
von lenkpflaume
In den folgenden Wochen, hörten sie weder Geschichten von weiteren verschwundenen Hauselfen noch sahen sie den Mann, den sie in der Halloweennacht belauscht hatten.
Das Wetter wurde stürmischer und Albus konnte aus dem Zimmer des Gemeinschaftsraumes immer öfter die Quidditchmannschaften trainieren sehen. Immer öfter kam James abends regennass und durchgeschwitzt in den Gemeinschaftsraum und ließ sich müde in einen der Sessel nieder. Keiner der von ihm beschriebenen Lehrer passte auf den Menschen, den Albus suchte und enttäuscht und auch von sonstigen Dingen wie Hausaufgaben abgelenkt, verschwanden seine Bemühungen, in dieser Sache etwas herauszufinden nach einer Weile.
Das kommende Quidditchspiel Gryffindor gegen Slytherin rückte immer mehr in den Mittelpunkt und Albus Vorfreude auf das Spiel und die damit verbundene gute Laune wurde noch gesteigert, als Foretti sie am Montag vor dem Spiel früher gehen ließ, weil er angeblich noch etwas zu erledigen hatte.
„Wenn ihr mich fragt, hat er sich einfach nur verletzt und jetzt keinen Bock zu unterrichten“, meinte David beim Mittagessen. Auch Albus waren die weißen Verbände an Forettis Händen aufgefallen.
„Vielleicht hat es etwas mit der Hornzunge zu tun. Vielleicht hat er sie falsch benutzt“, spekulierte Rose und Albus und David verdrehten die Augen.
„Jetzt fang nicht damit schon wieder an.“
Doch Rose ignorierte ihn und sagte: „Das wird es wohl gewesen sein. Dann kann ich ja beruhigt sein, dass er sie jetzt nicht mehr hat.“
„Wahrscheinlich hat er in seinem Vorrat aber noch einen ganzen Kessel davon“, sagte David in gespielt entsetztem Ton. Selbst Rose lachte und bevor sie zu Geschichte der Zauberei gingen, schlug sie ihnen sogar vor, ihre Hausaufgaben durchzulesen unter der Vorraussetzung, sie würden in der folgenden Stunde wenigstens versuchen zuzuhören.
Am Anfang klappte es noch relativ gut, fand zumindest Albus. Er nahm ungefähr, die Hälfte von dem, was Professor Binns sagte, auf, doch nach den ersten zehn Minuten schweiften seine Gedanken wieder zu Quidditch ab. Die Traditionen und Gebräuche aus den Zeiten der alten Ägypter mochten noch so spannend sein, befand Albus, doch auch schwarzmagische Orakel wurden von Binns so erklärt, als würde er ein Schlaflied singen.
Nach der Stunde gingen sie hoch in den Gemeinschaftsraum.
„Fandet ihr nicht auch den Kult um das Skaradaeiorakel total spannend?“, fragte sie Rose, doch als sie in die verständnislosen Gesichter der beiden Jungen sah, seufzte sie nur und setzte sich dann zu ihrer Freundin Cathy McDougan.
„Sie kann nicht im Ernst von uns erwarten, dass wir bei dem Geschwafel aufpassen“, sagte David an Albus gewandt, als sie sich gerade in einer Ecke niederließen und ihre Hausaufgaben rausholten.
„Geschwafel?“, fragte jemand hinter Albus.
„Ihr redet doch nicht von Binns, oder?“, fragte James.
„Wie kommst du darauf?“, fragte Albus und grinste.
„Und wie geht’s mit dem Training voran?“, fragte er.
„Ach, wir machen die Slytherins platt.“, sagte Sean übermütig.
„Wobei ich sagen muss“, sagte Fred. „Ich habe die Slytherins letztens von hier aus beobachtet. Swan fliegt leider nicht schlecht.“
James Miene verdunkelte sich.
„Ich habe ähnliches gehört. Er soll gut sein…“
„Aber Freddie, das ist doch kein Wort gegen McQueen oder?“, sagte Sean laut und grinste. Fred errötete und machte eine schnelle Bewegung, als würde er sein Umfeld kurz von allen Seiten überprüfen. James lachte und Albus runzelte die Stirn.
„Fred steht auf sie, weißt du“, erklärte James und Fred schnalzte mit der Zunge: „Gar nicht wahr.“
„Jedenfalls“, sagte Fred etwas lauter, als wolle er das Thema wechseln. „Auch wenn er ein kleines Miststück ist, fliegt Swan nicht schlecht und ich würde mich nicht zu sehr auf- ähm andere Spieler verlassen.“
„Sein Besen schlägt natürlich auch alle anderen“, fügte Sean zweifelnd an.
„Feuerblitz2, ich weiß“, entgegnete James mürrisch, der letztes Jahr den neusten Besen aus der Nimbusreihe zum Geburtstag bekommen hatte. Erstklässlern war es nicht erlaubt einen Besen zu besitzen, doch auch Albus hoffte darauf, in seinem zweiten Jahr in Hogwarts einen Besen zu bekommen. Im Insgeheimen wünschte er es sich sehnlich auch in die Quidditchmannschaft aufgenommen zu werden, doch als er bei den Auswahlspielen die anderen Mitglieder gesehen hatte, waren ihm Zweifel gekommen, ob er gut genug war.
Nach dem Mittagessen machten sie sich zu Zauberkunst auf und ehe Albus sich versah, war auch schon wieder Samstag.
Er wachte ungewöhnlich früh auf und obwohl er gar nicht mitspielte, breitete sich eine kribbelnde Wärme in seinem Körper aus. Er hatte schon oft Quidditchspiele gesehen, da seine Mutter schließlich Sportkorrespondentin im Tagespropheten war und so oft auch Freikarten für seinen Vater oder seine Geschwister bekommen. Sie selbst hatte er allerdings erst einmal fliegen gesehen. Das war zwei Jahre nachdem Rose auf die Welt gekommen war. Sie hatte sich noch einmal auf ihren Besen geschwungen, bevor sie sich zurückzog, um von zuhause aus für den Tagespropheten zu schreiben. Doch die Hogwartsquidditchspiele waren etwas Besonderes. Jeder der großen Stars hatte einmal dort angefangen, jedenfalls die, die in Hogwarts zur Schule gegangen waren.
Er schwang sich aus dem Bett, schlüpfte in seine Anziehsachen und ging runter in den noch sehr leeren Gemeinschaftsraum. Es war seltsam ihn so leer, aber aufgeräumt wiederzufinden. Eine warme Ruhe strömte von ihm aus und seine friedliche Atmosphäre ließ Albus lächeln. In den letzten Monaten war es doch so etwas wie sein zweites zuhause geworden.
Er ließ sich in einen Sessel fallen und beschloss einen Brief an seine Eltern zu schreiben. Seine Feder lag noch vom Vorabend auf dem Tisch und schon begann er sein Pergament zu beschriften. Er musste James nachher fragen, ob er sich seine Eule ausleihen konnte.
Langsam füllte sich der Gemeinschaftsraum und aufgeregte Stimmen erfüllten ihn. David und er gingen zum Frühstück, um danach gleich zum Feld zu gehen.
Der Himmel war wolkenverhangen und es sah nach Regen aus. Sie setzten sich ganz nach oben auf die Tribünen. Ein eisiger Novemberwind wehte von den Ländereien herüber und Albus zog seinen Gryffindorschal enger. Viele Schüler trugen auffällige Kleidung in den Farben von Gryffindor oder Slytherin und einige hielten große, magisch verzauberte Transparente in die Höhe.
„Hey, kann ich mich hier hin setzte“, kam eine unsichere Stimme von hinten. David und Albus drehten sich um. Nilson Ackerley, der sich eine Gryffindorrosette an den Umhang geheftet hatte und eine für ihn viel zu große Mütze trug stand hinter ihnen.
„Klar“, sagte Albus und machte ihm Platz.
„Ich bin für Gryffindor“, sagte er und deutete auf seine Rosette. David klopfte ihm auf die Schulter. „Gut so. Ich bin so gespannt auf mein erstes Quidditchspiel!“
„Ist es echt dein erstes Quidditchspiel?“, fragte Nilson und David bejahte.
Die beiden Mannschaften waren nun auf den Platz gekommen und McQueen und Gonzales, die jeweiligen Kapitäne der Mannschaften gaben sich gezwungen die Hand. Gerade als Madame Jones einen gellenden Pfiff ausstieß und die Bälle entließ erreichten Rose und Cathy ihre Reihe.
„Hallo Al, David, Nilson“, sagte sie und setzte sich mit von der Kälte geröteten Wangen neben David.
„Hallo“, begrüßten sich auch die anderen. „Warum seid ihr so spät?“, wollte David wissen, doch Roses Antwort ging in den lauten Worten des Kommentators unter, der nun das Megaphon erhoben hatte.
„Und wieder beginnt eine Quidditchsaison mit dem lang ersehnten Spiel Slytherin gegen Quidditch. Mein Name ist Henry Tennessee und ich werde life und in Farbe das Spiel kommentieren.“ Einige Leute lachten auf.
Albus beugte sich nach vorne, sodass er Tennessee sehen konnte. Es war ein hochgewachsener, dunkelhaariger Junge mit hellen, blauen Augen. Er saß mit einem selbstgefälligem Lächeln im Gesicht, zurückgelehnt in einem Stuhl direkt neben den Lehrern.
„ Nach der Niederlage von Slytherin im letzten Jahr, hoffen diese nun auf Revanche. Doch Gryffindor jetzt im Quaffelbesitz. Robbins hat ihn sicher und fliegt direkt auf den linken Torring der Slyhterins zu, Pittsburgh geht in Stellung vor seinen Ringen. Während es bei den Löwen in diesem Jahr einige Veränderung gab, hat Slytherin nur eine neue Position, wenn diese auch als recht viel versprechend gilt. Robbins geht nun zum Angriff über, wirft – oh nein, gutes Ablenkungsmanöver, geschickt hat er den Quaffel zu Nester geworfen, die nun von der anderen Seite kommt und JA! Sie hat ihn reingemacht, da war Pittsburgh zu langsam. Gryffindor geht in Führung.“
Albus jubelte beigeistert mit, als die gutaussehende, blonde Selma Nester den Quaffel elegant in den Torring von Slytherin versenkt hatte. James hatte bisher noch keine Gelegenheit gehabt, sich zu beweisen und war etwas zurückhaltend im Hintergrund gewesen, doch Albus wusste, dass er um Weiten besser fliegen konnte, als er jetzt zeigte.
„Nun hat sich Slyhterins Kapitän Gonzales den Ball erobert, fliegt auf die gegnerische Seite zu, gibt ab an Wotzki, dieser fliegt – doch oh!“
Ein Klatscher, der gezielt von der kleinen, unscheinbaren Tina Leng in Richtung Wotzki geschleudert worden war, traf diesen an der Schulter. Der bullige Viertklässler fuhr zusammen, ließ den Quaffel fallen und fühlte seine Schulter. Die Gryffindors johlten. Der Quaffel fiel, und nun preschte James nach vorne.
„Der erste Einsatz vom neuen Gryffindorjäger Potter. Und er beschleunigt und ja! Fängt den Quaffel. Uh!“
James war in einem atemberaubenden Tempo in die andere Richtung geflogen und war nur knapp mit einem gefährlichen Seitenschlenker einem Klatscher ausgewichen, der von der Treiberin der Slytherins ausgegangen war. Sie war eins der zwei Mädchen in der Slytherinmannschaft und erinnerte Albus an eine sehr hässliche Bulldogge.
„Potter weicht geschickt Wotzki aus und oh ja, sehr schick, hat ihn versenkt!“ James hatte es in irgendeiner Weise geschafft am Slytherinhüter Pittsburgh vorbeizukommen und den Quaffel dabei unbemerkt, aber gnadenlos zielsicher in einen der Torringe geworfen. Er riss die Hände in die Höhe und flog freihändig auf seine Mannschaftskameraden zu, die ihn jubelnd abklatschten. Auch auf den Rängen gab es Beifall. James, der immer als sehr guter Quidditchspieler gegolten hatte, hatte dies jedoch noch nie wirklich zu Beweis stellen können. Auch die meisten Hufflepuffs und Ravenclaws waren für Gryffindor, sodass der Jubel die Buhrufe der Slytherins um weiten übertönte.
Nachdem ein Tor von Mark Robbins und ein weiteres von James die Gryffindors zu einem Punktstand von 40:0 verhalfen, wurden die Slyhterins unwirsch. Wotzki foulte so offensichtlich, dass es einen Strafwurf gab. Robbins durfte werfen und traf. Gonzales fluchte.
„Die Slyhterins nun unter Druck müssen sich jetzt aber bemühen. Und ja, dort kommt die Jägerin Slurk. Unter uns, ein wirklich gut aussehendes Mädchen, und ja! Da hat Snyder keine Chance gehabt.“
Die Slytherins johlten und Jeremy Snyder, der zuvor einige sehr schwierige Bälle gehalten hatte, ballte eine Faust vor Zorn.
„50:10 und nun geht es weiter. Nester in Ballbesitz, doch uh - wirklich geschickter Klatscher- nun also Wotzki, der heute ja noch gar nichts von seinem Talent beweisen konnte. Ja, das sieht gut aus, doch was ist das?“
Ein überraschter Aufruf war durch die Menge gegangen. McQueen, die bisher das Spiel von oben aus beobachtet hatte und Kreise um das Feld gezogen hatte, war urplötzlich in die Höhe geschossen und verfolgte offensichtlich den Schnatz. Albus Blick huschte zu Swan, der gelassen auf seinem Feuerblitz2 saß. Er war einige Meter über McQueen und sie steuerte in seine Richtung. Er beugte sich nun runter und raste los, jedoch in eine ganz andere Richtung. McQueen verlangsamte verwirrt ihre Geschwindigkeit und sah ihm nach, doch da schoss dieser auch schon wieder in die Höhe und mit rasantem Tempo verfolgte er nun den Schnatz. Den Vorsprung, den er sich durch dieses Ablenkungsmanöver verschafft hatte, konnte McQueen klar nicht mehr aufholen und Albus sah entsetzt zu, wie Swan nun die Hand ausstreckte. Ein siegessicheres Lächeln trat auf sein Gesicht und aus dem Augenwinkel sah Albus Malfoy, der schon ölig grinsend zum bevorstehenden Jubel aufgestanden war. Rose schlug die Hände vors Gesicht und dann WUMM. Ein Klatscher traf Swan direkt in die Seite. Vor lauter Aufregung hatte er ihn nicht kommen sehen. Die Menge stöhnte laut auf und begeistert stürmten die Gryffindorspieler auf ihren Treiber Martin Oblovski zu, der immer noch mit ausgestreckter Hand sein Schlagholz von sich hielt.
„Was? Was ist passiert, warum hat er den Schnatz nicht gefangen?“ Rose, die die Hände wieder vom Gesicht genommen hatte, blickte verwirrt auf Swan, der einige Meter nach unten gesackt war und von den anderen Spielern umringt war.
„Genial!“, rief Albus aus. „Er hat einen Klatscher abbekommen.“
„Das war aber knapp für die Gryffindors und wer der bessere Sucher ist, wissen wir jetzt allerdings auch“, tönte Tennessees Stimme aus dem Megaphon und die Gryffindors warfen ihm böse Blicke zu.
„Und das Spiel geht weiter. Nach einem kurzen Schockmoment geht es auch Swan wieder besser. Und Gonzales prescht nach vorne, wirft – ah guter Fang von Snyder. Jetzt mit Nester an der Führung gibt an Potter ab, der fliegt nach vorne und – ja sehr gut ausgewichen – TOR.“ Albus klatschte enthusiastisch. Er sah wie Swan James mit zugekniffenen Augen beobachtete und dann Wotzki etwas zurief, was Albus jedoch nicht verstehen konnte. Dieser grinste und flog weiter. Gryffindor war den grünen Spielern weit überlegen. Das konnte jeder sehen. Wäre der Schnatz doch nur noch einmal aufgetaucht. James spielte überragend gut. Als er gerade dabei war noch ein Tor zu machen, traf ihn ein Klatscher perfekt platziert am Hinterkopf. Rose und Cathy schrieen auf, David sagte: „Meine Fresse!“ und Nilson sprang auf, um besser sehen zu können. James schien das Bewusstsein verloren zu haben und sein Besen begann sich nach unten zu senken. Er rutschte vom Besen und fiel geradewegs auf den Boden zu. Albus schluckte. Er hatte seine Augen auf James gerichtet und auf Mark Robbins und Martin Oblovski, die dabei waren auf ihn zuzufliegen und aufzufangen, als Rose sagte: „Oh mein Gott, der Schnatz!“ Albus riss seinen Blick los und suchte das Feld ab. Swan jagte einem kleinen, goldenen Schimmer nach, während McQueen ihren Blick auf James geheftet hatte und ihn nichts bemerkte. Erst als Tennessee sagte: „Und während James Potter von dem Jäger Robbins und Treiber Oblovski aufgefangen wird, fängt Nero Swan, neuer Sucher der Slytherins, gerade den Schnatz.“ Ein Raunen ging durch das Publikum und McQueen schreckte verwundert hoch und sah sich um. Albus konnte erkennen, wie sich ihre Augen weiteten und sie sich daran machte Swan einzuholen. Doch es war zu spät. Swan hielt bereits den Schnatz triumphierend in die Höhe und die Slytherins jubelten.
„Verdammt“, schallte Freds Stimme einige Reihen vor ihnen auf.
„Slytherin gewinnt! Der endgültige Punktestand ist 140: 80 für Slytherin.“
„Was? Nein, das kann nicht sein!“
„Das war alles geplant, ich habe doch gesehen, wie Swan und Wotzki sich da was ausgedacht haben.“
„Aber sie waren doch viel besser!“
„Wie geht es James wohl?“
„Egal, wir haben verloren!“
Alle redeten durcheinander und der Schock, dass sie verloren hatten, verwandelte sich nach und nach in Wut auf die Slytherins. Nach den ersten Minuten war es für Albus klar gewesen, dass sie gewinnen würden. Nie wäre es ihm in den Sinn gekommen, sie würden verlieren. James, der inzwischen wieder bei Bewusstsein war, wurde in den Krankenflügel gebracht und die anderen Spieler gingen entweder resigniert in ihre Umkleidekabinen oder ließen sich noch auf dem Feld feiern. Albus und die anderen stiegen von den Rängen hinunter.
„Hey Potter, du musst dir, glaube ich, keine Sorgen um den Kopf deines Bruders machen. Da ist ja sowieso nichts drin“, johlte die Stimme von Malfoy an Albus Ohr und er drehte sich wütend um. Auch Sean und Fred hatten dies gehört und Sean, der um einiges größer war als Malfoy ging schnellen Schrittes auf ihn zu.
„Viel Grips scheinst du ja auch nicht zu besitzen, Malfoy“, raunte der ihm zu, doch da stellten sich schon Swan und Wotzki vor ihn.
„Na Warncross, steckst dein fettes Gesicht auch mal wieder überall rein“, sagte Swan, der noch immer den Schnatz in der Hand hielt.
„Fühlst dich wohl ganz groß, weil du jetzt den Schnatz gefangen hast, was?“, entgegnete er.
„Besser den Schnatz gefangen, als einen Klatscher in die Fresse zu bekommen, oder?“
„Immerhin haben wir ein faires Spiel gespielt!“, meldete sich Fred zu Wort.
„Immerhin haben wir einen aufmerksamen Sucher, Weasley“, meinte Wotzki. Sean knackte mit seinen Knöcheln und die zwei sahen sich grimmig an.
„Komm, lass uns gehen“, sagte Rose leise zu Albus und David und sie machten sich von dannen. Es hatte angefangen zu regnen.
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