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Fanfiction

Lucius Malfoys Tochter - Das Spiel

von Lilly10

@ Voldemorts_Braut:
Oh ja, ich beneide Marleen auch - obwohl ich noch lieber seine Frau wäre als seine Tochter... ;)
Hier ist das nächste Kapitel - ich bin gespannt wie es euch gefällt :)
Lg, Lilly10



Marleen freute sich, dass sie nun nicht mehr zu den Jüngsten gehörte und schaffte es innerhalb von einer Woche, noch mehr Fans um sich zu scharen. Besonders Tracey, die mit ihr im Schlafraum war, und Miles, ein Erstklässler, verehrten sie. Neben der Schule hatte Marleen jedoch eine andere wichtige Sache zu meistern: Die Quidditch-Auswahlspiele.
Marleen flog bei den Spielen mit und war weder unter den Besten noch unter den Schlechtesten. Trotzdem war sie kaum überrascht, dass sie schließlich ausgewählt wurde, um in der Mannschaft mitzuspielen.
Der Kapitän schüttelte ihr die Hand und sagte:
„Es ist mir eine Freude, dich in der Mannschaft begrüßen zu dürfen, Marleen.“
Sie würde also Quidditch spielen – so wie ihre Eltern es wollten. Auch wenn sich Marleen über die Aufnahme freute, war ihr etwas mulmig zumute. Sie wusste, dass es in den Spielen hart auf hart ging und man einiges in Kauf nehmen musste, um sich durchzusetzen. Sie war froh, dass sie als Sucher eingesetzt werden würde, denn diese Position mochte sie am liebsten und sie glaubte, dass sie ihr am besten liegen würde.
In den ersten Trainings war Marleen etwas nervös, da die Geschwindigkeit der Besen sehr hoch war, aber nach ein paar Wochen machte es ihr immer mehr Spaß und sie schrieb ihren Eltern regelmäßig, um ihnen von ihren Fortschritten zu berichten. Lucius war sehr stolz auf sie und als sie ankündigte, dass das erste Spiel bevorstand, schrieb ihr Vater, dass er sich freinehmen und zuschauen würde.
Marleen war bereits wenige Tage vor ihrem ersten Spiel schrecklich nervös. Sie wusste, dass die Augen der Zuschauer auf ihr ruhen würden, denn sie war die Neue bei den Slytherins und noch dazu eine Malfoy. Eine Malfoy hatte besser zu sein als die anderen, auch im Quidditch. Die Erwartungen an sie waren hoch und manche wünschten ihr sehr, dass sie versagte. Sie hatte einige Neider bei den Slytherins, doch hauptsächlich waren es Schüler der anderen Häuser, die es mit Freude beobachten würden, wenn sie sich blamierte. Marleen hatte sich außerhalb der Slytherins nicht viele Freunde gemacht, da sie immer wieder verächtliche Aussagen über Muggelstämmige machte.
Vor ihren Freundinnen tat sie es ab und lachte nur darüber, aber insgeheim hatte sie Angst vor diesem Tag. Sie war noch nicht lange im Team und noch nicht so trainiert wie die anderen, außerdem war sie im Vergleich zu den anderen eher schmächtig.
Als sie schließlich mit ihren Mitspielern zusammentraf, richtete sie sich schnell auf und sah ihnen stolz ins Gesicht. Sie würde ihnen schon zeigen, wer hier die Beste im Team war, dachte sie und fühlte sich gleich viel besser. Als sie auf ihren Besen stieg, schlug ihr das Herz bis zum Hals, doch die Freude überwog, als sie aus dem Zelt zwischen den vielen Zuschauern aufstieg. Die ganze Schule inklusive den Lehrern war versammelt, alle Augen würden ihr folgen, wenn sie dem Schnatz hinterher jagte und ihn schließlich fing. Wie stolz würde ihr Vater sein, wenn sie die Slytherins zum Sieg führte, dachte sie.
Im selben Moment wurde das Spiel angepfiffen und Marleen stieg auf – höher als ihre Mitspieler – um einen besseren Überblick zu bekommen. Harry Potter tat dasselbe und Marleen warf ihm einen giftigen Blick zu. Er würde schon sehen, wie weit er kam. Sie ließ ihren Blick schweifen – immer mit dem Bewusstsein, dass ihr Vater sie beobachtete – und suchte nach dem Schnatz. Als sie ihn nach einigen Minuten immer noch nicht erblickt hatte, wurde sie nervös. Was, wenn sie ihn nicht fand? Ihr Blick wurde immer fahriger, als sie plötzlich Harry sah, der nach unten schoss. Sie sah genauer hin und realisierte mit Schrecken, dass er dem Schnatz hinterherjagte. Sofort tat sie es ihm gleich und schoss hinter ihm her. Sie musste ihn unbedingt einholen, sagte sie sich. Sie konnte nun das Spiel für die Slytherins entscheiden – sie musste nur den Schnatz fangen. Sie hörte bereits die Zuschauer grölen, die dieses Schauspiel beobachteten.
Sie war noch nicht so gewöhnt an den Besen und er reagierte auf jede ihrer Bewegungen. Die Geschwindigkeit wurde immer höher und Marleen wurde mulmig zumute, denn sie rasten direkt auf den Boden zu. Doch sie durfte Harry nicht gewinnen lassen, sie musste ihn einholen. Sie war ihm dicht auf den Fersen und ihr Rennbesen überholte langsam aber stetig den von Harry. Sie hatte einfach die bessere Ausrüstung. Der Wind blies so stark um ihre Ohren, dass sie merkte, wie es an ihr zog, aber trotzdem beschleunigte sie noch. Sie rasten nun ganz knapp am Boden entlang und als der Schnatz eine Kurve machte, flog sie mit einem raschen Schwung an Harry vorbei. Sie war nun vor ihm und der Schnatz in ihrer Reichweite. Siegessicher beugte sie sich nach vorne, um nach dem Schnatz zu greifen, und im selben Moment kippte der Besen. Marleen schnappte vor Schreck nach Luft und verlor das Gleichgewicht. Ihr Besenstiel kam am Boden auf und überschlug sich mit ihr. Sie flog in hohem Bogen durch die Luft und schrie auf. Alles ging so schnell und sie hatte keine Ahnung, wo oben und unten war, bis sie hart am Boden aufschlug und zum Liegen kam. Sie hatte sich den Besen im Flug in ihren Bauch gestoßen und merkte, dass ihr sehr übel war und ihr alles weh tat. Sie zitterte, als sie die Schmerzen spürte, und hielt sich den Bauch, gleichzeitig wurde ihr bewusst, dass sie gestürzt war – und alle Augen auf ihr lagen. Sie riss sich zusammen und rappelte sich langsam auf. Während sie versuchte, ihre Übelkeit zu unterdrücken hörte sie Madam Hooch rufen:
„... ist schwer gestürzt, aber sie kommt wieder auf die Beine. Die Frage, ob sie weiterfliegen wird oder nicht hat sich jedoch erledigt, weil ihr Rennbesen in zwei Teile gebrochen ist.“
Marleen erstarrte mitten beim Aufstehen, als sie die Worte vernahm. Im nächsten Moment sah sie ihren Besen am Rasen liegen und hörte gleichzeitig die Gryffindors lachen. So schnell sie konnte hob sie den Besen auf und rannte zum Zelt. Sie vermied den Blick in die Zuschauerränge, denn sie wollte es nicht riskieren, einen Blick auf ihren Vater zu erhaschen. War er wütend? Enttäuscht? Beschämt von der Leistung seiner Tochter? Sie hätte sich am liebsten versteckt, aber sie wusste, dass Lucius es ohnehin nicht auf sich sitzen ließe, wenn sie davon lief. Sie setzte sich daher ins Zelt und hielt sich den schmerzenden Bauch. Es dauerte etwa eine halbe Stunde, bis sie den Lautsprecher vernahm.
„Harry Potter hat es geschafft. Er hat den Schnatz gefangen und das Spiel somit entschieden. Die Gryffindors haben gewonnen!“
Marleen nahm die bitteren Worte von Madam Hooch auf, die in das Zelt drangen. Sie saß nach vorne gebeugt auf einem Stuhl, denn sie hatte immer noch Schmerzen, und registrierte, dass ihr Fehler der Mannschaft den Sieg gekostet hatte. Am liebsten hätte sie sich nun übergeben, doch im selben Moment wurde die Zeltplane zurückgeschlagen und ein Junge kam herein. Marleen sah auf und erkannte Ewan, ein Junge aus Ravenclaw.
„Hey“, sprach er sie vorsichtig an. „Ich hab gesehen, wie du gestürzt bist. Ich hab schon einmal im Krankenhaus gearbeitet, kann ich dir vielleicht helfen?“
Marleen fühlte sich schrecklich und sah ihn einfach nur an. Sie hatte nicht damit gerechnet, von einem Schüler eines anderen Hauses so viel Mitgefühl zu bekommen. Sie hatte Ewan hin und wieder gesehen, da er in derselben Altersstufe war wie sie, aber noch nie mit ihm gesprochen. Sie richtete sich etwas auf.
„Ich bin nicht verletzt.“, erwiderte sie, denn er sollte ihre Schwäche nicht sehen.
Im selben Moment sah sie ihren Vater hinter ihm auftauchen. Marleen stand auf und schritt an dem Jungen vorbei beim Zelt hinaus. Lucius‘ Gesichtsausdruck war verschlossen und er sah sie emotionslos an, aber sie wusste, dass sich Wut und Enttäuschung dahinter verbargen.
„Komm, wir gehen ein Stück.“, sagte er und Marleen folgte ihm.
Als sie außer Hörweite der anderen Spieler und Zuseher waren, blieb Lucius stehen und wandte sich ihr zu.
„Ich werde es nicht auf mir sitzen lassen, dass du solch eine Leistung zeigst. Du wirst dich doch nicht von diesem Heuchler von Potter besiegen lassen“, begann er. „Weißt du, was das für eine Schmach für mich ist?“
„Ich weiß.“, hauchte sie.
„Du wirst im nächsten Spiel den Zuschauern zeigen, was du kannst, hast du verstanden?“, ordnete er an.
Marleen bekam einen trockenen Mund, denn sie wusste nicht, ob sie je wieder fliegen wollte. Trotzdem nickte sie. Lucius wies sie scharf darauf hin, dass sie ihn nicht zum Gespött machen solle. Sie habe das beste Material von ihm bekommen und solle ihn nicht wieder enttäuschen. Marleen war den Tränen nahe, doch sie riss sich zusammen und versicherte ihrem Vater, dass so etwas nie wieder vorkommen würde. Etwa fünf Minuten später kehrte sie alleine zurück. Die Rüge ihres Vaters hatte sie stark mitgenommen.
Marleen nahm ihre Sachen und kehrte zurück ins Schloss, ohne zu den Mitspielern ins Zelt zu gehen. Sie wollte ihnen nicht in die Augen sehen.
Gedrückt ging sie den Weg entlang und sie erinnerte sich an Ewan, wie er im Zelt auf sie zugekommen war. Bestimmt war er ein netter Junge, aber sie wusste, dass er ein Halbblut war. Sie würde sich nicht weiter mit ihm unterhalten. Traurig und verzweifelt ging sie die Gänge entlang. Nie durfte sie tun was sie wollte, dachte sie, andauernd musste sie sich irgendwelchen Anordnungen fügen. In einem Anflug von Verzweiflung trat sie mit dem Fuß gegen die Wand.
„Hey!“
„Nicht so aggressiv, junges Fräulein!“, kam es von den Porträts, aber Marleen achtete gar nicht auf sie.
Zu stark war sie gefangen in ihrer Enttäuschung und dem Gefühl, durch ihren Status und ihre Herkunft von jeglicher freier Wahl ausgenommen zu sein. Natürlich war sie stolz, von einer so vornehmen Zauberer-Familie abzustammen, aber sie hatte das Gefühl, dass sich ihre Gefühle einfach nicht daran hielten. Warum konnte sie nicht einfach jemanden vom gleichen Stand gerne haben?
Bevor ihre Mitschüler vom Quidditch-Feld zurückkehrten, sammelte sie sich und ließ sich am Sofa nieder. Keiner sollte merken, wie sie sich für ihren Unfall schämte. Schließlich kamen sie zurück und als auch ihre Mannschaft eintrat, erhob Marleen das Wort.
„Dieser verdammte Potter, ich werde ihm schon noch zeigen, wer der Bessere ist.“, sagte sie giftig.
Die Mannschaft war enttäuscht über die Niederlage, aber keiner von ihnen gab Marleen die Schuld. Nach den Treffern, die sie von den Gryffindors bekommen hatten, hatte wohl die ganze Mannschaft nicht besonders gut gespielt. Doch das verhalf Marleen auch nicht zu mehr Zuversicht.
Von den Slytherins wagte es niemand, sich über ihre Leistung lustig zu machen, aber sie ahnte, dass ihre Feinde über sie spotteten. Besonders gegenüber Harry hatte sie eine riesige Wut. Potter soll verdammt sein, dachte sie wütend. Wäre er nicht gewesen, wäre es niemals dazu gekommen. Er war allein daran schuld. Er hatte sie gezwungen, über ihr Können zu fliegen und deshalb war sie gestürzt. Sie hasste ihn immer mehr und schwor sich, sich bei der nächsten Gelegenheit dafür zu rächen.
Der Vorfall belastete Marleen sehr und sie dachte oft daran, doch sie sprach mit keinem darüber. Ihren Freundinnen fiel in den nächsten Tagen auf, dass sie schlechtere Laune hatte denn je, aber sie gab nicht zu, was der Grund dafür war. Marleen fühlte sich gedemütigt und gleichzeitig hatte sie Angst davor, wieder antreten zu müssen. Nächstes Mal musste sie unbedingt bestehen und den anderen beweisen, dass sie es doch drauf hatte. Das nächste Spiel war erst in zwei Monaten und dennoch war es immer in ihrem Hinterkopf. Sie wusste, was auf dem Spiel stand, wenn sie es erneut verbockte. Verbissener denn je trainierte sie in den Quidditch-Stunden und erzielte so immer bessere Erfolge. Aber konnte sie das auch umsetzen, wenn es ernst wurde?


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