
von lenkpflaume
Beim Mittagessen machte Rose den beiden Jungs die Hölle heiß, während sich Sean vor Lachen nicht mehr einkriegte.
„Das lasst ihr euch von eurer elfjährigen Cousine bieten?“, fragte er sie hinter vorgehaltener Hand.
„Na ja“, sagte Fred. „Sie gehört zur Familie. Da hört man sich schon mal an, was sie so zu sagen hat.“
„Außerdem“, sagte James und lächelte hämisch. „Sieht sie nicht putzig aus, wenn sie sich so aufregt?“
Albus konnte sich ein Kichern nicht verkneifen und Rose taxierte ihn mit einem Augenrollen.
„Das habe ich gehört“, sagte sie dann in Richtung der drei Jungen. „Ihr wisst schon, dass ich damit zu“, sie hielt kurz inne und fuhr dann etwas lauter fort: „nein besser, ich erzähle es Harry heute einfach.“
Sean lachte kopfschüttelnd, doch Albus entging der leicht besorgte Blick James nicht.
„Also was ist mit Schneeballschlacht?“, fragte Sean und stopfte sich dann den letzten Rest seiner Pastete in den Mund. Die Gesichter der anderen Jungen erhellten sich und begeistert liefen sie durch die Eingangshalle nach draußen. Rose hatte sich zu Cathy gesellt, die nun auch nach draußen gingen, nicht ohne vorher noch im Gemeinschaftsraum Schal und Mütze zu holen.
Gerade als James und Albus in einen verbitterten Einseifkampf vertieft waren, aus dem James sicher als Sieger herausginge, hörten sie die Stimme von Professor Longbottom.
„Jungs!“, rief er. „Euer Dad ist vor einigen Minuten angekommen. Er ist noch gerade im Büro der Schulleiterin, doch in einer Stunde wird er fertig sein, alle Lehrer zu begrüßen. Ich soll euch von ihm ausrichten, dass er euch dann gerne sehen möchte.“
Auf James Gesicht breitete sich ein Grinsen aus und Albus nutzte den Moment und schleuderte einen besonders großen Schneeball direkt in sein Gesicht.
Verdutzt über diese unerwartete Attacke reagierte James nicht schnell genug und Albus flüchtet aus seiner Umklammerung. Dieser wischte sich nun den Schnee aus dem Gesicht und setzte ihm nach.
„Na warte, Albus Severus!“, rief er und mit der Treffsicherheit eines Jägers traf er Albus aus der Entfernung von mindestens zwanzig Metern in den Rücken.
„Albus Severus?“, fragte plötzlich jemand anderes, der immer noch etwas blässlich aussehend auf sie zu stapfte. „Wusste gar nicht, dass du so heißt.“
„Also ich heiße James Sirius, falls es dich interessiert“, rief James amüsiert und zielte erneut auf Albus ab. Fred und Sean, die nun auch bemerkt hatten, dass David wieder aufgetaucht war, hielten inne und näherten sich ihnen. Rose und Cathy saßen in Hörweite auf einer Parkbank am See und unterbrachen ihre Unterhaltung.
„James Sirius“, tönte Seans laute Stimme. „Hat dich dein Brüderchen erwischt?“, fragte er und gluckste. James zog die Augenbrauen zusammen.
„Jawohl, Sean Augustus“, antwortete er dann und betonte den zweiten Namen. Rose prustete los.
„Du heiß Augustus?“, wollte sie wissen.
„Ja“, sagte Sean widerwillig und wandte sich nun James zu. „Und? War es angenehm?“, stichelte er in bewusst provozierendem Tonfall.
Albus, der inzwischen David begrüßt hatte, betrachtete amüsiert die beiden Jungen und Rose und Cathy hatten kichernd die Köpfe zusammengesteckt, er konnte sie jedoch nicht verstehen.
Während James sich einen Schneeball gepackt hatte und auf Sean losging, war Fred in ihre Richtung geschlendert und lächelte sie schief an.
„Wo wir schon bei zweiten Namen sind, also ich heiße George mit zweitem Namen.“, sagte er dann und grinste. „Und du brauchst uns nicht mehr zu beschimpfen, Rose hat das netterweise schon für dich getan.“
Verwirrt schaute David zu Fred und dann zu Rose. „Ähm, was?“, fragte er dann schließlich.
„Oder weißt du es nicht, dass es unsere Schuld war, dass du einem kleinen Schwächeanfall unterlegen bist. War wirklich nicht absichtlich, aber irgendjemand von uns hat anscheinend vergessen, die Kekse mit in den Jungenschlafsaal zu nehmen. Aber du hättest wirklich vorher einen Blick auf die Box riskieren können“, antwortete Fred und lehnte sich lässig an einen Baum.
„Also, das- das waren die Kekse? Ich dachte, also…na ja, ich dachte die heißen einfach so, aus keinem bestimmten Grund eben. Wer denkt denn schon, dass man von Süßigkeiten krank wird?“, fragte er und lachte. Doch Albus und Fred sahen sich vielsagend an.
„Willkommen in der Zaubererwelt, Kleiner“, meinte Fred und stieß sich von dem Baum wieder ab und ging zu den anderen.
Gerade als Sean, James und Fred es geschafft hatten, ihre Schneebälle so zu verhexen, dass sie ahnungslosen Spaziergängern hinterherjagten, ging das Schlossportal auf und ein schmächtiger Mann mit zerstrubbelten, schwarzen Haaren und einer runden Brille trat heraus. Die ihm entgegen kommende Kälte ließ ihn seinen Umhang fester um sich schlingen.
„Dad!“, rief Albus und sprang auf, auch er hatte sich nun, da die anderen mit dem Verhexen von Schneebällen beschäftigt waren, zu seinen Klassenkameraden auf eine Bank gesetzt. Außer Cathy, Rose und David hatten sich noch John Fillips und Denzel Buckleberry nach draußen gewagt und sie waren soeben in eine heftige Diskussion über Quidditch vertieft gewesen, als Albus seinen Vater erkannte. Auch James blickte auf. Betont cool ging auch er auf seinen Vater zu.
„Hallo Albus“, rief Harry. „James“, sagte er lächelnd an seinen zweiten Sohn gewandt. Er umarmte beide und musterte sie.
„Also besonders verändert scheint ihr euch nicht zu haben“, sagte er.
„Rose“, begrüßte er diese freudig, als sie sich von Cathy gelöst hatte und auf sie zugelaufen war.
„Und hallo Fred – Sean.“
Ein regelrechtes Grüppchen hatte sich um die drei gebildet und alle, die Harry aus dem Unterricht kannten, kamen, um ihn zu begrüßen.
„Lasst uns einen ruhigen Platz finden. Wie wäre es-“, Harry schien kurz zu überlegen und James sagte: „Hagrid!“
„Großartige Idee!“, pflichtete sein Vater ihm bei und sie lösten sich nach einigen Worten Harrys von den anderen Schülern und gingen in Richtung Hagrids Hütte. Nur Rose und Fred waren mit ihnen gekommen. Sean hatte sich kurzerhand entschlossen, Hausaufgaben zu machen und David war in der Gruppe um Harry gar nicht aufgefallen, sodass Albus sich fragte, ob er überhaupt gekommen war, um ihn zu begrüßen.
Sie klopften an Hagrids Hütte und als dieser sie erkannte, breitete sich ein Lächeln auf seinem bärtigen Gesicht aus.
„Harry!“, rief er laut und klopfte Harry auf die Schulter.
„Schön dich zu sehen. Kommt rein! Kommt rein – ich hoffe bloß, es wird nicht zu eng hier“, murmelte er eher zu sich selbst gewandt.
„Wie geht es dir?“, fragte er, ehe Harry ihn das gleiche fragen konnte.
„Gut“, antwortete dieser. „Und dir?“
„Fabelhaft! Man wird zwar auch nicht jünger, aber ich kann mich nich’ beklagen“, antwortete er laut, während er anfing Wasser aufzusetzen und Tassen an sie verteilte. Rose sprang herbei, um ihm zu helfen und Albus merkte, wie sein Vater ihn und James ansah, als bedauere er ihre mangelnde Hilfsbereitschaft.
„Un’ den anderen?“, fragte Hagrid interessiert. „Hermine, Ron…Ginny?“
„Ron und Hermine geht’s sehr gut. Im Ministerium ist natürlich wegen den geklauten Zeitumkehrern gerade die Hölle los. Ich meine, was damit angestellt werden könnte, würden sie in die falschen Hände geraten“, sagte er. „Ron ist im Moment mit George in Manchester. Sie überlegen, ob sie dort eine Filiale aufmachen wollen und Ginny und Lily geht es auch gut.“
Hagrid schenkte ihnen allen Tee ein und setzte sich an den runden Tisch. Er hatte die Stirn gerunzelt.
„Schön, schön, ja von den Zeitumkehrern habe ich auch gehört. Diese Kimmkorn hat sich im Tagespropheten mächtig darüber aufgeregt. Ich hab’ das Gefühl, je älter die wird, desto kratzbürstiger schreibt sie.“
Sie lachten und Albus dachte an die Potterbiographie, die Rita Kimmkorn vor einigen Jahren veröffentlich hatte. Albus hatte nicht das ganze Buch gelesen, doch kannte er einige Passagen daraus, auch wenn sie merkwürdigerweise nicht ganz so gehässig und falsch waren, wie manche es von ihr behaupteten. Er hatte nur mitbekommen, wie Hermine fast an die Decke gefahren war, als sie erfahren hatte, Kimmkorn wolle eine Biographie über seinen Dad herausbringen. Nachdem sie sich anscheinend mit ihr in Kontakt gesetzt hatte, um das Buch zu redigieren, hatte Kimmkorn dies zwar verweigert, ihr jedoch versprochen, keine heiklen Geschichten zu veröffentlichen.
„Wegen der Sache bin ich übrigens auch hier“, sagte sein Vater gerade zu Hagrid.
„Was ist denn genau passiert“, wollte Fred wissen, der darüber noch nicht ganz im Klaren war.
„Zeitumkehrer sind sehr kostbar und nachdem das Ministerium vor knapp zwanzig Jahren alle seine Zeitumkehrer…ähm verloren hat“, dabei lächelte er unmerklich und Albus ahnte, dass diese Geschichte nicht ganz wahr war. „Hat es Jahre gebraucht, bis wir wieder so viele aufkaufen oder herstellen lassen konnten. Doch diesen Sommer wurden rund ein halbes Dutzend von ihnen entwendet und keiner weiß, wie das passieren konnte. Die zuständigen Ministeriumsbeamten wissen auch nicht, wann es genau geschah, weil sie nicht Bestände der Zeitumkehrer nicht regelmäßig kontrollieren. Jedenfalls sind jetzt alle Abteilungen damit beauftragt, nach Hinweisen Ausschau zu halten und da wir denken, dass es sich um eine geplante Tat gehandelt hat, sind die Auroren auch im vollen Einsatz. Ich bin deshalb nach Hogsmeade gekommen, um mich hier mal ein wenig umzusehen.“
„Sind Auroren nicht dazu da, schwarze Magier zu fangen?“, fragte Fred weiter und schaute Harry stirnrunzelnd an.
„Jaah, aber die Abteilung für magische Strafverfolgung hat alle Hände damit zu tun, den Papierkram zu erledigen und die Ermittlung zu organisieren, dass es Unterstützung aus anderen Abteilungen benötigt. Die Aurorenzentrale hat es natürlich als seine Pflicht gesehen, einzuspringen“, erklärte er.
„Und gibt es schon Anhaltspunkte?“, fragte James begierig und sein Vater schmunzelte.
„Nun, ich denke, so viele, dass es nichts bringt, sie hier aufzuzählen – aber erzählt mir von Hogwarts! Wie sind die neuen Lehrer?“, wechselte er das Thema, als James erneut ansetzen wollte. Dies war Roses Einsatz.
„Professor Nolde ist-“, begann sie, wurde jedoch von Albus unterbrochen: „ihr Ein und Alles“, sagte er und sie errötete. James und Fred lachten verhalten.
„Ein guter Lehrer“; beendete Rose mit rotem Gesicht ihren Satz und sah Albus dabei wütend an. „Nein, wirklich! Sein Unterricht ist sehr interessant“, bekräftigte sie ihre Worte unter den Blicken der Jungen.
„Das stimmt schon“, sagte Fred gerechterweise. „Der hat ein paar coole Sachen drauf. Hat letztens im Unterricht Sean einfach so in eine Standuhr verwandelt, um uns zu zeigen, was man so in seinem UTZ Jahr macht“, fügte er hinzu.
„Und sonst so?“, fragte Harry weiter.
„Also, Foretti ist irgendwie langweilig, aber trotzdem streng. Was Zaubertränke nicht gerade zu meinem Lieblingsfach macht und Verteidigung gegen die Dunklen Künste finde ich bisher auch noch ein bisschen lahm“, führte Albus weiter aus.
„Und Neville? Wie ist sein Unterricht so? Ich habe gehört, dass er jetzt Gryffindor Hauslehrer ist.“
„Jaah, das stimmt. Nun ja, er erzählt manchmal ganz witzige Sachen und sonst ist es so..ähm ja ganz interessant“, sagte James, wobei er seine Worte sorgsam wählte. Albus fragte sich, was sein Dad aus diesen Worten schloss. Er selbst fand Professor Longbotton als Lehrer ziemlich nett, doch der Unterricht ging teilweise an seinen Interessen vorbei.
Harry zog eine Augenbraue hoch, erwiderte jedoch nichts und wandte sich nun wieder Hagrid zu.
„Und wie steht’s mit deinen Wildhüterpflichten?“, fragte er ihn.
„Hmm ja“, Hagrid räusperte sich. „Da hat sich nichts geändert, die Threstralherden ham Zuwachs bekommen, weißte die letzten Jahre sind immer ma’ wieder welche gestorben, weil sie alt waren, aber dieses Jahr wurden ’ne ganze Menge Babys geboren“, erklärte er strahlend.
„Ich hab auch wieder ein paar Hippogreife. Professor Raue-Pritsche nimmt sie gerade mit den Sechstklässlern durch.“ Er nahm einen Schluck Tee. „Sechstklässlern!“, rief er aus.
„Ich hab’ se euch im dritten Jahr gezeigt und das war doch nicht zu früh, oder? Ich meine, es ist doch nichts-“, doch er stoppte und auf seinem Gedicht breitete sich ein nachdenklicher Blick aus. „Oh ja, doch doch..hmm natürlich“, brummte er dann etwas grimmig in sich hinein und nahm erneut einen großen Schluck. Auch Harrys Miene verfinsterte sich und doch sagte er: „Nein, also zu früh, fand ich das eigentlich nicht. Wenn man Sinn und Verstand hat, sollte das eigentlich kein Problem in dem Alter sein.“
„Hippogreife?“, fragte James aufgeregt. „Das wär’ mal was! Wir nehmen immer noch Flubberwürmer durch.“
Hagrid lächelte. „Da siehste’s, Harry!“, fügte er hinzu und Albus wusste nicht genau, auf was er es bezog.
„Über was redet ihr da überhaupt“, fragte Rose plötzlich und schaute interessiert zwischen den beiden Männern hin und her.
„Was?“, fragte Hagrid verwirrt. „Ach, ja nichts…nee, is’ nicht wichtig.“
Die Vier sahen sie fragend an. „Es ist wirklich nichts besonderes“, fing Harry an. „Als ich im dritten Jahr war, hat Hagrid angefangen zu unterrichten und wir haben Hippogreife durchgenommen und Malfoy war etwas zu voreilig mit seinen Bezeichnungen und es hat ihn erwischt. Der Hippogreif, Seidenschnabel, wurde zum Tode verurteilt“, er hielt kurz inne, da Rose sich die Hand vor den Mund geschlagen hatte. „Doch wir haben ihn gerettet“, schloss er.
James Augen weiteten sich. „Wie das?“, fragte er sofort.
„Ach, das war die Geschichte mit Sirius, die habe ich dir doch schon erzählt. Wie wir ihn aus Hogwarts vor den Dementoren gerettet haben.“
James zog die Augenbrauen zusammen und nickte dann.
„Wie dem auch sei“, sagte Hagrid dann etwas vergnügter. „Das Unterrichten hat mir schon Spaß gemacht, aber jetzt ist es mir dann irgendwann zu viel geworden und ich habe Professor Raue-Pritsche gefragt, was sie davon hält dauerhaft hier zu unterrichten.“
Nach dem Harry und Hagrid alte Geschichten ausgetauscht hatten, Harry und Hagrid noch mehr über das Schulleben von Rose, Albus, James und Fred hatten wissen wollen und diese sich noch nach anderen Familienmitgliedern erkundigt hatten, waren sie auf dem Weg in die Eingangshalle und stiegen die steinernen Treppenstufen zum Schloss empor.
„Dad“, fragte Albus. „Isst du am Gryffindortisch?“
Harry lächelte. „Nein, ich werde am Lehrertisch sitzen, wie üblich. An den Haustischen sitzen nur Schüler.“
Etwas enttäuscht schluckte Albus. Er merkte James hämischen Seitenblick über diese anscheinend sehr dumme Frage und ärgerte sich.
Beim Abendessen trafen sie auf David, der schon mit Gene Billy, dem kleinen schwarzhaarigen Gryffindor, am Tisch saß. Auf die Frage hin, wo er gewesen war, meinte er kleinlaut, er hätte noch Sachen erledigen müssen. Sein Vater war schon zum Lehrertisch gegangen, so hatte er keine Gelegenheit mehr, ihm David vorzustellen.
Die Blicke von hunderten von Schülern waren nun auf Harry gerichtet, der dies mit einer alltäglichen Gelassenheit hinnahm, als sei es das Gewöhnlichste auf der Welt. Ein Tuscheln ging um die eben noch sehr belebte Große Halle und Albus vernahm deutlich die Worte „Potter“, „guck mal!“ oder „Verteidigung gegen die Dunklen Künste“.
Albus wurde scharlachrot, als er bemerkte, dass viele nun auch ihn und James anstarrten und versenkte seinen Blick in seine Kartoffeln.
David kicherte leise über seine Reaktion und Albus trat ihn dafür unter dem Tisch.
Als sie das Essen beendet hatten, kam Harry zum Gryffindortisch, um sich von ihnen zu verabschieden, weil er im Dorf übernachten würde.
Es gab eine kurze Begrüßung zwischen David und Harry: „Und du wirst an Weihnachten zu uns kommen?“
„Ich habe vielleicht gesagt, Dad!“, sagte Albus nachdrücklich. David strich sie nervös eine lockige Strähne vom Gesicht und nickte. „Also, nur wenn das- also, ich meine, meine Eltern wissen auch noch gar nicht, ob sie überhaupt…“
„Du bist jedenfalls herzlich willkommen“, entgegnete Harry und lächelte.
„So, dann mal gute Nacht! Al, James“, sagte er. „Euch auch“, fügte er an die anderen hinzu und ging dann durch die Eingangshalle hinaus.
Albus dachte kurz nach und fragte dann an Rose gewandt: „Glaubst du, er wird am Mittwoch zu uns in Verteidigung gegen die Dunklen Künste kommen?“
Sie zuckte mit den Schultern. „Kann ich mir schon vorstellen.“
Und wirklich als Albus am nächsten Tag herausfand, das sein Vater in der kommenden Verteidigung gegen die Dunklen Künste Stunde erschien, lief er am folgenden Mittwoch schon ganz aufgeregt und viel zu früh mit David im Schlepptau in ihr Klassenzimmer. Professor Merryfort und Harry waren bereits da und unterhielten sich angeregt über etwas. Harry zwinkerte Albus zu und wandte seinen Kopf dann wieder zu Professor Merryfort. Sie suchten sich zwei Plätze in eine der vorderen Reihen und beobachteten dann die langsam eintrudelnden Mitschülern, welche bei Harrys Anblick in vorfreudiges Tuscheln verfiel. Zu Albus Freude verging Malfoy sein schmieriges Lächeln als er ihn sah und raunte Zabini einen abfälligen Kommentar ins Ohr. Als es läutete, legte sich eine erwartungsvolle Stille über den Raum und Professor Merryfort ergriff das Wort: „So, ich wünsche Ihnen einen guten Morgen allerseits!“
Ein gemurmeltes Guten Morgen ertönte von der Klasse.
„Wie Sie wahrscheinlich schon gesehen haben, haben wir heute populären Besuch. Ich bin sehr glücklich Ihnen Harry Potter vorstellen zu dürfen!“
Harry hob leicht die Hand und lächelte sie aufmunternd an.
„Deshalb, wie sie sich wahrscheinlich schon gedacht haben, wird sich die Unterrichtsstunde heute nicht wie sonst gestalten. Da es für sie ja eine ganz neue Erfahrung ist und sie Mr. Potter noch gar nicht kennen, würde ich sagen, dass sie in einem freien Unterrichtsgespräch heute erst einmal alle Fragen stellen können und noch nicht allzu fach- und themenspezifisch arbeiten.“ Sie hielt kurz inne und begann dann ihren langen geflochtenen sich langsam durch die Hände gleiten zu lassen. „Ich denke, dass sie eine Menge spannende Fragen an Mr. Potter haben werden und wir für heute damit erst einmal beschäftigt sind. Doch nun übergebe ich das Wort“, lächelnd wandte sie sich um und wies Harry an, fortzufahren. Dieser trat einen Schritt nach vorne, nahm die Hände aus den Taschen seines Umhangs und räusperte sich.
„Ja, also Guten Morgen“, begann er mit für Albus ungewohnt trockener Stimme.
„Wie Professor Merryfort ja schon gesagt hat, ist es meine erste Stunde heute mit euch und deshalb möchte ich mich für die, die mich…ähm, vielleicht noch nicht so…gut kennen, vorstellen.“
Albus hörte ein Kichern aus einer Ecke weit hinten im Klassenzimmer, von der er wusste, dass dort zwei Slytherinmädchen saßen.
„ Ich bin Harry Potter, Leiter der Aurorenzentrale des Zaubereiministeriums und vor allem dafür bekannt, im zweiten großen Zaubererkrieg vor rund 20 Jahren eine nun ähm entscheidende Rolle gespielt habe“, erklärte er.
Professor Merryfort lachte leise. „Er ist ja immer so bescheiden“, kommentierte sie.
„Ich denke die meisten Fragen von euch, beziehen sich auch darauf und deswegen werde ich jetzt nicht länger ausschweifen, auch wenn ich weiß, das es vor allem diejenige interessiert, die nicht in der Zaubererwelt aufgewachsen sind.“
Er lehnte sich an das Lehrerpult und rückte seine Brille etwas mit der rechten Hand zurecht. Die Narbe, die bis vor einigen Jahren noch deutlich sichtbar gewesen war, war nun nur noch als blasser Schimmer unter Harrys wildem, schwarzen Haar zu erkennen. Albus überlegte. Er musste dies bestimmt schon dutzende Mal gemacht haben. Nie hatte Albus ihn oder James gefragt, was genau er in diesen Unterrichtsstunden überhaupt machte. Er hatte es sich mehr als eine Art Nachfolger von der DA vorgestellt, von der er natürlich alles wusste.
„Also…“, sagte Harry zögernd, doch da hatte sich auch schon jemand gemeldet. Erstaunt drehte sich Albus zur Seite, um zu sehen, wer sich getraut hatte, als erster eine Frage zu stellen. Es war Denzel.
„Ja, Mr. Buckleberry?“, fragte Professor Merryfort.
„Ja, ich hatte eine Frage“, sagte er locker. „Ich wollte wissen, ob es stimmt, dass sie den Elderstab besitzen!“
Ein Raunen ging durch die Klasse und viele Schüler und Schülerinnen tauschten sich flüsternd mit ihren Nachbarn aus, ob sie wüssten, was ein Elderstab sei. Harry lächelte leicht.
„Ich frage mich, woher dieses Gerücht stammt, kann ihnen jedoch versichern, dass dem nicht so ist. Obwohl es stimmt, dass ich ihn einmal besaß. Auch zu der Zeit, als Voldemort -“ einige Schüler schraken zusammen „ versuchte mich zu töten, und sein eigener Fluch an meinem Schildzauber zurückprallte.“
Harry erntete einige ehrfürchtige Mienen.
„War das auch der Grund dafür, dass Du-weißt-schon-wer gestorben ist?“, fragte Bonnie Clasky. Er zögerte kurz und antwortete dann: „Vor allem ja, es spielten mehrere Faktoren eine Rolle, aber eine Entscheidende habe ich – oder haben wir – dem Elderstab zu verdanken.“
Es gab einiges Getuschel und Professor Merryfort klatschte zweimal die Hände und es kehrte wieder Stille ein. Dann hoben sich ein paar weitere Arme.
„Miss Starris“, sagte sie und ein Slytherinmädchen mit langen, dunklen Haaren und schmalen Augen öffnete den Mund. „Wie kommt es, dass sie überlebt haben?“, fragte sie mit einem leicht herausfordernden Blick.
„Das ist eine schwierige und komplexe Frage und ich es gibt einige Arten von Magie, die viele nicht verstehen, von denen sie nichts wissen werden und sie wahrscheinlich auch nicht wirklich begreifen können. Das liegt nicht daran, dass sie nicht schlau genug sind, sondern daran, dass in Hogwarts so etwas nicht gelehrt wird. Ich selbst habe es in ihrem Alter am wenigstens verstanden und ich glaube, nur es gab nur einen Mann, der vollständig dieses magischen Vorgänge verstanden hat, die zwischen Voldemort und mir passiert sind. Ich spreche hier natürlich von Albus Dumbledore.“ Albus hatte das Gefühl, dass sein Vater ihn bei diesen Worten, aus den Augenwinkeln betrachtete, auch wenn sein Blick auf die Klasse vor ihm gerichtet war.
„ Doch ich versuche mich einfach auszudrücken. Meine Mutter hat mich geschützt. Bevor er versuchte mich zu töten, tötete er meine unbewaffneten Eltern, dadurch dass sich meine Mutter für mich opferte, bekam ich einen Schutz, den Voldemort nicht durchbrechen konnte – vor allem nicht angesichts seines Seelenzustands. Er hatte seine Seele in mehrere Stücke gespalten und sich dadurch sehr fragil gemacht, sodass ein Stück seine Seele beim Versuch mich umzubringen, abgespalten wurde. Ich weiß, dass das jetzt alles sehr abstrus und verwirrend klingen wird und ich erwarte nicht, dass ihr es jetzt versteht. Später jedoch werdet ihr vielleicht begreifen und es ist wichtig, dass man diese sehr alte Magie und das Wissen darüber nicht vergisst. Mir hat es Leben gerettet.“ Er stoppte und sah sich um.
Die Klasse war während seines Vortrags mucksmäuschenstill gewesen und Albus hatte fasziniert gelauscht, denn obwohl ihm dies bereits erklärt worden war, stieg er durch die ganze Geschichte immer noch nicht ganz durch. Vielen schien es ähnlich zu gehen. David hatte die Augenbrauen gerunzelt und Gene Billy hatte leicht den Mund geöffnet, während sie Harry anstarrten. Keiner rührte sich.
Professor Merryfort lächelte bedächtig und schien sehr zufrieden mit den Reaktionen.
„Sie müssen jetzt nicht erstarren, wenn sie noch Fragen haben…“, sagte sie und machte eine ausladende Geste mit ihrer beringten Hand.
„Sir“, sagte John Fillips. „ Ich verstehe nicht ganz, inwiefern sich ihre Mutter geopfert hat.“
Harry seufzte leicht und antwortete: „Man kann das auch nicht ganz verstehen, denke ich. Es gibt diese uralten Banne, deren Magie nicht ganz durchschaubar ist. Ich habe schützendes Blut meiner Mutter in mir gehabt, welches durch das Opfern und der Liebe meiner Mutter Voldemort daran gehindert hat, mich zu töten.“
Offensichtlich war es für John immer noch nicht vollständig klar, doch traute er sich nicht noch einmal nachzufragen.
„Mr. Lovegood!“, rief Professor Merryfort und Harry blickte sich erstaunt um und lächelte dann.
„Wollen sie Lehrer an Hogwarts werden?“, fragte er sehr direkt.
Harry war sichtlich überrumpelt von dieser Frage und haderte einen Moment, bis er meinte: „Prinzipiell hätte ich nichts dagegen und kann nicht von mir behaupten, dass ich mir so etwas nicht schon mal überlegt hätte. Doch haben sie ja schon eine gute Lehrerin hier, sodass in naher Zukunft ich erst einmal weiter für das Ministerium arbeiten werde.“
Er bedachte Professor Merryfort mit einem Seitenblick und sie schnalzte mit der Zunge und bemerkte etwas zu ihm, dass Albus nicht verstand, jedoch die etwas peinlich berührte Reaktion seines Vaters sah.
„Da hat er sich jetzt aber gut rausgeredet“, flüsterte Rose ihm zu und hob dann selbst die Hand. Harry Augen weiteten sich und sagte: „Ja?“
„Also, was passiert denn normalerweise in diesen speziellen Unterrichtsstunden und wie unterscheiden sie sich von den gewöhnlichen?“
Albus schmunzelte über diese Frage, die nur von Rose gestellt werden konnte und so typisch war.
„ Nun meine Liebe, sicher werden diese Stunden keine Fragestunden sein - wie jetzt - und es ist natürlich immer wieder etwas besonderes, wenn Mr. Potter uns die Ehre erweist, also seht dies bitte nicht als etwas Gewöhnliches an“, begann Professor Merryfort, sie setzte an, noch etwas weiteres zu sagen, doch Harry hatte wieder angefangen zu sprechen.
„ Als Auror und als“ – er grinste leicht – „ehemaliger Leiter der DA, habe ich viel Erfahrung mit defensiven Zaubern und kann deswegen ihnen deshalb einiges darüber berichten und beibringen.“
„Zum Beispiel?“, fragte Rose und hob ihr Kinn.
„Zum Beispiel habe ich gerade gestern mit einer fünften Klasse die typischen Abwehrzauber geübt, die in den ZAG-Prüfungen abgefragt werden.“
„Sir, wenn ich fragen darf, welche Note hatten sie in Verteidigung gegen die Dunklen Künste bei ihren ZAG- Prüfungen?“, meldete sich eine kühle Stimme und Albus drehte sich um. Er sah noch, wie Malfoy seinem Freund zugrinste. Eine seltsame Spannung lag in der Luft, die nicht nur von der etwas frechen Frage Malfoys her rührte.
Harry zog die Augenbrauen hoch und sagte dann leicht hochmütig: „Ohnegleichen“
Albus verspürten einen leichten Stolz, auch wenn er natürlich nichts mit der Note seines Vaters zu tun hatte. Er drehte sich um und zwinkerte Rose zu, die sich ein Lächeln verkniff.
Etwas an der Atmosphäre hatte dazu beigetragen, dass Albus annahm, die Fragen über Harrys Vergangenheit uns sein Sieg über Voldemort wären nun beendet, obwohl er gerne noch mehr gehört hätte. Doch selbst traute er sich nicht zu fragen, denn es wäre ihm zum einen albern vorgekommen seinen Vater im Unterricht anzusprechen und zum anderen wollte er auch nicht den Eindruck vermitteln, dass er nicht alles verstanden hatte, von dem Harry sprach. Sicher würde David ihn später ausquetschen, denn er hatte anscheinend nicht viel von dem verstanden, was Harry ihnen erzählt hatte und Albus wusste nicht, wie er es ihm verständlich machen wollte, wenn er selbst noch so viele Fragen hatte.
„Ja, Miss Salamander?“, rief Professor Merryfort und die Slytherin neben Cindy Starris meldete sich zu Wort.
„Wollen sie nicht lieber Zaubererminister werden?“, fragte sie interessiert. Harry schien sichtlich belustigt durch diese Frage und entgegnete: „Nein, ich denke nicht, dass ich den Wunsch hege, Zaubereiminister zu werden. Ich bin schon jetzt voll ausgelastet in meinen Tätigkeiten als Leiter der Aurorenzentrale und außerdem fühle ich mich viel zu jung dafür.“
Ein Gryffindormädchen namens Elma O’Bryan fragte daraufhin, was ein Auror genau mache.
„Die Hauptaufgabe eines Aurors ist es schwarze Magier zu fangen oder erst einmal aufzuspüren und dies verlangt einiges an magischen Fertigkeiten und Fingerspitzengefühl“, antwortete Harry.
„Wie die Kriminalkommissare bei den Muggels“, wisperte David an Albus gewandt, der dies mit einem verwirrten Blick quittierte.
„Aber gibt es denn heutzutage überhaupt noch so viele schwarze Magier?“, fragte Cathy.
Harry wiegte den Kopf hin und her und sagte: „Todesser gibt es wohl keine mehr, jedenfalls hat sich die Bezeichnung aufgelöst nach Voldemorts Tod, weil sie seine Anhänger waren. Aber ehemalige, denen man nichts nachweisen kann, gibt es schon noch. Und auch wenn der wahrscheinlich schwärzeste von ihnen allen von dannen ist, heißt das nicht, dass sich alle Leute gut und friedlich verhalten. Es gibt oft offene Bekundungen der Sympathie für Voldemort und Anschläge, die in seinen Ehren gemacht werden und vor so etwas müssen wir auf der Hut sein und deswegen ist es sehr wichtig, dass es Auroren gibt. Die Auroren sichern für die Zukunft ein friedliches Beisammen sein der Zauberer ab oder wir versuchen es jedenfalls.“
Harrys Blick war einmal schnell zu Malfoy in der Ecke gehuscht, als er von ehemaligen Todessern sprach und fügte dann noch hinzu: „Wir können heute aber nicht sagen, dass alle, die einmal das dunkle Mal besaßen, schwarze Magier sind. Selbst Todesser wenden sich noch zum Guten und man darf nicht aufgeben an das Gute und die Reue in den Menschen zu glauben. Ich selbst habe meinen Sohn nach einem ehemaligen Todesser benannt.“ Er sah zu Albus, der feuerrot wurde und die Blicke der gesamten Klasse auf sich spürte. Nicht jeder wusste, dass er mit zweitem Namen Severus hieß und gerade deswegen waren viele verwirrt, machten jedoch keine Anstalten, weitere Fragen darüber zu stellen, worüber Albus im Insgeheimen froh war.
Die Stunde war schneller herum gegangen, als er gedacht hatte. Albus hatte das Gefühl, dass längst nicht alle Fragen geklärt waren, als es schließlich läutete, doch Professor Merryfort sagte ihnen, dass es aus zeitlichen Gründen nicht möglich sei, diese oder nächste Woche noch eine Stunde mit Harry zu vereinbaren, da er noch in andere Klassen gehen würde und geschäftliche Dinge zu erledigen habe. Sie gab ihnen auf drei Kapitel in ihrem Buch durchzuarbeiten und dann verabschiedete sich Harry von der Klasse. Albus trödelte noch etwas und Rose und David, die dies merkten, warteten ebenfalls, bis alle aus dem Raum verschwunden waren.
„Na“, sagte Harry, der sich auf das Lehrerpult gesetzt hatte und die drei beobachtete.
„War es sehr komisch?“, fragte er.
Albus zuckte mit den Schultern. „Es ging, ich meine, du hast ja nur geredet, nicht wirklich unterrichtet.“
„Jaah, na ja, ich werde sehen, ob ich dieses Jahr noch mal komme und es an praktische Dinge geht“, überlegte er.
„Das wäre dann, glaube ich, wirklich komisch“, entgegnete Albus. „Nicht wegen dir, sondern eher weil es dann mit allen anderen zusammen wäre.“
„Ich wette, du könntest uns aber eine Menge mehr beibringen als Professor Merryfort“, sagte Rose leise, als die Hexe das Klassenzimmer verließ. Harry schmunzelte, sagte aber: „Kann schon sein, aber sie ist nicht schlecht. Ein bisschen verschusselt vielleicht, sie wollte ja auch eigentlich eine andere Stelle.“
„Ja, das wissen wir schon“, meinte Albus.
„Woher?“, wollte sein Dad wissen.
„Von Hagrid“, antwortete David, der zum ersten Mal etwas sagte.
„Ahh“, machte Harry und stand dann auf. „Ich glaube, ich muss jetzt mal gehen und ihr solltet zum Mittagessen.“
Auch die anderen machten sich fertig und als sie aus der Tür getreten waren, fasste Harry Albus an der Schulter an und dieser drehte sich noch einmal um. Die anderen waren schon auf dem Weg in die Große Halle und es war das erste Mal, dass Albus mit seinem Vater alleine war.
„Al, wie geht’s dir?“, fragte Harry ernst und musterte seinen Sohn. Zwar hatte Albus diese Frage schon beantwortet, doch es war etwas anderes, wenn sein Bruder oder seine Freunde dabei waren und aus irgendeinem Grunde erleichtert sagte er grinsend: „Gut, wirklich. Ich meine, es gibt viele Hausaufgaben und ich vermisse Mum und unser zuhause und – dich, aber trotzdem Hogwarts ist…“, er stockte, um nach einem Wort zu suchen.
„Toll?“, fragte Harry und er nickte.
Sie gingen den Korridor entlang in Richtung Große Halle und Albus spürte, wie gut es ihm tat, mit seinem Vater nach so langer Zeit einmal alleine reden zu können.
„Und ach ja, bevor ich es vergesse. Ich habe Neville gefragt und er meinte es wäre okay, wenn wir drei, also du, James und ich, einmal eine Runde fliegen können. Ich weiß ja, dass du keinen Besen haben darfst und noch nicht in die Quidditchmannschaft kannst und da dachte ich mir, dass du es bestimmt vermisst.“
Albus strahlte. „Das ist super!“, sagte er grinsend.
„Du kannst einen von den Schulbesen haben, die sind zwar ein bisschen marode teilweise, aber schon okay.“
„Danke, Dad!“
____
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel