
von Sahra X. Reithis
Hi, hattet ihr schöne Ferien? Wenn ja freut mich, wenn nein, mir ging es genau so. Hier ist das neue Chapter.
Eure Sahra
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Die Sonne brach durch die Fenster und meine Haut schien wieder Feuer gefangen zu haben. Ich schrie und der Mann, der anscheinend `Pad´ hieß, schreckte hoch. „Was ist?“, fragte er panisch, doch ich brachte nur: „Sonnenlicht!“ unter Schmerzen hervor. Pad sprang auf und riss die Vorhänge zu. Der Schmerz ließ auf der Stelle nach und ich sank erschöpft ins Bett (was ich jetzt bemerkte) zurück. Er wirkte, als würde er wissen, was los ist. „Ich bin mal kurz weg…“, flüsterte er und verschwand aus dem Raum. Ich blieb liegen und starrte die Decke an, bis mir auffiel, dass ich immer noch nackt war. Ich erhob mich und fing an mich anzuziehen, doch da bemerkte ich, dass mein Schädel immer noch schmerzte. Ich tastete in meinen Mund, mein Zahnfleisch war aufgeplatzt und blutete stark, aber meine Zähne schienen vollzählig zu sein. An einer Wand hing ein Spiegel, doch ich sah merkwürdig aus… Ich wirkte unreal… irgendwie, als wäre ich in meine Umgebung hineingeklebt… Meine Haaren waren schwarz und hingen lang an meinem Körper herab (bis zu meinen Knien), meine Haut war hellbraun und meine Augen braun-rot… „Also hässlich bin ich nicht…“, gab ich leise zu. „Ja, hast recht!“, meinte der Mann wieder und ich spürte zwei Hände an meiner Taille. Ich schrag herum und sah in die Augen des Mannes, doch er sah mich nur an. Er wirkte nachdenklich. „Du scheinst mich zu kennen“, flüsterte ich leise. „Ja… sogar gut…“, gab er zurück. „Aber Dumbledore sagte, ich solle dir nichts sagen…“ Ich stöhnte genervt auf, drehte mich wieder um und sah in den Spiegel. An meiner Halskette hin ein neuer Stein. In diesem Stein schwebte das Zeichen für Männlich und das für Weiblich (eng verschlungen). Zwei Steine, von zwei unbekannten Menschen, die mich beide kannten. „Warum darf ich nicht erfahren, wer ich bin?“, fragte ich sauer. „Weiß ich nicht…“, kam es von Pad. „Aber bitte… sei nicht sauer… du siehst wütend nicht so schön aus…“ Ich konnte nicht anders, als zu lächeln. „Guck… viel schöner…“ Er küsste mich und ich genoss es. „Darfst du mir denn sagen, wo hier das Badezimmer ist, oder muss ich das auch selber herausfinden?“, fragte ich grinsend. „Den Flur runter links…“, antwortete er und ich ging raus und weiter ins Badezimmer. Ich wusste nicht, was ich hier wollte… eigentlich wollte ich nur nachdenken. Das tat ich auch… ich wusste nicht, wie lange ich das tat, doch plötzlich klopfte jemand an der Tür. „Sahra? Geht es dir gut?“, fragte Pad. Er hatte mich aus meinen Gedanken gerissen. „Ja… ich wollte mich eben frisch machen!“, gab ich zurück und drehte den Wasserhahn auf, ließ es jedoch mich zu waschen. Nach einiger Zeit drehte ich ihn wieder zu, verließ das Badezimmer und schlenderte durchs Haus. Fast alle Türen auf diesem Gang waren geschlossen, doch eine stand einen Spalt offen. Ich ließ meine Neugier Macht übernehmen und betrat das Zimmer. Es war total verwüstet. Schränke waren aufgerissen, ein Tisch umgekippt, das Bett zerrfetzt und die Lampen zerschlagen. Überall auf dem Boden lagen Blätter… Briefe. Auf einem Entdeckte ich in einer feinen Schrift: „Von Rapunzel An: Pad“ Ich hob den Umschlag auf, holte den Brief heraus und las: Lieber Pad, ich möchte mich für das Geschenk bedanken, war wunderschön. Es tut mir Leid, dass du nicht kommen konntest, aber James ist nun einmal dein bester Freund. Ich bin nicht sauer, keine Angst. Aber trotzdem würde ich mich mal wieder über Besuch freuen. Ich vermisse dich. Warum lässt du dich nie bei mir blicken? Magst du mich nicht?... Das kann ich mir wohl auch selber denken. Naja, du könntest wenigstens schreiben. Lass mich wissen, wenn du mal Zeit hast. Ich back dir auch Muffins. In Liebe Deine Rapunzel
Verwirrt sah ich den Brief an. Ich kannte ihn also wirklich. Hatte ich ihn geliebt?
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