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Fanfiction

Wie man eine Schwangerschaft nicht beichten sollte! - Die Beichte

von Lily Luna Malfoy

Ginevra Potter sah aus dem Fenster in die Dunkelheit. Eigentlich hatte sie sich an diesem schönen Spätsommerabend in den Garten setzen wollen, doch ihr war schlecht.
Ihr Ehemann, Harry Potter, mit dem sie seit ungefähr drei Monaten verheiratet war, war noch nicht zu Hause.
Sie wartete ungeduldig auf ihn, denn sie musste ihm etwas Wichtiges sagen.
Da ihr in letzter Zeit morgens immer übel gewesen war und sie auch öfters Schwindelanfälle bekommen hatte, hatte sie sich entschieden, einen Schwangerschaftstest durchzuführen.
Er war positiv gewesen.
Dieses Ereignis war jetzt schon beinahe zwei Wochen her und sie hatte sich noch immer nicht dazu durchringen können, Harry etwas zu erzählen.
Doch genau das wollte sie heute ändern!
Sie sagte sich in Gedanken immer wieder, dass sie eine starke Frau war.
Außerdem waren sie verheiratet, also hatte eine Schwangerschaft auch nichts Skandalöses an sich.
In solchen Augenblicken fiel ihr aber immer wieder ein, dass sie die Frau einer lebenden Legende war.
Schon ihre Hochzeit war von den Medien mit einem beinahe wahnwitzigem Interesse verfolgt worden.
Wie sollte das dann erst sein, wenn die Schwangerschaft zur Presse durchgesickert war?
Ginny war sich sicher, dass sie keinen Fuß mehr vor die Tür setzen konnte, ohne das mindestens 50 Fotografen und Journalisten auf sie zustürmen würden.
Außerdem wollte Harry bestimmt noch keine Kinder und würde sie verlassen, wenn sie ihm mitteilte, dass sie schwanger war!
Sie seufzte bedauernd und ließ sich mutlos auf einen der Wohnzimmerstühle fallen.
Sie war doch erst 22.
Das war viel zu jung, um Mutter zu werden!
Sie hatte einfach zu wenig Erfahrung mit Kindern.
Dieses Problem könnte natürlich schnell behoben werden, wenn sie etwas mehr mit ihren Nichten und Neffen machen würde, anstatt sich so auf ihre Karriere bei den Holyhead Harpies zu konzentrieren.
Beim Gedanken an ihre Arbeit bildete sich ein dicker Kloß in ihrem Hals, denn sie liebte es, Quidditch zu spielen und wenn sie schwanger war, konnte sie erstmal eine Spielpause von mindestens zwei Jahren einlegen.
Insgesamt, konnte Ginny sich also kaum etwas Positives zum Thema Schwangerschaft abringen.
Doch bevor sie sich weiter Gedanken machen konnte, hörte sie von draußen einen lauten Knall und kurz darauf den Schlüssel in der Haustür knirschen.
Also sprang die Rothaarige völlig überhastet auf, stolperte aber prompt über einen am Boden liegenden Hausschuh und fiel deshalb unsanft auf eben diesen.
Als sie auf dem Boden aufkam, stieß sie einen spitzen Schrei des Erschreckens aus.
Keine fünf Sekunden später stand Harry mit gezogenem Zauberstab vor ihr und sah sich nach potentiellen Angreifern um.
Da er niemanden entdecken konnte, ging er neben Ginny in die Hocke und half ihr hoch.
Nachdem sie wieder einigermaßen sicher stand, fragte Harry: „Bei Merlins Unterhose, wieso liegst du auf dem Boden herum und schreist?“.
Die Angesprochene wurde etwas rot und antwortete: „Äh, ich habe dich an der Tür gehört und wollte dich begrüßen. Dabei bin ich leider über einen Hausschuh gestolpert und hingefallen. Deshalb habe ich geschrien“.
Er nickte verstehend und sah sie dann besorgt an.
„Du hast dir doch nicht etwa wehgetan, oder Gin?“.
Sie lächelte und meinte: „Nein, keine Sorge! Ich habe nur vor Schreck geschrien“.
Der Schwarzhaarige nickte erneut und ging dann in die Küche.
Auf Ginnys fragenden Blick hin erläuterte er: „Ich hole mir ein Butterbier! Willst du auch eins?“.
Fast hätte sie mit ‚Ja‘ geantwortet, besann sich dann aber eines Besseren und murmelte: „Nett von dir, Harry, aber nein!“.
Er sah sie mit forschendem Gesichtsausdruck an und fragte: „Bist du krank? Oder belastet dich etwas?“.
Die ehemalige Gryffindor schüttelte nur träge den Kopf und drehte sich dann um, um wieder ins Wohnzimmer zu gehen.
Ihr Mann sah ihr nur mit verwundertem Gesichtsausdruck hinterher.
Schließlich riss Ginny sich zusammen und setzte sich Harry gegenüber in einen Sessel.
Als sie sprach, wählte sie ihre Worte mit Bedacht.
„Ähm, wir müssen reden! Ich muss dir etwas Wichtiges sagen“.
Fast erwartete sie, dass er sie unterbrechen würde, doch er sah sie nur mit undefinierbarem Gesichtsausdruck an.
Also raffte sie sich auf und redete weiter.
„Gut. Also, du weißt ja, dass wir schon recht lange ein Paar und seit Kurzem ja auch noch verheiratet sind“.
Die Rothaarige wartete keine Antwort ab, sondern sprach einfach weiter.
„Jedenfalls, ich will dir nur sagen, dass ich die Zeit mit dir sehr genossen habe, aber -“.
Bevor sie weiter sprechen konnte, hatte der Schwarzhaarige ihr eine Hand auf den Mund gelegt und sagte: „Sei leise, Gin. Ich will es nicht hören! Ich packe nur schnell meine Sachen und dann bin ich weg!“.
Genau das war der Satz, vor dem Ginny solche Angst gehabt hatte.
Während ihr Tränen in die Augen stiegen, fragte sie sich, wie er bloß von der Schwangerschaft erfahren hatte.
Also fragte sie mit zitternder Stimme: „A-aber warum, Harry? Wie ha-hast du es erfahren?“.
Er sah sie an und antwortete mit belegter Stimme: „Ich habe es an deinem Benehmen gemerkt. Du warst in der letzten Zeit so abweisend und wolltest kaum mit mir reden!“.
Nun fing die Rothaarige wirklich an zu weinen und schluchzte: „Nein, verlass mich nicht! Ich lasse es wegmachen!“.
Harry, der vorher noch relativ gefasst gewesen war, lief nun rot an und fragte mit wutverzerrter Stimme: „Was wegmachen lassen?!“.
Ginny sah in etwas verwundert an und sagte: „Na das Baby!“.
Jetzt hatte er entgültig genug.
Er sprang auf und brüllte: „Das Baby?! Du bist auch noch schwanger von diesem Bastard?! Sag schon, wer ist es?“.
Sie war völlig verwirrt und murmelte: „Nun ja, ich würde dich jetzt ja nicht unbedingt als Bastard bezeichnen .....!“.
Ihr Mann sah sie nun auch verwirrt an und fragte ungläubig: „Ich bin der Vater?“.
Ginny, deren Gesicht noch tränenüberströmt war, blickte ihn spöttisch an und zischte: „Wer denn sonst, du Trottel. Willst du mir etwa unterstellen, ich hätte dich betrogen?!“.
Harry überging ihre Frage und meinte zögernd: „Du ... hast mich nicht betrogen?“.
Sie schnappte nach Luft und zeterte: „So viel vertrauen hast du in mich?!“.
Er schaute betreten zu Boden und murmelte: „Du musst das verstehen. Du hast dich wirklich seltsam verhalten!“.
Die ehemalige Gryffindor wollte gerade etwas sagen, als er plötzlich ihre Hand in seine nahm und mit schockiertem Gesichtsausdruck fragte: „Gin, du willst aber doch nicht wirklich unser Kind loswerden, oder?“.
Diese schaute nun auch betreten zu Boden und meinte: „Ich hätte es getan, wenn es dazu beigetragen hätte dich zu halten!“.
Harry zwang sie, ihn anzusehen und sagte: „Gin, ein Baby hat überhaupt nichts schlechtes! Wir sind verheiratet, haben Geld, du hast eine wunderbare Familie und vor allen Dingen sind wir erwachsen! Wir sind keine dummen Teenager mehr. Wir sind alt genug, um auch eine Familie zu gründen!“.
Nach dieser kleinen Ansprache stellte Ginny sich auf die Zehenspitzen und küsste ihren Ehemann!
Dieser grinste und meinte: „Damit ist ja wohl klar, dass wir das Baby behalten, oder?“.
Sie nickte nur glücklich und drückte sich an ihn.
Nachdem sie ihn nach einer kleinen Ewigkeit wieder losgelassen hatte, sagte sie: „Ich gehe jetzt etwas zu essen machen, in Ordnung?“.
Der ehemalige Gryffindor sah sie nur schockiert an und brüllte fast: „Um Merlins Willen, nein! Du musst dich ausruhen! Das eben könnte zu viel Stress für dich und das Baby gewesen sein!“.
Bevor Ginny irgendetwas unternehmen konnte, hatte Harry sie schon hochgehoben und auf das Sofa gelegt.
Fünf Sekunden später, war sie auch noch mit einer Decke zugedeckt und hatte drei Kissen hinter dem Rücken liegen.
Als er mit der Begründung, dass er ihr Tee holen wollte, kurz verschwand, verdrehte sie genervt die Augen.
Dieses Geplänkel würde sie noch weitere acht Monate ertragen müssen!


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