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Fanfiction

Tempus Perfekt - Die Rumtreiber

von elfenkauz

Die Rumtreiber

Verblüfft starrte Remus den Vieren hinterher, die Hals über Kopf aus dem Kerker geflüchtet waren. Komisch. Was hatten die bloß?
Es war nicht normal, dass vier Leute plötzlich in einem Kerker auftauchten, wo eben noch Unterricht gewesen war. Er selbst war ja nur zurückgekommen, um sein Buch zu holen, das er vergessen hatte. Und komisch benommen hatten sie sich auch. Nach dem Datum zu fragen, pffff….Ziemlich verpeilt, die Guten.
Seufzend ging er zu seinem Tisch und suchte ihn ab. Hier war das Buch nicht. Die seltsamen Fremden gingen ihm nicht aus dem Kopf. Diese Ähnlichkeit zu James…wirklich verblüffend. Nur die Augen waren grün, nicht haselnussbraun. Und James hatte definitiv nicht so einen Riss auf der Stirn.
Nun ließ er sich doch auf den Fußboden hinab, um unter dem Tisch weiter zu suchen. Du meine Güte, er hatte gar nicht gewusst, wie dreckig diese Fliesen waren. Wahrscheinlich waren sie das letzte Mal vor einem Jahrhundert gesäubert worden. Nun hatte er sich auch noch eine Hose eingesaut. Sei`s drum, sie würde heute noch in die Wäsche gehen. Die Hauselfen schafften das schon wieder.
Das Bild von dem Jungen ging ihm nicht aus dem Kopf. Remus, welches Datum haben wir? Sehr ungewöhnlich.
Remus richtete sich so schnell auf, dass er sich den Kopf an der Tischdecke stieß, doch er bemerkte den Schmerz nicht. Remus dachte er Remus…
Dieser Junge kannte seinen Namen, obwohl sie sich noch nie gesehen hatten. Dieser Junge war nicht James, er war jemand anders, aber woher, bei Merlin, kannte er dann seinen Namen?
Meine Güte hatte er eine lange Leitung!
Und auch das rothaarige Mädchen.
Remus was machst du hier? Dieser Satz bewies, dass auch sie ihn kannte, sogar ziemlich gut, und sie hatte offenbar nicht damit gerechnet, ihn hier vorzufinden.
Und wieso waren sie so plötzlich aufgetaucht? Und dabei noch so einen verwirrten Eindruck gemacht?
Eins war sicher, er, Remus, hatte diese vier noch nie gesehen. Aber sie ihn. Und wo bitte sehr? Okay, das war leichter. Als bester Freund von James Potter und Sirius Black war er einigermaßen bekannt in den Mauern von Hogwarts. Aber diese vier waren ganz sicher nicht in Hogwarts, so was wäre bereits aufgefallen, wenn ein Zwilling von James Potter durch die Gegend lief.
Stöhnend stand er auf. Nun nahm er den dumpf pochenden Schmerz im Hinterkopf doch wahr. Er kam nicht weiter. Da stank etwas, aber ganz gewaltig. Aber was?
Da lag ja das Buch! Auf die leichtesten Orte kam man immer zuletzt. Brav lag es auf dem freien Tisch neben seinem. Stimmt, er hatte es dort hektisch abgelegt, weil sein Kessel grade übergekocht war, und es sonst hässliche Flecken auf den Seiten gegeben hätte, wenn sie nicht sogar weggeätzt wären…Das Buch sah jedoch ganz normal aus.
Remus fasste den Entschluss, seinen drei besten Freunden, Sirius Black, James Potter und Peter Pettigrew, von dieser Begegnung gleich zu erzählen. Alleine würde er hier nicht weiterkommen.

„Mooney, du siehst aus, als hättest du einen Fehler Verwandlungsbuch gefunden“ stellte James Potter fest, als Remus sich zu ihnen setzte. „Entsetzend und merkwürdig, ganz meine Meinung.“
„Nein, habe ich nicht. Und es wird auch nicht möglich sein, einen zu finden.“ sagte Remus scharf, er duldete keinerlei Kritik an Schulbüchern. „Aber ich hab was anderes gefunden. Nämlich mein Zaubertrankbuch und vier Leute, die mich gefragt haben, welches Datum wir haben.“
Sirius Black setzte sich auf und brach in schallendes Gelächter aus. Die Schüler, die in ihrer Nähe saßen, sahen ihn verwundert an.
„Sie haben was?“ gluckste er. „Wer war´s denn? Vielleicht haben die irgendetwas ins Getränk bekommen. Oder Verwirrungszauber.“
„Wir waren es jedenfalls nicht.“ sagte Remus ernst. „Ich zumindest kenne sie gar nicht. Und da bin ich ganz sicher.“
„Warum?“ fragte Peter Pettigrew, ein etwas pummeliger Junge mit farblosem Haar. „Es gibt über achthundert Schüler in Hogwarts. Du kannst nicht alle kennen.“
„Tu ich auch nicht, Peter. Aber dieser Junge wäre mir aufgefallen. Denn mal davon abgesehen, dass er etwa in unserem Jahrgang sein müsste, war er ein perfektes Double von James! Bis ins Letzte, wirklich! Nur dass er grüne Augen und so einen Riss, der wie eine Narbe aussah, auf der Stirn hatte, sonst er genau so aus, wie du, Krone!“
James schüttelte den Kopf. „Meine Güte, Mooney, mach doch nicht aus den kleinsten Ähnlichkeiten so ein Drama. Jeder sieht Jemanden ein bisschen ähnlich. Oder,“ jetzt grinste er „ dieser Junge hat mit Vielsafttrank experimentiert, und es ist ein schief gegangen!“
„Ach was!“ meinte Remus, wenn auch nicht mehr ganz so überzeugt von seinem Schluss. „Das wäre untypisch. Aber da wäre noch etwas. Denn diese vier Leute kannten meinen Vornamen! Und als ich ihnen das Datum gesagt habe, sind sie aus dem Kerker gestürzt.“
James schüttelte nur den Kopf. „Dass sie deinen Namen gekannt haben, spricht für die Vielsafttranktheorie. Und was die sonst noch so haben“ er zuckte mit den Schultern „was weiß denn ich. Sind vielleicht ein bisschen vergesslich und haben gedacht, es wären noch Sommerferien.“
Er und Sirus brachen in schallendes Gelächter aus und kugelten sich auf dem Sofa vor Lachen. Remus verdrehte die Augen.
„Potter, Black, geht es auch etwas leiser? Es gibt durchaus auch andere Menschen im Raum, die an euren Themen nicht interessiert sind!“
James erstarrte und hörte prompt mit dem Lachen auf. Vor ihnen stand eine etwa siebzehnjährige rothaariges Mädchen, dass ihre leuchtend grünen Augen wütend auf die Ruhestörer gerichtet hatte. Sirius fand als erstes seine Sprache wieder.
„Evans, es muss ja nicht jeder so streberhaft wie du drauf sein. Wir nämlich halten es für schön, auch mal das Lustige am Leben zu genießen.“
„Ich wüsste gerne, was bei euch so alles unter lustig fällt“ schnaubte das Mädchen „Und auch wenn Potter hundertmal Schulsprecher ist, bestimmte Regeln gelten auch für Mr. Hochwohlgeboren!“
„Ich hab nie behauptet, dass ich hochwohlgeboren bin!“ verteidigte sich James und fuhr sich nervös durch die verstrubbelten Haare. Diese Bewegung stieß bei Lily nicht auf Gegenliebe.
„Ach ja? Und warum benimmst du dich dann so?“
„Tu ich gar nicht!“ murmelte James, doch Lily schnaubte noch ein weiteres Mal empört und verschwand durch das Porträtloch.
„Was hat sie nur gegen mich?“ fragte er seine Freunde ratlos „Hab ich ihr was getan?“
„Du hast sie sogar seit etwa sieben Stunden nicht mehr nach einem Date gefragt, was an einen Rekord grenzt!“ wusste Sirius beizutragen. „Aber das reicht ihr anscheinend nicht.“
„Ist doch egal Leute.“ schlichtete Remus.
„Wir sollten auch zum Abendessen gehen. Ich zumindest habe Hunger“ wechselte Peter das Thema.
„Wurmschwanz hat Recht“ sagte Sirius und stemmte sich aus dem Sofa. „Kommt schon Leute, sonst habt ihr neben vier Leuten, die mit Vielsafttrank experimentiert haben und ziemlich neben der Spur plötzlich im Kerker auftauchen und Krones Liebeskummer mit Lily Evans noch zwei Probleme. Nämlich einen verhungerten Sirus und einen verhungerten Peter.“


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