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Fanfiction

Warum wir kämpfen - -4- Ein spöttelnder Hut

von Si-lee

-4- Ein spöttelnder Hut

Die Erstklässler hatten sich vor dem Portal zur Großen Halle gesammelt und schauten auf eine hochgewachsene Professorin, die einige Schüler zurechtwies.
„Lassen Sie das Gekicher und folgen Sie mir bitte.“ Sie machte die Tür auf und fast allen Schülern verschlug es die Sprache als sie in die Große Halle traten.
Viele Kerzen schwebten in der Luft und es schien als hätte man die Decke der Halle beim Bauen einfach vergessen.
Sirius hatte Zuhause gelesen, dass die Decke nur verzaubert war und konnte daher das 'Ohh' und 'Ahh' der anderen Schüler nicht ganz nachempfinden.
Die Erstklässler sollten sich in einer Reihe vor einem Hut auf einem dreibeinigem Schemel stellen und nach der Reihe vortreten, wie Professor McGonagall erklärte.
Der Hut trug den Schülern ein Gedicht über die unterschiedlichen Häuser Hogwarts' vor, doch Sirius hörte dem Gemurmel von Harvey und James zu seiner Linken zu. „Mein Dad hat behauptet, wir müssten gegen einen Vampir kämpfen... er hat mir auch den Zauberspruch dazu verraten..“, erklärte James dem Jungen. Harvey grinste schief. „Ja, dass hat unsere Mum auch versucht, aber Abi hatte schon die Geschichte von Hogwarts gelesen und mir erklärt, dass wir nur den Hut aufsetzten müssen.“
„Wie öde..“, gab James zurück und fing dafür einen strafenden Blick der Professorin ein.

„Bagshot, Abigail!“, ertönte nun ihre Stimme und James verfolgte wie seine Freundin aus Kindertagen eine Gryffindor wurde. Harvey klatschte begeistert seiner Schwester Beifall und ging dann ebenfalls auf den Schemel zu. „HUFFLEPUFF!“, rief der Hut in die Halle und James konnte es nicht fassen. Sein Freund, ein Hufflepuff`? Er war doch Abis Zwilling? Wie konnte der Hut sie nur trennen? Schon verkrampfte er sich innerlich und starrte auf den 'öden' Hut. Was wenn er ihn auch nach Hufflepuff stecken würde? Er schluckte. Oder wohlmöglich nach Slytherin? Bei diesem Gedanken schaute er zu Sirius hinüber und funkelte ihn an. Nein, zu dem würde er sicher nicht ins Haus kommen...

Sirius überlegte, ob er lieber gegen einen Vampir kämpfen würde... immerhin konnte er dann sein Wissen beweisen und würde eventuell nach Ravenclaw kommen, statt ins Haus der Schlangen. „Black, Sirius!“
Er riss sich von seinem letzten Gedanken los und ging auf den Schemel zu. In der Halle war es recht still geworden. Fast alle Schüler kannten den Nachnamen Black nur zu gut. Die meisten kannten den Namen von Erzählungen über die großen reinblütigen Familien oder aus dem Tagespropheten. Manche kannten den Namen von seiner Cousine Narzissa Black, die nun die fünfte Klasse in Hogwarts besuchen würde. Wenige kannten sogar noch ihre älteren Schwester Bellatrix und Andromeda und wussten daher, das bis jetzt jeder Black nach Slytherin gekommen war.
Sirius schluckte, setzte sich auf den Schemel und der Hut rutschte ihm über die Augen, sodass er die neugierigen Blicke nicht mehr sehen konnte.
“Ah ein Black also...du scheinst aber manchmal ganz schön rebellisch zu sein, was?“ Sirius hörte die Stimme in seinem Kopf und seufzte unweigerlich. Seine rebellische Art hatte ihm schon die ein oder andere Tracht Prügel eingebracht, doch er wollte eben einfach nicht so sein wie seine Eltern. Ihm bereitete es keinen Spaß Muggel zu qäulen und auf Schlammblütern herum zu hacken. Er wünschte sich einfach gute Freunde hier. “Gute Freunde, ja?“, wollte der Hut wissen.“Nun gute Freunde kannst du hier sicher finden...“ Sirius gluckste etwas. Klar so Freunde wie diesen Potter, sobald sie meinen Nachnamen hören, beschimpfen sie mich nur, dachte Sirius bissig. “Ach wir haben uns also schon mit Potter angefreundet?“, der Hut gluckste ebenfalls. “Ich denke, dann kommst du nach... GRYFFINDOR!“, rief der Hut das letzte Wort in die tuschelnde Halle und mit einem Mal war es wieder vollkommen still.

„Gryffindor?“, hörte man den Blutigen Baron laut fragen. „Mr Carrow, hat er tatsächlich Gryffindor gerufen?!“ Der Junge neben dem Geist nickte und langsam fingen vereinzelte Schüler am Gryffindortisch zu klatschen an. Die meisten begutachteten ihren neuen Schüler allerdings mit Argwohn und sahen es nicht ein für einen Black zu klatschen. Die dunkle Vergangenheit der Familie war ihnen allen bekannt und sie konnten es nicht verstehen, wie so einer in das Haus von Godric Gryffindor kommen sollte.
Sirius konnte es nicht fassen. Er zog sich den Hut vom Kopf und sah in die feidseligen Augen des jungen Potter. Professor McGonagall räusperte sich leise und Sirius erwachte aus seiner starren Haltung, um zum Gryffindortisch zu stolpern.

„Pah... und selbst wenn er fünfmal in Gryffindore ist. Er ist ein Black.“, flüsterte James Remus zu, der auf der anderen Seite stand. Bald wurde auch der ruhige Remus zu einem Gryffindor und James schaute zum Tisch der Löwen herüber. Remus hatte sich ein Stück weit links von Sirius hingesetzt und betrachtete weiter den Sprechenden Hut der gerade den schüchternen Peter Pettigrew zu einem Löwen machte.

„Potter, James!“, rief die Professor McGonagall und James ging zügig auf den Hut zu. “Ach, da haben wir also das Gegenstück...“ Der Hut schien zu lachen und James Stirn kräuselte sich. Gegenstück? “Aber ja doch... Potter und Black, dass wollte ich schon immer einmal ausprobieren! GRYFFINDOR!“, schrie der Hut und James warf ihm zum Abschied einen garstigen Blick zu.
Klar, er wollte nach Gryffindor, doch nicht weil er das Gegenstück zu Black sein wollte... Im Nachhinein war er sich sicher, er hätte lieber gegen einen Vampir gekämpft als sich von diesem Hut veräppeln zu lassen.

~*~*~

Abigail saß in Tränen aufgelöst in einem der roten Sessel des Gryffindorgemeinschatsraumes. James saß ihr gegenüber und versuchte sie mit ruhigen Worten zu trösten. „Ihr habt doch immer noch den Unterricht... sicher haben Gryffindor und Hufflepuff einige Fächer zusammen...“ Abigail schaute aus ihren braunen Augen zu ihm auf. „Unterricht? Na, toll... ich will nicht so lang von ihm getrennt sein... mir kam es vorher schon komisch vor, dass wir hier nicht im selben Schlafsaal schlafen würden... und jetzt?“ Sie hatte eine schrille Stimme, wenn sie weinte. Etwas unnatürlich. James zuckte mit den Achseln. Auch er war geschockt gewesen, dass Harvey nicht in Gryffindor gelandet war. Er gab die Schuld diesem blöden Hut... der Hut, der ihn als Gegenstück zu Black bezeichnet hatte.

„Ist alles okay?“, wollte eine ältere Schülerin wissen. „Ich bin letztes Jahr auch nicht dahin gekommen wo ich eigentlich hin wollte..“, plauderte sie aus dem Nähkästchen. „Ich wollte eigentlich nach Ravenclaw, aber hier ist es mindestens genauso schön. Du wirst schon sehen!“ Sie hatte ein freundliches, leicht rundliches Gesicht und ebenso braune Haare wie Abigail. „Ich bin übrigens Alice. Alice Longbottom!“, stellte sie sich vor.
Abigail wischte sich mit dem Umhang über die Augen, um ihre Tränen zu trocknen. „Abigail Bagshot.“, stellte sie sich vor. „Ich denke nicht, dass ich mich hier wohlfühlen werde... mein Bruder ist in Hufflepuff gelandet.“ Alice kniete sich vor Abigail hin und lächelte. „Das macht doch nichts... ihr habt genügend Zeit euch zu sehen... und hier findest du sicher auch Freunde! Einen scheinst du ja schon zu haben.“ Sie deutete auf James der nickte.
„Soll ich dich mit in deinen Schlafsaal bringen?“, fragte Alice nun lächelnd und Abigail folgte ihr nach einem „Gute Nacht.“ an James.

James seufzte als die beiden Mädchen nach oben verschwunden waren und schaute dann zu den Treppen hoch, die in den Jungenschlafsaal führten.
In gemütlichen Raum standen vier Betten. Sirius Black hatte sich eines der Betten am Fenster geschnappt, wie James sofort bemerkte. Seiner Meinung nach war das definitiv das beste Bett. Kein Wunder... Black braucht immer das Beste..., dachte er sich und ging dann zu dem noch freien Bett ihm gegenüber hin.
Remus und Peter waren bereits in ihren Schlafanzügen. „Dein Freund ist leider nicht hier..“, stellte Remus mitleidig fest. James nickte nur. „Für mich ist das nicht ganz so schwer... aber Abigail...“ Remus nickte und Peter meinte nur.
„Wir werden sicher Freunde werden und dann vergisst sie schnell, dass sie ihren Bruder nur tagsüber sehen kann.“ James lächelte. „Das wäre schön.“

Sirius hatte die roten Vorhänge an seinem Bett zugezogen und grübelte über sein Schicksal nach. Er war also ein Gryffindor. In dem Haus, welches bekanntermaßen dem Stammhaus der Blacks – Slytherin – gegenüberstand. Er schaute auf seine Füße und wippte leicht vor und zurück. Seine Eltern würden ihn fertig machen, sobald er Weihnachten vor der Tür stand, das war so sicher wie die Tatsache, dass er Reinblüter war.
In Gryffindor mit einem Potter als Zimmergenossen. Walburga würde ihn anschreien, wenn sie hier wäre. Sie würde ihn beschimpfen. Doch da stahl sich ein kleines Lächeln auf Sirius Gesicht. Immerhin hatte er es geschafft nicht in Slytherin zu landen... er war also wirklich nicht so schwarzmagisch wie seine Familie... das erkannte selbst so ein alter Hut!

~*~*~

Am nächsten Morgen erwachte James wie immer recht spät. Er wäre wohl gar nicht aus dem Land der Träume gekommen, hätte Remus ihn nicht wach gerüttelt, bevor er in die Große Halle zum Frühstück runter gegangen war.
Nur Peter war auch noch damit beschäftigt seine Hogwartsuniform anzuziehen, der Rest war schon beim Essen.
James beeilte sich mit der Morgenwäsche und ging dann mit Peter in die Große Halle. Der etwas mollige Junge war James unendlich dankbar, dass er ihn mit nach unten geführt hatte. „Ich hätte den Weg sicher nicht gefunden...“, gab Peter kleinlaut zu, als sie sich an den Gryffindortisch setzten.
Abigail saß neben Alice und unterhielt sich mit ihr über die Unterrichtsfächer. Remus hatte sich neben Sirius gesetzt, der nicht gerade wach aussah, und beide löffelten still ihr Müsli in sich hinein.
Harvey winkte James kurz vom Hufflepufftisch und James grinste breit zurück. „Morgen!“, rief er quer über die Tische und einige Schüler drehten sich zu ihm um.
James setzte sich zwischen Peter und Lily, die schon in den Stundenplan der Erstklässler vertieft war.
„Sehr gut Mr Potter, Mr Pettigrew...“ McGonagall war zu den beiden gegangen und überreichte ihnen nun auch die Stundenpläne. „Ich hoffe sie verpassen die erste Stunde nicht... in zehn Minuten geht es los!“ Dabei schaute sie abschätzig auf James, der angefangen hatte Toast mit Marmelade zu bestreichen. „Sie werden das wohl auf dem Weg in ihr Klassenzimmer essen müssen und morgen eventuell etwas zeitiger aufstehen.“ Noch bevor James etwas antworten konnte, rauschte die Professorin auch schon weiter.

„Abi, wir haben Verwandlung und Zaubertänke zusammen!“ Harvey lächelte seine Schwester an, die sofort aufgesprungen war, als sie seine Stimme vernommen hatte. „Wenigstens etwas! Wie ist es in Hufflepuff`?“, fragte sie gleich nach. „Super! Ich bin noch mit zwei anderen im Schlafsaal und der Gemeinschaftsraum ist sowas von gemütlich...“
Abi war froh, dass es ihrem Bruder ebenfalls so gut gefiel wie ihr. Sie war zwar immer noch etwas geknickt, dass sie ihn nicht mehr ständig um sich haben würde, doch sie hatte es akzeptiert – Alice hatte sie so nett in Gryffindor empfangen...

James kaute nun den letzten Bissen seines ersten Toast runter und nahm sich zwei Weitere. „Ich glaube wir sollten wirklich losgehen... in der ersten haben wir McGonagall!“ Remus hatte sich sofort erhoben und nur Peter trödelte noch etwas, da er noch Hunger hatte.
Sirius wollte sich gerade der Gruppe anschließen, als James ihm einen verächtlichen Blick zuwarf. „Na sonst niemanden da, an den du dich hängen kannst?“, stichelte er. „Kannst ja mal bei den Schlangen nachfragen, die nehmen dich sicher auf... Oder geh gleich zu Dumbledore und lass dich heimschicken... hier brauchen wir dich nicht!“

Sirius war stehen geblieben und schaute James feindselig an. „Du hast doch keine Ahnung, wo man mich nicht braucht..“, stellte er kühl fest. „Fühlst dich jetzt schon wie der Anführer oder was?“, holte er dann zum Gegenschlag aus. „Ich schätze nur nicht alle werden dir so bereitwillig folgen... ihr geht nämlich in die falsche Richtung!“ Mit diesem Satz wendete sich Sirius einer anderen Treppe zu und war bald hinter der nächsten Kurve verschwunden.
James lachte ihm hinterher. „Wir sagen Mc einfach, du sucht nach einem stillen Plätzchen in den Kerkern.. da wo du hingehörst, wenn du zu spät kommst!“, rief er ihm nach. Dann wandte er sich zu den anderen und grinste. „Also hat jemand ne Idee wo's lang geht?“
Peter schaute ihn hilflos an und wollte gerade schon Sirius hinterherlaufen, da der ja zu wissen schien, wo es lang ging, als Remus sich meldete. „Ich glaube wir müssen noch ein Stock höher und dann rechts.“ Er hatte ruhig gesprochen, doch man merkte ihm an, dass er James Aktion nicht gerade toll fand. Abi und Harvey standen etwas weiter vorne und waren vertieft in ihren Erzählungen von den unterschiedlichen Häusern in die sie gekommen waren.
„Na dann...“ James zuckte mit den Schultern und sie gingen Remus nach.
Blöderweise stellte sich heraus, dass die Treppe, die sie benutzten gleich in den vierten Stock führte und nicht in den dritten. Sie fragten eine vorbeieilende Drittklässlerin und die erklärte ihnen kurz angebunden, dass Sirius doch Recht gehabt hatte.
Mit mieser Laune und viel zu spät kamen sie dann zum Verwandlungsklassenzimmer. Die Tür war schon geschlossen und auf James klopfen kam von drinnen die bekannte, strenge Stimme von McGonagall.
„Ich sagte doch, sie haben keine Zeit noch zu frühstücken, wenn sie so spät aufstehen!“, blaffte sie James an und zog ihm gleich mal fünf Punkte ab. „Ich dulde keine Verspätungen.... stehen sie früh genug auf, dann kommen sie auch nicht zu spät!“
Remus und Peter hatten sich zusammen in die zweite Reihe gesetzt, während Harvey und Abigail sich in die letzte Reihe verkrümelten. James schaute kurz in den Raum und McGonagall fing schon wieder an auf ihm rumzuhacken. „Werden sie sich dann gütigerweise neben Mr Black setzten, damit wir fortfahren können, Mr Potter? Oder muss ich ihnen weitere fünf Punkte abziehen, damit sie endlich aus ihrem Morgentran aufwachen?“
Schnell lies er sich neben Sirius fallen und schaute den böse an. „Du musst ja ein stolzer Gryffindor sein, Potter! Keine 24 Stunden in Hogwarts und schon Punktabzug... ich dachte du ständest so auf das Haus? “ Sirius grinste ihn hämisch an und wandte sich dann dem Unterricht zu.


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