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Fanfiction

Blaue Augen - [Kapitel 2] Welch Ironie...

von Vaye

Kapitel 2.Welch Ironie...




Der Zauber der ersten Liebe liegt darin, daß man sich nicht vorzustellen vermag, sie könnte jemals enden.
Benjamin Disraeli, Earl of Beaconsfield




Danach sah ich ihn nie wieder. Damals war ich völlig überrumpelt gewesen, am Boden zerstört und ich hatte mich wochenlang in meinem Zimmer eingeschlossen, geweint und sehr wenig gegessen. Meine Mutter dachte schon, ich sei verrückt geworden. Was ja auch irgendwie stimmte…ich weinte mir die Seele aus dem Leib und das nur für einen Jungen, der es eigentlich nicht verdient hatte, das man ihm hinterher trauerte. Letzten Endes hatte ich mich aufgerappelt, mich damit abgefunden und mir geschworen, ihm nie wieder so in die Arme zu fallen. Welch Ironie....


Er rückte ein Stück von mir ab, ließ mich aber dennoch nicht los, da er Angst hatte,ich würde gleich wieder hinfallen…wie gut er mich doch kannte. Ich musste bei diesem Gedanken leicht schmunzeln. Schon zu jener Zeit, konnte er praktisch meine Gedanken lesen, laß mir jeden Wunsch von den Augen ab. David wusste immer was mir auf der Seele brannte und er spürte, wenn es mir schlecht ging.


Das, was ich dann von mir gab, war mir schon etwas peinlich, aber in diesem Moment fand ich keine anderen Worte.


„David, bist das wirklich du?“ Ja, verdammt er war es, warum stellte ich so eine beknackte Frage überhaupt?
Er war einmalig, unverkennbar, blondes strubbeliges Haar, verdammt gut aussehende Statur, durchschnittlich groß, dieser überwältigende Geruch, der einem sofort in die Nase stieg und zu guter Letzt seine Augen, seine wunderschönen tiefblauen Saphirblau glänzenden Augen, in die sich jeder sofort verlieben würde.
Ob er wusste, dass er so anziehend auf weibliche Wesen wirkte? Das hatte ich mich schon immer gefragt. Ich senkte meinen Blick und schaute auf meine Hände, als seien sie das Interessanteste auf der Welt , obwohl das Interessanteste gerade vor mir stand.


„So wahr ich hier vor dir stehe. Du hast wohl immer noch diese 'Unfall magisch anzieh Fähigkeit',oder? Geht’s dir gut?“ So gutmütig wie eh und je. „Hast du dir wehgetan?“ Er hauchte mir seine Worte praktisch entgegen und ich musste aufpassen, bei seiner Stimme nicht gleich in Ohnmacht zu fallen. Erneut schaute ich hinauf in sein Gesicht und was ich dort erkannte, raubte mir den Atem: ein Lächeln spiegelte sich dort wieder, ein Lächeln, das mich alles vergessen ließ, wo wir hier waren, was wir hier machten, besonders was David hier machte und das es in Strömen regnete. Doch dieses Lächeln, dieses eine umwerfende Lächeln machte fast alles wieder gut, alles was zwischen uns war. Alles was er mir angetan hatte. Aber eben nur fast.


„Ja, ja,mir geht’s gut.“ Was man von meinen Schuhen ja nicht gerade behaupten kann. Ich sah hinunter zu meinen Schuhen und was ich dort sah, gefiel mir überhaupt nicht. Mein linker Absatz war abgebrochen. Na, Super!
Von wegen nichts könnte mir den Tag vermiesen.
Zuerst fängt es wie aus heiterem Himmel zu regnen an, dann bin ich bis auf Haut und Knochen völlig durchnässt, (vergesse dabei völlig, dass ich eigentlich magische Kräfte besitze) dann treffe ich meine ehemalige erste Liebe wieder und jetzt sind auch noch meine Schuhe im Arsch! Schlimmer kann’s echt nicht mehrwerden…Doch da hatte ich mich getäuscht. Wieder einmal.


„Lass uns was trinken gehen, was hältst du davon?
Ich kenne einen kleinen Pub am Ende der Straße. Wir könnten uns aufwärmen und auf alte Zeiten anstoßen“ Genau, genau das war das letzte, was ich jetzt hören wollte, auf 'gute' alte Zeiten anstoßen, als wär nie was gewesen, als hätte er mir nie wehgetan, als wären wir nur Freunde gewesen. Die sich kurze Zeit aus den Augen verloren und sich nun wieder trafen…Warum müssen so gut aussehende Männer (und mit gut aussehend meine ich extrem sexy), solche Arschlöcher sein? Das war mir schon immer ein Rätsel gewesen.


„Ich weiß nicht, ich meine eigentlich…hab ich noch was vor und....“ Ich wollte diese Gefühlskiste nicht wieder hervorholen, geschweige denn öffnen, ich hatte sie extra weit hinten in einem Regal meines Oberstübchens platziert, um nicht zufällig wieder drauf zu stoßen. Geschworen hatte ich es mir, sie nie wieder zu öffnen, oder auch nur im Entferntesten mit ihr in Kontakt zu kommen. Damit, mit ihm, hatte ich eigentlich abgeschlossen, er war nur ein weiteres Kapitel meines Lebens…Und jetzt wollte er einfach da weiter machen, wo er vor vier Jahren aufgehört hatte? Versteh einer die Männer…Moment mal, wer sagt denn hier, dass er überhaupt noch was von mir wollte und nicht einfach einen guten Freund suchte? Normalerweise hatte er ja genug „Freunde“. Viele weibliche versteht sich. Vor vier Jahren war er der Mädchenschwarm Nummer eins in Hogwarts gewesen und jeder war neidisch auf mich bzw. uns gewesen. Wir waren das Traumpaar der Schule...Keiner versuchte, ihn mir auch nur ansatzweise wegzunehmen oder auszuspannen, da jeder wusste, wie sehr er mich vergötterte. Wie sehr ich ihn vergötterte. Wie ich die alten Zeiten doch vermisste, als man seine ganzen Probleme einfach vergessen konnte, als man vor der Welt, die draußen war, noch verschont blieb.


Sanft fuhr er mir über meine Wange, als wäre es das Normalste auf der Welt und strich mir ein paar verwirrte Tropfen aus dem Gesicht. David war nervös und angespannt, aber das merkte ich nicht, ich war viel zu sehr in meine Gedanken abgeschweift. Er wartete fast schon krampfhaft auf meine Antwort und wich mir keinen Zentimeter von der Seite. Die Antwort, die alles für immer verändern könnte und mir einfach nicht über die Lippen wandern wollten. Ich dachte angestrengt darüber nach, was ich als nächstes sagen sollte, denn diese Entscheidung könnte mein ganzes Leben auf den Kopf stellen und vielleicht würde ich sie später bereuen. Genau wie vor vier Jahren. Würde er mich wieder sitzen lassen? Mich für eine andere verlassen? Mich nur scharmlos ausnutzen, um mich dann auszurangieren und sich dann die nächste zu schnabben? So viele Fragen…dabei war die Wichtigste doch, mochte er mich überhaupt noch? Ich machte mir eindeutig zu viele Gedanken. Das alles strömte in weniger als 5 Sekunden durch meinen Kopf und das was ich danach sagte, überraschte mich umso mehr.


„Klar, lass uns was trinken gehen“ Er nahm meine Hand und holte seinen Regenschirm hervor –weil er das ja auch mal hätte früher machen können- Ich genoss die Berührung und fragte mich, was die Zukunft für mich bereit gelegt hatte. Und diese winzige, scheinbar unwichtige Antwort, veränderte mein Leben wirklich, aber diese Entscheidung würde ich in meinen Lebzeiten nicht bereuen.


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