
von Primrose
@alle: Dieses Kapitel ist zusammen mit meiner besten Freundin Silberstreif entstanden
Die hohe Decke der großen Halle über uns war übersät mit unendlich vielen, glitzernden Sternen. Als mein Name aufgerufen wurde zog es mich aus meinen Gedanken und ich konnte meinen Blick nur mit Mühe von dem klaren Himmel abwenden. Mit wackeligen Knien stolperte ich die Stufen zum Lehrerpodium hinauf und setzte mich auf den Stuhl, der davor stand. Professor McGonagall setzte mir den sprechenden Hut auf den Kopf, der mir sofort über die Augen rutschte. Mein Herz hämmerte in meiner Brust. Würde ich in dasselbe Haus wie meine Schwester, und vor ihr mein Vater und vor ihm mein Großvater gekommen sind? Ich wollte mir gar nicht vorstellen was passieren würde, wenn nicht! Es kam mir vor wie eine Ewigkeit, bis die leise Stimme in meinem Kopf zu sprechen begann.
Na, du bist dir ja ziemlich sicher, wo du hinmöchtest. Doch gehörst du da wirklich hin? Die Fähigkeiten hast du. Aber wie sieht es in deinem Herzen aus? Bist du wirklich sicher?
Ja, flehte ich. Bitte schick mich dorthin!
Na, wenn du dir sicher bist. Dann wirklich: SLYTHERIN!
Als ich hörte, wie der Hut das Wort in die Halle rief, fiel ein Stein vom Herzen. Ich nahm mir den Hut vom Kopf, gab ihn Professor McGonagall und eilte zum Tisch der jubelnden Slytherins, um mich neben meine große Schwester auf die Bank fallen zu lassen. „Ich wusste, dass du es schaffst, Johanna“, sagte meine große Schwester Diana und lächelte mich an. Alle Erstklässler waren nun ihren Häusern zugeteilt worden und Dumbledore erhob sich von seinem Stuhl. „Bevor wir mit dem Essen beginnen, möchte ich noch einige schlaue Worte sagen: Schwachkopf! Schwabbelspeck! Krimskrams! Quiek!“Und sofort erschien das Festmahl auf den goldenen Tellern. Ich musste noch kurz über die Worte Dumbledores lächeln. Doch dann siegte der Hunger und ich wandte mich dem Essen zu.
Als das Essen beendet war standen wir auf und folgten den Vertrauensschülern hinunter in die Kerker. In einem düsteren Korridor blieb der Vertrauensschüler vor einer kahlen Wand stehen. Er sagte: „Intrare“ und die Wand öffnete sich zu einer Tür, um uns Einlass zu gewähren. Ich war überwältigt, als ich die edlen grünen Sessel sah, die vor einem lodernden Kaminfeuer standen. Der ganze Raum war in ein grünes Licht getaucht, da er unter dem schwarzen Sees war. Wir folgten dem Vertrauensschüler hinein, der vor einer dunklen Holztür stehen blieb. „Hinter dieser Tür, rechts runter befinden sich die Schlafsäle der Mädchen, links die der Jungs“, erklärte er uns und ließ uns allein. Zusammen mit anderen Schülern aus meinem Jahrgang ging ich die hölzernen Treppen hinunter. Als wir unseren Schlafsaal betraten, blieben wir erstaunt stehen. Ich war viel Luxus gewöhnt, doch dies überstieg all meine Erwartungen. Zwölf Himmelbetten mit grünen Vorhängen standen im Kreis an den Wänden. In der Mitte des Raums stand ein Kamin, indem ein Feuer brannte. Unsere Koffer waren schon für uns runter getragen worden und standen nun vor den jeweiligen Betten. Ich ging zu meinem Koffer, durchwühlte ihn und zog mein Nachthemd heraus. Ich zog es über und ließ mich erschöpft in die Kissen fallen. Schon nach wenigen Sekunden war ich eingeschlafen.
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@alle: So, ich hoffe euch hat mein erstes Kapitel gefallen und ich freue mich auf einige Kommentare von euch :)
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