
2. Kapitel
Ich las den Brief von Caroline, nicht zum ersten Mal, auch nicht zum zweiten Mal ich las ihn zum zehnten Mal. Jetzt fragt sich bestimmt jeder was in diesem Brief, der im übrigen von unserer Schulsprecherin persönlich kam, so bewegendes drinne steht. Und währt ihr keine rothaarige Slytherin würdet ihr es noch so oft lesen können wie ihr wollt ohne zu entdecken was an diesem Brief so bewegend ist.
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Ich versuchte meinen Hogwartsbrief zu öffnen,er zitterte regelrecht in meinen Händen. Nicht einmal als ich meinen ersten Brief bekommen habe waren meine Hände so unruhig. Letzten Endes konnte Dad sich das ganze nicht mehr ansehen und nahm mir den Brief aus den Händen .>>Rose was bist du denn so nervös?<< feixte mein Bruder. Ich streckte ihm die Zunge und widmete mich wieder meinem Brief den Dad inzwischen geöffnet hatte. Er war erstaunlich leicht dafür das er neben meiner Bücherliste und dem üblichen "Das Schlujahr startet am 1. September" Hinweis auch noch ein Vertrauensschülerabzeichen sowie das dazugehöriges Schreiben beinhaltete. Ich zog die Pergamentblätter aus dem Umschlag und erschrak. In dem Umschlag befand sich kein Abzeichen. In einer letzten Hoffnung schüttelte ich die Pergamente wild doch es viel kein Abzeichen aus ihnen. Ich riss die Pergamente auseinander, kein Abzeichen und auch kein Hinweisschreiben. Ich guckte auf die Adresse, vielleicht hatte ich ja ein besonders dämliches Exemplar von Eule erwischt.
Rose Weasley
Bakerstreet 18
Ich brauchte gar nicht weiter lesen, das war mein Hogwartsbrief.
Er enthielt meine Bücherliste und mein Hinweisschreiben. Aber nicht mein Vertrauensschülerabzeichen. Erst jetzt realisiere ich die Tränen die mir über das Gesicht laufen. Mum will mich in den Arm nehmen aber ich laufe weg, raus, weg von diesem doofen Brief. Einfach Abstand bekommen. Und ich rannte und rannte, verließ das Dorf. Die Felder der Muggel begannen. Erst als ich an einen Waldrand kam wurde ich langsamer.
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Liebe Caroline,
wie man dir vielleicht bereits mitgeteilt hat bin ich dein
Schulsprecher Partner. Da wir das kommende Schuljahr von daher in den Schulsprecherräumen verbringen müssen und zusammenarbeiten müssen möchte ich mich hiermit für alles entschuldigen was in den letzten Jahren passiert ist.
Gruß James
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>>Nein Mutter, ich möchte dich nicht begleiten.<< Ich rauchte immer noch, konnte es einfach nicht fassen. Wie können sie mir das antun? Ich war Slytherin, war Vertrauensschüler und, das war das wichtigste, wenn man Lily Potter glauben schenkte hatte ich zum ersten mal die Weasley übertrumpft. Sie war nämlich angeblich keine Vertrauenschülerin geworden.
Ich entschuldigte mich und verließ in Gedanken das Abendessen.
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>>Harry?!<< aus dem Salon konnte man Tante Hermines Stimme hören. Mit leisen Sohlen schlich ich die Treppe hinunter um zu lauschen. Eigentlich sollte ich im Bett stecken, Mum hat einfach nicht gemerkt das Slytherin und Tante Petunia ihre Spuren hinterlassen haben. Ich war schon lange kein Kind mehr und nicht selten bekam ich zu hören wie viel reifer als mein Brüder ich doch wäre. Hinter mir hörte ich Dad die Treppe runter kommen. Vorsichtig drückte ich mich in die Ecke und Dad polterte an mir vorbei. Leise schlich ich hinter her. An der Tür zum Salon blieb ich stehen um zu lauschen.
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Leise bedeutete ich Anne ihre Schuhe aus zu ziehen. Ich hatte Mum bewusst nicht erzählt das ich mich heute Abend mit Anne treffen wollte, sie hätte sich restriktiv dagegen ausgesprochen.
Nachdem ich meine Jacke weggehangen hatte und die Schuhe im Schrank verstaut waren nahm ich Anne an die Hand und führte sie zur Treppe. Auf höhe des Salons lungerte jemand und schien zu lauschen, ich warf einen Blick in Annes Gesicht, sie schien, ob nun Al oder Lily mochte ich nicht erkennen, noch nicht bemerkt zu haben. Leider konnte ich nicht hören worum es ging. In wenigen Sekunden wog ich ab und befand es dann für wichtiger mit Anne nach oben zu verschwinden.
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Roxanne hatte sich bei mir und Fred eingehagt. Sie wankte bereits. In Freds Hand hing die schon fast komplett geleerte Flasche Odgens Feuerwiskey. Jetzt versuchte Roxanne Fred etwas ins Ohr zu flüstern, er beugte sich ihr entgegen und sie lallte in das was sie für sein Ohr hielt, es war eher sein Nacken. Ich blickte Fred fragend an. Er nickte mir zu und packte uns beide am Arm, schon fühlte ich mich eingequetscht.
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Wie ihr anhand dieses Kapitels sehen konntet hat sich diese Geschichte mit 6 Abos, 458 Aufrufen und 2 Kommis durchgesetzt.
Ich habe euch sowohl auf Harry Potter Xperts als auch auf Fanfiktion.de eure Meinung abgeben lassen. Ich hoffe sie hat euch gefallen und ihr lasste es mich auch wissen.
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