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Fanfiction

Im Zwielicht - 2.Cap

von Anca

Als der Unterricht dann endlich vorbei war, machte ich mich auf den Weg nach Hause. Dort angekommen, erwartete mich meine Mutter schon. Sie lächelte mich an und fragte „Und was hast du in deiner Latein-HÜ?“ Sie fragte mit solcher Begeisterung, dass es fast unmöglich war nicht zurück zu lächeln. Also antwortete ich lachend „Naja das kannst du dir doch denken!? Eine 1 wie immer!“ Es war üblich das ich eine 1 in jedem Fach hatte denn ich war ja schließlich ein Halbvampir und wusste so ziemlich alles in der Schule. Doch meine Mutter ließ sich nicht vom lächeln abbringen, so als wäre es meine erste eins „Emmm Mum, was ist los?“ , fragte ich sie dann doch ein wenig besorgt. „Ach garnichts Schätzchen. Wir haben beschlossen, dir mehr Taschengeld zu geben. Du schreibst immer eine 1 und hast es dir wirklich verdient. Du könntest dir ja z.B wie jeder Teeny in deinem Alter ein wenig Make Up kaufen. Naja obwohl, du bist das wunderschönste Kind auf der ganzen Welt. Da brauchst du kein Make Up. Aber trozdem kannst du ja mal wieder shoppen gehen und dir neue Klamotten kaufen. Du trägst seit letztem Jahr immer das selbe. Deine T-shirts sind schon ganz ausgewaschen.“, antwortete sie auf meine Frage. Das waren doch dann wieder meine sturen Eltern. Naja, okey mit dem wunderschön hatte sie recht. Als Vampir oder Halbvampir war man überdurchschnittlich schön. Doch das mit den Klamotten war ja wohl mein Problem. Ich zog diese alten Klamotten an, um nicht so aufzufallen. Ich hatte mehr Geld als alle Schüler auf der Schule zusammen und es wäre mir wirklich peinlich mit mega protzigen Klamotten rumzulaufen. Aber um meiner Mutter einen Gefallen zu tun sagte ich : „ Ja du hast recht ich könnte mir mal ein paar neue Sachen kaufen. Ich kann ja mal mit Evi reden ob sie morgen mitkommt!“ Meine Mum nickte nur und ich machte mich auf den Weg nach oben. Ich musste morgen garnicht shoppen gehen, denn was meine Mutter nich wusste: Ich hatte über 100 neue Teile in meinem Schrank, nur hatte ich sie noch nie an. Also musste ich mir morgen nur ein paar nehmen und mit ihnen nach Hause kommen und schon war meine Mum glücklich. Mit diesem tollen Plan machte ich mich mit riesigem Eifer an meine Hausaufgaben. Als ich mit diesen fertig war nahm ich mir ein paar der neuen Klamotten. Stopfte diese in eine Tüte, kletterte aus meinem Fenster und kam ohne auch nur das kleinste Geräusch zu machen draußen auf dem Boden auf. Dann lief ich schnell zu einem Busch, versteckte dort die Tüte und huschte wieder durch mein Fenster in Zimmer. Dann schaute ich gespannt auf die Uhr. Gleich war es schon wieder 21.00 Uhr und meine Lieblingszeit kam: Die Zeit in der, der Himmel zwischen Dunkel- und Helligkeit stand und man alles nur schemenhaft erkennen konnte. Das ganze Fenomän dauerte eine Stunde. Danach machte ich mich Bettfertig und sagte meinen „Eltern“ gute Nacht. Dann legte ich mich ins Bett und wartete bis mich der Schlaf überkam.
Am nächsten morgen machte ich es mal ganz anders. Ich zog mich an und frühstückte flüchtig etwas. Dann schrieb ich meinen Eltern einen Zettel, was ich noch nie gamcht hatte. Denn heute hatte ich wirklich noch 3 ½ Stunden bis die Schule begann und ich wollte nicht so lange hier rumsitzen.

Guten Morgen Mum, Dad
Ich habe schon gefrühstückt und immer noch 3 ½ Stunden bis die Schule beginnt. Also bin ich schonmal in die Schule gegangen. Bitte fragt nich wie ich das geschafft habe ohne Bus. Ihr wisst ja. Wenn ich es euch erzähle, seid ihr in Gefahr. Ich wünsche euch einen schönen Tag.
Hab euch lieb und liebe Grüße
Anci
PS: macht euch keine Sorgen ob ich alleine auf dem Pausenhof warte. Evi wird bald da sein.

Und mit dem guten Gefühl ihnen Bescheid gesagt zu haben macht ich mich auf den Weg zur Schule. Ich trödelte ein wenig beim schnellen Laufen und brauchte deshalb 3 Minuten. Trozdem war es ein gutes Gefühl mal wieder schnell unterwegs zu sein.
Als ich dann ich der Schule ankam setzte ich mich auf den Boden und betrachtete den Himmel, wo man immer noch die Sterne sehen konnte. So saß ich eine halbe Stunde dar, bis ich etwas wahrnahm;
Ich war nicht alleine hier. Und soetwas hätte nur ich spüren können, wäre z.B Evi da gewesen. Denn es war noch ein anderer Vampir hier. Und zwar ein richtiger, einer der Gebissen wurde. Und ich spürte ganz deutlich, dass er etwas von mir wollte. Automatisch ging ich in Kapfstelung, pfletschte die Zähne und ließ ein tiefes Grollen aus meiner Kehle kommen. Doch als ich ihn dann sah, ließ ich meine Stellung fallen, schloss meinen Mund und ließ das Grollen verbeben. Denn er war anders als die bösen Vampire,von denen ich bisher gehört hatte und ich spürte sofort, dass er nichts böses von mir wollte. Ich ging langsam auf ihn zu und wusste dabei ganz genau was er dachte: Er roch mein Blut, er spürte den Pulz meines Herzen und doch wusste er, dass ich ein Vampir war. Er betrachtete mich misstrauisch und verkrampfte sich. Ich wusste nicht was los war und blieb stehen. Denn würde ich jetzt weiterlaufen und er würde sich weiter so verkrampfen und ausrasten, wäre es das letzte was ich getan hätte.
Immernoch betrachtete er mich misstrauisch und fragte mit erstickter Stimme, sodass ich wusste das er die Luft anhält: „ Wer und was bist du? Ich höre dein Herz und rieche dein Blut, doch kann ich merken das du ein Vampir bist!“
Er kam einen kleinen Schritt näher… „Ich bin Ann-Katrin. Werde aber auch Anci oder Trine gennant. Wobei mir Trine besser gefällt. Ich bin ein Halbvampir. Ich ernähre mich von menschlichem Essen, aber auch von Tierblut. Ich habe dieselben „Fähigkeiten“ wie jeder Vampir auch und eine besondere. Das einzige was anders an mir ist, ist das Blut in mir fließt und mein Herz schlägt. Und du?“ Ich betrachtete ihn aufmerksam und achtete auf jede seiner Bewegungen. Er schien kurz Luft zu hohlen und sie dann wieder anzuhalten. Dann antwortete er: „Ich bin Emmett. Ich bin ein „normaler“ Vampir und habe auch eine besondere Fähigkeit. Ich muss dir zugestehen dein Blut riecht wirklich köstlich. Entschuldige wenn ich etwas unfreundlich bin doch ich muss mich beherrschen dich nicht zu töten. Ich bin auch ein „Vegetarier“, wie du. Ich trinke nur Tierblut. Meine Familie und ich sind hierher gezogen und haben uns informiert, ob hier noch ein Vampier wohnt und haben dich gefunden. Ich sollte herausfinden wer du bist.“ Ich war überrascht das er gleich so offen war. Weil ich wusste, dass er nett war fing ich an zu erzählen „ Also du weißt ja ich bin Trine und so. Meine echten Eltern sind beide tot. Meine Mutter war ein Mensch und ist bei meiner Geburt gestorben. Mein Vater hat ihr sein Gift ins Herz gestoßen, doch es war zu spät. Mein Vater wurde 2 Tage nach meiner Geburt getötet, weil es anscheinend verboten ist ein Kind mit einem Menschen zu kriegen. Doch bis heute weiß ich nicht, wieso die Volturi mich verschont haben. Sie brachten mich in ein Heim und dort adoptierten mich meine jetzigen Eltern. Erst waren sie über mein Wesen verwundert doch erklärte ich ihnen, dass wenn ich ihnen erzähle was ich bin, sie in große Gefahr sind. Natürlich erzählte ich das erst, nachdem ich sprechen konnte. Seitdem lebe ich bei ihnen.“ Emmett hörte mir die ganze Zeit aufmerksam zu, dann schloss er kurz die Augen und öffnete sie wieder und fragte „Okey Trine, dann kenne ich deine Geschichte, doch es interessiert mich, was deine Fähigkeit ist!?“ Ich schaute misstrauisch, doch hatte er immer noch nichts böses im Sinn. „Meine Fähigkeit ist es, die Anwesenheit von Vampiren zu spüren, deswegen könnte ich meine Schule immer beschützen. Ebenso kann ich fühlen ob sie etwas gutes oder böses im Sinn haben. Deswegen habe ich auch meine Kampfstellung gerade eben so schnell wieder aufgegeben. Und deine?“ Er schaute fasziniert und nickte dann. Er antwortete schnell, sodass es für menschliche Ohren nicht zu hören gewesen wäre „Ich kann allein durch meinen Willen entscheiden ob ein Kampf gewonnen oder verloren wird. Aber dies funktioniert nur bei kleinen Kämpfen oder Streiten. Naja ich muss los. Wir sind absofort hier auf der Schule und ich sollte meine Geschwister noch vor deinem unwiederstehlichen Geruch warnen. Naja, aber ich denke wenn ich es aushalten kann, werden sie es auch schaffen, dich nicht zu töten. Wie alt bist du eigentlich. Ich hab gehört Halbvampire bleiben ab einem gewissen alter stehen?“ Ich war über diese Frage überrascht aber dennoch beantwortete ich sie höflich „Ich bin mit 15 stehen geblieben und werde jetzt aber sogesehen 16! Und du?“ Er schaute kurz hinter sich dann sagte er „ Ich wurde mit 16 gebissen und werde jetzt bald 123. Aber ich muss jetzt los. Bis dann!“ Ich konnte nur erstaunt schauen und dann war er schon weg. Ich setzte mich wieder auf den Boden und überdachte kurz dieses Gespräch. Er hatte also eine Vampirfamilie und war 123. Das ist ja wahnsinn dacht ich noch kurz bevor ich merkte das Evi und ein paar andere Freunde schon eingetrudelt waren.


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