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Fanfiction

Albus Potter - Assistenz in Verteidigung gegen die Dunklen Künste (Part I)

von lenkpflaume

Der Regen hielt für die kommenden Wochen an und verwandelte die Ländereien von Hogwarts mehr und mehr in schlammige Pfützen. Die Schüler verbrachten so die meiste Zeit im warmen Schloss und gingen nur noch wegen dem Kräuterkunde- beziehungsweise Pflege Magischer Geschöpfe Unterricht oder Quidditchtraining nach draußen.
An einem Dienstagnachmittag kamen die Erstklässler aus dem Gewächshaus, um sich schnell wieder in Richtung Schloss zu machen. Der Himmel zeigte sich jedoch versöhnlich und es zeigten sich sogar ein paar Sonnenstrahlen.
„Ich frag mich, was es heute zum Mittagessen gibt“, sagte einer von den Hufflepuffschülern, von dem sich Albus ziemlich sicher war, dass er Paul Roland hieß, zu seinem Freund und Rose verdrehte die Augen. Albus fragte sich manchmal, ob Rose es nicht mit dem Lernen und Arbeiten übertrieb. Er traf sie viel öfter am Arbeiten an, als jeden anderen Erstklässler, obwohl sie immer die Schnellste war, wenn es um das Erledigen der Hausaufgaben ging. Sie saß oft noch lange nach dem Abendessen im Gemeinschaftsraum alleine in einem Sessel, tief gebeugt über einen langen Aufsatz oder die Augen konzentriert auf ein Buch geheftet. Während David und er die Hausaufgaben meistens am Wochenende erledigten, schien sie andauernd beschäftigt.
„Was sie wohl die ganze Zeit liest?“, hatte David ihn einmal gefragt, als sie behaglich am Kamin eine Partie Zaubererschach spielten und Rose sich in ein Buch vertieft hatte. Doch er hatte nur die Schultern gezuckt.
Professor Longbottom hatte sie heute zum ersten Mal die ganze Zeit praktisch arbeiten gelassen, und dementsprechend war die Laune der meisten Schüler aufgeweckt und interessiert gewesen. Außerdem hatte er ihnen (schon zum zweiten Mal) eine alte Galleone gezeigt, die aus Zeiten der DA stammten und hatte nach drängenden Nachfragen, ihnen breit die Geschichte von Dumbledores Armee erzählt, die Albus jedoch schon zur Genüge kannte. David hingegen hatte an Professor Longbottoms Lippen gehangen und danach mit ehrfurchtsvoller Mine zu Albus geschaut, als könne er nicht glauben, neben sich den Sohn von Harry Potter sitzen zu haben. Kräuterkunde gehörte wohl nicht zu Albus Lieblingsfächern, aber Professor Longbottom verstand es den Stoff ihnen so beizubringen, dass es interessant erschien. Im Gegensatz zum Zaubertränkeunterricht, der einfach nur pure Langeweile bedeutete - jedoch auf einem ganz anderen Level als Geschichte der Zauberei. Während man in Geschichte der Zauberei genüsslich vor sich hindösen konnte und sich seinen Tagträumen hingab, musste man in Zaubertränke stets auf der Hut sein. Foretti tat nie besonders viel, doch er war ungewöhnlich streng im Vergleich zu den anderen Lehrern. Zwar hatte man das Gefühl, dass es ihm herzlich egal sei, ob die Schüler etwas lernten oder nicht, machte man jedoch etwas falsch, wurde er schnell sehr gereizt.
Zum Mittagessen gab es Eintopf. Albus freute sich auf seinen freien Nachmittag, den der Dienstag stets bereithielt und es ärgerte ihn auch gar nicht, dass der Eintopf nicht sonderlich gut schmeckte.
„Auf das hier kann man sich ja gar nicht freuen“, bemerkte David und ließ seinen Suppenlöffel nach unten sinken, sodass ein Stück Kartoffel trostlos in seinen Teller plumpste und ihn mit Brühe bespritzte. Missmutig legte er den Löffel ganz ab und widmete sich der Säuberung seines Umhangs.
„Findet ihr auch, dass das Essen in letzter Zeit nicht mehr wirklich mit dem zu vergleichen ist, wie mit dem, was wir noch am Anfang des Schuljahrs bekommen haben?“, fragte er dann.
„Ja, wisst ihr noch? Vorgestern dieser Hackauflauf war total verbrannt“, rief Denzel aus.
Albus sah, wie Rose die Stirn runzelte. „Man kann ja nicht immer eine 5 Sterne Küche erwarten“, erwiderte sie.
„Nein, aber es gab schon mal definitiv besseres Essen“, verteidigte sich Denzel. „Da freue ich mich wirklich auf die Ferien, wenn ich wieder zu hause bin.“
„Da fällt mir ein“, sagte Albus. „Bleibt noch jemand außer James und mir über Weihnachten hier?“
„Also ich auf keinen Fall“, sagte Denzel überflüssigerweise und nahm einen großen Schluck Kürbissaft.
„Nein, ich fahre nach hause. Aber feiern wir nicht alle zusammen Weihnachten?“, fragte Rose und sah ihn mit einem mitleidigem Blick an, der ihn leicht verärgerte.
„Also ich weiß noch nicht“, meinte David beiläufig.
„Wie du weißt noch nicht? Willst du nicht zu deinen Eltern?“, fragte Albus überrascht.
„Na jaah“, entgegnete er gedehnt. „Wahrscheinlich sind sie da gerade in Burkina Faso oder so was. So genau wissen sie das noch nicht. Auch wenn sie wirklich gerne Weihnachten mit mir feiern würden.“
Albus hatte den Beruf von Davids Eltern immer noch nicht wirklich verstanden, auch wenn Rose es ihm, nachdem sie in einem Muggelkundebuch von Fred es eifrig nachgeschlagen hatte, den Begriff nicht gefunden hatte und dann in der Bibliothek danach gesucht hatte, versucht hatte zu erklären.
„Ich bin ja auch nur die erste Woche nicht da“, meinte er dann zu Rose. David hatte den Blick auf den Tisch gerichtet und stocherte dann lustlos in seinem Essen hin und her. Albus entging Roses scharfer Blick nicht und irritiert starrte er sie an. Sie zog die Augenbrauen nach oben und nickte mit ihrem Kopf Richtung David. Dann ging ihm ein Licht auf.
„Hey, wenn du willst, kannst du Weihnachten auch zu uns kommen. Also nur, wenn deine Eltern nicht können“, schlug er dann hastig vor.
„Echt? Aber ich meine, also ich ähm- ich kenne ja deine Familie gar nicht.“
„Egal“, funkte Rose dazwischen. „Harry lernst du bald kennen und James und Fred und mich kennst du ja auch schon.“
„Und mich“, meinte Albus gekränkt.
„Ja ja“, sagte sie und grinste entschuldigend.
„Wo wohnt ihr denn?“, fragte er plötzlich ganz aufgeregt.
„In London“
„Und wo da? Also, ich meine, wir wohnen auch in London und-“, er stockte und zog die Augenbrauen nach oben. „Ist das dann ein richtiges Zaubererhaus und wie wird Weihnachten eigentlich bei Zauberern gefeiert? Ist das anders?“, fragte er aufgeregt und seine Augen glänzten, als hätte er schon seine Weihnachtsgeschenke bekommen.
„Ähm…ja, also wir wohnen am Grimmauldplatz…das ist-“, begann Albus, etwas überfordert von den ganzen Fragen, auf die er auch keine genauen Antworten ist.
„Nach dem was ich über Muggels weiß, ist Weihnachten nicht anders bei uns…also nicht wirklich“, kam ihm Rose zu Hilfe.
„Nee, ist wirklich nicht viel anders“, meldete sich Denzel wieder zu Wort. Albus erinnerte sich daran, dass er einmal erwähnt hatte, halbblütig zu sein.
„Also klar, es gibt bei den Muggels keine Zauber-Knallbonbons und man geht auch nicht in die Kirche, aber ansonsten-“, erklärte er und nahm dann den letzten Löffel seines Eintopfs, bevor er mit John die Große Halle verließ.
Rose überredete die beiden mit ihr in die Bibliothek zu gehen, um Hausaufgaben zu machen und so saßen sie nun an einem Tisch und arbeiteten sich durch den Aufsatz über Defensivzaubern für Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Albus, der gerade in Schwarze Magie und wie sie zu verhindern ist – Band I den Abschnitt über Schildzauber las, ließ seine Gedanken an die Stunde in Verteidigung gegen die Dunklen Künste in zwei Wochen denken, in der sein Vater kommen würde. Sein Blick wanderte aus dem Fenster und er sah dabei zu, wie sich eine mutige Schüler dem Wetter stellten und spazieren gingen. Wie würde es sein, seinem Vater im Unterricht zu begegnen? Musste er sich besonders anstrengen, um nicht blöd dazustehen? Die Schüler waren in Richtung See gegangen und er konnte sie nicht mehr erkennen. Er sah Hagrid, wie er aus seiner Hütte kam, um sich seinen Pflichten als Wildhüter zu stellen. Er trug einen großen Beutel mit sich und Albus fragte sich, was sich darin befand. Gerade als er diesen Gedanken zu ende gedacht hatte, erschien noch eine Gestalt in seinem Blickfeld. Und diese Person trug ebenfalls einen großen Sack. Mit leicht gebeugter Haltung wegen des Gewichts des Bündels, was er über der Schulter trug, eilte die Person aus dem Wald, blieb jedoch plötzlich angewurzelt stehen und versteckte sich hinter einem Baum. Albus runzelte die Stirn. Hagrid war geradewegs in Richtung Wald unterwegs und wer auch immer es sein mochte, wollte anscheinend nicht von ihm gesehen werden.
„Guckt mal“, sagte er leise und deutete aus dem Fenster.
Er zeigte auf die Gestalt, die sich, nachdem Hagrid weitergegangen war, nun beeilte voranzukommen. Und jetzt wo er sich dem Schloss näherte, erkannte Albus ihn. Es war der Hausmeister.
„Stubbins“, flüsterte David im selben Moment, als der Umhang von Stubbins zur Seite geweht war und den fehlenden Arm entblößt hatte.
„Was macht er bloß mit diesem Sack?“, fragte Rose und presste ihr Gesicht näher ans Fenster.
„Oder warum versteckt er sich vor Hagrid?“
„Merkwürdig“, kommentierte sie, doch bevor sie sehen konnten, wohin er mit dem Sack verschwand, wurden sie von der alten Bibliothekarin weggescheucht mit der Anklage sie würden die Fenster beschmutzen. Sie suchten sich einen anderen Tisch in der Mitte der Bibliothek und Albus musste sich wohl oder übel wieder mit seinem Aufsatz über Defensive Zauber beschäftigen. Er hatte gerade seine Feder zu einem neunen Satz angesetzt, als Rose sagte: „So! Den Aufsatz zur Wirkung und Verwendung von Kreischbeißern für Professor Longbottom habe ich jetzt auch fertig. Wie weit seid ihr damit? Wollen wir wieder in den Gemeinschaftsraum?“
Albus seufzte frustriert und blickte hinab auf die Rolle Pergament, die er in der letzten Stunde geschrieben hatte. „Wenn ich schon beim Kräuterkundeaufsatz wäre, dann wäre ich schon längst in den Gemeinschaftsraum gegangen“, sagte er dann.
„Na ja, aber das ist gar keine schlechte Idee“, meinte David, der genauso weit wie Albus war.
„Dann können wir noch diesen Aparecium- Zauber üben.“
Nachdem Albus noch einen letzten abschließenden Paragraphen niedergeschrieben hatte, machten sich die drei wieder auf den Weg zum Gemeinschaftsraum. Durch den Regen, der wieder eingesetzt hatte, war der Gemeinschaftsraum rappelvoll. James, Fred, Sean und ein paar andere Drittklässler saßen lachend in einer Ecke und amüsierten sich anscheinend über einen Scherz, der Wotzkis Haare in Rattenschwänze hatte verwandeln lassen und eine Gruppe von Fünftklässlerinnen beschwerten sich lauthals über das Pensum ihrer Hausaufgaben im ZAG-Jahr.
Draußen war es schon dunkel geworden und nachdem sich die ersten zum Abendessen aufmachten, war es David und Albus auch gelungen, den Aparecium- Zauber perfekt auszuführen, wobei Rose anmerkte, dass sie geschummelt hatten, weil sie die Pergamente, die sie sich extra gegenseitig verhexten, um gleich darauf das, was sie zum Verschwinden gebracht hatten, wieder zum Auftauchen brachten, selbst verzaubert hatten und so genau wussten, was ihnen verborgen wurde.
„Ach komm schon, im Prinzip macht das doch keinen Unterschied“, sagte Albus und lehnte sich in seinem Sessel zurück.
„Wir werden ja sehen, wie ihr bei den Prüfungen abschneidet“, entgegnete sie.
„Prüfungen? Wann gibt es Prüfungen?“, fragte David plötzlich aufgeweckt.
Albus verdrehte die Augen. „Nächstes Jahr“, sagte er. „Am Schuljahresende! Du brauchst dir deswegen erst mal keinen Stress machen und James meinte, dass es sowieso in die ersten beiden Jahre richtig einfach wäre.“
„Ja, ja“, begann Rose, die wieder aus ihrem Buch emporblickte. „Er hat aber auch ordentlich damit angegeben, wie gut er war, so einfach kann es ja nicht gewesen sein, wenn er so stolz war.“
Albus musste unwillkürlich grinsen, als er an James dachte, der mit Stolz geschwollener Brust erzählt hatte, wie gut er abgeschnitten hatte und Ron darauf meinte, er schlüge ja richtig nach seinem Onkel Percy.
Percy Weasley war Leiter der Abteilung für magische Strafverfolgung im Ministerium und obwohl er, wie Albus fand, sehr nett war, war es doch zuweilen anstrengend sich seine ambitiösen Pläne sich anzuhören und George konnte nicht davon ablassen, sich über ihn lustig zu machen, wofür er immer wieder mit strengen Blicken seiner Mutter bedacht wurde.
Nach dem Abendessen gingen sie früh zu Bett und obwohl Albus hundemüde war, fand er doch lange keinen Schlaf. Seine Träume waren wirr und als er am nächsten Morgen aufwachte, fand er sich schweißgebadet wieder.
Die Novemberwochen gingen dahin und auch James lief bald wieder mit einem selbstgefälligen Lächeln durch die Schule. Er hatte die Niederlage gut verkraftet und war schon nach einem Tag wieder aus dem Krankenflügel entlassen worden. In Zauberkunst hatten Albus und David es beide geschafft einen schweren Bücherstapel schweben zu lassen, ohne dass die Bücher allesamt herunterfielen, wie es bei Gene Billy der Fall gewesen war und in Verwandlung war es ihnen, nachdem sie tagelang mit Rose geübt hatten, gelungen eine Maus in eine Spieluhr zu verwandeln.
Als Albus an einem Montagmorgen aufwachte, war Hogwarts von einer dünnen Schicht aus weißem Pulver bedeckt. Beim Frühstück in der Großen Halle schneite es ebenfalls vom Himmel, auch wenn sich die Schneeflocken in der Luft auflösten und fasziniert beobachtete er den Schnee, den er in London so selten zu Gesicht bekam, während er seinen Toast mit Marmelade bestrich.
„Guten Morgen“, flötete Rose und setzte sich ihm Gegenüber, während David, der mit ihr in die Große Halle getreten war seinen Blick ebenfalls nach oben wandern ließ.
„Wow“, sagte er dann.
„Hey Al“, rief James vom anderen Ende des Tisches. „Lust auf ’ne Schneeballschlacht heute Nachmittag?“
Er nickte und wandte sich wieder zu seinen Freunden um.
„Kommt ihr auch?“, fragte er und David nickte begeistert.
„Ähm- ich schaue euch dann lieber zu“, meinte Rose und widmete sich dann mit roten Ohren ihrem Haferbrei. Sie lachten. „Feigling!“
„Und freust du dich?“, fragte Rose schnell, um das Thema zu wechseln.
„Worauf“, entgegnete er perplex.
„Na, heute ist der 03. Dezember!“, sagte sie.
„Oh ja, stimmt! Das hätte ich beinahe vergessen.“, rief er aus und sein Herz fing an schneller zu schlagen. Heute würde er seinen Dad wieder sehen. Nach drei Monaten!
Die Doppelstunde Zaubertränke schien quälend langsam zu vergehen. Unkonzentriert lauschte er Forettis Worten über die Bedeutung von Bezoaren und erinnerte sich an eine Geschichte, die ihm sein Vater einmal erzählt hatte. Damals hatte er angeblich anstatt ein Gegengift zu brauen, dem Lehrer einen Bezoar vor die Nase gehalten und dieser hatte anstatt ihm Punkte abzuziehen gelacht.
„Potter!“, rief Foretti plötzlich und Albus sah verwundert von seinen Kritzeleien auf.
„Was habe ich eben über die Nachteile von Bezoaren gesagt?“, fragte er und fixierte ihn mit scharfem Blick. Albus schluckte. Die letzten zehn Minuten hatte er nichts von dem aufgenommen, was Foretti erzählt hatte.
Er räusperte sich und war sich der Blicke der Klasse plötzlich sehr bewusst. Malfoy hatte sich sogar zu ihm umgedreht und sah ihn nun feixend an.
„Also, ähm“, begann er und spürte Roses fieberhaften Blick im Rücken, die die Antwort wahrscheinlich perfekt wusste.
„Bezoare, die ähm hat man ja nicht immer zur Hand. Das ist vielleicht ein Nachteil und sie wirken ja nicht immer, das ähm…“, er senkte seinen Blick, konnte aber trotzdem sehen, wie Foretti die Augenbrauen hob.
„Wer weiß die richtige Antwort?“, fragte er dann mit seiner gewöhnlich leiernden Stimme und blickte um sich.
„Ja, Mr. Malfoy“, rief er dann und die Arme von einigen anderen Schülern sanken wieder sanken. Albus hörte gar nicht mehr, was Malfoy sagte und spürte nur wie heiß sein Gesicht geworden war.
„Sehr gut, fünf Punkte für Slytherin.“

„Unfair“, sagte Rose hitzig. Sie waren in der Pause noch einmal in den Gemeinschaftsraum gegangen, weil David sein Buch für Verteidigung gegen die Dunklen Künste vergessen hatte. Albus und Rose saßen, während er danach suchte, in einem Sessel am Kamin.
„Dieser blöde Malfoy hat doch eigentlich genau das gleiche gesagt, bloß schöner verpackt. Du hast die Seltenheit genannt, dass es nicht immer wirkt und na ja, was du vergessen hast, ist halt das mit dem Risiko eines Fluchabprallzaubers-“
„Rose!“, sagte er. „Es ist schon okay, wenn er seine fünf Punkte kassiert hat und jetzt glücklich ist. Dann ist das schön und gut, daran kann man nichts mehr ändern“, sagte er laut. Er hatte seine Stimme nicht so hart klingen lassen wollen. Sie verschränkte die Arme.
„’Tschuldigung“, sagte er.
„Ist schon okay, ich bin es ja gewohnt, dass ihr beiden auf mir rumhackt“, entgegnete sie, doch lächelte sie ihn dabei an.
„Ich hab’s!“, ertönte Davids Stimme aus einer Ecke des Gemeinschaftssaals. „Oh- und was ist das?“
Er kam zurück, in der einen Hand das Buch und in der anderen eine Packung Süßigkeiten haltend.
„Guckt mal, was ich gefunden habe“, sagte er und grinste. Er öffnete die Schachtel und bevor Albus sie erkannte, hatte er sich schon einen Keks in den Mund gesteckt.
Rose blickte nun auch auf und ihre Augen weiteten sich.
„Na, warte“, rief sie, während David plötzlich einen träumerischen Gesichtsausdruck annahm und anfing etwas unkoordiniert herumzutorkeln.
„Das waren sicher Fred und James! Los hilf ihm“, forderte sie Albus wütend auf, der die Schachtel auffing, die David hatte fallen lassen. Doch es war schon zu spät. David war mit einem lauten Krachen zusammengebrochen und lag bewusstlos am Boden. Einige von den älteren Schülern, die eine Freistunde hatten, warfen besorgte Blicke zu ihnen. Rose klaubte Albus die Schachtel aus der Hand und warf sie ins Feuer.
„He Rose“, sagte er etwas matt. „Die Schachtel kostet fünf Sickel.“
„Ist mir egal, wenn die fünf Sickel kosten, aber Mum hat mich gewarnt, dass sie ihre Nasch- und Schwänzleckereien hier rumliegen lassen.“
„Rose“, versuchte er es noch einmal in einem beschwichtigen Tonfall. „Das sind doch nur Kollapskekse.“
„Ja, das sagst du. Aber wenn sie ein anderer gefunden hätte und dann würde der jetzt hier halb tot liegen und keiner wüsste, was passiert ist.“
„Ach, komm schon. Die halbe Schule plus die ganzen Lehrer wissen von diesen Süßigkeiten.“
„Aber David wusste es nicht“, rief sie aufgebracht.
„Okay, aber jetzt mal im Ernst. Du hast doch bestimmt ein Gegenmittel, oder? Hast du nicht gesagt, dass Ron dir-“, doch bei ihrem Gesichtsausdruck verstummte er.
„Also die wurden mir entweder von Fred noch an unserem Ankunftstag entwendet, denn jetzt kann er gar nicht mehr an meinen Koffer, oder ein Hauself hat sie mir geklaut.“
Albus seufzte. „Dann lassen wir ihn hier liegen und warten, bis Fred und James vorbeikommen.“
„Al! Wir bringen ihn in den Krankenflügel“, sagte sie bestimmt. Er blickte auf den zwar nicht wirklich großen aber auch nicht sehr leichten David. „Und wie willst du-“, doch da hatte Rose schon ihren Zauberstab gestückt.
„Wingardium Leviosa!“, sagte sie melodisch und die Gestalt von David erhob sich langsam.
„Ist das nicht etwas gefährlich?“, fragte er.
„Ach was! Komm bevor wir noch zu spät zu Verteidigung gegen die Dunklen Künste kommen!“


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