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Fanfiction

Lauren Broderick plus... - Hut auf, Lucas Wood

von Viola Lily

Wie der Vater, so nicht der Sohn

Der große Haufen Erstklässler war nach einer gefühlten halben Ewigkeit auf 6 kleine Schülerchen geschrumpft. Meine Kleidung war mittlerweile wieder trocken geworden und meine Füße taten von dem ganzen Herumgestehe weh. Es fiel mir nicht leicht, still zu halten und unruhig wippte ich auf meinen Füßen hin- und her. In diesem Moment hätte ich meinen Dad dafür killen können, dass sein Nachname mit W anfing.
Immerhin war jetzt Vaisey, Edward dem Haus Slytherin zugeordnet worden. Also müssten jetzt alle Schüler mit W dran sein. Hoffentlich, denn Hunger hatte ich auch noch.
„Wareley, Jacob.“
Jacob wurde ein Hufflepuff. Ich klatschte lustlos mit. Ich hoffte, dass nicht noch mehr Schüler vor mir dran kämen. Vielleicht begannen die Nachnamen der anderen ja mit X, Y und Z?
„Weasley, Molly.“
War ja klar. Die Weasleys waren so berühmt wie berüchtigt. Mein Vater hatte gesagt, dass es in meinem Alter utopisch sei, in einem Jahrgang zu landen in dem kein Weasley- oder Pottersprössling mitmischte. Nun hatten wir schon James Potter bei uns, und er war der Sohn des berühmten Harry Potter. Mit so einer Berühmtheit in einer Klasse zu sein war an sich schon seltsam, doch dass jetzt auch noch eine Molly Weasley dazu kam, machte die Sache noch spannender.
Diese war ein lebhaftes Mädchen mit strahlend blauen Augen und blassrotem Haar. Ich fragte mich, von welchem der vielen Weasleys sie wohl kam.
„GRYFFINDOR.“
Breit grinsend lief Molly zum Gryffindor-Tisch, wo schon eine Gruppe von Wesleys aufgestanden war und ihr zu jubelte. Als wieder Ruhe eingekehrt war, fuhr Professor Freshad, dessen Stimme langsam heiser wurde, fort.
„Willes, Gwendolyn.“
Ein Mädchen, das sich ziemlich wichtig vorkam, ging nach vorne und setzte sich erhobenen Hauptes auf den Hocker. Leider zerstörten die nassen Haare ihr gepflegtes Aussehen. Trotzdem musste ich zugeben, dass sie schon in diesem zarten Alter ziemlich hübsch war.
„GRYFFINDOR.“
Gwendolyn stolzierte an den Gryffindor-Tisch. Ich bemerkte noch, wie sie mit gerümpfter Nase James Potter und einen blonden Jungen neben ihm kritisch betrachtete. Dann bereitete mich darauf vor, als nächstes aufgerufen zu werden.
„Withby, Yvonne.“
Genervt ließ ich die Schultern sinken. Mannomann. Das war doch nicht fair.
Zum Glück brauchte der Hut nicht lange, bis er Yvonne nach Hufflepuff schickte.
„Wood, Lucas.“
„Das wurde aber auch Zeit“, murmelte ich.
Während ich nach vorne ging, versuchte ich, das aufkommende Gemurmel zu ignorieren. Ich hatte es befürchtet und tat so, als würde ich es nicht hören.
Ja, ich weiß, mein Vater ist Hüter der Tutshill Tornados.
Ja, er spielt auch in der englischen Nationalmannschaft.
Und nein, ich werde euch keine Autogramme von ihm besorgen.
Ich entspannte mich erst wieder, als mir der Hut über die Augen rutschte und ich die Schüler in der Halle nicht mehr sah.
Und? Wo möchtest du hin?
Diese piepsige Stimme musste dem sprechenden Hut gehören. Irritiert horchte ich auf. Wie sollte ich denn diese Frage verstehen?
Du wunderst dich? Ich habe bei solchen Köpfen wie deinen das Gefühl, dass meine Entscheidung nur noch zweitrangig ist. Manche deiner Vorgänger wollen nur in ihr Lieblingshaus und pfeifen auf mein Urteil.
„Vor mir hast du nichts zu befürchten. Ich würde vorschlagen, dass du einfach deinen Job machst.“
Das höre ich gern. Wobei es bei dir nicht einfach wird, du gehörst zu denen, die nicht leicht zu durchschauen sind. Hmm, du bist sehr vielseitig. Sportlich bist du und damit verbundenen Ehrgeiz sehe ich in dir ebenfalls - aber Quidditch kann man in jedem Haus spielen. Du schreckst vor nichts zurück und bist unerschütterlich, wie dein Vater. Der war in Gryffindor und wenn ich es recht bedenke, würdest du dich auch sehr gut dort machen.
Ein Schauer lief mir über den Rücken. Also doch - Gryffindor. Das Haus meines Vaters. Das Haus der mutigsten und tapfersten Schüler, das Haus der Helden und Berühmten. Das klang sehr verlockend und viel versprechend - doch warum freute ich mich nicht darüber? Andere Schüler wären ausgerastet, wenn sie das gehört hätten.
Ja genau, piepste der Hut. Du weißt noch nicht, was du willst. Du bist ein verrücktes und eher unentschlossenes Kerlchen mit einem Hang zur Dickköpfigkeit. Leider passt du damit auch nicht zu den Hufflepuffs, dabei bist so schön gerecht und einfühlsam.
Schauen wir doch mal, wie es mit deinen Brocklehurst-Genen aussieht. Liest gerne Bücher, was? Hast auch Mumm genug, dich für deine Leistungen durchboxen. Hmm, du tanzt mal gern aus der Reihe und hast kein Problem damit, dich lächerlich zu machen. Außerdem liebst die geistige Herausforderung ebenso wie die körperliche. Hmm, eigentlich würde ich dich auch nach Gryffindor schicken aber du bist eindeutig ein RAVENCLAW.
Pofessor Freshad zog mir den Hut vom Kopf und nickte zum Ravenclaw-Tisch. Das einzige Mädchen, das noch eingeteilt werden musste, winkte mir schüchtern zu, als ich an ihr vorbei ging. Auf dem Weg achtete ich nicht auf die verwunderten Gesichter, die vereinzelt von Gryffindor-Tisch auf mich gerichtet wurden.
„Tut mir Leid Leute. Aber ich bin nicht mein Vater“, murmelte ich.
Während Zeekin, Harriet aufgerufen wurde, setzte ich mich neben einen Jungen mit blonden Haaren, der mit verschränkten Armen und missmutiger Mine ganz außen am Ravenclaw-Tisch saß.
Ich fragte ihn leise: „Hey. Wie war dein Name noch gleich?“
„Dustin“, brummte er.
„Ich bin Lucas, aber alle nennen mich Luke.“
Dieser Dustin brummte erneut. Ich hatte keine Ahnung, warum er bockig war, doch ich lies mich von seiner Laune nicht beirren
„Schön dich kennen zu lernen“, redete ich weiter und tat dabei so, als würde ich Harriets Einteilung mitverfolgen. „Unzufrieden mit dem sprechenden Hut?“
Meine Schlussfolgerung erwies sich als richtig. Der Junge drehte den Kopf zu mir und zog grimmig die Mundwinkel nach unten.
„Am liebsten würde ich sein Maul mit Feuerzeugen stopfen.“
„Feuerzeug? Was ist das?“, hakte ich interessiert nach.
Dustin seufzte genervt und drehte sich von mir weg.
„SLYTHERIN!“, rief der Hut plötzlich.
Dustin sah Harriet feindselig an, als sie zu den Slytherins ging. Ich musste nicht lange überlegen, um seinen Frust zu verstehen.
„Wärst du etwa lieber in Gryffindor?“
„Wer nicht? Gryffindor ist berühmt. Harry Potter und Albus Dumbledore waren dort. Gryffindors haben unsere Welt gerettet. Sie zeigen den Slytherins immer, wo es lang geht. In Ravenclaw sind nur Streber und Hausaufgabennerds. Da ist doch nichts los.“
Der Ansicht war ich zwar nicht, doch ich hatte ja auch keine Ahnung, wo er das aufgeschnappt hatte.
„Von meiner Mutter weiß ich, dass Ravenclaw ein Haus der Talentierten und der Künstler ist. Ich persönlich würde mich in einer Runde von individuellen Leuten wohler fühlen als in einem Rudel von Löwen, die immer nur denken, dass sie toller sind als die anderen.“
Das klang jetzt vielleicht nicht so nett und ich hoffte, dass mir mein Dad diese Worte verzeihen würde - doch es gab an allen Häusern etwas auszusetzen und es war nun mal so, dass Gryffindors dazu neigten, arrogant zu sein.
Dustin wusste scheinbar nicht, was er erwidern sollte. Meine Worte hatten ihn so aus dem Konzept gebracht, dass er für einen Moment vergaß, wütend zu sein. Diese Gelegenheit packte ich beim Schopf.
„Interessiert du dich für Quidditch?“


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Es gibt einen Grund dafür, warum alle großen Fantasy- und Science-Fiction-Filme im Gedächtnis der Leute geblieben sind. Sie haben eine große Tiefe und nicht nur eine oberflächliche Handlung. Und deswegen werden wir in 50 oder 100 Jahren auch immer noch die Harry-Potter-Bücher lesen und hoffentlich die Filme anschauen.
Michael Goldenberg