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Fanfiction

Zauberer und andere Probleme - Kapitel 5 - Hauseinteilung

von Eva Nightingale

Der erste Schultag stand vor der Tür. Ich war ziemlich gespannt, in welches Haus ich nun kommen würde. Slytherin wäre natürlich das Beste, dann wäre ich Severus am nächsten.
Ich knabberte an meinen Fingernägeln und dachte über den heutigen Tag nach. Ich würde als Achtzehnjährige in eine Klasse voller Dreizehnjähriger kommen. Freuen konnte ich mich darüber natürlich nicht, aber meine größte Sorge war noch immer, dass ich als Außenseiterin leben müsste.
Es wurde langsam laut. Viele der Schüler waren schon angekommen.
Ich wurde immer unruhiger. Fawkes, der Phönix von Dumbledore sang mir ein beruhigendes Lied - jedenfalls sollte es eines sein, aber es nützte nichts. Dumbledore hatte mich in seinem Büro einquartieren lassen, solange ich noch keinem Haus zugeordnet wäre. Fawkes saß auf seiner Stange und sah mich mit großen Augen an. Ich lächelte schwach und streichelte ihm über den Kopf. Ihm schien das zu gefallen, denn er begann... nun was war es? Es klang wie gurgeln... Also begann er zu gurgeln.
Severus trat von hinten an mich heran. Er gab mir einen Kuss auf den Hals.
„Komm. Die Erstklässer sind gerade angekommen.“ Mit flauem Gefühl nickte ich. Ich gab ihm noch einen Kuss auf die Lippen, dann gingen wir in den großen Festsaal.
Der Saal war voll besetzt. Die Schüler aller Häuser betrachteten mich neugierig und tuschelten miteinander. Am liebsten hätte ich Severus Hand genommen, um es zu überstehen, aber das war völlig undenkbar.
Die Erstklässer standen ganz vorne vor der versammelten Lehrerschaft, zu denen sich mittlerweile auch Severus gesellt hatte. Unsicher stand ich neben den jungen Schülern. Ich starb tausend Tode, als mich Dumbledore zu sich rief. Alle Schülergespräche verstummten.
„Liebe Schüler, in der Geschichte Hogwarts hatte es einen solchen Fall zwar noch nie gegeben, aber nichts desto trotz haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Auf Grund noch nicht bekannter Hintergründe, hat diese junge Hexe keinerlei schulische Erfahrung und wir müssen sie trotz ihres hohen Alters einschulen. Da sie jedoch mittlerweile auf dem Stand einer Drittklässlerin ist, überspringt sie gleich zwei Klassen. Zu aller erst muss sie aber wie jeder andere in ein Haus eingeteilt werden. Gleich welches Haus es sein wird, erwarte ich von jedem Schüler der Schülerin Respekt entgegen zu bringen und ihr den Einstieg so leicht wie möglich zu machen.“ Ich hasste es im Mittelpunkt zu stehen und das hier war eine furchtbare Qual für mich. Am liebsten wäre ich vom Erdboden verschluckt worden. Mein Glück war, dass ich selten rot im Gesicht wurde. Vom Gefühl her, hätte mein Gesicht die Farbe einer Tomate angenommen.
Zitternd setzte ich mich auf den Stuhl und Dumbledore setzte mir den Sprechenden Hut auf. Gespannte Gesichter waren auf mich gerichtet.
„Das ist schwer... sehr schwer...“, ich versuchte gefasst zu wirken. Egal was kommen würde, es würde schon nicht schlimm sein. Als der Hut dann ausrief, welchem Haus ich nun angehören würde, war ich dennoch alles andere als gefasst:
„Gryffindor!“ Einen Moment geschah gar nichts, dann begann ein Tisch zuerst zögernd, dann aber bestimmt, zu klatschen. Ich setzte verduzt den Hut ab und wollte mich umdrehen um Severus Gesicht zu sehen, aber ich besann mich eines besseren.
Ich stand Momente lang nur da, bis Dumbledore neben mich trat und mich in die Richtung des Tisches schupste. Keiner hatte etwas gesehen.
Ich ging also zu dem Tisch und setzte mich auf einen freien Platz. Aber es war wirklich nicht so schlimm; alle sahen mich mitfühlend an und stellten sich mir vor.
„Ich bin Neville! Drittklässlerin? Das würde bedeuten, dass du zu uns in die Klasse kommst.“ Er zeigte auf ein paar Leute.
„Das sind Ron, Hermine und Harry.“ Die drei lächelten mich freundlich an. Ron zeichnete sich durch seinen roten Haaren aus und Harry durch seine runde Brille und ziemlich abstehende Haare und Hermine hatte zumindest eine recht interessante Frisur. Alle drei schienen nett zu sein, auch wenn ich mich dennoch nicht wohl fühlte, weil ich einfach fünf Jahre älter war als sie. Hermine erkannte ich mit einiger Überraschung als das Mädchen wieder, das mir vor einiger Zeit an der Straße in London das Leben gerettet hatte.
„Ich bin Eva.“, sagte ich und fuhr fort: „freut mich euch kennen zu lernen!“ Neville stellte mir noch einige Leute vor, deren Namen ich mir zu merken versuchte.
Alle hatten das Bedürfnis sich mir vorzustellen, wurden jedoch durch Dumbledore unterbrochen. Die Erstklässer würden jetzt auch in ihre Häuser eingeteilt werden. Doch zuvor sollte allen noch der neue Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste vorgestellt werden; Lupin sah ziemlich fertig aus. Er sah sogar schlimmer aus, als bei unseren Unterrichtstunden.

Nachdem alle Erstklässer den Häusern zugeteilt waren, gab Dumbledore noch einiges zum Bedenken: Der schulnahe Wald war verbotenes Gebiet, für denjenigen, der „nicht eines schmerzhaften Todes sterben“ wollte.
Danach erschienen vor uns allerhand Speisen, und jeder griff gierig danach. Ich zögerte und spürte die Blicke von Severus auf mir ruhen. Verstohlen sah ich zur Seite und lächelte ihn schmal an. Auch ihm schien die Wahl des Sprechenden Hutes nicht ganz zu behagen und ich wusste auch wieso: Jedes Haus wäre ihm lieber gewesen als Gryffindor. Irgend ein Potter, der auch bei Gryffindor sei, ging ihm gehörig gegen den Strich. Obwohl ich es ein bisschen blöd von ihm fand, seinen Hass an einem kleinen Jungen auszulassen. Aber ich kannte ihn inzwischen gut genug um zu wissen, das es besser wäre, ihm das jedoch nicht zu sagen.
„Hey Eva, willst du nichts essen?“, fragte mich Hermine und riss mich somit aus meinen Gedanken. „Doch, doch“, versicherte ich ihr und griff zögerlich nach einem Löffel. Mit einiger Mühe hob ich ihn und brachte den Reis auf meinen Teller ohne den Tisch zu beschmutzen.
„Darf ich dich was fragen?“ Hermine schien wirklich Interesse an mir zu haben. Ich nickte und war gespannt was sie fragen wollte, obwohl mich die Frage nun wirklich nicht überraschte:
„Warum gehst du jetzt erst zu einer Zaubererschule?“
„Gute Frage. Frag mich das, wenn ich eine Antwort darauf habe. Irgendwie hat jeder übersehen, dass ich eigentlich eine Hexe bin, und mich stattdessen auf eine Muggelschule geschickt.“ Sie zog ihre Augenbrauen hoch.
„Du bist also muggelgeboren?“, kam gleich die Frage von einem Anderen am Tisch. Ich zuckte mit den Schultern. Ich wusste darauf keine Antworten. Die ganze Sache passte einfach nicht zusammen. „Ich denke schon.“, war meine wahrheitsgemäße Antwort.
„Du denkst schon?“, kam die skeptische Gegenfrage von Hermine. „Wie geht das denn? So etwas sollte man doch schon wissen.“ Ich setzte gerade an, um meine Geschichte zu erläutern, als Severus hinter mich trat.
„Miss Nightingale - “ Meine Familie stammte ursprünglich aus England, deshalb der englische Namen. „- auf ein Wort?“ Benommen stand ich auf und folgte Severus auf dem Fuß. Er führte mich aus dem Saal in eine dunkle Ecke.
„Sag niemanden etwas über das, was du erlebt hast. Noch wissen wir nicht, wer dich angegriffen hat und du kannst niemandem trauen.“ Er sprach in einem verschwörerischen Ton, aber mir war auch klar, dass er Recht hatte. Wenn es auch etwas dramatisch klang, wäre es besser mich daran zu halten und bei dem Gedanken an den Fremden in meinem Hotelzimmer, dürfte mir das nicht sehr schwer fallen.
Er küsste mich sanft und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. „Das ist alles zu deinem Schutz.“ Ich küsste ihn zurück und lächelte ihn an. „Ich werde auf mich aufpassen!“, versicherte ich ihm und küsste ihn wieder. Er drückte mich an sich und hielt mich lange einfach nur fest und ich legte meinen Kopf auf seine Schulter.
„Ich liebe dich!“ Oh nein, das hatte ich eben nicht wirklich gesagt, oder? Oh und wie ich es gesagt hatte. Das war das letzte, was ich sagen wollte, aber es war genau das, was ich für ihn empfand. Nie hatte ich jemals so viel für einen Menschen empfunden; jedes mal wenn ich ihn sah bekam ich weiche Knie und wenn er mich küsste, kribbelte mein ganzer Körper.
Severus sagte nichts und drückte mich von sich weg. Sekunden später küsste er mich dann so hart, das mir fast die Luft wegblieb. Er drängte mich gegen die Wand und ich legte meine Beine um seine Hüfte und küsste ihn als würde mein Leben davon abhängen. Während er mich fest hob, klammerte ich mich an ihn.
„Wir .... sollten.... Wir sollten vielleicht...“, sagte Severus in den Pausen, in denen wir gierig nach Luft rangen.
„...aufhören!“, ergänzte ich für ihn. Er nickte und wir ließen tatsächlich von einander ab. Ich stieg von ihm runter und ordnete meine Kleider. Die Schuluniform war etwas zerknittert, aber bei dem dunklen Stoff würde dies nicht auffallen. Schließlich richtete ich noch meine Haare wieder in Form, die in jede erdenkliche Richtung abstanden. Ich sah an mir herab und fand nichts Verdächtiges an mir. Als ich Severus jedoch musterte, fiel mir sofort das rote Haar auf seiner schwarzen Kleidung auf. Ich zupfte es ihm vom Mantel und dann gingen wir zurück in den großen Saal.
Die meisten waren schon fertig mit dem Essen und ich verspürte keinen Hunger mehr, setzte mich aber dennoch an meinen Platz zurück.
„Was wollte Snape von dir?“, fragte Hermine neugierig. Ich konnte mir nicht helfen, aber sie kam mir so vertrauenswürdig vor, aber ich musste auf der Hut sein.
„Das kann ich dir leider nicht sagen. Kannst du mir bitte einen Gefallen tun? Frag mich bitte nicht mehr nach meiner Vergangenheit, das würde es mir ungemein leichter machen.“ Überrascht blickte mich Hermine an, nickte aber schließlich. „Es ist alles so kompliziert...“, schloss ich meine lahme Erklärung.
„Kennst du dich in der Schule schon etwas aus, oder sollen wir dich ein wenig herumführen?“, bot mir Harry an.
„Ich bin zwar seit zwei Wochen hier, aber ich würde gerne das Angebot annehmen.“ Harry freute sich darüber und auch ich war froh, dass sie mir alle sehr freundlich gesonnen waren.

Ron, Hermine und Harry hatten sich meiner angenommen und führten mich durch das riesige Schulgebäude. Sie erzählten mir von den Geistern, die jedes der vier Häuser beherbergte; von der dicken Frau im Gemälde, die den Gemeinschaftsraum der Gryffindors vor Eindringlingen schützen sollte; und von den Lehrern.
„Vor Snape musst du dich in Acht nehmen!“, riet mir Ron. Ich biss mir auf die Lippen.
„Warum?“, fragte ich und die drei erzählten mir von ihren ersten beiden Schuljahren in Hogwarts und der Rolle, die Severus dabei spielte. Ihre Sicht der Dinge ließ wirklich kein gutes Licht auf ihn scheinen. Es gab sogar wirklich Schüler, die vor ihm Angst hatten; es war also kein Witz gewesen, als Severus mir das einst in der Winkelgasse sagte. Nun verstand ich auch endlich die Reaktionen der anderen Schüler.
„Und auf dich hat er es abgesehen Harry, sagtest du?“ Mir kam plötzlich etwas in den Sinn: „Kann es zufällig sein, dass dein Nachnahme Potter ist?“ Er bejahte. Endlich ging mir ein Licht auf: Er war der Junge, den Severus so wenig leiden mochte. Nun war es noch unverständlicher als zuvor, denn auf mich machte der junge Potter einen äußerst netten Eindruck, egal was Severus sagte. Auf die Frage hin, warum ich den gefragt hätte, winkte ich freundlich ab. „Ist nicht so wichtig.“ Es wäre zu auffällig gewesen, wenn ich sehr viel von Severus geredet hätte und Aufmerksamkeit war das wenigste, was wir uns in unserer Situation leisten konnten.
„Du hast gesagt, dass du schon seit zwei Wochen hier bist. Hast du denn noch mit keinem Lehrer etwas zu tun gehabt?“ Ich musste ungewollt grinsen. Ich hatte einiges mit Severus zu tun gehabt...
„Oh... Ich hatte das Glück, dass ich noch einigen Schulstoff nachholen musste und ich hatte Vollzeitunterricht von einigen Lehrern. Darunter wären: Professor Lupin, er ist super nett, wenn auch etwas zerstreut; Professor Sprout; Professor McGonagall; Professor Snape und Madam Hooch, wobei ich sagen muss, das ich redlich unbegabt bin, was das Fliegen mit dem Besen angeht!“ Bei dem, was ich von Lupin zu berichten hatte, hatten alle zugehört. Dann schossen die Fragen, über den neuen Lehrer los.
Wir redeten lange über die Lehrer und ich erfuhr auch, dass Professor McGonagall ein Animagus sei. Nach einigen Minuten erfuhr ich dann auch, was denn überhaupt ein Animagus ist: Wenige Zauberer hatten die Gabe sich in Tiere zu verwandeln. McGonagall zum Beispiel, verwandelte sich in eine Katze. Außerdem wäre sie streng, aber fair.
Severus würde der Ruf anhängen, dass er Schwarze Magie betreiben würde, aber das wollte ich einfach nicht glauben.
Über jeden Lehrer gab es etwas zu erzählen und ich hörte aufmerksam zu. Viele Eindrücke, die ich von den Lehrern, die ich bisher kannte, gesammelt hatte, stimmten nicht ganz mit den Erzählungen überein. Aber vielleicht kam das einfach davon, dass man eine Schülerin, die auch lernen will, viel leichter unterrichten konnte als eine ganze Klasse, in der es auch schwarze Schafe gab. Der Einzelunterricht verlief dann viel entspannter – zumindest für die Lehrer. Für mich war es stressig immer den Ausführungen der Lehrer folgen zu können, vor allem in dem Tempo, das sie anschlugen, damit ich gleich in die dritte Klasse gehen konnte. Ich hatte manchmal sogar ganze Nächte durchgelernt, um nicht den Anschluss zu verlieren.
Die jungen Zauberer und die junge Hexe hörten mir interessiert zu, als ich von meinen zwei Wochen erzählte. Natürlich ließ ich so manches aus; besonders das, was Severus und mich betraf.
„Voll krass, das muss voll hart gewesen sein, mit Snape Privatunterricht zu machen. Mir ist er ja vor einer ganzen Klasse schon schlimm genug!“ Wir waren mittlerweile vor dem Eingang des Gemeinschaftsraumes der Gryffindors angekommen. Ron stellte sich vor die dicke Frau, sagte das Passwort und das Gemälde schob sich zur Seite und ließ einen Eingang freiwerden.
„Ich zeig dir mal die Mädchenschlafzimmer!“, sagte Hermine und ich folgte ihr. Ron und Harry blieben indes im Gemeinschaftsraum zurück.
„Willst du lieber mit den älteren Schülerinnen in ein Zimmer, oder willst du mit uns in eines?“, fragte mich Hermine, als wir im Zimmer angekommen waren. Ich musste nicht lange überlegen:
„Mit euch wäre es wohl am besten, schließlich bin ich ja nun mit euch auch in einer Klasse und mit euch muss ich klarkommen und nicht mit den älteren Schülerinnen.“ Sie nickte verständnisvoll und wies mir dann ein Bett zu. „Hier kannst du schlafen, da drüben ist auch mein Bett... und hier kannst du deine Sachen rein tun.“ Neben meinem Bett stand ein kleines Schränkchen.
„Jemand hat schon dein Haustier und deine Sachen hoch gebracht!“, stellte sie fröhlich fest. Doch ich war etwas verwirrt. Mein Haustier? Eine schlanke Siamkatze mit strahlend blauen Augen räkelte sich in ihrem Käfig. Ich ging zum Käfig und sah mir das Schild an, das daran hing.

Ich habe mir erlaubt, dir noch ein Geschenk zu machen. Sein Name ist Kraven.

Auch ohne Unterschrift wusste ich, von wem die Katze war. Severus.
Ich nahm Kraven aus seinem Käfig und setzte ihn auf mein Bett. Er machte es sich gleich bequem und legte sich der Länge nach hin. Ich streichelte ihm über sein graues Fell; es war samtweich.
„Die ist aber süß!“, meinte Hermine und ich stimmte ihr zu. „Sie ist aber ein Er und heißt Kraven!“ Als er seinen Namen hörte, fixierte mich Kraven und streckte sich.
Zwei andere Mädchen betraten den Raum, aber beachteten uns nicht. „Hast du schon gehört, dass Sirius Black aus Askaban geflohen ist?“, frage eine die andere und diese nickte fast wütend: „Wer hat das nicht mitbekommen?“ Ich nicht!
„Die Frage mag zwar blöd klingen, aber was ist Askaban?“, fragte ich Hermine, nachdem die beiden Mädchen das Zimmer wieder verlassen hatten.
„Das ist ein Gefängnis. Es hat die höchsten Sicherheitsmaßnahmen überhaupt. Eine Flucht ist fast unmöglich!“
„Und doch hat es dieser Black geschafft!“ Meine Stimme klang ungewollt scharf.
„Tja, die Kunst ist es jetzt, ihn wieder zu fangen... Kann ich dich alleine lassen? Harry und Ron warten auf mich.“
„Natürlich.“ Sie stand auf und ging die Treppen herunter.
Ich räumte ein paar meiner Sachen in den Schrank und streichelte ab und an Kraven, der laut schnurrend auf meinem Bett lag. Mein neues Zuhause!, dachte ich glücklich und setzte mich auf mein Bett.


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Damit die Schüler nicht so einförmig aussehen, boten wir jedem eine Auswahl an: Unterhemden, Pullis, Strickjacken und andere Uniform-Varianten.
Jany Temime, Kostümbildnerin