Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Von Mutter zu Mutter - Von Mutter zu Mutter

von Vooogt

Es war der Tag nach der Schlacht. Die Familien, die in Hogwarts waren, sind wieder in ihre Häuser oder Wohnungen gefahren. Nun saß Molly Weasley am Küchentisch im Fuchsbau. Es war spät in der Nacht. Ihre Kinder schliefen und auch Hermine und Harry, die hier waren, schliefen bereits. Molly hielt ein Bild ihrer Zwillingssöhne in Hand. Darauf waren Fred und George mit ihren Weasley-Pullover und ihren Besen. Sie strich über das Gesicht von dem linken Zwilling, mit dem F auf dem Pullover. Es war Fred, ihr Sohn. Er war bei der Schlacht von Hogwarts gestorben. Er war fort und Molly wollte es nicht wahrhaben. Plötzlich klopfte eine weiße Taube mit dem Schnabel ans Fenster. Molly zog ihren Zauberstab und schwang ihn, um das Fenster zu öffnen. Die Taube flog durchs Fenster und ließ einen Brief auf den Küchentisch fallen. Molly öffnete ihn und las:

„Liebe Molly,
ich weiß, dass du sehr traurig bist und dass es dir sehr schlecht geht. Doch bitte mach dir nicht zu viele Sorgen. Ich werde auf deinen Fred aufpassen, so wie du in all den Jahren auf meinen Harry aufgepasst hast.
In Liebe Lily.“


Molly Weasley stiegen Tränen in die Augen, als sie den Brief und vor allem die Unterschrift las. Molly faltete den Brief, dann holte sie ein Blatt und eine Feder und schrieb:

„Liebe Lily,
es hat mich fast vom Stuhl gehauen, als ich gelesen habe von wem der Brief ist. Es bedeutet mir viel, dass du auf Freddy aufpasst und ich habe gerne auf deinen Sohn geachtet. Er ist ein toller Junge und laut Sirius hat er viel von dir und James geerbt. Vor allem aber deine Güte und Freundlichkeit. Ich werde auch in Zukunft für ihn da sein.
In Liebe Molly.“


Molly gab den Brief der Taube und diese flog damit davon. Gradewegs in den schwarzen Himmel hinein.

Molly Weasley setzte sich wieder an den Tisch und fing an zu weinen. So saß sie die ganze Nacht da, doch am Morgen stand sie am Herd und machte wie immer Frühstück. Sie hatte den Tisch gedeckt und als alle saßen, sah man einen leeren Stuhl, vor dem ein Teller mit Toast und Spiegelei stand. Alle sahen auf den Stuhl und alle dachten an Fred. George fing an zu weinen. Das tat er in letzter Zeit oft. Ginny lehnte sich an Harry und weinte in seine Brust. Bill nahm Fleurs Hand, Charlie nahm George in den Arm, Percy sah mit traurigem Blick auf den Stuhl und Hermine hielt Rons Hand. Arthur sah auf seinen Teller und Molly stand da und schaute ins Leere. Unfähig sich zu rühren, unfähig etwas zu sagen.

Am Abend blieb Molly wieder in der Küche sitzen und hoffte, dass die Taube erneut kommen würde und in der Tat erschien das schöne, weiße Tier wieder. Molly ließ sie rein und nahm ihr den nächsten Brief ab. Auch er war von Lily Potter:

„Liebe Molly,
du bist eine sehr gute Mutter und du hast meinem Sohn all das gegeben, was ich ihm nicht mehr geben konnte. Ich muss mich doch irgendwie erkenntlich zeigen und Fred ist die einzige Möglichkeit, die mir da im Moment einfällt. Es geht ihm gut hier oben. Er versteht sich hervorragend mit James und Sirius. Aber kein Wunder, immerhin waren er und George es, die sich die Karte des Rumtreibers unter die Nase gerissen haben. Auch Remus und Tonks geht es gut hier. Sie wollten, dass ich dir das sage. Und wir haben uns mit Peter versöhnt und Sirius und Regulus haben sich auch ausgesprochen. Du siehst also: Es ist gut so, wie es ist. Und eines Tages wirst du auch hier sein und deinen geliebten Sohn in die Arme schließen können. Bis dahin, werde ich das für dich übernehmen und ich wünsche mir, dass auch du Harry in den Arm nimmst und ihm sagst, dass alles gut wird. Und so, wie ich das sehe, lieben er und deine Tochter Ginny sich sehr. Wäre es nicht toll, wenn sie heiraten würden?
In Liebe Lily“

Wieder zog Molly ein Blatt hervor und fing an zu schreiben:

„Liebe Lily,
ich glaube du wärst eine fantastische Mutter gewesen. Alleine, dass du gestorben bist um ihn zu schützen, zeigt, dass du eine großartige Frau und Mutter warst. Und Harry liebt dich über alles. Er ist dir dankbar dafür was du getan hast, auch wenn es schwer für ihn war ohne dich aufzuwachsen. Es freut mich zu hören, dass dort oben alles ok ist. Ich dachte mir schon, dass sich dein Mann, mein Sohn und Sirius blendend verstehen werden. Fred hat sich ja schon hier unten sehr gut mit Sirius verstanden. Ich werde Harry sehr gerne in den Arm nehmen. Ist doch klar. Und ja, es wäre fantastisch, wenn wir eine große Familie werden würden. Ich freue mich sehr auf die Zukunft, auch wenn es etwas weh tut, diese ohne meinen geliebten Sohn verbringen zu müssen.
In Liebe Molly“

Erneut machte sich die Taube auf die Reise gen Himmel. Und Molly blieb wieder die ganze Nacht lang in der Küche. Am nächsten Morgen, lag eine Hand auf Mollys Schulter und sie fuhr hoch. Sie erblickte Hermine. „Tut mir Leid, Mrs Weasley. Ich wolle Ihnen nur sagen, dass ich gehe, um meine Eltern zu finden.“ Molly Weasley stand sofort auf. „Dafür hast du nach dem Essen Zeit, außerdem wird Ron dich doch sicherlich begleiten wollen. Also los, setz dich.“

Die nächste Nacht brach an. Ron und Hermine waren nach Australien gegangen, um Hermines Eltern zu finden. Dieses Mal, war es Molly, die zuerst schrieb. Denn zu ihrer Überraschung saß die Taube auf dem Fensterbrett, ohne Brief:

„Liebe Lily,
Hermine und Ron sind auf dem Weg nach Australien. Ich hoffe du wachst auch über die beiden. Bitte sag meinem Sohn bei dir da oben, dass ich ihn sehr liebe und wahnsinnig vermisse und dass ich hoffe, dass er an uns denkt.
In Liebe Molly“


Einige Stunden später, kam die Taube zurück, doch nicht mit einem Brief von Lily, sondern von Fred.

"Hey Mom,
Lily hat mir von den Briefen erzählt und jetzt ist es an mir, dir zu schreiben. Ich liebe dich, Mom. Und ich bin dir unendlich dankbar, für alles, was du für mich und meine Geschwister getan hast. Du bist eine tolle Mutter und trotz der Streiche und der Strafen, hast du mich immer geliebt und egal, wie hart oder oft du mich bestraft hast, auch ich habe dich immer geliebt. Und ich weiß, dass du nur so getan hast, als wüsstest du nicht, wer von uns wer ist. Ich weiß, dass du uns immer unterscheiden konntest. Du warst unsere Mutter, bist unsere Mutter. Es hat dir einfach nur gefallen, so zu tun, weil du wusstest, dass wir das toll fanden. Mom, ich liebe dich wahnsinnig und ich werde hier auf dich warten. Und wenn du dann da bist, werde ich dir in die Arme fallen und dich nie mehr loslassen. Ich konnte dir nie sagen, wie stolz ich bin, dein Sohn zu sein. Ich weiß es kommt spät, aber Mom ich bin stolz auf dich und ich finde es wundervoll, dass ich dein Sohn bin. Ich werde dich immer lieben und ich werde immer über dich und die anderen wachen. Egal wohin du gehst, ich bin bei dir. Tief in deinem Herzen weißt du all das, was ich dir hier schreibe, doch wenn du es siehst, geschrieben von mir, wirst du es auf Ewig wissen und niemals vergessen. Mom ich liebe dich.
Dein Freddy.“

Molly stellte sich ans Fenster und sah zum Himmel hoch. Tränen liefen über ihr lächelndes Gesicht.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Emma ist eine natürliche Schönheit – wenn sie also die ,normale‘ Hermine in ihrer Schuluniform spielt, müssen wir ihr Aussehen unter dem Make-up eher herunterspielen. Aber der Weihnachtsball erfordert natürlich das genaue Gegenteil – da konnten wir uns mit dem Make-up richtig austoben.
Amanda Knight, Maskenbildnerin