Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Zauberer und andere Probleme - Kapitel 4 - Ein langer Weg

von Eva Nightingale

Ich krabbelte aus dem Bett. Mein Rücken tat mir höllisch weh und mein Kopf brummte. Mit langsamen Schritten ging ich in Richtung Badezimmer.
Der Blick in den Spiegel war wie ein Elendszeugnis: Ich hatte riesige Augenringe, meine Haut sah alt und fahl aus. Im Ganzen hatte man den Eindruck, ich hätte eine ganze Nacht durchgezecht – und so fühlte ich mich auch. Total zerknautscht. Wie gekaut und wieder ausgespuckt. Einfach scheußlich.
Der wenige Schlaf, den ich hatte, hatte mir nicht wirklich geholfen. Müde gähnte ich und schlug mir den Kopf am Spiegel an, beim Versuch die Augen offen zu halten. Ich rieb mir die Stelle, die wehtat und ging wieder ins Schlafzimmer zurück. Ich wollte noch etwas schlafen um nicht wie eine lebende Tote aussehen zu müssen.
Aber wie immer kam es wieder anders, als ich geplant hatte. Mein kleiner Lieblingshauself, Ela, stand vor meinem Bett. Ich hatte schon lange aufgehört mich zu wundern. Und dass der kleine Hauself... Ich meine die kleine Hauselfin, vor mir stand, ohne dass die Tür geöffnet worden wäre, brachte mich auch nicht mehr zum staunen.
„Was tust du denn hier?“, fragte ich mit ungewollter Leichtigkeit.
„Ela soll wieder eine Botschaft überbringen!“
„Sollten dies normalerweise nicht Eulen erledigen?“ Severus hatte mir tatsächlich viel über die magische Welt beigebracht. Immerhin wusste ich, dass Eulen den Job der Briefträger in der magischen Welt hatten. Sie würden jeden zu jeder Zeit und überall finden um ihm den Brief zu überbringen. Magische Postboten eben.
„Eigentlich ja, aber man vertraut Ela und eine Eule hätte Euch vielleicht erschreckt!“, meinte das kleine Weibschen aufgebracht. „Ihr habt ja noch nie einen Brief von einer Eule überbracht bekommen, hat man Ela gesagt und außerdem kann ich im Gegensatz zu einer Eule sprechen – wenn Ela auch manchmal etwas verworren redet, kann Ela...“
„Und wo ist nun die Nachricht?“, fiel ich ihr ins Wort, bevor Ela noch weitersprechen konnte. Ich hatte nämlich das Gefühl, dass wenn ich sie weitergesprochen lassen hätte, sie nie geendet hätte.
Sie schlug sich gegen den Kopf und kramte dann aus ihrem kleinen Säckchen, das in ihrem Hals hin, den Brief heraus. Danach übergab sie ihn mir.
„Bevor du wieder verschwindest, hab ich noch ein paar Fragen an dich, Ela!“, sagte ich schnell. Fragend sah sie mich darauf mit ihren Glubschaugen an.
„Fragen?“, war ihre unsichere Frage. Und ich bestätigte: „Fragen!“
Unruhig tippte sie mit ihren langen, knochigen Fingern auf ihrem Schoß herum und wartete auf meine Fragen.
„Wer ist dein Auftragsgeber?“ Sie überlegte lange, entschied sich aber mir lieber keine Antwort zugeben. Auch die nächste Frage ergab kein Ergebnis. Etwas frustriert sagte ich dann:
„So wird das wohl nichts werden... Machen wir’s so: Ich stell dir ein paar Fragen und du musst nur nicken oder den Kopf schütteln. Verstanden?!“ Ela nickte zögerlich.
„In Ordnung... Ist Sev – Professor Snape – dein Auftraggeber?“ Nicken. Worauf wollte ich eigentlich hinaus? Natürlich musste sie von Severus geschickt worden sein, von wem sonst?
„Ich habe gehört, dass ihr Hauselfen immer einem Zauberer gehört. Gehörst du also dem Professor?“ Ich wusste nicht warum, aber ich hatte eine seltsame Vorahnung, als würde hinter diesem Hauself mehr stecken als nur eine Botin. Und als hätte ich es geahnt (okay, ich hatte es geahnt) schüttelte sie den Kopf. Sie gehörte also nicht Severus. Warum aber benutzte er sie als seine Botin? Ich mochte unter Paranoia leiden, aber ich erahnte hinter der ganzen Sache mehr.
Ich stellte ihr noch wenige Fragen, doch das brachte mich auch nicht weiter. Ich erfuhr, dass sie keinem anderen Zauberer gehörte, was auch immer dies bedeuten musste, und ich erfuhr, dass sie normalerweise keine Botengänge erledigte (was ich eigentlich ja schon wusste, da diese Aufgabe Eulen übernahmen). Meine Fragen waren ziemlich unnötig, stellte ich frustriert fest. Ich war redlich unbegabt in solchen „Spionagespielchen“, also gab ich enttäuscht auf und sagte ihr, dass sie gehen könnte. Das ließ sie sich nicht zweimal sagen und schnipste sich weg. Schnipste? Nein, ich wunderte mich über gar nichts mehr.

Das Papier in meinen Händen war schon ganz warm geworden. Erst Minuten später, nachdem Ela verschwunden war, kam mir der Brief wieder in den Sinn. Ich setzte mich aufs Bett und öffnete ihn. Dieses mal war die Schrift eher dahingekleckst und sah seiner Schrift vom ersten Brief nicht mehr ähnlich.

Eva,
schon wieder missbrauche ich diesen Hauself als meinen Boten. Ich wusste, dass ich ihn nicht aufhalten könnte, wenn er einmal die Botschaft in Händen gehalten hätte. Vielleicht ist es ein Fehler, dass ich dir das jetzt alles sage, aber ich lebe lieber mit der Gewissheit, dass ich es versucht habe, anstatt mir ewig vorhalten zu müssen, dass ich sie nichts getan habe. Eigentlich bin ich niemand, der wirklich Gefühlsregungen zulässt, aber ... Ich weiß nicht wieso, aber du hast dich in meinem Kopf festgesetzt und willst den Platz einfach nicht räumen. Ich muss Tag und Nacht an dich denken. Am Anfang versuchte ich es zu verdrängen, aber es funktionierte einfach nicht. Was schwafle ich noch lange rum? Ich mag dich. Sogar sehr. Mehr als ich sollte.
Noch heute werde ich dir eine Eule schicken. Sie wird dir die Daten für ein nächstes Treffen bringen und wenn du zustimmst, schick sie einfach ohne eine Antwort zurück.
Severus


Er mochte mich. Ich musste unweigerlich über diesen Brief schmunzeln. Severus hat noch nie so verwirrt geklungen. Also geht es ihm nicht anders als dir!, stellte ich freudig fest. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, in was für einer Verfassung er den Brief geschrieben hatte. Einen sichtlich verwirrter und emotionalaufgebrachter Severus konnte ich mir einfach nicht vorstellen.
Ich drückte den Brief an meine Brust und ließ mich rückwärts aufs Bett fallen. Wo würde die ganze Sache noch enden? In drei Tagen würde ich wieder nach Hause fliegen.

Ich blieb Minuten regungslos so liegen und dachte nach. Die ganze Sache machte mir langsam Angst und ich befürchtete mich im ganzen Wirrwarr selbst zu verlieren.
Der vielen Gedanken müde, stand ich vom Bett auf. Ich lief zu meinem Rucksack und kramte den Zauberstab heraus. Ich solle nur in seinem Beisein zaubern, hatte Severus gesagt, es sei sonst zu gefährlich. Doch dieses kleine verkrüppelte Ding in meiner Hand sah aber gar nicht gefährlich aus. Aber ein Stimme in mir warnte mich, ich sollte den Zauberstab nicht unterschätzen. Fast ehrfürchtig legte ich ihn deshalb wieder zurück in seine Schachtel.
„Braves Mädchen!“, höhnte plötzlich eine Stimme hinter mir. Erschrocken drehte ich mich zu ihr um. Ein hochgewachsener Mann stand hinter mir und hielt seinen Zauberstab gegen mich. Mein Arm begann bei seinem Anblick zu pochen an und ich war mir der Berührung des Mannes aus dem Wirtshaus wieder seltsam bewusst. Sein Handabdruck brannte sich in mein Fleisch.
„Was...?“, fragte ich benommen. Sein vernarbtes Gesicht grinste mich höhnisch an. Sein Lächeln war kalt und grausam.
„Haben wir dich endlich gefunden! Nun wirst du uns dienen!“ Er war stimmgewaltig und seine Stimme klang wie ein fürchterliches Grollen.
„Wer sind Sie?“, presste ich mühsam hervor. Er lachte bösartig.
„Das spielt keine Rolle“, beantwortete er meine Frage schließlich. „ – du wirst unsere mächtigste Waffe werden!“ Ich war so geschockt, dass ich mich nicht einmal bewegen konnte. Zur Salzsäule erstarrt, stand ich da und der Mann kam immer näher. Wenige Augenblicke später hatte er mich erreicht und drückte mich mit einer Hand gegen die nahe Wand. Mit der anderen Hand bedrohte er mich weiterhin mit seinem Zauberstab. Er fing an seltsame Worte zu murmeln und mir wurde ganz schwindlig. Mein Blick wurde leer und alles war schwarz. Alles um mich herum versank in Bedeutungslosigkeit.
Hätte ich mich vielleicht vorhin noch bewegen können, war ich jetzt wie gelähmt. Meine Muskeln erschlafften und meine Gedanken wurde langsamer, bis sie schließlich ganz anhielten. Jegliches Gefühl und sei es Angst, war aus mir gewichen.
Just in dem Moment, in dem ich in meiner gewohnten Gestalt vermutlich ganz aufgehört hätte zu existieren, hörte ich Flügelschlagen. Es wurde immer lauter. Tosend und grollend kam es immer näher. Das Murmeln des Mannes verstummte und wich einem hysterischen Schreien. Meine Sehfähigkeit kehrte nach und nach zurück und ich sah, wie eine mächtige graue Eule auf dem Mann saß und ihre Krallen tief in seinen Kopf bohrte und dabei heftig mit ihren Flügeln schlug. Ich nutze die Chance und floh aus meiner Erstarrung. Ohne nachzudenken ging ich zu meinem Rucksack hin. Mit zitternden Händen griff ich zum Zauberstab und richtete ihn auf den Mann.
„IMMOBULUS!“, schrie ich verzweifelt und hoffte, dass ich es richtig ausgesprochen hatte. Und tatsächlich bewegte sich der Mann nicht mehr. Die Eule ließ von ihm ab und ließ vor mir eine Nachricht fallen. Ich wusste nicht, ob die Eule mich verstand, aber ich richtete all meine Hoffnung darin:
„Flieg zurück und hol den Professor her!“, sagte ich mit bebender Stimme. Sie gurrte und verschwand aus dem offenen Fenster. Ich zitterte am ganzen Leib und ließ mich schwer atmend auf dem Bett nieder. Die Tränen rannen mir über das elfenbeinfarbene Gesicht und meine roten Haaren klebten mir auf der schweißgebadeten Haut. Hoffentlich beeilt er sich!
Minuten saß ich da und starrte ins Leere. Die leisen Atemzüge des Mannes hallten in meinem Innern wider.
„Das wird dir auch nichts nützen!“ Seine Stimme war ruhig und gefasst. „Ich werde zurückkommen!“ Hasserfüllt sprach er einen Gegenzauber und wurde aus seiner Starre gelöst. Aber anstatt mich erneut anzugreifen, nahm er Anlauf und sprang aus dem Fenster. Ich hörte keine schreienden Menschen, deshalb war ich mir sicher, dass er nicht aufgeprallt war. Ich meinerseits, blieb sitzen und kämpfte gegen das Gefühl der Ohnmächtigkeit. Wäre die Eule nicht gerade im richtigen Moment gekommen... Der Gedanke raubte mir fast den Verstand.
Wie lange ich so sitzen geblieben war, wusste ich nicht, aber es musste eine Ewigkeit gewesen sein. Tropfs. Tropfs. Es hatte angefangen zu regnen. Regentropfen prasselten durch das offenen Fenster in den Raum und es war kühl geworden.
Ich hatte nicht gehört wie er an mich herangetreten war, hatte nicht gemerkt wie er mich besorgt zur Besinnung rütteln wollte; merkte nicht wie er mich aufgehoben hatte und mich davontrug. Von alldem war ich weitentfernt. Ich war in mich gekehrt und dort wollte ich auch bleiben. Tropfs. Tropfs. Eintönig hallte der Klang des Regens wider.
Die Schatten wurden länger, Kälte hatte mich erreicht und Dunkelheit ergriff mich.

„Eva!“ Stimmenwirrwarr überall um mich herum.
Ich riss die Augen auf, doch ich konnte nichts erkennen. Mit einem verlangenden Zug sog ich das Leben in mich zurück. Mein Körper bäumte sich auf. Meine Arme schlugen hart gegen das Bett, in dem ich lag und meine Finger gruben sich tief in die Matratze. Ich kämpfte gegen die drohende Dunkelheit, die nach meinem Herzen griff, an. Ich wollte leben! Erneut verlor ich mein Bewusstsein, doch diesmal war es anders. Ich wusste, ich hatte den Kampf gewonnen. Dieses Mal zumindest.

Als ich das nächste mal aufwachte, war es still um mich herum. Die Stimmen waren verstummt. Vorsichtig öffnete ich die Augen und das grelle Tageslicht blendete mich. Ich brauchte viele Augenblicke um mich daran zu gewöhnen.
„Wie geht es dir?“ Ich drehte meinen Kopf und sah in Severus Gesicht. „Gut – denke ich.“ Meine Stimme war brüchig und leise. Er strich mir übers Haar.
„Du hast viel durchgemacht. Wenn ... wenn es dir besser geht, musst mir erzählen, was passiert ist!“ Auch seine Stimme klang angegriffen. Ich nickte. Was passiert war... Die Erinnerungen überwältigten mich.
„Ein Mann...“, wollte ich beginnen, doch Severus nahm meine Hand. „Schch. Nicht jetzt; du bist noch zu schwach. Das waren die Nachwirkungen eines Zaubers. Man hat dich einem Fluch ausgesetzt.“ Ich schluckte unwillkürlich. Ein Fluch!
„Du musst schlafen. Hier bist du sicher.“ Hier? Wo war ich denn überhaupt?
„Wo bin ich?“
„In Hogwarts.“ Ich lächelte kurz, dann murmelte Severus einen Zauber und ich schlief ein.

Verschlafen öffnete ich die Augen. Mit ungewohnter Leichtigkeit setzte ich mich im Bett auf und sah mich im Raum genauer um. Es war ein großer Raum mit einer hohen Decke, gut zwei Duzend Betten standen sich gegenüber in Reih und Glied. Ein überdimensionales Krankenzimmer, dachte ich und betrachte die Betten. Sie waren einfach und dienten nicht der Bequemlichkeit, jedenfalls sahen sie so aus.
Dies sollte also Hogwarts sein, die Schule, an der Severus unterrichtete... Zumindest ein Teil davon.
Ein ältere Mann mit langem weißen Bart kam an mein Bett und musterte mich über seine Brille hinweg. „Dir scheint es wieder besser zu gehen!“ Ich machte eine kleine Selbstanalyse. Mir tat nichts weh und schlecht war mir auch nicht, also ging es mir wohl besser.
„Mir geht es gut.“, sagte ich, auch um mich wirklich davon zu überzeugen. Der alte Mann lächelte gütig. „Das freut mich. Professor Snape hat dich in einer wirklich schlimmen Verfassung hergebracht, aber dadurch, dass er dich so schnell gebracht hat und mit der Hilfe von Madam Pomfrey, konnte wir dir rechtzeitig helfen.“ Ich lächelte schmal.
„Oh, wo sind meine Gedanken schon wieder? Mein Name ist Albus Dumbledore, ich bin der Leiter von Hogwarts. Madam Pomfrey ist die Krankenschwester hier.“, klärte er mich auf.
Ich hatte jegliches Zeitgefühl verloren und vergebens suchte ich nach einer Uhr.
„Wie lange bin ich schon hier?“ Dumbledore legte seine Stirn in Falten, verlor dabei aber nicht sein gütiges Gesicht.
„Och, noch nicht lange... eine, nein zwei dürften es sein.“
„Zwei Stunden?“ Er schüttelte den Kopf.
„Zwei Wochen.“, sagte er leichthin. Zwei Wochen... Ich hatte meinen Flug nach Hause also verpasst! Meine Eltern und Freunde mussten sich schreckliche Sorgen machen. Als hätte er meine Gedanken gelesen, sagte er:
„Um deine Eltern musst du dir keine Sorgen machen; ich hab ihnen einen Brief geschickt, dass du eine Weile in Hogwarts bleiben würdest.“ Das beruhigte mich auch nicht wirklich. Vor allem, da ich wusste, das niemand bei uns daheim so gut englisch konnte, das er diesen Brief übersetzen könnte.
„Ich habe den Brief übrigens in deutsch geschrieben; Professor Snape sagte mir, dass du aus Deutschland kommst und dank deines Ausweises, hatten wir auch die Adresse von dir!“ Wie macht der Typ das?
„Können Sie Gedanken lesen?“ Er schüttelte den Kopf, aber zwinkerte mir zu. Und was soll das jetzt? Ich entschloss, nicht weiter darüber nachzudenken.
Dumbledore ließ ein letztes mal seinen Blick über mich kreisen und als er sicher war, das es mir wirklich gut ginge, verabschiedete er sich von mir. Er versprach bald wieder vorbei zu schauen und bei der Frage, wo Severus wäre, sagte er, dass er auch bald noch mal kommen würde.
Die Zeit verging unnatürlich langsam. Niemand ließ sich blicken und ich war die einzige im Krankensaal. Langeweile stellte sich schnell ein. Damit sie nicht unerträglich werden würde, hatte ich begonnen Lieder zu singen, die mir gerade in den Sinn kamen.

„Refrain:
Hört ihr wie das Volk erklingt?
- von unserer Wut erzählt der Wind!
Das ist die Symphonie von Menschen,
die nicht länger Sklaven sind!
Jedes Herz schlägt wie es kann.
Unsere Herzen trommeln laut.
Alles fängt ganz von Neuem an,
wenn der Morgen graut.

Wenn die Barrikade ruft,
dann bebt der Feind vor unsrem Schrei.
Wir bauen eine Welt,
ganz ohne Hass und Tyrannei.
Drum schließt euch uns an und seid FREI!

Refrain

Wenn du kämpfst mit ganzer Kraft,
hat bald ein Ende, alle Not!
Mancher wird dahingerafft,
stirbt einen ehrenvollen Tod.
Die Erde von Frankreich,
vom Blut unsrer Helden, hellrot.

Refrain “


Oh Betti! Dies war ein Lied von Les Miserables. Vor ein paar Jahren, war ich in Saarbrücken und sah das Musical zusammen mit Betti. Sie war besessen von Musicals und Opern und ich merkte, dass ich auch nicht so abgeneigt war, jedenfalls was Musicals betraf. Vor allem dieses Lied hatte es mir angetan: Das Lied des Volkes.
Die Erinnerung brachte mir fast die Tränen in die Augen. Ich vermisste meine Freunde schrecklich. Ich fühlte mich richtig elendig zumute, vor allem da ich wusste, das nichts mehr so sein würde wie früher. Mein Schicksal war ein anderes geworden, seit ich wusste, das ich eine Hexe war. Ich könnte meinen Freunden nicht mehr unter die Augen treten; ich war ein Freak. All die Zeit wollte ich etwas Besonders sein und nun, da ich es war, hätt’ ich alles getan, um diese Bürde von mir zu nehmen.
Einfach tun als sei nichts gewesen? Nein, das konnte ich nicht – das wollte ich nicht. Mein Leben wäre eine Lüge gewesen und ich würde meine Freunde und meine Familie verraten, sollte ich mein Schicksal als Hexe, was immer es auch bedeuten musste, nicht annehmen.
Die Tränen rannen mir über das kühle Gesicht. Über all das, hatte ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich sah nur den Spaß dabei, doch die Folgen habe ich nicht gesehen, oder wollte sie nicht sehen. Nun, da ich aber Zeit zum Nachdenken hatte, wurde mir plötzlich alles schrecklich bewusst. Grausam war dieses Schicksal.
Hör auf im Selbstmitleid zu ertrinken! Die kleine optimistische Stimme in mir, sagte mir, dass alles nicht so schlimm werden würde, wie es jetzt schien. Alles wird gut! Die Stimme hatte Dissi’s Tonlage angenommen und es ermutigte mich etwas. Genau! Jetzt ertönte auch Melles Stimme. Lass dich nicht hängen! Dissi und Betti, meine zwei besten Freundinnen, ich würde sie wieder sehen und auch Melanie...Irgendwann.
Getröstet lächelte ich.
„Warum lächelst du?“, fragte mich Severus. Ich hatte ihn mal wieder nicht kommen gehört. Er war wie ein Schatten, der plötzlich vor einem auftauchte.
„Ich wusste, dass du kommst!“, log ich. Mein Kummer sollte nicht auch noch der seine werden.
Sein Lächeln sah gekünstelt aus, denn sein Gesicht war sorgenbeschwert.
„Du siehst scheußlich aus“, scherzte er. Ich hoffte jedenfalls, dass es ein Scherz war. Das fette Grinsen in seinem Gesicht, bestätigte aber meine Vermutung.
„Danke“, sagte ich mürrisch, musste aber selber grinsen. Meine Züge wurden weicher und ich sagte nochmals „Danke!“. Er verstand was ich meinte: Wenn er nicht so schnell gekommen wäre, hätte ich den Kampf mit der Dunkelheit vielleicht verloren.
„Denk nicht darüber nach! Erzähle mir lieber, was geschehen ist.“ Severus stellte einen Stuhl neben mein Bett und setzte sich darauf.
Ich erzählte ihm die Ereignisse in meinem Hotelzimmer und ließ nichts aus. Mittlerweile konnte ich etwas in seinem Gesicht lesen und ich merkte, dass ihm das nicht gefiel, was ich zu berichten hatte. Die Zitate des Mannes machten ihm wohl am meisten Sorgen. Ich sollte eine Waffe sein. Eine Waffe!
„Ich muss mit Dumbledore darüber sprechen. Er kennt vielleicht eine Erklärung.“ Aus seiner Stimme heraus, hörte ich, dass ihm dieser Gedanke gar nicht beharrte. Der alte Mann schien nicht zu seinen engeren Freunden zu gehören. Ich hatte ihn nett gefunden und ich fühlte mich wohl in seiner Nähe. Aber man kann sich in Menschen täuschen. Zauberer waren doch auch Menschen oder? Ich fragte Severus danach. Er nickte stumm, noch zu tief war er in seinen Gedanken. Hatte er meine Frage überhaupt verstanden? Ach, das war jetzt auch egal.
Er murmelte etwas, das wie eine Abschiedsfloskel klang und ging gedankenverloren davon.
Schon wieder war ich allein. Doch dieses mal sollte es nicht solange dauern, bis sich jemand zu mir gesellte. Madam Pomfrey untersuchte mich und war über ihre eigene Leistung begeistert. Willig ließ ich ihre Untersuchung über mich ergehen und Minuten später ging sie auch schon wieder.
Ich fühlte mich wieder ganz gesund und fand es unnötig im Bett herum zu liegen, während ich doch Madam Pomfrey helfen könnte. Ich fragte sie deshalb, ob ich helfen dürfte. Zuerst war sie absolut dagegen, aber ich nutzte meinen Hundeblick (JAAA, ich kann so was! – Jedenfalls manchmal...) und schweren Herzens sagte sie dennoch zu. Natürlich gab sie mir nur einfache Aufgaben wie: hol dies von dort und trag das dorthin, heb dies, heb jenes. Aber es war besser als nichts und ich hatte eine Aufgabe. Mir machte es sogar Spaß; Madam Pomfrey war äußerst nett und brachte mir sogar einige Zaubersprüche bei (Meinen Zauberstab hatte Severus vorsorglich mitgebracht). Ich sprach gerade einen Zauber aus, der einen Bruch heilen sollte (quasi als Trockenübung), als Severus das nächste mal in den Krankenflügel kam. Er war überrascht mich so zu sehen und schien auch nicht begeistert zu sein:
„Was tust du außerhalb des Bettes? ... Und warum hast du deinen Zauberstab in der Hand? Du hast keinerlei Erfahrungen damit, du könntest dir schaden und andere gefährden.“ Madam Pomfrey, die gerade hereingekommen war, sah ihn perplex an.
„Warum soll sie keine Erfahrung haben?“, fragte sie sehr überrascht.
„Sie hat nie eine Zaubererschule besucht.“, sagte er fast bösartig und sie sah mich plötzlich auch geschockt an:
„Warum hast du mir das nicht gesagt? Nie hätte ich dir das erlaubt, hätte ich es gewusst!... Aber ich muss schon sage, das du verdammt begabt bist!“, sagte sie versöhnlich und lächelte mich an. Severus Mine hellte sich jedoch kein Stück auf. Missbilligend nahm er mir den Zauberstab aus der Hand. Er steckte ihn in seinen Umhang.
„Ich habe gesagt, du sollst nicht zaubern, wenn ich nicht bei dir bin!“ Was fiel diesem Kerl ein, mir hier so eine Szene zu machen? Ich war kein Kind mehr.
Gereizt gab ich zurück:
„Wenn ich nicht gezaubert hätte, wäre ich vermutlich tot oder würde irgendwem etwas Schlimmes antun!“ Den letzten Teil schrie ich fast. Madam Pomfrey sah mich geschockt an. Niemand hatte wohl je gewagt so mit einem Lehrer zu sprechen. Aber er war ja auch nicht mein Lehrer.
Auch Severus stand die Wut im Gesicht. Er kam auf mich zu und zerrte mich aus dem Saal. Er zerrte mich solange durch verworrene Gänge, bis wir in einer kleinen Kammer angekommen waren.
„Sprich nie wieder so mit mir, wenn jemand dabei ist. Was fällt dir nicht ein, überhaupt so mit mir zu sprechen? Ich machte mir nur Sorgen. Du hast nämlich keine Ahnung, was Magie eigentlich bedeutet und im Moment schadest du dir nur, wenn du leichtsinnig herumzauberst.“ Ich wusste, dass er Recht hatte, aber das änderte auch nichts an meiner Wut.
„Dann hör auch auf, mich wie ein Kind zu behandeln. Ich mag keine Ahnung von Magie haben, aber ich bin dennoch nicht blöd.“ Sein Gesichtsausdruck war zwar unbeugsam, aber ich sah ein kleines Lächeln aufflackern.
„Fein... Ich habe mit Dumbledore gesprochen.“, wechselte er das Thema. „Er meinte es wäre das beste, wenn du fürs erste in Hogwarts bleibst und da in wenigen Wochen das neue Schuljahr beginnt, sind wir uns einig, das es das beste sei, wenn du hier auch unterrichtest würdest. Ich soll dir bis dorthin noch soviel wie möglich beibringen und du würdest dann gleich in die dritte Klasse gestuft werden. Du bist dann zwar die Älteste und Größte, aber das sollte dir auch egal sein. Am ersten Schultag werden wir dir den Sprechenden Hut aufsetzen, ich habe dir ja über ihn erzählt. Er wird dich dann in ein Haus einteilen.“
„Darf ich da eigentlich nicht mitreden, denn ich würde meinen, dass das mich auch etwas angeht!“, sagte ich bitter.
„Also gut: Hast du was dagegen? Nein? Na also, dann mach nicht so einen Aufstand!“ Mir trieb seine Kälte fast die Tränen in die Augen.
„Warum bist du so gemein zu mir?“ Ich wollte wissen, was plötzlich los war. Zuerst schrieb er mir einen rührseligen Brief und dann behandelte er mich wie ein Stiefkind.
„Weil ich nicht will, dass die Frau, die ich liebe, ihr Leben leichtsinnig aufs Spiel setzt!“, schrie er mich an. Ich schluckte. Liebe? Oh mein Gott.
”Was? Erschreckt dich das? ... Mich auch.“ Ich folgte einem Impuls und fiel ihm um den Hals. Er war so überrascht, dass er beinahe nach hinten gefallen wäre. Er stieß mit seinem Kopf gegen den schrägen Dach. Das folgende geschah wie in einem Traum: Er drückte mich so fest an sich, das ich fast keine Luft mehr kam und dann ... Unsere Lippen kamen sich immer näher und schlossen sich zu seinem leidenschaftlichen Kuss (Ich will jetzt keine „Igitt“ Ausrufe hören!). Aber keine Angst, mehr geschah nicht, denn Augenblicke später lösten wir uns von einander. Beide waren wir peinlich berührt, auch wenn es dafür keinen Grund gab. Gut, er war ein „paar“ Jährchen älter als ich, aber Liebe kennt kein Alter.
Ich hatte irgendwie das Gefühl mich für das eben entschuldigen zu müssen, aber ich tat es nicht, denn es wäre Verrat an meinem Herzen gewesen und eigentlich tat es mir nicht leid.
Vielleicht hätte dies unser einziger Kuss bleiben sollen; viel Kummer wäre mir erspart geblieben, aber man ist immer erst hinterher schlauer... Natürlich blieb es nicht bei diesem Kuss. Schon Minuten später ließen wir unsere Lippen erneut sprechen. Wie es dazu gekommen war, kann ich nicht mehr sagen.

„Wir sollten mit deinem Unterricht beginnen!“, sagte er viele Küsse später. Ich nickte und wischte mir über die Lippen.
„Du hast da was...“, wies ich ihn auf die Lippenstiftabdrücke hin, die um seinen Mund verteilt waren. Lippenstift, wäre vielleicht übertrieben, es war nämlich nur befärbter Labello. Ich hatte ihn einfach auftragen müssen, weil meine Lippen nach dem vielen Schlafen ganz rau waren. Ich war so zerknautscht gewesen und hatte mir zuerst etwas frisch machen müssen. Und dann hatte ich wieder meine - mittlerweile - gewaschene Kleider angezogen. Erst danach fühlte ich mich wieder halbwegs menschlich.
Wir gingen aus der Kammer heraus und Severus führte mich erst einmal durch die Schule. Das Schulgebäude war riesig groß. Ich werd’ mich hier auf jeden Fall verlaufen! – war ich mir sicher. Vor allem die Treppen, die ihre Richtung änderten, machten mir am meisten Sorgen. Die Bilder, die an den hohen Wänden hingen bewegten sich und beobachteten uns. Manche sprachen sogar mit uns, aber Severus ignorierte sie gänzlich. Er führte mich schließlich in seinen Klassensaal, in dem er unterrichtete.
Unser Verhältnis zueinander sollte unabhängig zu meinem schulischen Werdegang sein. Ich konnte mir schon vorstellen, dass es schwer werden würde, wenn die Schule regulär wieder angefangen hätte, aber wir würden dadurch müssen. Das Schwerste, würde sein, jeden über unser Verhältnis zu täuschen. Vor Dumbledore wäre es am schwersten zu bestehen. Wir müssten unsere Rolle als Lehrer-Schüler überzeugend rüberbringen und auch unsere Gedanken in Zaum halten, die uns verraten könnten, hatte mir Severus eindringlich klargemacht. Offen als Paar zu gehen, würde für uns niemals möglich sein. Jedenfalls nicht in den nächsten Jahren, aber wer wusste wie lang dieses Tete-a-tete überhaupt laufen würde?! Vielleicht wäre es nur eine kleine Verliebtheit, die nach wenigen Tagen bereits vergangen wäre. Eine kleine warnende Stimme verbot mir, über die Zukunft nachzudenken. Im Moment gab es nur uns zwei. Und auch wenn ich im Moment lieber etwas anderes getan hätte, hörte ich Severus aufmerksam zu und versuchte mir alles zu merken. Er war ein strenger Lehrer, war mir nach den ersten Minuten schon klar geworden, aber da müsste ich durch.
Dumbledore hatte auch mit einigen anderen Lehrern gesprochen und gefragt, ob sie bereit wären, mir in ihrer freien Zeit auch Unterricht erteilen würden. Das Severus bereit dazu war, war ein seltsamer Ansporn, denn fast jeder Lehrer, der anwesend gewesen war, versprach mir zu helfen.
Ich bekam Flugunterricht bei Madam Hooch, lernte einiges bei Professor McGonagall und Professor Sprout. Auch war mir vergönnt als erste von dem neuen Lehrer in „Verteidigung gegen die dunklen Künste“ Privatunterricht erteilt zu kommen, Professor Lupin. Er schien mir etwas ... verpeilt ... zu sein. Aber dennoch fand ich ihn sehr nett und bedankte mich auch bei ihm, dass er sich überhaupt dazu bereiterklärt hatte in den Ferien mir Unterricht zu geben. Er winkte schnell ab und meinte, dass das keine große Sache sei. Obwohl er so nett war, erkannte ich auch etwas Dunkles in ihm, aber ich wusste nicht, wie ich es zuordnen konnte.

In den zwei Wochen lernte ich viel und auch ziemlich hart. Manche Sachen fielen mir richtig schwer und darunter war auch das Besenreiten. Da lobte ich mir doch mein Auto, aber es würde wohl etwas dauern, bis ich es wieder sehen würde.
Die Lehrer waren begeistert von meinen Lernerfolgen. Dies hatte aber nichts mit natürlicher Begabung zu tun, sondern damit, dass ich verdammt hart arbeitete und ich mir zum Ziel machte, das es so bleiben würde. Englisch war inzwischen fast zu meiner Muttersprache geworden und ich konnte mir gar nicht mehr vorstellen überhaupt jemals eine andere Sprache zu sprechen.
Severus hatte mir gezeigt, wie ich apparieren konnte. Das heißt, wie ich mich quasi von einem Ort zum anderen bewegen konnte, ohne mich wirklich zu bewegen. Beamen, würde ich als alter Trekkie sagen. Ich brauchte ziemlich viel Kraft dazu, deshalb begleitete er mich stets. Auch als ich drei Tage zuvor nach Hause apparierte, begleitete Severus mich. Ich musste mir noch einige Sachen von zu Hause holen. Severus hielt sich im Hintergrund und wartete in einiger Entfernung, bis ich mit einem Koffer voll Zeugs wieder ankam.
Meine Mutter und mein Vater waren gar nicht so überrascht, denn der Brief schien sehr verständlich gewesen sein. Sie sagten, dass Dumbledore ihnen sogar einen Besuch abgestattet hätte und ihnen alles erklärt hätte. Was „alles“ allerdings hieß, sagten sie mir nicht.
Ich war zwar schon 18, dennoch war mir nicht egal, ob meine Eltern überhaupt damit einverstanden waren. Doch sie schienen dabei nichts Verwerfliches zu sehen. Sie hatten sogar mit meinem Ausbildungsbetrieb geredet, denn ich hätte vor drei Wochen mit meiner Ausbildung beginnen müssen. Alles war geklärt. Ich war überrascht von der Leichtigkeit.
Meine Verabschiedung war herzlich, aber ich würde sie ja in den Ferien wiedersehen. Jeden meiner Freunde rief ich kurz an und erzählte, dass ich in England studieren würde. Es war schön noch mal all ihre Stimmen zu hören und es tat mir weh, dass ich sie belügen musste, aber man hatte mir nahegelegt, dass ich niemanden einweihen sollte. Die Welt der Zauberer sollte für Muggel weiterhin verborgen bleiben.
Am liebsten hätte ich alle noch mal in den Arm genommen, aber ich hatte mich nicht überwinden können. Dies war nicht mehr meine Welt.
Die Tage danach waren für mich besonders schwer. Ich hatte Angst vor den neuen Aufgaben, die vor mir lagen und das ich in eine bereits bestehende Klassengemeinschaft kommen würde. Leicht würde das nicht werden.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Er kann ausgezeichnet mit Schauspielern umgehen und schafft es, all seinen Filmen und Figuren viel Menschlichkeit einzuhauchen. Ich bin begeistert.
David Heyman über Mike Newell