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Fanfiction

Dämmerung - Bring Whisky mit – wir müssen reden

von FreyaLi

Untitled
So - heute gibt's ein etwas kurzer Übergangskapitel. Es passiert nichts sonderlich aufregendes, sondern soll euch eher auf das nächste vorbereiten :) Hoffe, ihr habt Spaß daran!
LG
F.L.



@Chellie: Ach, wieder so ein supertolles Review! Freut mich immer riesig :) Ja, Snape hat wirklich so einiges durchgemacht, genauso wie Daria - die übrigens noch ziemlich wichtig wird ;) Ob sie gut oder böse ist, das ist so eine Frage … es ist wohl genauso schwer zu beurteilen, wie bei Snape, aber ich will hier nicht zu weit vorgreifen ;) Heute kommst du noch einmal - zwar nur kurz - in den Genuss von Snapes Gedanken. Ich hoffe, es gefällt dir!
@NicoleSnape: Danke für dein Review! Bis Snape ein bisschen mehr an Gefühl zeigt dauert es gar nicht mehr sooo lange ;) Hoffe, dass dir das heutige Chap gefällt!
@*Lillian*: Danke für dein Review und dein Lob, freut mich, dass ich dich zu ein paar Zeilen mehr hinreisen konnte ;) Heute kommen auch noch ein paar Gedanken von Snape vor, der Großteil wird aber wieder in Hermines Kopf statt finden - ich hoffe du hast Spaß am Lesen!
@Suschi: Danke für dein Review! Da bin ich aber froh, Kies kann sicher auch ganz schön weh tun (das Leben des Brian <3 muss ich mir auch wieder ansehen!). Warte nur ab, der Wischmop wird noch kommen! Hoffe inzwischen, dass dir das heutige Kapitel gut gefällt!



Severus Snape lag in seinem Bett und starrte an die Decke - nun war er nicht mehr weit von dem Zustand entfernt, der seinen Schlaf schon seit Jahren ersetzte. Ein ständiger Wechsel zwischen Wachen und Einnicken, immer wieder unterbrochen von Träumen, an die er nicht denken wollte und Gedanken, die er nicht aus seinem Kopf vertreiben konnte. Er dachte an Hermine - Miss Granger! - die ein paar Meter neben ihm ebenfalls wach lag. Er wusste, dass sie nicht schlief, er hatte sie aufstehen hören nachdem er seine Schlafzimmertür geschlossen hatte. Der Gedanke an sie, wie sie nur mit diesem lächerlichen Stück Stoff bekleidet vor ihm gestanden hatte war schwächer geworden, Daria hatte es geschafft ihn zu verdrängen. Und doch schaffte er es nicht, dieses Mädchen - diese Frau! - ganz aus seinen Gedanken zu verwerfen. Als er damals, vor inzwischen mehr als drei Jahren, in Malfoys Haus aufgewacht war hatte er diesen wahnwitzigen Plan geschmiedet. Es wäre um Längen einfacher gewesen einfach zu sterben, zuzulassen dass Malfoy ihn tötete. Irgendwann hätte das Ministerium oder der Orden oder Potter Malfoy mit einer weiteren Portion Glück zur Strecke bringen können. Er war nicht Voldemort, es gab kein Geheimnis für seine Macht - er war einfach nur ein schlauer, wahnsinniger Mann mit genügend dummen Männern hinter sich. Und doch hatte er sich dazu entschieden, dieses Spiel weiterhin zu spielen. Weiter zu kämpfen, auch wenn es vielleicht gar keinen Sinn hatte, wenn vielleicht alles umsonst war. Er wusste, dass seine Farce jede Sekunde auffliegen konnte und doch: er kannte kein anderes Leben. Doch nun führte er dieses Selbstmordkommando nicht mehr allein durch. Hermine Granger, die wohl penetranteste Frau die Hogwarts je gesehen hatte, hing hier mit drin. Wenn er aufflog, würde sie sterben. Er hatte bis gestern nicht gewusst, was Malfoy wirklich mit ihr vorhatte. Er hatte geglaubt, sie sei ein Werkzeug um herauszufinden, wie loyal Snape war und vielleicht um ein paar Informationen zu sammeln. Doch es war weitaus schlimmer als das, weitaus schlimmer als alles, was er hätte erwarten können. Ein Zeichen dafür, dass Malfoy vielleicht endgültig seinen Verstand an den Wahnsinn verloren hatte. Er schüttelte den Kopf, ganz so, als könnte er damit das ungute Gefühl von sich abschütteln. Langsam versank er in der Dunkelheit um sich. Der letzte Gedanke, denn er fasste bevor er endgültig in den dämmerigen Halbschlaf fiel war der, dass er um jeden Preis verhindern musste, dass Hermine Granger starb. Auch wenn er sich vorgenommen hatte, es nicht zu tun: er musste sie in Malfoys Vorhaben einweihen. Wenn nicht würde er sie irgendwann, zweifelsohne würde dieser Moment kommen, mit in den Tod reisen. Noch ein unschuldiges Leben konnte sein Gewissen nicht verkraften.



Die Vorhänge ließen gerade soviel Licht ins Zimmer scheinen, das Hermine davon erwachte. Sie drehte sich noch einmal um und fragte sich, ob sie es schaffen würde noch einmal einzuschlafen. Sicher nicht. Seufzend erhob sie sich. Die letzte Nacht hatte sie nicht viel Schlaf gefunden. Sie hatte Snape weggehen und ein paar Glockenschläge später wieder kommen hören, war aber nicht schlau daraus geworden. Gefühlte tausend Male hatte sie sich hin und her gedreht und darüber gegrübelt, was er tat. Hatte es etwas mit Malfoy zu tun? War er irgendwo hin gerufen worden? Irgendwann hatte sie eingesehen, dass bloßes Nachdenken ihr keine Antworten verschaffen würde und sie war eingeschlafen. Der kurze Schlaf war geprägt von finsteren Zaubertränkeprofessoren, die ihr in den Kerkern auflauerten und sie an die Wand drängten. Mehr als einmal war sie aufgeschreckt und hatte nur mit Mühe wieder in den Schlaf zurück gefunden. Die Uhr zeigte nun schon beinahe zwölf, sie hatte erst in den Morgenstunden Ruhe gefunden.
Sie achtete bei der Auswahl ihrer Kleider genau darauf, was sie sich aus der Kommode nahm. Nach dem gestrigen Vorfall wollte sie Snapes Selbstkontrolle nicht ein weiteres Mal auf die Probe stellen. Überhaupt war diese Begegnung mehr als seltsam gewesen. Sie hätte nie im Leben gedacht, dass Snape gerade sie irgendwie anziehend fand - oder hatte sie das nur hinein interpretiert? Sie beschloss, nicht mehr darüber nachzudenken und machte sich auf dem Weg nach unten. Vor Dumbledores Bild verharrte sie einen Moment, darauf hoffend, dass er in das Portrait treten würde - doch dem war nicht so. Ihr brannten hundert Fragen auf der Zunge, die sie ihm gerne gestellt hätte.
Sie wollte gerade die Tür zum Wohnzimmer öffnen, als sie jemanden dahinter sprechen hörte.
„Master Snape ist nicht im Haus, Miss“ Elly - doch mit wem sprach sie? Hermines Körper versteifte sich und das grauenvolle Gefühl der aufsteigenden Panik machte sich in ihr breit. Wie sehr sie es hasste sich andauernd so ausgeliefert zu fühlen! Es war die ihr inzwischen vertraute Stimme Darias, die antwortete.
„Gib ihm das und richte ihm aus, er hat es gestern Nacht bei mir liegen lassen“. Genauso kühl und emotionslos wie immer. Das Schlagen der Haustür verriet Hermine, dass sie ohne ein weiteres Wort zu der Hauselfe wieder gegangen war. Sie atmete auf. Wenn eine Gefahr von dieser Frau ausging, da war sie sich noch nicht sicher, dann war sie für den Moment gebannt. Und nun hatte sie auch ohne langes Grübeln heraus gefunden, wo Snape gewesen war. Langsam wurde ihr so einiges klar, weshalb Daria ihn so gemustert hatte. Doch würde Snape wirklich mit einer Todesserin … ? Sie schüttelte den Kopf. Das ging sie nichts an, das wusste sie. Es sollte sie vielleicht schockieren, doch das tat es nicht wirklich. Es sah Snape ähnlich bei der Auswahl der Frauen nicht auf so lächerliche Dinge wie gut oder böse zu achten. Außerdem schienen sie sich ähnlicher zu sein als irgendwelche Menschen, die Hermine je gekannt hatte. Hermine hatte sich nie Gedanken darüber gemacht, welche Frau an Snapes Seite passen würde doch wenn sie es getan hätte, dann wäre Daria wohl das perfekte Abbild ihrer Vorstellungen gewesen.
Sie wartete ein paar Momente, dann öffnete sie die Tür. Das Wohnzimmer war wirklich leer. So leise wie sie konnte machte sie sich auf den Weg in die Küche, wo bereits ein dampfender Becher Kaffee auf sie wartete. Sie dankte Elly im Stillen, dass sie ihr täglich ein paar Augenblicke Normalität schenkte. Sie nahm die Tasse in die Hand und blinzelte zu dem Tagespropheten, der säuberlich auf Snapes Platz hingelegt worden war. Kurz entschlossen nahm sie ihn zur Hand, alle Ängste sie könnte etwas schlechtes erfahren beiseite werfend. Zu ihrer Enttäuschung sagte die Titelseite rein gar nichts aus. Es ging um Politik, die wie immer weit entfernt von den eigentlichen Vorkommnissen in der Zauberwelt stand. Kein Wort über Harry und Ron, den Orden oder die Auroren. Keine Nachrichten waren gute Nachrichten. Etwas weiter hinten, abseits von den Aufreisern des Tages, entdeckte sie aber einen winzigen Artikel, ein kurzes Interview mit Harry, von denen es in den letzten Jahren viele gegeben hatte.
Ein Statement zu Hermines Beerdigung wollte er nicht geben, darüber könne er nicht sprechen. Etwas, dass er nicht mit der Öffentlichkeit teilen wollte. Hermine schluckte bei diesen Zeilen. Doch sie hielt die Tränen zurück, auch wenn es ihr die nächsten Worte des Artikels noch schwieriger gestaltete. Wie Harry sich dazu entschieden habe sich, gerade in solchen Zeiten und nach den jüngsten Ereignissen in seinem engsten Freundeskreis, zu verloben? Ihm sei bewusst geworden, wie wichtig es war, noch enger zusammen zu rücken, gerade in diesen Zeiten. Hermine schüttelte den Kopf und ließ die Zeitung sinken. Nie hätte sie gedacht, so etwas aus einer Zeitung erfahren zu müssen. Harry und Ginny hatten sich verlobt, würden heiraten. Es war immer klar gewesen, doch sie hatte sich in Gedanken daran immer neben den beiden stehen sehen. Und nun würde dieses Ereignis an ihr vorbei gehen. Sie würden feiern und vielleicht einen Gedanken daran verschwenden, dass Hermine eigentlich hätte dabei sein sollen. Aber es würde weitergehen, es ging schon weiter. Was, wenn sie irgendwann zurück kommen würde? Würde sie überhaupt noch in dieses Leben passen, dass die anderen bis dahin führen würden? Wie lange würde es dauern, bis niemand mehr an sie dachte? Ein Jahr oder ein halbes? Wann würde Ron ein neues Mädchen gefunden haben, in das er sich verlieben konnte? Die Absurdität dieser Situation - das Leben ihrer Freunde nur noch Bruchstückhaft und aus der Ferne beobachten zu können - machten sie unfähig sich mit den restlichen Kleinigkeiten des Tagespropheten abzugeben. Sie faltete ihn wieder fein säuberlich zusammen und legte ihn an seinen angestammten Platz. Sie starrte auf die Tasse Kaffee, als läge auf ihrem Grund die endgültige Lösung für all ihre Sorgen und Probleme. Doch das schwarze Gebräu machte keine Anstalten, ihr irgendetwas zu verraten also trank sie es wortlos leer.
Ihr Blick wanderte zum Küchenfenster. Das Stückchen Himmel, dass sie von ihrem Platz aus sehen konnte war hell und klar, wunderschön. Sie erhob sich und trat ans Fenster. Die Backsteinmauer des gegenüberliegenden Hauses stach ihr ins Auge doch dazwischen lag tatsächlich ein Stückchen Grün. Verwahrlost und wild lag es da, kaum drei Meter breit und doch löste es in Hermine etwas aus, das sie nicht beschreiben konnte. Seit Wochen hatte sie nichts Grünes mehr gesehen.
„Miss, möchten sie etwas essen?“ Elly war, still und leise, an sie heran getreten und riss Hermines Augen von dem Fenster los.
„Danke Elly, ich bin nicht hungrig“ erwiderte sie und versuchte, dankbar zu lächeln. Sie schaffte es nicht. Ihr Gesicht war es nicht mehr gewohnt.
„Sie sollten wirklich etwas essen, Miss. Sie sehen dünn aus“ erwiderte die Hauselfe, an Hermine hinab blickend.
„Na gut“ Hermine kannte die Ausdauer von Hauselfen wenn sie um das Wohl von irgendjemanden besorgt waren. Sie gab sich lieber geschlagen, einer längeren Diskussion hätte sie heute sowieso nicht stand gehalten. Und das Gefühl, dass sich irgendjemand um sie sorgte, beruhigte sie ungemein.


Es kam so, dass Hermine Snape den ganzen Tag über nicht zu Gesicht bekam. Er sei außer Haus, war alles, was Elly ihr sagen konnte. Während der Stunden, die sie im Wohnzimmer mit Lesen verbrachte, hatte ihre Wut auf Snape genügend Zeit zum Wachsen. Er informierte sie nicht im geringsten, sie musste ihm jedes Wort über die Geschehnisse außerhalb dieses Hauses aus der Nase ziehen. Das hatte sie nicht verdient, sie hatte im letzten Krieg gekämpft und sie wollte es auch in diesem hier tun. Zwischen zwei Zeilen von Zaubertränke für Fortgeschrittene entschied sie, dass sie hier warten würde bis er von wo auch immer zurück kam und ihm sagen, dass es so nicht weitergehen konnte. Sie musste wissen, was los war. Sie wollte über Malfoys Tun und Lassen informiert sein. Verdammt - sie knallte das Buch zu - sie würde nicht einfach hier sitzen während das Leben draußen weiterging! So grimmig dreinschauend wie sie es nur konnte saß sie da und starrte die Tür an. Severus Snape mochte sich ihr überlegen fühlen aber er hatte noch keine wirklich zornige Hermine Granger erlebt. Es sollte keine zehn Minuten von diesem Entschluss ab dauern, bis die Tür tatsächlich aufging und Snape eintrat. Er warf ihr einen kurzen Blick zu, nickte und trat dann auf die Küche zu.
„Warten Sie“ Hermine sprang auf, entschlossen eine Unterredung einzufordern und zwar über - über was eigentlich? Die unzureichende Allgemeinsituation vermutlich. Doch Snape schien sie gar nicht gehört zu haben, er verschwand in der Küche ohne sich auch nur zu ihr um zu drehen. Hermine atmete einmal kurz ein und aus, nun noch wütender. Was zum Teufel dachte sich dieser Mann eigentlich? Einen Moment lang schrie er sie an, im nächsten ignorierte er sie. Sie wollte ihm nachgehen, dieses mal nicht aufgeben, doch da trat er auch schon wieder heraus. Kurz bemerkte sie die Flasche in seiner Hand, doch ihre eigentliche Aufmerksamkeit galt seinem Blick. Irgendwie - und sie traute sich später nicht mehr, das überhaupt für möglich zu halten - wirkte Severus Snape nervös.
„Setzen Sie sich. Wir müssen reden“ sagte er knapp und Hermine kam gar nicht dazu den altbekannten Lehrertonfall zu beanstanden. Ihr Ärger wurde von Neugierde ersetzt, die Snape unbewusst aus reizte. Er stellte zwei Gläser auf den Tisch und öffnete die Whiskyflasche. Das Bild des betrunkenen Snapes im Flur machte sich in Hermines Kopf breit und sie schüttelte den Kopf. Sie verstand nicht, was hier vor sich ging. Dass Severus Snape sich hinsetzte um mit ihr, gemütlich, ein Gläschen zu trinken war so absurd, dass ihre Mundwinkel kurz zuckten. Snape ignorierte ihre Geste und schenkte ein.
„Das werden Sie brauchen“ sagte er und stellte die Flasche bedächtig auf den Couchtisch „wir müssen über Malfoy reden“.


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