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Fanfiction

Nur ein Drink - Epilog

von CatBlack

Vielen, vielen Dank an BlacksLady für das liebe Kommentar! Hab mich sehr darüber gefreut :)
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„Lee! Ich will ein Kind von dir!“ Kreischend stürmte Katie auf Lee zu und warf sich ihm an den Hals, um ihn zu begrüßen.
Nach dieser halsbrecherischen Umarmung schob er sie von sich und musterte sie gespielt verwirrt. „Katie? Bist du es wirklich? Meine lang verschollene Mitbewohnerin?“
Sie rollte mit den Augen und boxte ihn auf den Oberarm. „Jetzt tu nicht so, als hätten wir uns Jahre nicht gesehen.“
Lee legte den Kopf schief und grinste. „Naja, du bist schon ein selten gesehener Gast in unseren heiligen vier Wänden… Weißt du, du könntest auch gleich bei Pucey einziehen – das würde überhaupt keinen Unterschied machen.“
„Wer sagt, dass ich Bell immer bei mir haben möchte?“ – fragte Adrian spöttisch, der das Geschehen bis eben schweigend, aber dennoch belustigt verfolgt hatte. „Vor allem, da sie anscheinend ein Kind von dir will, Jordan.“
„Hm.“ – murmelte Lee stirnrunzelnd und wandte sich dann an Katie. „Wieso willst du eigentlich ein Kind von mir? Also nicht, dass ich was dagegen hätte, ich wüsste nur gerne, wieso.“
Mit einem verträumten Gesichtsausdruck fasste Katie sich ans Herz. „Du hast doch den kleinen Fred schon gesehen, oder? Hach, er ist einfach so unglaublich süß, niedlich und überhaupt absolut anbetungswürdig… Deswegen will ich jetzt auch ein Schoko-Baby! Und da kommst du ins Spiel, mein allerliebster Mitbewohner.“ Sie lächelte ihn zuckersüß an und klimperte mit ihren Wimpern.
„Ähm, Katie, mein Engel.“ – meinte Adrian beiläufig. „Ich bin noch hier – nur falls es dir nicht aufgefallen sein sollte.“
„Also wirklich, Katie.“ – schnaubte Lee, überging Adrians Bemerkung einfach und schob gespielt schmollend die Unterlippe vor. „Da dachte ich für einen Moment, es würde dir um meine inneren Werte und um meine zahlreichen Talente gehen, die ich mit Sicherheit vererben würde, und dann muss ich feststellen, dass du mich lediglich auf mein Aussehen reduzierst… Das finde ich sehr rassistisch und ich hätte das auch niemals von dir erwartet.“
„Sei nicht so empfindlich.“ Katie wuschelte Lee kurz durch seine Dreadlocks, was dieser nur widerwillig über sich ergehen ließ, und wandte sich dann Adrian zu. „Und du auch nicht, Pucey.“
„Hm… Kommt darauf an, was du mir im Gegensatz dazu bietest, Bell.“ – erwiderte Adrian und grinste arrogant. „Immerhin willst du hier ein Kind von einem anderen Mann und nicht ich von einer anderen Frau, also hab ich jedes Recht, empfindlich zu sein.“
„Und ich hab echt keine Lust, es mir mit Pucey zu verscherzen, Katie.“ – warf Lee ein. „Am Ende bringt er mich ums Eck, weil ich dich geschwängert habe.“
Amüsiert zog Adrian eine Augenbraue nach oben. „Angst, Jordan?“
„Vor dir? Niemals!“
„Das hat sich aber gerade ganz anders angehört.“
„Willst du mich herausfordern, Pucey?“
„Was wäre, wenn, Jordan?
Lachend rollte Katie mit den Augen. „Könnt ihr zwei euch nicht einfach lieb haben?“
„Nein.“ – antworteten beide wie aus einem Mund, obwohl sie sich inzwischen tatsächlich recht gut verstanden. Sie waren zwar nicht die besten Freunde, aber zumindest gute Bekannte. Das konnte Adrian aber leider nicht von allen Freunden seiner Freundin behaupten. Mit Alicia und Lee hatte er ein relativ entspanntes Verhältnis, die anderen jedoch duldeten ihn lediglich. Aber damit konnte er leben, da das schon mehr war, als er jemals erwartet hätte.

„Kommt ihr?“ – fragte Alicia, die soeben neben ihnen aufgetaucht war. „Die Zeremonie fängt gleich an und Angel bringt uns um, wenn wir die Taufe verpassen.“
„Diese Aussage trifft auf mich wohl kaum zu, Spinnet.“ – schnaubte Adrian. „Johnson würde eher Freudentänze aufführen, wenn ich nicht dabei wäre.“
„Möglich, aber ich nicht.“ – sagte Katie bestimmt, schnappte sich seine Hand und zog ihn hinter sich her zu den Stühlen, die im Garten der Weaslys aufgereiht waren. Die Taufe sollte im Freien unter den Obstbäumen stattfinden, was im Frühsommer auch durchaus angebracht war.
Alicia und Lee, die beide Taufpaten waren, huschten durch die Stuhlreihen nach vorne zu dem Taufbecken, während Katie und Adrian sich neben Oliver setzten. Dieser Platz war nicht gerade Adrians erste Wahl, da Oliver ihn anstierte, als wäre er der Satan höchstpersönlich, aber Katie zuliebe tat er alles. In dieser Hinsicht war er wie eine willenlose Biene, die dem verführerischen Honig hinterherflog. Nun, das war nicht gerade männlich, aber irgendetwas in Adrian – vermutlich seine Hormone – sorgte dafür, dass ihm das gepflegt am Allerwertesten vorbei ging.
Der zeremonielle Teil verlief weitestgehend unspektakulär, wobei Adrian die Worte des Zauberers, der die Taufe abhielt, sowieso nicht verstehen konnte, da der vier Monate alte Fred wohl nicht besonders viel von der Aufmerksamkeit hielt, die ihm zuteilwurde. Er brüllte sich nämlich die Seele aus dem Leib und seine Eltern sowie die Taufpaten hatten alle Hände voll zu tun, ihn zu beruhigen – was obendrein noch nicht einmal gelang.

„Ich hab´s mir anders überlegt.“ – sagte Katie trocken, nachdem die Zeremonie vorbei war. „Ich will so einen Schreihals nicht – ganz egal, ob er Schokofarben ist, oder nicht.“
Adrian lachte leise. „Na, da hab ich ja nochmal Glück gehabt. Ich hab mich schon darauf eingestellt, dich mit Jordan teilen zu müssen.“
„Du würdest mich einfach so kampflos Lee überlassen?“ – fragte Katie und stemmte gespielt empört die Hände in die Hüften.
„Überlassen nicht… Nur teilen.“ – erwiderte Adrian betont gleichgültig.
„So viel bedeute ich dir also.“ – schnaubte Katie. Ihrer Meinung nach konnte er ruhig mal ein wenig Eifersucht zeigen. Auch wenn er dazu keinen Grund hatte, aber ein wenig arglose Plänkelei war einfach Bestandteil ihrer Beziehung.
„Tja, ähm… Hab ich dir heute eigentlich schon gesagt, dass ich dich liebe?“ Grinsend legte Adrian den Kopf schief und strich Katie eine honigblonde Locke aus dem Gesicht.
Ihre haselnussbraunen Augen blitzten erfreut, als sie halbherzig die Nase rümpfte. „Glaub ja nicht, dass das jetzt irgendwas ändert.“
„Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Du willst ein Kind von Jordan und nicht ich.“
„Das wäre auch wirklich eine merkwürdige Vorstellung.“ – lachte Katie, stellte sich dann auf die Zehenspitzen und raunte in sein Ohr: „Und nur so nebenbei, ich liebe dich auch.“
Sie küsste ihn kurz und tänzelte dann in ihrem kurzen Sommerkleidchen über die Wiese zu Angelina und George. Allerdings nicht, ohne Adrian im Gehen noch einen Blick über die Schulter zuzuwerfen und ihm zuzuzwinkern.

„Hach, muss Liebe schön sein.“ – sagte Alicia, die dieses Schauspiel beobachtet hatte, als sie zu Adrian trat.
Adrian zog eine Augenbraue nach oben. „Stress mit Wood?“ Diese Frage war eigentlich überflüssig, da er in dem knappen Jahr, das er nun mit Katie zusammen war, dieses ganze Beziehungsdrama zwischen Alicia und Oliver mehr als einmal hatte bezeugen können.
Allerdings war Alicia nicht gewillt, ihm wahrheitsgemäß zu antworten. Sie wollte nach Möglichkeit nicht zu viele Gedanken an Oliver verschwenden. „Wie läuft die Jobsuche, Pucey?“
„Geht so…“ – murmelte Adrian, ließ sich aber nicht vom eigentlichen Thema ablenken. „Wieso bist du immer noch mit ihm zusammen, wenn er dich nur unglücklich macht?“
Seufzend zuckte sie mit den Schultern, als sie ausweichend antwortete: „Weißt du, er ist kein schlechter Kerl....“
„Das hab ich auch nicht behauptet.“ – entgegnete Adrian, obwohl er persönlich Oliver nichts abgewinnen konnte. „Aber das heißt trotzdem nicht, dass er der Richtige für dich ist.“
„Mag sein.“ – erwiderte Alicia gedankenverloren und lächelte ihn dann an. „Katie hat echt einen guten Fang mit dir gemacht. Wer hätte gedacht, dass Slytherins auch nur Menschen sind?“
„Was dachtest du denn, was wir sind, Spinnet?“ – fragte Adrian lachend. „Ich mein, klar, wir sind schon besser, als alle anderen – wir sehen überdurchschnittlich gut aus, sind witzig, intelligent, talentiert, selbstbewusst -, aber das macht uns trotzdem nicht übermenschlich.“
„Du hast arrogant und unberechtigt eingebildet vergessen, Pucey.“ – schnaubte Alicia. „Mal ganz davon abgesehen, dass ihr alle unnahbare Eisberge seid, bei denen man nie weiß, woran man ist.“ Dass ein ganz bestimmter Slytherin die Grundlage dieser Aussage darstellte, behielt sie lieber für sich – so wie sie schon seit Jahren alles für sich behalten hatte, was mit diesem in Verbindung stand. Das war auch der Grund, weshalb sie es vermied, Adrian – oder wahlweise auch Katie – danach zu fragen, wie die Vorverhandlungen zu der in sechs Wochen stattfindenden Hauptverhandlung seines besten Freundes gelaufen waren. Wobei sie das natürlich sowieso nicht interessierte. Wieso sollte es auch?
„Tja, so ist das mit Eisbergen.“ Adrian zuckte mit den Schultern. „Man sieht immer nur die Spitze, das Wesentliche bleibt unter der Wasseroberfläche verborgen. Da muss man schon auf Tauchgang gehen, um alles zu erforschen. Und erst dann kann man ein Urteil fällen, Spinnet.“
„Na, dann hast du ja Glück, dass Katie unter die Tiefseetaucher gegangen ist, Pucey.“ Ja, Adrian hatte Glück. Das wusste er. Er wollte sich gar nicht ausmalen, wo er inzwischen ohne seine Freundin wäre; ohne seine Freundin, die ihn im letzten Jahr beharrlich durch alle Höhen und Tiefen begleitet und immer zu ihm gestanden hatte. Auch wenn es immer noch mehr als genug Tage und vor allem Nächte gab, in denen er von den Geistern seiner Vergangenheit heimgesucht wurde, spendete Katie ihm Kraft, das zu überstehen und hatte dadurch seinen Kampfwillen geweckt.
„Ja, hab ich.“ – sagte Adrian und nickte dann in die Richtung, aus der auf einmal Oliver angestapft kam. „Da kommt, Wood. Ich bin dann mal weg – außer du möchtest, dass ich ihm mal ein paar Takte erzähle. Das mach ich liebend gern, glaub mir, Spinnet.“
Lachend winkte Alicia ab. „Ach, mit dem werde ich schon fertig. Kümmere du dich lieber um deine eigene Beziehung, Pucey.“

Gelangweilt saß Katie alleine an einem der Tische im Schatten. Sie fand, es war langsam an der Zeit, das Essen zu servieren. Ansonsten würde sie einen jämmerlichen Hungertod sterben, während alle ihre Freunde um den kleinen Fred herumsprangen, der sich nach wie vor die Seele aus dem Leib brüllte. Nicht, dass Katie etwas gegen Kinder hatte – ganz und gar nicht sogar -, aber sie glaubte einfach nicht, dass es irgendetwas bringen würde, wenn sie Fred jetzt auch noch betütelte. Zumal sie ganz genau wusste, dass sie nur wegen ihrer Beziehung zu Adrian nicht Taufpatin geworden war. Natürlich missgönnte sie Alicia diese ehrenvolle Position nicht, aber es kränkte sie trotzdem.
Überhaupt hatte ihre Freundschaft zu Angelina und George im letzten Jahr sehr gelitten. Genau genommen war ihr Verhältnis zu Angelina sogar schlechter, als das zu George. Das konnte sie einfach nicht nachvollziehen und zudem verletzte sie das Verhalten einer ihrer – eigentlich – besten Freundinnen. Katie wusste beim besten Willen nicht, wohin das führen sollte…
„Darf ich mich setzen, Bell?“ – raunte eine wohlbekannte Stimme plötzlich in ihr Ohr und ließ sie kurz erschrocken zusammenzucken.
„Mann, Pucey!“ – zischte sie halbherzig, als sein grinsendes Gesicht sich über ihre Schulter schob. „Du hast mich erschreckt!“
„Das tut mir leid.“ Er hauchte einen Kuss in ihren Nacken und sofort war sie ihm wieder wohlgesonnen.
Adrian zog sich einen Stuhl heran und ließ sich rittlings mit der Lehne nach vorne darauf fallen. „Was ist los, mein Engel? Du siehst so nachdenklich aus.“
„Nichts.“
„Ja, nach nichts sieht es aus.“
„Ach, ich hab nur darüber nachgedacht, dass Angel sich ganz schön von mir distanziert hat.“ – erwiderte Katie, lächelte Adrian dann aber warm an. „Aber das ist ihr Problem und nicht meins.“
„Sicher?“ – fragte Adrian, da ihm nicht entgangen war, dass Angelina wegen ihm auf Abstand zu Katie gegangen war. „Ich hätte wirklich nicht mitkommen müssen… Das hab ich dir gleich gesagt.“
„Ach, Quatsch! Das hätte doch auch nichts geändert.“ Katie rollte mit den Augen. „Außerdem wollte ich, dass du mitkommst und ich bin froh, dass du hier bist.“ Verschmitzt grinsend zog sie ihn an seinem Hemdkragen zu sich. „Was würde ich denn sonst hier machen?“
„Keine Ahnung.“ – erwiderte Adrian unschuldig. „Dich mit deinen Freunden amüsieren?“
Sie legte den Kopf schief und tat so, als müsse sie angestrengt überlegen. „Ja, aber die sind nicht halb so aufregend wie du.“
„Da hast du wohl Recht.“ – grinste er und zog arrogant eine Augenbraue nach oben. „Aber das ist nicht ihre Schuld… Sie können doch nichts dafür, dass sie mir nicht das Wasser reichen können.“
„Wie gönnerisch.“
„Tja, so bin ich.“
„Ist dir eigentlich zu warm, Schatz?“ – fragte sie auf einmal besorgt und zupfte an seinem langärmligen Hemd herum.
„Nein.“ – log Adrian. Es war leider eine Tatsache, dass sein Körper wohl nie lernen würde, sich auch mit langärmligen Klamotten anständig zu akklimatisieren. Katie vertrat zwar den Standpunkt, dass er einfach über den Blicken der anderen stehen und sich nicht wie im tiefsten Winter kleiden sollte – was sowieso eine übertriebene Beschreibung für seinen Klamottenstil war -, aber er teilte ihre Meinung nicht. Das würde er vermutlich auch nie können.
Skeptisch zog Katie eine Augenbraue nach oben und durchbohrte ihn mit dem Blick aus ihren haselnussbraunen Augen. Sie glaubte ihm kein Wort.
„Ja, ein bisschen vielleicht.“ – gab Adrian schließlich zu. „Aber das liegt wenn an deiner Nähe und nicht an den Temperaturen.“
„Dann sollte ich wohl gehen.“ – sagte Katie und lehnte sich von ihm weg. „Nicht, dass du an einem Hitzschlag stirbst. Dann hab ich doch nichts mehr von dir.“ Sie lächelte und biss sich aufreizend auf die Unterlippe.
„Untersteh dich, Bell.“ – knurrte er und zog sie wieder zu sich heran, so dass ihre Lippen sich fast berührten und sie seinen Atem spüren konnte. „Ich steh auf Hitze, solange sie von dir ausgeht.“
Seine saphirblauen Augen wirkten so aufrichtig und ernsthaft, dass Widerstand zwecklos war. Sofort bekam Katie Herzklopfen und sie konnte sich ein wohliges Seufzen einfach nicht verkneifen. Nach fast einem Jahr war sie immer noch schwer verliebt in Adrian. Wobei nein, das stimmte nicht ganz. Sie war noch verliebter in ihn als zu Anfang und sie hatte den Eindruck, dass diese Gefühle tagtäglich wuchsen. Noch nie zuvor hatte sie es erlebt, dass ein Mann es schaffte, dass sie sich jeden Tag aufs Neue wie ein verliebter und hormongesteuerter Teenager fühlte. Adrian war einfach wie für sie gemacht, der perfekte Gegenpol. Sie waren wie Feuer und Eis, Himmel und Hölle, Engel und Dämon – wie Löwe und Schlange eben. Gryffindor und Slytherin in ihrer eigenen kleinen Welt, in der kein Weiß und Schwarz, sondern nur Grautöne in allen möglichen Schattierungen existierten.
„Weißt du was, Pucey?“ – wisperte Katie. „Ich liebe dich.“
Adrian strich ihr eine Locke aus dem Gesicht und legte seine Hand an ihre Wange. „Ich dich auch.“ – flüsterte er und drückte dann seine Lippen auf ihre.
Während er die Frau küsste, die er wie verrückt liebte, wurde ihm wieder einmal klar, wie viel Glück er hatte. Er wusste nicht, womit er Katie verdient hatte, aber er stellte es auch nicht mehr in Frage. Fest stand nur, dass sie ihn gerettet hatte. Katie hatte Licht in sein Dunkel gebracht, ihm mit ihrem unerschütterlichen Optimismus und ihrer Stärke die Kraft gegeben, wieder an sich selbst zu glauben. Sie hatte seinen Lebenswillen wiedergeweckt und ihn vor dem Ertrinken in den Fluten seiner Selbstzweifel bewahrt. Katie war Adrians Oase in seiner flirrend heißen Wüste, in der die Orientierungslosigkeit einst gedroht hatte, ihn zu übermannen.
Doch das alles gehörte nun der Vergangenheit an und Adrian verabschiedete sich jeden Tag ein bisschen mehr von seinem alten Leben. Das Hier und Jetzt war sowieso um Welten besser und daran würde er festhalten.


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Frage: Wer von euch hat jetzt Karies vor lauter Kitsch?? Also ich muss jetzt definitiv ganz dringend zum Zahnarzt^^

Also gut, genug gealbert... Das war´s wohl mit dieser Story. Unspektakuläres und abruptes Ende, ich weiß.
Ich werde auf jeden Fall eine Fortsetzung schreibe - bzw. ich hab damit schon angefangen -, werde sie aber aus mehreren Gründen voraussichtlich nicht auf dieser Seite veröffentlichen. Zum einen klappt das mit dem Hochladen hier nicht so richtig gut - was das geringste Problem ist -, und zum anderen kann ich die Fortsetzung definitiv nicht als P16 einstufen. Und die Sache mit dem Passwort auf dieser Seite ist doch ein recht großer Aufwand, wenn ich das jedes Mal einzeln verteilen muss (ja, ich bin faul, ich weiß).
Da ich aber keinem die neue Story vorenthalten möchte, kriegt ihr hier den Link und wer will, kann die Geschichte ja so auch mitverfolgen.

http://www.fanfiktion.de/s/501d366a000236cd067007d0

Vielleicht liest ja der ein oder andere von euch wieder mit ;)


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