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Fanfiction

Albus Potter - Der tote Hauself (Part I)

von lenkpflaume

Die nächsten Tage bekam Albus seinen Vater nur selten zu sehen. Wenn er nicht im Unterricht assistierte, war er unterwegs, um die verschwundenen Zeitumkehrer zu suchen. Doch was er genau tat, um dies herauszufinden, wusste Albus nicht und Harry wollte es ihm anscheinend auch nicht sagen. Es waren nur noch zwei Wochen bis Weihnachten und für das nächste Wochenende war wieder ein Hogsmeadewochenende angesagt. James hatte es Albus feixend an einem Abend im Gemeinschaftsraum erzählt und Rose hatte sich sogleich daran gemacht, ihm einige Sachen aufzuzählen, die er für sie besorgen sollte als Weihnachtsgeschenke. Es war auch das Wochenendean dem Harry wieder zurück nach London fuhr. Für den kommenden Freitag hatte Harry James und Albus zum Quidditchspielen eingeladen, und Albus freute sich einerseits darauf, andererseits wusste er, dass wohl die halbe Schule draußen sein würde, um einen Blick auf Harry beim Fliegen zu erhaschen. Es wäre nicht das gleiche, wie wenn er mit ihnen alleine gewesen wäre und er freute sich daraufim Fuchsbau zusammen mit James und Fred Quidditch zu spielen.
Sie würden am 25. abends nach London kommen, um zwei Tage darauf zum Fuchsbau zu fahren und dort mit der gesamten Familie Weasley feiern.

Der Schnee, der sich Anfang Dezember über Hogwarts gelegt hatte, vermehrte sich in den kommenden Tagen noch mehr und der See fror zu. Die Ritterrüstungen im Schloss mussten von Hagrid mit einem frostschützenden Mittel eingeölt werden, damit sie nicht einfroren. Eine Grippewelle verbreitete sich und Madam Pomfrey hatte alle Hände damit zu tun, den Schülern und Lehrern Aufpäppeltrank zu verabreichen, während Hagrid und Professor Raue-Pritsche die Eulen versorgten, die sich bei dem eisigen Wetter erkältet hatten.
Albus, Rose und David hielten sich die meiste Zeit im Gemeinschaftsraum auf, um den kalten Korridoren auszuweichen, die nicht vom warmen Kaminfeuer beheizt wurden. Auch Foretti schien nicht viel vom Heizen zu halten und die Zaubertrankstunden der Erstklässler wurden immer mehr zu einer Art Tortur, da sie in den eisigen Kerkerräumen eingeschlossen waren und es mit einem besonders griesgrämigen Foretti zu tun hatten, dem das ständige Brauen von Aufpäppeltränken nicht zu gefallen schien.
Außerdem hatten Albus und die anderen Gryffindors seit dem verlorenen Quidditchspiel mit den ständigen Sticheleien der Slytherins zu kämpfen und vor allem Malfoy hatte es sich anscheinend zum Ziel gesetzt, Albus, wann immer er ihn sah, daran zu erinnern, wie James vom Klatscher getroffen wurde.
„Ich habe gehört, dass du Weihnachten hier bleibst, Potter“, sagte Malfoy in einer der verhassten Zaubertrankstunden und beugte sich zurück, um Albus über seinen Kessel hinweg zu betrachten. „Ist es deiner Familie wohl zu peinlicheuch wieder aufzunehmen?“
Albus Hand, die seinen Zauberstab umschlossen hielt, mit dem er gerade seinen Zaubertrank umrührte, verkrampfte sich und er wollte gerade den Mund öffnen, um etwas zu erwidern, da legte Rose ihm eine Hand auf die Schulter und flüsterte: „Ignorier ihn einfach“
„Oh, sehr schlau, Weasley, wir wollen ja seine schlechten Zaubertrankkünste nicht noch weiter strapazieren. Wie ich sehe schaffst du es noch nicht mal, eine simple Funkenlösung herzustellen“, entgegnete er herablassend und warf dabei einen vernichtenden Blick in Albus Kessel, in welchem seine fade Lösung gerade eine hellgelbe Färbung annahm. Er hielt seinen Blick starr auf den Kessel gerichtet und wartete, bis es Malfoy zu langweilig war, ihn weiter zu ärgern. Es stimmte sogar, was Malfoy sagte und das schlimme daran war, dass Malfoy selbst um Weiten besser war. Albus wusste nicht, wie er es schaffte, seine Tränke immer so hinzubekommen, dass sie selbst Roses Gebräue Zeitweilen in den Schatten stellten. Es war sein einziges Fach, mit Ausnahme von vielleicht Geschichte der Zauberei, in dem er sich so schlecht anstellte. In den restlichen Fächern brachte er zwar keine Glanzleistungen, hielt sich doch aber im Vergleich zu den anderen ziemlich gut.
Nach der Zaubertrankstunde gingen sie zum Mittagessen. Während Albus sich von den Nudeln auftat, hörte er, wie jemand seinen Namen rief. Er schaute sich um und hätte dabei fast Gene mit seinem Messer ins Auge gestochen. Dieser keuchte kurz auf und nachdem Albus sich entschuldigt hatte, erkannte er James Stimme, die seinen Namen wiederholte.
„Was ist denn?“, rief er.
„Beweg dich mal hier runter“, bekam er als Antwort und er begann missmutig aufzustehen und zum anderen Ende des Tisches zu laufen.
James saß mit ein paar anderen Gryffindor Drittklässlern und Sean dort und kippelte leicht.
„Hey Brüderchen“, sagte er. Er wusste genau, dass Albus es hasste, wenn er so genannt wurde und Albus ahnte, dass er vor seinen Freunden besonders cool aussehen wollte.
„Was gibt’s?“, fragte er gelangweilt.
„Dad hat mir vorhin gesagt, dass wir uns morgen um drei Uhr am Feld treffen. Vergiss nicht, dir vorher noch einen Besen zu besorgen und komm nicht so spät, es wird zurzeit immer schon um vier dunkel“, antwortete er und wandte sich dann ab. Albus hatte noch etwas erwidern wollen, rollte dann aber mit den Augen und ging wieder zurück. James führte sich manchmal echt ignorant und eingebildet auf, dachte er noch und begann dann mit David über den morgigen Tag zu reden.

Am nächsten Tag wachte er mit pochendem Herzen auf und wusste nicht recht wieso eigentlich. Er zog sich an und ging hinunter zum Frühstück. Als erste Stunde hatten sie Geschichte der Zauberei und Professor Binns hatte in der letzten Stunde angekündigt, dass sie am heutigen Tag mit einem neuen Thema beginnen würden . Albus bezweifelte zwar, dass es spannender als das vorherige war, doch nahm er sich vor, besser aufzupassen, um in den Prüfungen am Ende des Jahres nicht ganz so schlecht dazustehen. Als er jedoch Platz im Klassenzimmer genommen hatte und der alte Geist angefangen hatte zu sprechen, wusste er, dass es nicht möglich sei im auch nur einige Minuten lang aufmerksam zuzuhören. Er hätte noch nicht einmal sagen können, inwiefern sich das Thema jetzt von dem anderen Thema unterschied.
Um halb drei machte er sich im Schlepptau von David und John, der unbedingt dabei zugucken wollte, wie Harry Potter flog, auf, um einen der Schulbesen aus der Besenkammer vorm Quidditchfeld zu holen. Er suchte sich einen noch halbwegs gut aussehenden Komet 2-60 aus und schritt dann zum Feld.
Zu seinem Leidwesen musste er feststellen, dass weder von seinem Vater noch von seinem Bruder eine Spur war, dafür sich aber eine kleine Gruppe Slytherins auf den Rängen angesammelt hatte. Er erkannte Malfoy mit seinem Freund Zabini, Swan und einige andere.
„Auf die habe ich mich ja ganz besonders gefreut“, sagte Albus grimmig und deutete auf die grüne Gruppe.
„Lass es dir von denen jetzt nicht verderben, sie wollen nur ihr Ego nach dem Spiel noch weiter hochspielen, falls…“, doch David beendete seinen Satz nicht.
„Von wem was verderben lassen?“, fragte eine vertraute Stimme hinter ihnen. Albus drehte sich und erkannte seine beiden Mitflieger. Auch James hatte die Gruppe Slytherins mit zusammengekniffenen Augen fixiert und Harry sah ihn fragend an.
„Von denen da“, antwortete James für ihn und Harry sah zu ihnen hinauf.
„Nein, Swan ist auch da“, murmelteund kniff seine Augen noch weiter zusammen, um mehr zu sehen.
„Vielleicht bräuchtest du ja auch mal eine Brille“, meinte Albus und grinste. James wandte seinen Blick ab und rollte mit den Augen.
„Ja, mich wundert es sowieso, dass keiner meiner Kinder eine Brille hat, da doch ich und mein Dad-“, er wurde von Fred unterbrochen, der nun hinter ihnen auftauchte.
„Tja, die guten Weasleygene“, rief er aus, anscheinend so laut, dass die Slytherins es auch gehört hatten, denn in diesem Moment drang eine Lachsalve zu ihnen hinunter.
„Guter Witz, Weasley“, rief die schmächtige Gestalt von Swan gehässig. Fred knurrte kaum merklich und sein Körper verspannte sich merklich.
„Beruhigt euch! Ignoriert sie einfach“, sagte Harry.
„Das sagst du so leicht“, meinte James und fuhr sich durch die Haare.
„Na, dann lasst uns doch mal loslegen, bevor die Slytherins uns hier die Stimmung verderben.“
Sie schwangen sich auf die Besen, Harry auf seinen Feuerblitz, James auf seinen Nimbus und Albus auf den gegen die anderen Rennbesen etwas mickrig aussehenden Komet. Sie stießen sich vom Boden ab und Albus empfand das vertraute Gefühl von grenzenloser Freiheit. Er spürte den Wind gegen sein Gesicht peitschen und das Rauschen an seinen Ohren. Erst als er in der Luft stehen blieb, erkannte er das Geräusch im Hintergrund als Buhrufe der Slytherins, doch es fiel ihm nun, da er in der Luft war, viel leichtersie zu ignorieren. James hatte bei den Torringen auf der anderen Seite des Feldes gehalten und Harry war in der Mitte hoch über ihnen zum Stehen gekommen. Albus musste urplötzlich grinsen und wurde sich darüber bewusst, dass sie drei wahrscheinlich viel besser fliegen konnten, als Malfoy und der Rest seiner Freunde zusammen. Es machte ihm nichts mehr aus, dass sie da saßen. Im Gegenteil wollte er ihnen nun beweisen, dass auch er etwas konnte, wovon sie träumtenund dass Fliegen um Weiten cooler war als Zaubertrankbrauen, verstand sich von selbst.
Sie flogen ein paar Runden ums Feld, bis Harry sie zu sich rief und sagte: „Ich habe mir gedacht, dass wir eine Partie Quidditch drei gegen drei spielen könnten, doch brauchen wir noch drei Personen dazu.“
„Fred kann noch mitspielen“, sagte James sofort und flog los, um es ihm mitzuteilen.
„Willst du David fragen und deinen anderen Freund da?“, fragte Harry und deutete auf David und John Fillips. Albus zögerte und stimmte dann zu und steuerte auf die beiden zu.
„Hey, habt ihr Lust mit Quidditch zu spielen?“, fragte er. Johns Augen weiteten sich und er stimmte begeistert zu, während David vehement den Kopf schüttelte.
„Ich kann noch nicht mal richtig fliegen“, stieß er aus. Albus hatte so etwas erwartet und zuckte mit den Schultern.
„Nächstes Mal vielleicht“, fügte David hinzu, obwohl es klar war, dass bis zu diesem nächsten Mal noch viel Zeit vergehen würde.
John war schon aufgesprungen, um sich einen Besen zu holen, als James zu ihnen kam.
„Fred und Sean spielen auch mit“, sagte er grinsend.
Als sie sich schließlich positioniert hatten und Albus, James und John gegen Harry, Fred und Sean spielten, bemerkte Albus, wie weitere seiner Klassenkameraden gekommen waren, darunter auch Rose, um dem Spektakel zuzusehen. Es war ihm nun aber gänzlich egal, was sie davon hielten. Es bereitete ihm so eine Freude wieder auf einem Besen zu sein und gegen seine Mitschüler zu spielen, dass er das Umfeld um ihn herum vergaß.
Sie warfen sich den roten Quaffel hin und her und dadurch, dass James ein geübter Jäger war, hatte ihre Mannschaft einen klaren Vorteil. Albus stellte fest, dass John auch nicht schlecht flog und trotz der überragenden Leistung seines Vaters ging Albus Team in Führung. Gerade hatte Albus den Quaffel in die Finger bekommen. Er flog auf die gegnerischen Torringe zu, vor denen sich Fred positioniert hatte. Er bemerkte James, der unter ihm geflogen war und ließ dann den roten Ball fallen, sodass er ihn fangen konnte. Fred reagierte zu langsam und James warf den Ball durch den Torring.
„Yay!“, rief er aus und flog in die Höhe und klatschte Albus ab.
„Gutes Spiel, Bruderherz“, sagte er und Albus grinste. Ausnahmsweise ignorierte er die Bezeichnung.
„Ihr seid echt gut“, meinte Harry der nach unten geflogen war, um den Ball aufzufangen.
„Aber das wusstest du natürlich schon“, rief James und grinste ebenfalls.
„Natürlich“, bestätigte Harry lächelnd und blieb vor ihnen stehen. „Aber nicht so gut, dass ich aufgebe!“ Er zwinkerte und das Spiel ging weiter.
John übernahm die Stellung des Hüters und gerade als John den Ball gefangen hatte und James nach vorne preschte, um sich eine gute Übersicht zu verschaffen, vernahm Albus einen Aufschrei von ihm. Kurz darauf sah er, wie der Quaffel auf ihn zugerast kam und dann verspürte er einen scharfen Schmerz an der Nase. Blut spritzte in sein Gesicht und er verlor das Gleichgewicht. Er merkte noch, wie er von seinem Besen kippte und dann wurde alles schwarz um ihn herum.
Sein Kopf brummte und er lag auf einer ungewöhnlich harten Unterfläche. Etwas Warmes lief ihm übers Kinn und seine Nase schmerzte ungeheuerlich.
„Oh mein Gott! Seine Nase“
„Wie ist das passiert?“
„Albus? Albus, kannst du mich hören?“
Er regte sich leicht, als er die Stimmen von Rose, Fred und seinem Vater vernahm.
„Das war dieser verdammte Slytherin, ich hab’s genau gesehen.“
„Wer? Der große?“
„Ja, Kapitän der Quidditchmannschaft, Gonzales heißt er.“
„Albus? Albus?“
„Er muss in den Krankenflügel gebracht werden“
Alle redeten durcheinander, während Albus leicht seine Augen öffnete. Das Licht des dämmernden Nachmittages drang an seine Augen. Sein Mund war sehr trocken. Er erkannte seinen Vater, der sich über ihn gebeugt hatte und besorgt musterte. Über ihm waren dicht zusammengedrängt James, Fred, Sean, Rose, John und David. Er versuchte seinen Arm zu bewegen.
„Hey, er ist wach“, rief James aus und Harry wandte seinen Blick von den Slytherintribünen ab und drehte sich zu ihm.
„Wie geht’s?“, fragte er. Er öffnete seinen Mund und krächzte: „Ging mir schon mal besser. Was ist passiert?“
„Jemand hat den Quaffel verhext, der hat dich getroffen und du bist vom Besen gefallen.“, erklärte David.
„Jemand?“, stieß Sean aus und machte eine abfällige Handbewegung. „Das war hundert Prozent Gonzales! Ich hab’s mit meinen eigenen Augen gesehen“
„Du bist gut zehn Meter gefallen.“, fügte James hinzu.
„Harry, er muss in den Krankenflügel gebracht werden“, wiederholte Rose.
„Ja, auf jeden Fall. Geht mal beiseite!“, erwiderte Harry und stand auf. „Locomotor Corpus“, murmelte er und Albus merkte, wie er vom Boden abhob. Harry brachte ihn unter vielen neugierigen Blicken seiner Mitschüler in den Krankenflügel, wo auch schon die junge Heilerin, die einige Jahre im St. Mungo gearbeitet hatte, bis sie nach Hogwarts gegangen war, herbeigeeilt kam.
Albus wurde auf ein Bett befördert und Madam Puckles beäugte sein Gesicht.
„Was ist denn mit ihm passiert?“, fragte sie besorgt mit hoher Stimme.
„Von einem Quaffel getroffen worden und dann vom Besen gefallen“, erklärte Harry knapp.
„Diese Fliegerei!“, sagte sie mehr zu sich selbst. „Der Junge ist doch gerade mal ein Erstklässler, es hat doch schon seine Gründe, warum sie keinen eigenen Besen besitzen dürfen“, fuhr sie fort und zückte ihren Zauberstab.
„Wie fühlst du dich, mein Lieber?“, fragte sie liebevoll.
„Mein Kopf tut weh“, meinte Albus, der es vorzog nicht zu viel zu sprechen.
„Die Nase habe ich im Nu wieder repariert, doch ich denke er hat sich noch eine Gehirnerschütterung zugezogen.“, meinte sie an Harry gewandt.
„Episkey“, sagte sie, den Zauberstab auf sein Gesicht gerichtet. Es knackte einmal laut und ein kurzer Schmerz durchzog sein Gesicht. Doch dann merkte er, wie sich der Schmerz aus seinem Gesicht verzog und nur noch das Brummen des Kopfes hinterblieb. Madam Puckles wirtschaftete in einem Schrank herum und zog dann eine lange Phiole heraus.
„Trink das! Ich habe ihm etwas Schlaftrunk hinzugefügt, sodass du einige Stunden drüber schlafen kannst. Die Prellungen werde ich wegzaubern. Dann wirst du wieder ganz der Alte sein“, meinte sie lächelnd und reichte ihm eine Schale mit einer blauen Flüssigkeit. Er trank sie in einem Zug aus und fiel sofort in einen sanften, traumlosen Schlaf.

Als er wieder erwachte, war es längst dunkel geworden. Er stand auf und stellte zufrieden fest, dass sich sein Kopf wieder ganz normal anfühlte. Nachdem er sich bei Madam Puckles abgemeldet hatte, ging er hinunter in die Große Halle, um zu sehen, ob noch etwas vom Abendessen da war. Es waren kaum noch Leute dort. Er verschlang schnell zwei Würstchen und stieg dann die Treppen zum Gemeinschaftsraum hoch. Ein Blick auf seine Uhr sagte ihm, dass es acht Uhr war. Nachdem er der fetten Dame das Passwort gesagt hatte – Eselskopf – trat er in den überfüllten Gemeinschaftsraum ein und es dauerte eine Weile, bis er Rose entdeckt hatte, die mit Cathy in einer Ecke saß. Er ging zu ihnen hinüber und sah am Tisch neben ihnen David, Lorcan und John sitzen. Die drei Jungen hatten sich über eine Quidditchzeitschrift gebeugt, die offensichtlich John gehörte und dieser klärte sie enthusiastisch über eine dort vorgestellte Quidditchmannschaft auf.
„Al“, rief David, als er ihn entdeckt hatte. Auch Rose blickte nun auf und er setzte sich zwischen die beiden.
„Wie geht’s dir?“, fragte Rose.
„Ist wieder alles in Ordnung. Was ist passiert, ich kann mich nur noch daran erinnern, wie ich auf dem Boden aufgewacht bin und dann in den Krankenflügel gebracht wurde“, sagte er schnell und starrte sie fragend an.
„Na, ja also wir wissen es nicht so genau, aber Sean ist felsenfest davon überzeugt, er habe Gonzales gesehen, wie er den Quaffel verhext habe und dieser ist dann auf dich los und hat dich ausgeknockt“, erklärte Rose zögernd.
„Tut mir echt leid, Mann! Aber ich war das ganz bestimmt nicht“, rief John, der seine Zeitschrift beiseite gelegt hatte und ihrem Gespräch gefolgt war und fuhr fort: „Der Quaffel ist mir einfach wieder aus der Hand geflogen, bevor ich auch nur irgendetwas gemacht habe und ist dann direkt auf dich zu.“
Albus erinnerte sich plötzlich wieder an den scharlachroten Blitz, der auf ihn zugeschossen kam. Das musste der Quaffel gewesen sein.
„Und ihr glaubt, dass war Gonzales?“, fragte er interessiert.
„Sean sagt es zumindest. Und wenn du mich fragst, dann wäre das auch gar nicht mal so absurd“, meinte David.
„Was passiert jetzt damit, also wird irgendjemand einen Lehrer davon unterrichtet, sodass es Konsequenzen für Gonzales gibt?“, fragte Cathy.
„Harry macht das bestimmt“, sagte Rose sicher. „Ich meine, er hat doch mitbekommen, was passiert ist und war relativ sauer.“
„Aber es gibt keine einschlägigen Beweise“, mischte sich Lorcan ein, der nur von den anderen erfahren hatte, was passiert war und nicht selber vor Ort und Stelle gewesen war.
„Nur weil es ein Schüler behauptet, wird das wahrscheinlich noch nicht viel machen. Gonzales wird ihm auf jeden Fall widersprechen, auch wenn er es warund dann steht eine Aussage gegen die andere.“
„Ja, aber wir könnten ja alle behaupten, dass wir gesehen hätten, wie er es getan hat“, erwiderte David.
„Außerdem habe ich deutlich gespürt, dass esder Ball verhext wurde“, bekräftigte John und nahm die Zeitschrift wieder auf.
Albus dachte über das eben gesagt nach. Es erschien auch ihm als sehr wahrscheinlich, dass es stimmte, was Sean gesagt hatte. Am folgenden Sonntag würde das Quidditchspiel Slytherin gegen Ravenclaw stattfinden. Wenn Gonzales bis dahin eine Strafe bekäme oder gar für das Spiel gesperrt werden würde, dann wäre das sicherlich ein Pluspunkt für die Gryffindormannschaft.
„Spielt Slytherin nicht sogar am Wochenende“, sprach John laut Albus Gedanken aus.
„Jastimmt“, sagte Cathy nachdenklich. Rose lies ein missbilligendes Geräusch von sich vernehmen.
„Wir wissen, dass du Quidditch liebst“, sagte Albus leicht genervt.
„Es ist nur“, begann sie. „Ich habe das Gefühl, dass sich bei euch einfach alles um Quidditch und ums Fliegen dreht. Ich kann ja verstehen, dass das vielleicht noch so toll sein mag, aber es gibt nun einmal wichtigere Dinge im Leben.“
„Wie Hausaufgaben?“, schnaubte David, doch Rose erwiderte darauf hin nichts mehr und John schmunzelte. Die beiden Mädchen fingen wieder ein Gespräch über ein, Albus unbekanntes, Mädchen aus Ravenclaw an und John hatte sich wieder über die Zeitschrift gebeugt. Auch Lorcan holte nun ein Magazin heraus und Albus erkannte, dass es der Klitterer war. David betrachtete es interessiert und Albus nahm sich vor, ihm bei nächster Gelegenheit zu sagen, dass das meiste, was im Klitterer standNonsens war. Albus lehnte sich in seinem Sessel zurück und dachte daran, dass morgen sein Vater wieder nachhause fahren würde.
Er ging an diesem Abend früh schlafen, doch drehte er sich noch stundenlang im Bett herum, da er ja schon am Nachmittag einige Stunden geschlafen hatte.
Erst als nach der Reihe die anderen Jungen in den Schlafsaal traten und Gene anfing leise im Schlaf zu murmeln, fand auch er in einen leichten, unruhigen Schlaf. In seinem Traum wurde er von einer Reihe Klatscher verfolgt und als er am nächsten Morgen aufwachte, fühlte er sich, als hätte er sich die ganze Nacht von der einen Seite zur anderen gewälzt.


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