
von Harryna
Mehrere Wochen verbrachte die Gryffindor bei den Malfoys, bis es hieß, dass sie bald gebraucht würde. Die Nacht vorher konnte sie fast nicht schlafen. Sie lag neben Draco und sah ihm in die Augen. "Das ist unsere letzte Nacht..." Er nahm ihre Hand und küsste diese zärtlich, ohne den Blick von ihr abzuwenden. "Dann sollte sie auch so behandelt werden ...", raunte er. Harryna rutschte zu ihm rüber und legte ihren Kopf verspielt in das weiche Kissen, in das sie fast versank. Der Blondschopf fuhr leicht nachdenklich über die dünnen, silberblauen Träger ihres Nachthemds. "Wenn es ok für dich ist ..." Die Schwarzhaarige nickte. "Meinst du, ich hätte dich aus Askaban befreit, würde ich dich nicht lieben?" Es war ein intimer Augenblick, die beiden waren alleine, das Mondlicht warf einen leichten Schein auf die beiden. "Ja, da hast du Recht ..." Der Blondschopf legte sich zu ihr und strich ihr nun über die Oberarme nach unten. Seine Finger spreizten ihre, sodass er sich in ihren verhaken konnte. Seine Lippen waren schon fast fordernd geformt. Harryna ging seinem Verlangen nach, streckte sich leicht und küsste ihn zärtlich, fast ein Hauch von einem Kuss. Wieder rutschte er ein Stück zu ihr, diesmal lagen seine Hände auf ihren Kurven. "Wenn ich herausgefunden hätte, dass dieser schleimige Kerl seine Pfoten bei dir hatte", zischte er leise. "Das hat er nicht und wenn er es versucht hätte, ich hätte mich wehren können." Ein Kuss auf ihren Kopf, dann auf ihren Hals, in den Nacken, die beiden waren wie verschlungen ineinander. Seine Lippen streiften ihre Schulter, das Schlüsselbein und arbeiteten sich zum Dekote runter. Harryna war halber begraben, doch ließ sie es sich gefallen. Sie legte sich auf den Rücken und strich über seinen Oberkörper, seine Lippen immer wieder abfangend in einem Kuss, während sie bemerkte, dass er sich mit seinem Knie frech den Weg zum Saum ihres Nachthemds freihielt. lhre Finger strichen wieder und wieder über den Bund seiner Pyjamahose und legten sich aber auch wieder in seinen Nacken. Einen nach dem anderen streifte Draco die Träger über ihre Schulter und zog ihr die obere Hälfte etwas runter. Seine Lippen berührten sanft ihre Brüste, seine Daumen streichelten sie zärtlich. Harryna biss ihm leicht ins Ohrläppchen nach dem Motto Du Schlawiner und ihre Lippen striffen immer wieder seinen Hals. Die Hände des Blondschopfs glitten ihre Hüften nach unten zum Becken und streichelten ihre Oberschenkel. An der lnnenseite angekommen schoben sie sich sanft unter den fast seidigen Stoff und fanden gleich zum wunden Punkt. Die Schwarzhaarige - nicht faul - half ihm, den restlichen Stoff, der sie voneinander trennte, abzustreifen, Dracos Hose ebenfalls. Der Slytherin küsste nun von ihrem Vorbau runter, immer weiter runter, machte weiter mit den lnnenseiten ihrer Schenkel und streichelte sie zärtlich. lhr blieb nichts übrig, als ihn machen zu lassen und das Gefühl zu genießen. lrgendwann - so schien es ihr - tauchte er wieder auf, über ihr, mit ihr Blickkontakt gehalten. "lst es ok?" Was für eine Frage, dachte sie bei sich. Sie nickte. Er beugte sich näher über sie. "Kann ich?" Ein erneutes Nicken. Draco drang behutsam in sie ein, seine Hände auf ihren Kurven ruhend. Es war dasselbe Gefühl wie damals, es war nie erloschen. lmmer wieder rollten sie herum, an die Möglichkeit, dass sie aus dem Bett fallen könnten - und dabei war es schon recht breit und groß - dachten sie nicht. Die Küsse brannten wie Feuer auf der Haut, die Berührungen ließen sie fast aufschreien, so zart und doch voller Lust. Doch auch die schönste gemeinsame Nacht musste einmal enden, als sie spürten, wie ihre Körper zu beben begannen, wie Draco ein weiteres Mal Harrynas Krallen im Rücken spürte und ihre Beine um seine Hüften. Doch das machte ihm nichts aus, nein, er stöhnte ebenfalls leise und küsste sie innig, um dies zu unterdrücken. Wenig später lagen sie Arm in Arm, die Decke um sich herum. "lch liebe dich, Draco", flüsterte sie, "ich kann einfach nicht ohne dich." Draco sagte nichts mehr. Entweder weil er fertig war oder er war eingeschlafen. Als sie sich an ihn schmiegte und die Augen schloss, hörte sie aber noch ein "ich dich auch ..."
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