und das obwohl du nicht mal seine Freundin bist.“

„Also wenn ihr mich fragt, hat er sich bereits für sie entschieden, nur will er’s noch nicht ganz einsehen…“, meinte nun Remus, welcher von seinem Buch aufblickte und Alexis aufmunternd zulächelte, „schon alleine, dass er sich so sehr um dich sorgt, beweist einiges, nicht wahr? Lass ihm Zeit, früher oder später wird er kommen. Er will dich nicht verletzen und unterdrückt seine Gefühle für dich.“


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