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Fanfiction

Albus Potter - James triumphiert (Part II)

von lenkpflaume

Die Gryffindors feierten bis weit nach Mitternacht und Albus konnte sich nicht mehr erinnern, wann er schließlich todmüde in sein Himmelbett gesunken war. Seine Träume waren wirr und durchzogen von roten Quaffels, getragen von Hauselfen. Eine große Gestalt hatte seine Hand über sie gelegt und packte sie, rüttelte sie und plötzlich befand er sich selbst auf einem Besen und musste Klatscher ausweichen, die sich in fliegende Zeitumkehrer verwandelte. Er flog und flog. Er musste ihnen unbedingt ausweichen, doch die große Gestalt rückte näher und näher und dann erkannte er, dass es Professor Nolde war, der ihn breit lächelnd die Hand ausstreckte. Albus schreckte aus dem Schlaf und als er sich bewusst war, dass nicht mehr schlief, merkte er, dass er kerzengerade im Bett saß. Neben ihm schliefen David und John und aus dem Fenster funkelte ihm die sternenklare Nacht entgegen. Er schenkte sich ein Glas Wasser ein und kroch dann fröstelnd zurück unter seine Decke.
Als er am nächsten Morgen aufwachte, hatte er den Traum wieder vergessen und allmählich kehrte der Alltag wieder ein. Es war ja nicht so, als hätten sie das Turnier schon gewonnen. Doch die Schritte von James waren federnder geworden und keinem Entging es, dass sich nun McQueen und Anderborough wieder vertragen hatten.
Albus sah die beiden beim Frühstück am Dienstagmorgen und hörte wie sie ihm schelmisch "viel Glück" für das Spiel gegen Ravenclaw hinterher rief . Ravenclaw galt als Favorit und das bevorstehende Spiel gegen Slytherin war auch für die Löwen von großer Bedeutung. Albus Blicke folgten Anderborough auf dem Weg zurück zum Hufflepufftisch und blieben an einer Gestalt hängen, die am Ravenclawtisch stand. Die große, breite Figur mit den grauen Haaren und dem indigoblauen Umhang unterhielt sich angeregt mit einem Schüler, den Albus nicht erkennen konnte. Es war Professor Nolde, der mit gebeugter Haltung zu dem Tisch gebeugt stand und mit den Händen gestikulierte.
„Was Nolde da bloß macht?“, fragte er und David blickte neben ihm von seinem Porridge auf und suchte die Halle nach dem Lehrer ab.
„Mit wem unterhält er sich denn da?“, bemerkte er und nun blickte auch Rose auf, die gegenüber von ihnen saß und sich noch ein Kapitel eines dicken Wälzers durchlas, um sich auf die bevorstehende Verwandlungsstunde vorzubereiten.
„Das ist Tenessee“, sagte sie, als sie sich etwas nach vorne verbogen hatte.
„Der, der das Spiel immer kommentiert?“, wollte Albus wissen. „Ja, genau der“, antwortete sie und steckte dann wieder die Nase in ihr Buch.
„Worüber sie sich wohl unterhalten“, überlegte er. David machte eine abschätzige Geste mit der Hand.
„Wahrscheinlich nur über eine vergessene Hausaufgabe oder so was. Apropos hatten wir überhaupt etwas in Verwandlung auf?“, fragte er und beäugte besorgt Roses Buch.
„Ja“, sagte Albus und widmete sich dann auch wieder seinem Essen. „Wir sollten doch den Aufsatz über einfache Transformationszauber schreiben. 15 Zoll Pergament, weißt du noch? Ich habe das schon letzte Woche gemacht, als du die Zaubertränkehausaufgaben gemacht hast“, erinnerte Albus ihn und David ließ verärgert seinen Löffel sinken.
„Och nee, ich hab das total vergessen. Wir kriegen auch immer so viele Hausaufgaben auf.“
Rose schlug ihr Buch zu und zuckte nur mit den Achseln. Albus wusste, dass David auf eine Muggelschule gegangen war und fragte sich, ob es dort sehr anders gewesen war.
„Es ist auf jeden Fall sehr gut machbar“, kommentierte Rose.
„Für dich vielleicht“, maulte David und schwenkte seinen Blick in Richtung Professor Nolde. „Ich habe die Hausaufgaben jetzt schon zum dritten Mal vergessen. Er ist immer so streng!“
„Tja“, meinte Rose. „Wenn man auch die ganze Zeit herumalbert. Kommt ihr?“ Sie drehte sich um und gerade als sie David den Rücken zugekehrt hatte, machte David ihre Mimik nach, sodass Albus lachen musste. Sie wirbelte herum.
„Was?“, fragte sie bissig.
„Nichts“, antworteten die beiden wie im Chor und sie schnalzte ungeduldig mit der Zunge. „Kommt ihr jetzt oder willst du vielleicht noch wegen Zuspätkommens von Professor Nolde angemacht werden?“, blaffte sie David an. „Ist ja gut“, besänftigte er sie und sie machten sich auf den Weg zu Verwandlung.
Kurz bevor Professor Nolde die Tür zumachte, kamen sie schlitternd davor zum Stehen und mit leicht mahnendem Blick ließ er sie noch ein.
„Die Hausaufgaben sammle ich am Ende der Stunde ein, holt eure Bücher raus und schlagt sie auf Seite 239 auf. Heutiges Thema: Transformation kleiner Gegenstände in Agitationsobjekte. Wer kann mir sagen, was daran schwieriger ist, als die simple Verwandlung von zwei – ich sage mal- „normalen“ Gegenständen?“
Sie hatten sich noch nicht mal gesetzt, da flog schon Roses Hand in die Luft.
„Na, wollen sie ihr Zuspätkommen wieder gut machen, Miss Weasley?“
Rose errötete leicht und setzte dann zu ihrer Antwort an. „Objekte, die mit bestimmten Funktionen ausgestattet sind, die sie aufgrund bestimmter Mechanismen oder Magie auch ohne das direkte Einwirken von menschlichem Handeln ausführen können, also zum Beispiel Spieluhren oder Weckernennt man Agitationsobjekte. Da solche Objekte nun mal diese speziellen Funktionen haben, ist demnach ein komplizierter Zauber nötig, der nicht nur die Verwandlung an sich ausführt, sondern auch das Hinzufügen zusätzlicher Aktivismen.“, spulte sie herunter. Albus hatte noch nicht einmal die Hälfte verstanden.
„Sehr schön, wer hat das jetzt verstanden?“, kommentierte Professor Nolde. „Wie ich sehe, nicht allzu viele. Das ist nicht schlimm, weil wir uns ja heute noch weiter damit beschäftigen werden. Es geht hierbei um die magischen Schwingungen. Diese sind bei bestimmten Gegenständen höher als bei anderen und wie hoch diese sind, bestimmt unter anderem die Komplexität eines Zaubers. Bei sogenannten Agitationsobjekten sind diese also höherals bei anderen Gegenständen. Ich sehe schon, das Thema ist so spannend, dass sich schon alle Notizen machen“, führte er aus und bei seinem letzten Satz ließ er seinen Blick auffordernd durch die Klasse schweifend. Schnell kramte Albus eine Rolle Pergament aus der Tasche und tunkte seine Feder in das vor ihm stehende Tintenfass. Zu seiner Überraschung hatte David schon längst damit angefangen, sein Pergament zu bekritzeln.
Professor Nolde ließ sie eine halbe Stunde lang Notizen machen, bevor sie endlich ausprobieren durften,selbst zu zaubern.
„Mit diesen agitativen Transformationszaubern kann man alles Mögliche verzaubern. Ich kann zum Beispiel diesen Briefbeschwerer hier-“, er nahm einen großen grünen Stein von seinem Pult und richtete den Zauberstab darauf. Einen Augenblick später befand sich an der Stelle des Steins ein grüner Kreisel, der sich immerzu im Kreis drehte.
„In einen Kreisel verwandeln, der nie aufhört sich zu drehen. Ihr könnt euch jetzt von hier vorne die Steine abholen und selbst versuchen sie zu verwandeln.“
Es war deutlich schwieriger als es aussah, Gegenstände in etwas zu verwandeln, das sich von alleine bewegen sollte und die ganze Klasse stöhnte auf, als Professor Nolde ihnen verkündete, dass leichte agitative Transformationszauber auf jeden Fall in den Prüfungen dran kommen würden, da sie die Basis für die Verwandlungszauber im zweiten Schuljahr darstellten.
„Aber keine Panik. Es werden nur kleine Gegenstände drankommen. Ihr müsst vor nächstem Jahr nicht versuchen eine Spieluhr zu verwandeln.“
Albus sah wie Roses Augen bei diesen Worten glänzten und glaubte, dass sie es dieses Jahr noch hinkriegen würde. Auch David hatte sich diese Stunde besonders angestrengt und hatte prompt zehn Hauspunkte dafür bekommen, dass seine Verwandlung schon beim dritten Mal ansatzweise geklappt hatte.
„Jetzt habe ich ihn wenigstens milde gestimmt, wegen der Hausaufgaben“, erklärte er, als ihn Denzel und John verwundert über diese Leistung anguckten. Als hätte Professor Nolde seine Worte gehört, verkündete er einen Moment später: „So ich sammle nun die Hausaufgaben ein. Ihr bearbeitet bitte das nächste Kapitel im Buch und schreibt mir einen Aufsatz zur Fragestellung, inwieweit sich agitative Transformationszauber anwenden lassen können und wo die Grenzen dieser Zauber liegen. 1 Rolle Pergament sollte ausreichen; diese dann bitte zu nächstem Freitag.“
Es folgte großes Stühlerücken und die Schüler begannen ihre Bücher und Zauberstäbe einzupacken. Sie waren schon fast aus dem Klassenzimmer getreten, als Professor Nolde sich noch einmal umdrehte und Rose zurief: „Ach ja, Miss Weasley. Kommen sie doch bitte noch einmal kurz in mein Büro. Ich habe noch eine Bitte!“
Erstaunt blieb Rose stehen, machte eine Geste, die wohl ein Achselzucken andeutete, in Richtung Albus und David und schritt wieder in das Zimmer.
„Sollen wir ihr folgen?“, fragte Albus, doch David schüttelte den Kopf.
„Warum? Er hat ja ausdrücklich ‚Miss Weasley’ gesagt. Ich glaube, damit haben wir nichts zu tun. Es geht doch wahrscheinlich sowieso nur über Noten oder so etwas.“
Albus schaute Rose noch einmal hinterher, wandte sich dann um und sagte: „Ja stimmt und noch mal zu spät kommen muss heute auch nicht sein.“
David nickte zustimmend, als sie die Stufen hinunter zur Eingangshalle liefen.
„Obwohl Professor Longbottom es da nicht ganz so eng sieht“, erwiderte er.
„Da hast du auch wieder Recht. Gut für Rose.“
Sie traten durch das große Portal aus dem Schloss und machten sich auf in Richtung Kräuterkunde, als eine Stimme hinter ihnen ertönte.
„Hey, David, Al! Wartet!“
Sie drehten sich um und David brachte es irgendwie fertig, auf dem Weg auszurutschen. Da es kurz nach Weihnachten geregnet hatte und jetzt wieder gefroren war, hatten sich manche Pfützen in glatte Eispartien verwandelt, auf denen man beinahe Schlittschuh fahren konnte und zu allem Überfluss hatten sich auch noch manche Schüler einen Spaß daraus gemacht, die glatten Stellen mit einem Illusionszauber zu belegen, sodass sie nun nicht mehr von den ungefährlichen Wegstücken zu unterscheiden waren. Albus hatte stark James und Fred in Verdacht, diese Idee verbreitet zu haben. David klammerte sich hastig an Albus’ Umhang und riss sie beinahe beide zu Boden, wäre nicht Nilson, der die beiden gerufen hatte, Albus zu Hilfe gekommen und ihn festhielt. David schlingerte am Boden entlang und fiel dann doch auf die harte Eisschicht. Er fluchte laut und begann sich dann den Schnee vom Umhang zu wischen.
„Danke“, sagte Albus an Nilson gewandt und richtete seinen Umhang wieder her, als ihm etwas am Rand des Waldes ins Auge fiel. Eine Gestalt stolperte aus dem Wald und fiel dann zu Boden, ähnlich wie David einen Augenblick zuvor. Albus nahm an, dass es ein Mann war, denn die gedrungene Gestalt und die wenigen Haare waren gut zu erkennen. Mit offensichtlicher Mühe richtete sich der Mann wieder auf und nahm dann einen Schluck aus einer Flasche, die er bei sich getragen hatte. Als er sich etwas seitwärts drehte, entdeckte Albus den charakteristischen Armstumpf.
„Was macht Stubbins im Verbotenen Wald?“, fragte er und verengte die Augen zu Schlitzen, um besser sehen zu können.
„Keine Ahnung“, keuchte David. „Kann mir mal jemand helfen von diesem verdammten Eis wieder hochzukommen?“
Nilson, der aus irgendeinem Grund kreidebleich geworden war, bückte sich sofort, um David aufzuhelfen.
„Keine Ahnung. Also, ich weiß nicht“, antwortete Nilson und verhaspelte sich dabei. David hatte es geschafft, wieder auf die Beine zu kommen und hielt nun auch Ausschau nach dem Hausmeister.
„Was war jetzt los?“, wollt er wissen und sah die beiden immer noch etwas säuerlich an, da sie ihm nicht gleich geholfen hatten.
„Stubbins war da vorne, er ist gerade aus dem Wald gekommen und ist auch hingefallen“, entgegnete Albus und schaute der humpelnden Figur von Stubbins hinterher, der sich nicht in die Richtung des Schlossportals bewegte, sondern am See entlang hinter einem der großen Türme verschwand.
„Wollen wir vielleicht weiter gehen?“, kam es bittend von Nilson. Albus und David drehten sich um. Während die beiden Stubbins beobachtet hatten, stand Nilson hinter ihnen schon drauf und dran weiter zu den Gewächshäusern zu gehen.
„Sonst kommen wir noch zu spät“, fügte er hinzu. Albus und David grinsten sich an und folgten dann Nilson den Weg entlang.
„Heute wollen mich aber auch alle ermahnen“, meinte David.
„Uns“, korrigierte Albus und sah wie sich schon die anderen Gryffindor- und Hufflepuff-Erstklässler vor Gewächshaus eins sammelten.
Sie waren gerade dabei sich Notizen über die Heilmethoden bei der Vergiftung von Mondpilzen zu machen, als Rose mit etwas gehetztem Gesichtsausdruck die Tür aufstieß, sich bei Professor Longbottom entschuldigte und sich dann zu ihnen setzte.
„Was wollte Professor Nolde von dir?“, fragte Albus sofort. Sie fischte ein Blatt Pergament aus ihrer Tasche und wisperte dann zurück: „Ach, nicht so wichtig. Das kann ich euch auch später erzählen.“
Albus hatte mit so einer Reaktion gerechnet und begann ihr im Flüsterton von den Geschehnissen am Waldrand zu erzählen.
„Und er ist nicht zurück ins Schloss gegangen?“, fragte sie, als er geendet hatte.
„Nein“, antwortete David für ihn.
„Vielleicht musste er bloß irgendwelchen Hausmeisterpflichten nachkommen?“, mutmaßte sie und kritzelte dabei eifrig auf ihrem Pergament herum.
„Ja, vielleicht aber auch nicht“, meinte David. „Hast du die Sache mit den Hauselfen schon vergessen?“
„Natürlich nicht“, schnappte sie zurück. „Aber ich meine ja bloß, dass wir jetzt nicht in jede etwas merkwürdige Sache zu viel hinein interpretieren sollten.“
„Was gibt es denn da hinten, so Wichtiges zu bereden?“, schallte plötzlich die Stimme von Professor Longbottom zu ihnen hinüber und die drei verstummten schlagartig.

Beim Abendessen berichteten die drei auch James und Fred von den Vorkommnissen, da auch sie ihr Interesse an dem mysteriösen Hausmeister gezeigt hatten und James, der sich immer noch im Erfolg seiner Quidditchpartie sonnte, schlug vor, dies in einem Brief an seine und Albus Eltern zu erwähnen, weil Harry sicher immer noch in dieser Sache ermittelte.
Albus stimmte ihm zu und als sie danach in den Gemeinschaftsraum gingen, setzte er sich in eine stille Ecke am Westfenster und begann den Brief zu formulieren. Als er fertig war, schraubte er sein Tintenfass zu und las sich den Brief noch einmal ganz durch.

Liebe Mum, lieber Dad,
wie geht es euch? Mir geht es gut. Ihr habt sicher schon von James gehört, dass Gryffindor dieses mal beim Quidditch gegen Hufflepuff gewonnen hat und dass er ganz viele Tore geworfen hat. Er ist deshalb im Moment auch etwas unerträglich, ihr kennt ihn ja, wenn er gerade mal eine seiner Selbstverliebtheitsphasen hat. Der Unterricht wird jetzt auch schwieriger, heute in Verwandlung hat es keiner geschafft, einen agitativen Transformationszauber hinzukriegen – nicht mal Rose. Ich hoffe, dass es bald wärmer wird und man wieder draußen auf dem Gelände herumlaufen kann. Ich weiß nicht ob ihr es noch errinert, aber wir haben Dad ja an Weihnachten von unseren Vermutungen erzählt, wer vielleicht hinter der Sache mit den Hauselfen stecken könnte. Wir hatten überlegt, dass wohl möglich der Hausmeister Stubbins dahinter stecken könnte. Ich habe keine richtigen Beweise dafür, aber heute ist etwas passiert, was etwas merkwürdig gewirkt hat. Wir waren gerade auf dem Weg zu Kräuterkunde, als David ausgerutscht ist. Während er versucht hat, wieder aufzustehen, habe ich Stubbins aus dem Wald kommen sehen, er ist stark gehumpelt und dann auch hingefallen. Daraufhin ist er nicht in Richtung Schlosseingang gegangen, sondern am See entlang. Ich weiß, dass das viele Gründe haben könnte, doch dachte ich, dass es vielleicht gut wäre, euch davon zu erzählen, sodass man kleine Details nicht übersieht.
Gibt es überhaupt schon Neuigkeiten in dieser Geschichte oder das mit den Zeitumkehrern? Wahrscheinlich hängen diese beiden Sachen auch zusammen, jedenfalls denke ich das.
Ich hoffe euch und Lily geht es gut – grüßt sie von mir. Ich freue mich darauf, Ostern wieder nach hause zu fahren.
Liebe Grüße A.


Er beschloss noch am gleichen Abend in die Eulerei zu gehen und Amber mit dem Brief loszuschicken. Es erfüllte ihn mit einer seltsamen Befriedigung nicht mehr James nach seiner Eule zu fragen und es machte ihm Spaß seiner eigenen Eule beim Wegfliegen zu beobachten. Sie war eine sehr ruhige und gehorsame Eule und er kam oft einfach nur in die Eulerei um ihr einen Eulenkeks zu geben oder sie zu streicheln.
Als er wieder zurück in den Gemeinschaftsraum kam, setzte er sich zu seinen beiden Freunden, die sich angeregt über etwas unterhielten.
„Jetzt sag schon!“, forderte David Rose auf.
„ Eigentlich soll ich es doch nicht weiter sagen, wenn das jemand Falsches hört, wird es Gerüchte geben und in der jetzigen Situation wäre das glaube ich echt doof.“, gab sie zurück.
„Vertraust du mir nicht?“, fragte er misstrauisch und sah ihr direkt in die Augen.
„Doch doch“, erwiderte sie schnell. „Aber ich weiß doch, dass das wahrscheinlich wieder bei euch im Schlafsaal erzählt wird und der gibt es dem weiter und der dem und so weiter.“
„Und wenn ich verspreche, es keinem zu sagen?“
„Über was redet ihr überhaupt?“, unterbrach Albus die beiden und Rose und David schreckten auf.
„Huch, ich habe dich gar nicht bemerkt“, sagte Rose und machte Platz, so dass sich Albus neben sie auf das Sofa setzen konnte.
„Es geht um die Sache, die Professor Nolde heute von ihr wollte“, antwortete David.
„Hast du den Brief an deine Eltern abgeschickt?“, fragte Rose.
„Jetzt lenk nicht ab“, setzte David an. „Erzählst du es uns, oder nicht?“
„Ja, ist ja schon gut. Ich erzähle es euch, sonst hättet ihr mich doch wahrscheinlich sowieso umgebracht, oder?“
„Ich glaube, darauf antworte ich mal lieber nicht“, entgegnete Albus und Rose lachte.
„Also, erinnert ihr euch daran, als er einmal zu uns beim Frühstück an den Tisch kam und dann irgendwas sagen wollte und dann aber Professor McGonagall kam und ihn um ein Gespräch gebeten hat?“, begann sie und die beiden nickten zögerlich.
„Ja, das war, wo die Zeitumkehrer bei ihm gefunden worden waren, stimmt’s?“
„Ich glaube ja“, meinte Rose.
„Da war er ja auch ziemlich merkwürdig drauf“, erinnerte sich Albus und blätterte durch die Quidditchzeitung, die James auf dem Tisch vor dem Sofa hatte liegen lassen.
„Er hat mich jetzt noch mal darauf angesprochen und gesagt, dass er es zwar nur höchst ungern tut und er es auf jeden Fall versteht, wenn ich es nicht mache. Ihr wisst doch Henry Tennessee, der Quidditchkommentator?“
Die beiden nickten erneut und Albus musterte interessiert das Bild seines Vaters, welches die siebte Seite des Magazins zierte unter der Überschrift: Harry Potter - das unentdeckte Quidditchgenie?
„Er hat mich also um einen Gefallen gebeten, weil er gegen Tennessee eine Wette verloren hatte.“
„Warum hat er denn mit dem um etwas gewettet?“, wollte David wissen und beäugte nun auch den Artikel über Albus Vater.
„Jetzt lass mich doch einmal ausreden! Er ist sein Neffe. Jedenfalls hatten sie um irgendwas gewettet und Professor Nolde hat verloren und jetzt muss er Tennessee eine Packung der neusten Scherzartikel von Weasleys Zauberhafte Zauberscherze schenken. Ihr wisst ja hoffentlich, dass die eigentlich verboten sind und für Schüler ist es da noch relativ leicht dran ranzukommen, aber Lehrer haben es da etwas schwerer und wenn das rauskommen würde, dann würde das von Professor Nolde sehr unprofessionell wirken. Er weiß also, dass mein Dad zusammen mit meinem Onkel in dem Laden arbeitet und hat mich gebeten, ihm diskret einige Scherzartikel zukommen zu lassen. Ich hab noch welche irgendwo in meinem Schlafsaal, deswegen habe ich gesagt, dass das gar kein Problem ist und jetzt muss ich die ihm irgendwann die Tage geben.“, beendete Rose ihren Bericht.
„Das ist-“, Albus zögerte.
„Ganz witzig“, ergänzte David.
„Was ist witzig?“, ertönte eine Stimme hinter ihnen und Rose schnellte herum. James hatte sich von hinten an sie angenähert.
„Nichts“, gab sie schnell zurück und blickte ihn unschuldig an. Er runzelte die Stirn und sagte dann: „Ihr habt doch nichts zu verbergen? Na ja egal, ich wollte eigentlich nur-“, er schnappte sich die Quidditchzeitschrift, „-das!“
Albus hatte schon angesetzt etwas zu sagen, doch Rose sah ihn bittend an und er verstummte.
„Ich erzähl’s schon nicht“, sagte er, als James außer Hörweite war.
„Dann ist ja gut.“


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