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Fanfiction

Der übliche Hogwartswahnsinn - Von Damen und Ladys

von Zaubererexpertin xD

Mary
An diesem Morgen wurde ich durch das nervige Piepsen meines Weckers geweckt. Die Ferien waren nun vorbei – und damit das Ausschlafen. Aber natürlich freute ich mich auch wieder auf Hogwarts. Wie ich dieses Schloss liebte! Und vor allem würde ich meine Freundinnen und überhaupt die ganzen Leute wiedersehen.
Wie sehr hatte ich Lily, Jamie, Alice und Sarah doch vermisst! Und auch meinen besten Freund Anthony Holmes hatte ich schon eine ewig nicht mehr gesehen (eine Woche kann sehr lang sein!) Auf die Rumtreiber freute ich mich auch. Im Gegensatz zu Lily verstand ich mich nämlich prima mit denen. Sarah und Alice mochten die vier wie ich und Jamie war zu schüchtern, um mit solch „coolen Leuten“ zu reden. Ich mochte Jamie ja, aber es störte mich schon, dass sie nie den Mund aufbekam und so…
„Mary, steh‘ jetzt endlich auf!“, rief meine Mum von unten. Man könnte sich ja jetzt fragen, woher meine Mum wusste, dass ich noch im Bett lag. Ich würde sagen: Erfahrung! Mit mir war es einfach immer das Gleiche, nie kam ich morgens raus.
Wiederwillig schob ich meine Decke zurück und stand auf, ging erst einmal duschen und zog mir Jogginghose und Chillerpulli an (ich war eine eher gechillte Persönlichkeit und putzte mich auch nicht so besonders raus). Dann besah ich mich noch kurz im Spiegel (Ja, ich habe so etwas im Zimmer!). Ein Mädchen mit braunen, langen, leicht gelockten Haaren und dunkelblauen Augen schaute zurück. Eher braungebrannter Teint und eine hässliche Knollennase. Ja, das war ich. Früher bin ich regelmäßig fast verzweifelt wegen meiner Nase, aber jetzt denke ich mir: Ist doch nur ne Nase…
Ich schminkte mich kurz dezent (nur ein bisschen Mascara und ein wenig Make-Up, um meine Augenringe zu verdecken). Dann ging ich nach unten ins Esszimmer, wo meine Mum, mein Dad und meine zwei Brüder Tom und Will schon saßen.
Will war der älteste von uns Geschwistern und würde nun in die siebte Klasse kommen, während ich erst in die sechste kam. Er war gutaussehend und charmant und bei Mädchen nicht gerade unbeliebt, aber er hatte schon lange keine feste Freundin gehabt. Ich hatte da so einen Verdacht, dass er in Jamie verliebt war. Wenn sie da war, dann trug er keine Chillerklamotten, wie sonst zuhause. Außerdem hatte ich bemerkt, dass er dann Parfüm benutzte. Als ich mal versucht hatte, Will auf Jamie anzusprechen, war er ein bisschen verlegen geworden und begann, über das Wetter zu reden.
Tom dagegen war zwei Jahre jünger wie ich, kam also in die vierte. Er hatte für sein Alter ein viel zu großes Ego und war viel zu selbstbewusst. Bereits in der ersten Klasse hatte er seinen ersten richtigen Zungenkuss und schon damals wechselte er seine Freundinnen regelmäßig. Wenn meine Eltern das wissen würden, wären sie mit Sicherheit nicht besonders begeistert…
Ich setzte mich zwischen meine Brüder und machte mir Müsli. Noch einmal mein Lieblingsmüsli essen, bevor ich in Hogwarts auf Toast umsteigen würde.
Nach dem Essen holte ich meinen Koffer von oben – wobei holen das falsche Wort ist… Er war so schwer, dass ich ihn auf der Treppe kurz abstellen wollte. Das hatte ich wohl nicht so gut hinbekommen, denn er kippte sogleich um und schepperte die Treppe hinunter. Na super! Immerhin musste ich ihn jetzt nicht mehr tragen!
„Lebst du noch?!“, hörte ich gleich Tom rufen.
„Nö!“, rief ich sarkastisch zurück. „Ich bin jetzt ein Geist!“
„Dann komm mir nicht zu nahe! Ich hasse es, wenn Geister durch mich durch laufen!“
„Keine Angst, Tommy! Ich weiß, es muss gruselig für dich sein, aber reiß dich zusammen, ja?!“
„Du bist ja soo witzig!“, gab Tom zurück.
„Ich weiß!“, meinte ich lässig. „Bin ja auch ich…“
Inzwischen war ich unten bei meinem Koffer und jetzt richtete ich ihn auf und zog ihn wieder hinter mir her. Im Flur warteten alle schon auf mich.
„Hast es ja doch noch geschafft!“, grinste Will.
Ich antwortete einfach nicht, sondern folgte meinen Eltern nach draußen. Wir würden nach King’s Cross apparieren. Seit-an-seit-apparieren. Das mochte ich nicht besonders, aber besser, als in so ner Schrottkiste der Muggels da ewig hinfahren… Ich nahm die Hand meiner Mom. Dad nahm Tom und Will, der seine Apparierprüfung bereits abgelegt hatte, würde alleine apparieren.
Mit einem lauten „Plopp“ tauchten wir alle in einer Nebenkammer von Gleis neundreiviertel – extra für solche Zwecke angelegt – auf. Gemeinsam traten wir die Koffer im Schlepptau auf den überfüllten Bahnsteig. Ich hielt Ausschau nach meinen Freunden, konnte vorerst aber keinen von ihnen entdecken. Also verabschiedete ich mich stattdessen von meinen Eltern. Ich umarmte beide kurz und sie wünschten mir ein schönes Schuljahr. Ich war froh darüber, dass sie fast genauso chillig waren wie ich und mich deshalb nicht abknutschten, als würden wir uns nie wieder sehen. Ich kannte ja Lilys Eltern – vor allem ihre Mutter… völlig übertrieben!
Ich winkte meinen Brüdern kurz, nahm meinen Koffer und stapfte Richtung Hogwartsexpress davon. An der Tür versuchte ich vergeblich, meinen Koffer in den Zug zu hieven. Jedes Jahr war es das Gleiche. Ich war einfach ein bisschen schwach. Jedes Jahr aufs Neue erscheinen dann aber die Rumtreiber wie aus dem Nichts und halfen mir. So auch jetzt.
„Darf ich der Dame behilflich sein?!“, hörte ich Sirius‘ Stimme hinter mir. Ich wusste, dass er grinste, denn das tat er immer. Ich gab ihm meinen Koffer, nicht aber, ohne zu meckern: „Normalerweise war ich immer die Lady! Dame hört sich so alt an!“
„Dann ab jetzt eben wieder Lady!“ Sirius Grinsen wurde, wenn das möglich war, noch breiter. Ich musste aber zugeben, dass ihm dieses Grinsen wirklich gut stand. Ansonsten hatte er längere, schwarze Haare, sturmgraue Augen und einen muskulösen Körper. Charmant war er obendrein und der Humor stimmte. Kurz gesagt: Es wunderte mich nicht, dass er ein Mädchenschwarm war. Nun erschienen auch die anderen Rumtreiber neben Sirius, der meinen Koffer inzwischen mit Leichtigkeit in den Zug befördert hatte, allesamt mit dem Gleichen breiten Grinsen, das bei den Vieren wohl festgewachsen war.
James, der gutaussehende Quidditchheld. Auch sehr beliebt bei Mädchen. Ich musste zugeben, dass er mit seinen schwarzen, zerzausten Haaren und seinem durchtrainierten Körper schon sehr gut aussah. Aber er war unsterblich in meine beste Freundin Lily verliebt, was jeder außer ihr auch wusste. Ich glaube, insgeheim war sie auch in ihn verliebt, aber sie hatte Angst, dass er sie nur als Trophäe wollte und sie dann wieder fallen lassen würde. Deshalb ließ sie ihn auch bei den süßesten Liebeserklärungen, bei denen alle Mädchen, die mithörten, feuchte Augen bekamen, eiskalt abblitzen.
Remus, der etwas schweigsamere der vier. Ich fand, dass er viel zu oft in der Bibliothek war, aber das war seine Sache. Solange ich dort nicht zu oft sein musste… Außerdem war er dadurch mit Lily befreundet, die dort ebenfalls ihre Zeit verschwendete. Und meiner Meinung war es für Lily schon eine gute Leistung, mit einem RUMTREIBER befreundet zu sein.
Und dann war da noch Peter. Nach außen hin wirkte er wie das Anhängsel der drei anderen, weil er sehr schüchtern war und sich meistens im Hintergrund hielt, aber wenn man die Rumtreiber besser kannte, wusste man, dass das nicht stimmte. Ich hatte mich auch schon öfters mit Peter unterhalten und ich mochte ihn eigentlich. Er konnte genauso gut Witze reißen und alles, war aber chilliger wie James und Sirius, die immer Trubel wollten.
„Hi“, begrüßte James mich jetzt und umarmte mich. Ich umarmte auch noch die anderen drei, dann fragte Peter: „Hattest du schöne Ferien?“
„Mehr oder weniger!“, antwortete ich. „Die ganze Zeit waren irgendwelche Freunde oder Verwandte meiner Eltern da… Die meiste Zeit war ich in meinem Zimmer! Da wars dann mal schön, als ich mit den anderen Mädels ne Woche zelten war… Ich erzähl euch später mehr und ihr müsst mir auch von euren Ferien erzählen. Aber wir blockieren hier die Tür!“ Tatsächlich standen wir immer noch direkt vor dem Eingang, wovor sich schon eine kleine Schlange gebildet hatte, allesamt wartend, bis wir endlich weg waren. Etwas zu sagen hatte sich allerdings keiner getraut, wer wollte schon etwas gegen die Rumtreiber sagen…
„Ich bin dann bei Lily, Jamie, Sarah und Alice!“, verabschiedete ich mich.
„Wir sehen uns dann später!“, meinte Remus.
„Wir kommen mal zu euch!“, grinste James. Natürlich würden sie das tun! Die Rumtreiber kamen auf jeder Zufahrt mal zu uns, damit James Lily sehen konnte und so…
„Ich bring dir den Koffer noch zum Abteil! Nach Ihnen, die Lady!“ Sirius grinste galant.
„Ich danke Ihnen, werter Herr!“, antwortete ich und verdrehte die Augen. Es war so ein Spiel zwischen Sirius und mir, dass wir uns manchmal so höflich anredeten und so… Klingt jetzt doof und so, macht aber total Spaß!
Wir schauten in alle Abteile, um zu sehen, wo meine Freundinnen waren. In einem Abteil ziemlich in der Mitte des Zuges fanden wir sie dann. Die rote Mähne meiner besten Freundin fiel eben immer schnell auf.
Lily war schlank und eher zierlich und hatte smaragdgrüne Augen. Mit einem einzigen Lächeln schaffte sie es, dass jeder sie mochte – Slytherins mal ausgeschlossen, aber von denen will man ja sowieso nicht gemocht werden… Ihr Lächeln war schon etwas ganz besonderes: Es strahlte einfach unglaubliche Herzlichkeit aus und gab einem das Gefühl, dass man von Lily gemocht wurde und ihr vertrauen konnte. Außerdem war Lily ein Mensch, der jedem verzeihen konnte und einem immer eine zweite Chance gab. In jedem sah sie etwas Gutes – selbst in Slytherins, die das absolut nicht verdienten. Ich sag nur Severus Snape! Das war einmal der beste Freund von Lily. Ich konnte diese Freundschaft nie verstehen. Obwohl Snape schon immer viel über schwarze Magie gewusst hatte und Lily schwarze Magie verabscheute, hatte sie immer darüber hinweggesehen… Erst als Snape Lily letztes Jahr „Schlammblut“ genannt hat, hat ihr das die Augen geöffnet.
Ich öffnete die Abteiltür und ging hinein. Sofort sahen meine Freundinnen zu mir. Alice war die erste, die laut „MARY!“ kreischte und aufspringen wollte, um mich zu umarmen. Das Problem an der Sache war nur, dass Alice alles sehr schwungvoll machte – so auch das aufspringen. Das Ganze endete dann so, dass sie aufgrund einer Überdosis an Schwung prompt auf der Nase landete.
Alle lachten, mein Kofferschlepper, der inzwischen neben mich getreten war, am lautesten. Selbst Alice stimmte ein. Sie hatte sich schon lange mit ihrer Tollpatschigkeit abgefunden und insgesamt war sie einer dieser Personen, die wunderbar über sich selbst lachen können und über jeder Peinlichkeit – wenn auch mit einem rosa Gesicht – drüber stehen.
Dann rappelte sich Alice auf und schaffte es bis zu mir ohne zu stolpern!!! Dann umarmte sie mich überschwänglich. Sirius grinste in der Zwischenzeit „Hi Mädels“, woraufhin Sarah und Alice den Gruß erwiderten und und Lily Sirius nur böse ansahen. Zugegeben, wenn sie mich so böse ankucken würde, würde ich mich verdrücken, aber Sirius hievte unberührt meinen Koffer in die Gepäckablage. Währenddessen begrüßten auch Jamie, Lily und Sarah mich indem sie mich überschwänglich umarmten.
Sirius verabschiedete sich schnell wieder mit den Worten „Wir kommen nachher nochmal“, woraufhin Lily genervt aufstöhnte. Wir wussten alle, dass mit WIR die Rumtreiber – also auch James – gemeint waren und wie schon gesagt mochte Lily den ja nicht besonders *hüstel*.
Kaum war Sirius weg, meinte Lily: „Ich muss auch gehen! Vertrauensschülertreffen…“
„Viel Spaß!“, meinte Sarah trocken.
Lily beschloss, diesen Kommentar einfach zu überhören und ging einfach hinaus.
Schon fiel Sarah über mich her. Ich hatte es doch tatsächlich gewagt, in Trainingshose und Chillerpulli hier aufzutauchen. Die nächsten zehn Minuten schaltete ich ab. Auf Sarahs Vorträge über Style und so konnte ich getrost verzichten.
Stattdessen beobachtete ich jede meiner Freundinnen kurz. Alice, unser Wirbelwind. Totaler Tollpatsch! Kam andauernd in den Krankenflügel, weil sie gestolpert und eine Treppe runtergefallen war oder kam zu spät in den Unterricht, weil sie mal wieder ihre Bücher verlegt hatte. Sie hatte braune, lange, glatte Haare, ein freundliches, rundes Gesicht, war braungebrannt und sportlich. Schon immer war sie gut in Verteidigung gegen die dunklen Künste gewesen. Es war daher nicht überraschend, dass es ihr größter Wunsch war, einmal ein Auror zu werden. Seit zwei Jahren war sie mit Frank Longbottom eine Klasse über uns und ebenfalls in Gryffindor zusammen. Die beiden waren ein echtes Traumpaar und ich war mir ziemlich sicher, dass sie irgendwann einmal heiraten würden.
Jamie, die Schüchterne. Wunderschöne blonde, lange Haare, blasser Teint und eisblaue Augen. Ich hatte sie schon immer um ihre reine Haut bewundert. Keinen einzigen Pickel hatte sie vorzuweisen. Eben eine richtige Naturschönheit. Sehr sanft und sehr sympathisch, aber ich hatte es wohl noch nicht geschafft, ihr Vertrauen zu gewinnen, so wie auch Lily, Alice und Sarah. Jamie war auch vor uns verschlossen und eigentlich wusste ich fast nichts über sie. Trotzdem war sie immer für einen da und hatte es wirklich drauf, einen zu trösten und aufzubauen.
Dann war da noch Sarah, unsere Diva. Ziemlich arrogant, dauernd ein anderer Typ. Wenn man sie nicht kannte, konnte man sie sehr einfach für eine arrogante Bitch halten, aber wenn man sie wie ich besser kannte, sah man hinter ihre Fassade. Ich wusste, dass Sarah nie lange mit einem Typen zusammenblieb, weil ihr Ex – Nick – den sie wirklich geliebt hatte, sie auf so niederträchtige Weise hintergangen hatte (Er hatte sie nicht nur mehrfach betrogen, sondern sie auch dazu genötigt, den letzten Schritt zu machen. Und am nächsten Morgen machte er mit ihr Schluss – er hatte ja nun, was er wollte. Sie war immer noch nicht über ihn hinweg!). Jetzt wollte sie sich nicht mehr verlieben, da sie dachte, sowas brächte nur Enttäuschungen mit sich. Sobald sie das Gefühl hatte, sie könnte sich vielleicht doch in einen ihrer Kurzzeitfreunde verlieben, machte sie deswegen mit ihm Schluss.
Außerdem war Sarah eine gute Freundin, die zu einem hielt, egal was passierte. Wenn jemand es wagte, über einen von uns zu lästern, dann machte sie denjenigen ganz schön fertig. Und glaubt mir: Von Sarah fertig gemacht zu werden ist nicht sehr lustig… Da konnte es auch mal passieren, dass etwas schwächere Gemüter losheulten. Sarah war immer direkt und sagte einem ins Gesicht, wenn sie etwas an einem störte. Oder aber sie gab einem Styling-Ratschläge, was sie im Moment gerade tat.
„…werden sich die Jungs nie für dich interessieren!“, endete Sarah. Das fand ich dann doch übertrieben. Ich mein, nur weil ich einmal eine Jogginghose und einen Chillerpulli anhabe, hab ich es nicht gleich bei allen Jungs verkackt…

Gegen Mittagszeit kam dann die Frau mit dem Imbisswagen am Abteil vorbei.
Alice und ich kauften uns0 haufenweise Schokofrösche, Kesselkuchen, Bertie Botts Bohnen und Kürbispasteten. Doch Sarah wollte lieber auf ihre Figur achten, während Jamie behauptete, keinen Hunger zu haben.
Wo die ganzen Süßigkeiten dann aber da waren, aßen dann doch alle mit.
Das war mal wieder sooo typisch, dachte ich mir nur und biss mit einem Grinsen einem weiteren Schokofrosch den Kopf ab.
„Hat jemand eigentlich mal wieder was von Alex oder Justin gehört?“, fragte Alice in die Runde.
Alex und Justin waren zwei Typen, die die fünf Mädels bei ihrem einwöchigen Campingausflug während der Sommerferien kennen gelernt hatten.
„Alex und ich schreiben uns regelmäßig und er lässt als auch Grüße von Justin ausrichten“, antwortete ich.
„Also ich hab von keinem der beiden was gehört…“, meinte Sarah. „Aber ich hab ihnen selber auch nicht geschrieben.“
„Irgendwann sehen wir die bestimmt mal wieder! Wär doch cool!“, fand Jamie. „…Wobei ich auch nicht mit ihnen geschrieben hab.
„Sag mal, bin ich jetzt die Einzige, die mit ihnen noch Kontakt hat?“, fragte ich.
„Sieht so aus!“, meinte Sarah.
„Ist doch kein Wunder, dass du noch Kontakt zu Alex hast!“, grinste Alice. „Der ist voll auf dich abgefahren.“
„Tja, ich kann ja nichts dafür, dass ich so unwiderstehlich bin!“, meinte ich und setzte eine gespielt arrogante Miene auf.
Die anderen Mädels lachten.
„Wer ist unwiderstehlich?“
Die Abteiltür war gerade aufgeschoben worden und Anthony stand in der Tür.
„Das fragst du noch?! Ich natürlich!“, grinste ich, ging auf meinen besten Freund zu und umarmte ihn erst einmal fest.
„Hätte ich mir ja auch denken können!“, grinste Tony und setzte sich dreist auf meinen Platz. Das konnte ich so natürlich nicht akzeptieren! Ich fackelte nicht lange und setzte mich ihm einfach auf den Schoß.
„Na na, Kleine!“ Tonys Grinsen war teuflisch, als er begann, mich richtig durch zu kitzeln.
„Du … bist … doof!“, brachte ich zwischen all meinem Gelache hervor. Die anderen Mädels waren längst eingestimmt.
„Weiß ich!“, meinte Tony und machte unbeirrt weiter und hielt mich fest, weil ich abhauen wollte.
„Bis später Leute, ich klau euch die kleine Mary mal!“
Und Tony trug mich unter dem Gelächter der anderen einfach aus dem Abteil.
„Lass mich runter!“, verlangte ich.
„Nö!“, grinste Tony, was eine Haarwuschelattacke von mir zur Folge hatte.
Die Leute in den Abteilen, an denen wir vorbei liefen lachten teilweise. Mein Exfreund Caleb, mit dem noch nicht lange Schluss war (gegen Ende des letzten Schuljahrs hatten wir uns getrennt), bedachte Tony mit einem Todesblick.
Im Abteil von Tonys Clique angekommen ließ Tony mich schließlich herunter.
Ich umarmte erst mal Sophie, Kathy, Matthew, Phil und sogar Robert, obwohl wir uns nicht wirklich mochten.
Da es nur 6 Plätze im Abteil gab, setzte ich mich wieder auf den Schoß von Tony – jedoch sah ich ihn vorher warnend an.
„Weißt du was?!“, grinste Matt. „Ich bin der neue Quidditchkapitän von Ravenclaw!“
So wie die anderen aussahen (sie verdrehten alle die Augen), hatte Matt ihnen das schon mehrfach unter die Nase gerieben.
Doch ich wusste es ja noch nicht und freute mich total für ihn.
„Super Sache!“, grinste ich. „Ich werd mich dieses Jahr für die Gryffindor-Mannschaft als Jägerin bewerben, ich hab geübt… Vielleicht spielen wir ja dann mal gegeneinander!“
„Das wär cool!“, fand Kathy. Sie war Jägerin in der Quidditchmannschaft von Ravenclaw. „Aber dir ist schon klar, dass wir euch dann fertigmachen?!“
„Jaja, das sagst du jetzt noch!“, grinste ich. „Ich tröste dich nicht, wenn du nach dem Spiel weinst.“
So ging es noch eine Weile weiter, über Quidditch kann man eben ewig diskutieren.
Später auf der Fahrt verlor ich noch mehrere Partien Zauberschach gegen Sophie. Sie war darin einfach unschlagbar, niemand gewann gegen sie.

Über Lob, Anregungen, Kritik und Abbonenten würde ich mich freuen :D


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