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Fanfiction

Im Silberschein des Mondes - Ein Tag im Herbst

von Midnight Rose

Es hat doch etwas länger gedauert, als ich dachte. Aber hier ist das nächste Chap ...
@ Jodie L: Schön, dass du zu meiner FF gefunden hast und das sie dir gefällt! Ich bin der gleichen Meinung, wenn alles immer gut laufen würde, wär's langweilig und ich finde so eine Schnulzen-Romantik passt nicht zu dem Pairing. Und du hast recht, Derek könnte eine gewisse Konkurrenz darstellen ;)

____________________

Wie versprochen, traf sich Astoria am nächsten Tag nach dem Frühstück mit Derek. Nachdem sie eine Weile über die Ländereien geschlendert waren und geplaudert hatten, standen sie nun am Ufer des Sees und sahen den gekräuselten Wellen zu, die der zunehmende Wind erzeugte.
Astoria begann zu frösteln. Die schwachen Sonnenstrahlen, die es schafften sich einen Weg durch die dichte Wolkenwand zu bahnen, reichten beim besten Willen nicht aus, um einen zu wärmen.
Derek schien das bemerkt zu haben. „Sollen wir nicht doch besser wieder reingehen?“
Sie nickte und sagte: „Ja, das wäre mir recht“, und mehr zu sich selbst: „Ich hasse den Herbst“
Er lachte. „Ach, manchmal kann er ganz schön sein. Wenn die Sonne scheint und überall bunte Blätter herumliegen.“
„Und die Bäume kahl werden, wie Gerippe und es immer kälter wird; stetig auf den Winter zu geht.“, murrte sie.
„Nun sei doch nicht so pessimistisch. Auch der Winter kann schön sein.“
„Ich kann nur im Moment nichts Schönes finden. Es ist, als würde sich das Wetter dem Schicksal der Schule und den Stimmungen der Schüler anpassen.“
„Ich kann hier schon etwas Schönes finden.“ Derek grinste verschmitzt und wie durch Zufall streifte seine Hand ihren Arm. Instinktiv rückte sie ein Stückchen von ihm ab. Aber sie fühlte sich geschmeichelt. Naja, vielleicht war es auch wirklich Zufall gewesen.
Bevor sie wieder am Eichenportal angelangt waren, kam ihr etwas in den Sinn. Sie wusste nur nicht genau, wie sie es formulieren sollte.
„Kann ich dich was fragen?“
„Tu dir keinen Zwang an“
„Würdest du, also nur rein hypothetisch, würdest du dich Du-weißt-schon-Wem anschließen?“
Er sah sie mit schief gelegtem Kopf an. „Warum sollte ich?“
„Also, keine Ahnung, angenommen du hättest einen Grund. Angenommen, du müsstest, weil ein Leben auf dem Spiel steht.“
„Wessen Leben?“
„Was weiß ich. Deines, oder das einer Person, die dir wichtig ist. Was macht das für einen Unterschied“
Derek legte die Stirn in Falten. „Das macht schon einen Unterschied. Was willst du jetzt von mir hören?“
„Einfach das, was du tun würdest.“
„Ich weiß nicht ... wahrscheinlich nicht, wenn es nur um mein Leben ginge.“
„Und wenn es zum Beispiel um das Leben von, sagen wir, deiner Schwester ginge?“
„Ich habe keine Schwester“
Astoria seufzte. „Ich mein ja nur hypothetisch gesehen. Na gut, dann sagen wir eben, wenn‘s um mich ginge.“
„Stellst du mich hier auf die Probe?“, fragte Derek mit hochgezogenen Augenbrauen.
„Nein, ich will‘s einfach nur wissen.“
Er stöhnte. „Jaah, dann vielleicht schon. Aber warum interessiert dich das so?“
Sie zögerte mit der Antwort und blieb auf den steinernen Stufen vor dem Eingang stehen. „Weil ich denke, dass ich es machen würde ... ist das schlimm?“
Derek blieb ebenfalls stehen und sah sie an. „Wenn du es tust, um jemand anderen zu schützen wohl eher nicht. Und wenn es um dich selbst geht ... da gibt es bestimmt verschiedene Meinungen. Du musst eben der mutigere Typ sein, um dich dagegen zu entscheiden und für deinen Mut bist du wohl kaum in Slytherin.“
Astoria sah auf ihre Hände. „Ich hab mir auch nie eingeredet, mutig zu sein. Aber ist das denn etwas Schlechtes? Ich meine, es nicht zu sein?“
„Niemand kann dich für das, was du bist verurteilen. Höchstens für das, was du tust. Wenn du einen Grund hast, der für dich wichtig ist - sei es dein Leben, oder das eines anderen, dann bist du nicht automatisch ein schlechter Mensch. So sehe ich das. Auch als ein Gryffindor muss ich zugeben, die mutigste Entscheidung ist nicht immer die beste. Wenn du lieber noch einmal nachdenkst, weil du dich fürchtest und deinen Verstand benutzt, tust du im Zweifelsfall eher das Richtige. Natürlich sollte man auch immer die Konsequenzen für andere bedenken. Guck dir Potter an, der ist zweifelsohne mutig. Das ist nicht nur Häusersolidarität, sondern eine Tatsache. Das muss er auch sein. Aber hätte er sich und einigen anderen nicht oft viel mehr helfen können, wenn er erst mal seinen Verstand benutzt hätte? Du hast doch bestimmt auch die Sache mit Umbridge vor zwei Jahren mitbekommen. Ich konnte sie auch nicht leiden, aber ich hätte mich an seiner Stelle zurück gehalten. Ich denke, es kommt auf die richtige Mischung an. Und ganz abgesehen davon, glaub ich nicht, dass alle Todesser Slytherins waren.“
„Aber die meisten“, sagte Astoria mit finsterer Miene.
„Deswegen sind doch nicht alle so. Das wirst du doch selbst am besten wissen. Ich bin Klischees gegenüber generell skeptisch.“
„Jaah, du hast recht. Also würdest du dich ihm nicht einfach so anschließen?“
„Auf keinen Fall. Ich glaube auch nicht, dass ich es dann einfacher hätte.“
„Und was, wenn er es schafft, die ganze Macht über alles zu erlangen?“
„Wenn er dann jeden tötet, der sich ihm nicht anschließen will, kannst du‘s ja immer noch machen.“
„Und warum weißt du auf alles eine Antwort?“
Er grinste frech. „Weil ich schlau bin.“
Astoria musste lachen „Ich wette, das hast du Potter voraus.“
„Ich fühle mich geschmeichelt. Aber obwohl ich nicht so voreingenommen bin wie andere, scheint es mir doch so, als würdet ihr Slytherins Potter aus Prinzip nicht leiden können. Der Kerl muss einem doch leid tun, leicht hat er‘s nicht.“
„Ja ich weiß. Vielleicht hat das tatsächlich was mit dem Haus zu tun. Und mir ist auch klar, dass es so einige dumme Slytherins gibt.“
„Es gibt immer genug dumme Menschen, du denkst doch nicht, dass alle Todesser zum Todesser-Sein gezwungen wurden. Aber es gab schließlich auch eine Zeit vor Du-weißt-schon-Wem. Ich hab sogar mal irgendwo gelesen, dass Merlin in Slytherin war.“
„Echt? Wow, danke, jetzt hab ich noch was, womit ich angeben kann.“
Derek lachte. „Ja, aber Gryffindor ist trotzdem besser.“
Sie zwickte ihn in den Arm „Träum weiter“

Wieder hatte Astoria feststellen müssen, dass es gar nicht so übel war, etwas Zeit mit diesem Gryffindor zu verbringen. Er war tiefsinniger, als sie gedacht hätte.
Sie saßen anschließend noch bis zum Mittagessen zusammen in der Bibliothek. Weil ihnen nichts besseres einfiel machten sie Hausaufgaben. Zweimal musste Astoria ihren Aufsatz für Geschichte der Zauberei verwerfen und von vorn beginnen. Als sie auch den dritten Versuch wieder zerknüllte stieß sie einen frustrierten Laut aus.
„Was ist denn los mit dir?“, kam es von Derek, der den Blick von seinem Pergament hob.
„Ach, ich kann mich einfach nicht konzentrieren. Außerdem hasse ich es, sonntags Hausaufgaben zu machen.“
„Machst du sie denn lieber samstags?“
„Nein, eigentlich nicht“
„Soll ich dir helfen?“
„Wenn du Lust hast, einen umfassenden Aufsatz über die Riesenkriege zu schreiben.“
„Ich hab gesagt ‚helfen‘, nicht ‚die Arbeit abnehmen‘.“
Sie winkte ab. „Ach nein. So wichtig ist das nicht. Ich denk mir einfach eine Ausrede aus. Bei Binns kann ich alle zwei Wochen die gleiche nehmen, der merkt sich so was nicht.
„Und was nimmst du dann so für Ausreden?“
„Unpässlichkeit, Tod in der Verwandtschaft, ... wenn er Buch führen würde, wüsste er, dass mein gesamter Stammbaum inzwischen ausgerottet sein müsste.“
Derek sah sie an, als überlege er, ob sie das jetzt ernst gemeint hatte, oder ob es ein Scherz gewesen war. Zumindest teilweise war das der Fall. Sie machte öfter mal von der Kopfschmerz-Ausrede Gebrauch, jedoch hielt sie Binns nicht für so verkorkst, dass man ihm alles auf die Nase binden konnte. Immerhin merkte er sich seit vielen Jahrzehnten (oder Jahrhunderten?) alle möglichen Daten über Kobolde, die kein normaler Mensch im Kopf behalten konnte.

Als Astoria sich am späten Nachmittag verabschieden wollte schlug Derek vor, sie noch bis zu ihrem Gemeinschaftsraum zu begleiten. Zuerst wollte sie das ablehnen.
„Dann wüsstest du, wo er ist und ich wäre schuld.“
Er verdrehte die Augen. „Seid ihr Slytherins wirklich so naiv? Die meisten wissen zumindest ungefähr, wo euer Gemeinschaftsraum ist. Mein Angebot war einfach nur höflich gemeint.“
Also gab sie sich geschlagen. Gerade hob Astoria, vor der Wand mit dem versteckten Eingang angekommen, wieder zu einer Verabschiedung an, da wurde er von innen geöffnet und sie stand einem Paar kalter grauer Augen gegenüber. Besser gesagt, der Person, die zu diesen Augen gehörte. Und sie wusste natürlich sofort, wer diese Person war. Nur war Draco eine der Personen, denen sie jetzt lieber nicht begegnen wollte. Er musterte zuerst sie, dann Derek und setzte ein höhnisches Grinsen auf.
„Sieh an, Cartwright und Greengrass“, dabei sah er Astoria direkt in die Augen.
„Können wir dir irgendwie weiterhelfen?“, sagte Derek neben ihr.
„Ihr könntet den Weg frei machen.“
Augen rollend trat er einen Schritt zur Seite. Astoria bewegte sich kein Stück.
Draco schnaubte. Mit einem verächtlichen „Wie freundlich von dir“, drängte er sich an ihr vorbei. Doch dann drehte er sich noch einmal um.
„Hätte nicht gedacht, dass du dich auf so was einlässt“, sagte er in ihre Richtung.
„Ich kann dich beruhigen, sie macht keinen Fehler ... nur schade für dich.“, sagte Derek trocken.
Draco musterte ihn mit einem kühlen, herablassenden Blick, doch er zuckte leicht mit dem Mundwinkel.
„Ja. Schade.“


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