Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Ăśber uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Seelenverwandte - Die Reise beginnt

von Peeves

Die nächsten zwei Kapitel waren ursprünglich einmal eins. Aber ich musste sie wegen der Länge trennen...


----
Drei Jahre später.

Nachdenklich stand Barty am Zugfenster.
Er starrte hinaus auf den belebten Bahnsteig vom Gleis 9 dreiviertel.
Die Hogwartsschüler standen alle bei ihren Eltern und Geschwistern und umarmten sie ein letztes Mal vor dem Schuljahr.
Auch Bartys Mutter war da. Sie winkte ihm lächelnd zu.
Er hob die Hand und winkte zurück.
Allerdings fiel ihm das Lachen nicht so leicht.
Denn sein Vater war nicht da…wieder einmal.
Er hatte eine angeblich sehr wichtige Konferenz im Ministerium. Die er nicht einmal verschieben konnte, damit er seinen Sohn verabschieden konnte, den er ein halbes Jahr nicht mehr sehen würde.

Barty seufzte tief.
Doch in diesem Moment ging die Tür auf und riss ihn aus seinen düsteren Gedanken.
Er drehte sich um und im Abteil stand sein bester Freund Regulus.
„Hey, hast du den Sommer gut überstanden?“ fragte dieser grinsend.
Barty zuckte mit den Schultern, „Ging so…“ sagte er nur und sah Regulus zu, wie er nun versuchte seinen riesigen Schrankkoffer ins Gepäcknetz zu heben.
„Na das klingt ja nicht so begeistert“, antwortete er über die Schulter blickend.
„Nein, es war schon in Ordnung“, sagte Barty und ließ sich auf einen Platz fallen, „Nur ziemlich langweilig. Und wie war’s bei dir?“
Regulus hatte es endlich geschafft seinen Koffer sicher zu verstauen und er setzte sich auf den Sitz gegenüber von Barty.
„Nun, langweilig war es bei mir nicht…das ist wohl der einzige Vorteil, wenn du Sirius als Bruder hast.“ Er lachte leise.
Unterdessen ruckte der Hogwartsexpress kurz und der Boden begann zu vibrieren.
Es war um elf. Die Reise ging los.
Barty und Regulus sprangen schnell auf, lehnten sich aus dem Fenster.
Der Zug fuhr langsam aus dem Bahnhof aus und bald war er um die nächste Kurve gebogen, so dass sie ihre Familien aus den Augen verloren.
Die beiden Jungen setzten sich wieder auf ihre Plätze am Fenster.

Kurz war es ruhig im Abteil, aber da ging die Tür erneut auf und zwei Fünftklässler stolperten herein.
„Habt ihr noch zwei Plätze frei?“ fragte der größere von ihnen. Es war Avery und hinter ihm stand, unscheinbar und mit fettigen schwarzen Haaren, Severus Snape.
„Klar“, sagte Regulus und wies sie an sich zusetzen. „Wo habt ihr denn Mulciber gelassen?“ Der große dunkelhaarige Junge war sonst immer an der Seite von Snape und Avery zu finden.
Severus schnaubte leise und Avery lachte, „Den haben sie doch glatt zum Vertrauensschüler gewählt. Er hockt jetzt mit den anderen in einem gesonderten Abteil.“
„Was?” Barty starrte die beiden ungläubig an, „Der soll Vertrauensschüler sein?“
Severus zuckte geringschätzig mit den Schultern, „Anscheinend.“
Regulus zog verächtlich die Brauen hoch, „Mal im Ernst, der hat doch schon mehrere Schlammblüter verhext, als ganz Slytherin zusammen. Was hat sich Dumbledore da wieder gedacht?“
„Tja, der Alte ist völlig plemplem. Ich hab’s doch schon immer gesagt“, feixte Avery.
Eine Weile verbrachten sie noch damit, über Dumbledore und Mulciber herzuziehen. Dadurch verbesserte sich auch Bartys Laune entscheidend. Endlich war er wieder da, wo er hingehörte.

Nicht mehr einsam und allein in dem kleinen Haus seiner Familie. In dem die einzige Gesellschaft, die er hatte, seine Mutter und die junge Hauselfe Winky war.
Erst jetzt merkte er wie sehr ihm die Anderen den ganzen Sommer über gefehlt hatten.
Die zynischen Kommentare von Severus, die derben, manchmal ziemlich unlogischen Witze von Avery und natürlich auch Regulus.
Regulus erschien zwar nach außen hin oft ziemlich arrogant.
Aber Barty wusste, dass das eigentlich nur eine Maske war. Hinter seiner kühlen, distanzierten Fassade versteckte sich ein durchaus sensibler Charakter. Sicher war er stolz auf seine Herkunft und auf sein Schulhaus. Aber unter seinen Freunden verhielt er sich überhaupt nicht überheblich, im Gegenteil, er würde alles für sie tun. Barty kannte niemanden, auf den die Eigenschaften, die den Schülern von Slytherin zugeschrieben wurden, besser passten. Zwar konnte Regulus List und Tücke verbinden, aber er hielt auch felsenfest zu seinen Freunden und dieser Zusammenhalt war das, was Slytherin eigentlich ausmachte. Auch Barty hatte das nach einigen Wochen in Hogwarts begriffen.

Nachdenklich beobachtete Barty seine Freunde. Sie hatten aufgehört über Mulciber herzuziehen.
Regulus und Severus hatten Bücher herausgeholt, während Avery mit seinem Zauberstab Papierkügelchen durch die Luft jagte.
Barty sah unauffällig hinüber zu Regulus.
Er saß lässig gegen das Fenster gelehnt und starrte in sein Buch.
Eher gelangweilt blätterte er darin herum.
Seine grauen Augen starrten schon eine Weile auf den gleichen Absatz. Abwesend knickte er eine Seite um.

Doch da wurde die Ruhe im Abteil plötzlich unterbrochen.
Auf dem Gang liefen zwei laut lachende Gryffindors vorbei.
Bis ihr Blick durch das Glasfenster fiel.
James Potter schob die Tür ruckartig auf und fragte feixend, „Na, wen haben wir denn da? Schön dich zusehen, Schniefelus. Wir haben gerade über dich geredet und wir haben uns gefragt, ob deine Mami dir diesen Sommer endlich ein Haarshampoo gekauft hat.“
Sirius lachte bellend auf und Severus wurde rot. „Na warte“, fauchte er und griff nach seinen Zauberstab. Woraufhin die beiden Jungen nur noch lauter lachten.
„Auf was denn?“ fragte Potter und zerstrubbelte sich die Haare.
„Du willst es doch nicht ernsthaft mit uns zweien gleichzeitig aufnehmen“, fügte Sirius noch hinzu.
Avery und Severus standen ruckartig auf und Regulus klappte sein Buch mit einem lauten Knall zu.
„Das ist erbärmlich, Sirius“, sagte er bestimmt und richtete seinen Blick auf die Gryffindors.
James gluckste. „Ach ja, Schniefelus. Ein Glück du hast noch deine kleinen Freunde da, da haben wir natürlich keine Chance“, sagte er sarkastisch und sah belustigt zu Barty und Regulus hinüber, die nun auch ihre Zauberstäbe zogen.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Es wird noch weitere Tote geben.
Joanne K. Rowling