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Fanfiction

Blaue Augen - [Kapitel 3] Zur falschen Zeit am falschen Ort?

von Vaye

Kathi Weasley: Danke für deinen Kommi! Ich dachte schon, meine Geschichte wäre etwas zu langweilig^^

Nun, ich hoffe, das Chap gefällt euch. Es ist etwas kurz, aber ich arbeite noch daran. Viel Spaß beim lesen :)
Lg





Kapitel 3. Zur falschen Zeit am falschen Ort?




Das Gefährliche an Halbwahrheiten ist, daß immer die falsche Hälfte geglaubt wird.
Hans Krailsheimer




„Du, ich wiederhole, DU hast dich mit ihm gestern getroffen? Wie kannst du ihm das, nach all dem, einfach so vergeben? Catherine, dir ist klar, dass du David so einiges zu zuschreiben hast und das Meiste davon, sind keine Geschichten, die man seinen Kindern abends zum Einschlafen erzählt! Hast du vergessen, was er getan hat? Was zumindest alle glauben, dass er getan hat?
Und was denkst du dir eigentlich dabei!?"

Wutentbrannt sah Gwen direkt in meine Augen, sie wusste ganz genau, dass ich es hasste, wenn sie mich so ansah, da ich dann gleich nachgab, aber was hatte ich erwartet?
Dass sie mir freudig in die Arme sprang und sagte, ich hätte alles richtig gemacht? Nein, mit zweihundert Prozent konnte man dies ausschließen und ich wusste eigentlich auch nicht, was ich mir dabei gedacht hatte, mit ihm mit zugehen, einfach so. Doch nachdem,was David mir erzählt hatte, kam mir daran eigentlich nichts falsch vor.

Nach dieser Predigt meiner besten Freundin setzte ich mich erstmal auf meinen Bürostuhl und sah die Bilder auf meinem Schreibtisch an. Dort standen drei Stück:
Das erste von meiner Mutter, meinem Dad und mir.
Wir standen vor einem See, als wir dieses Foto schossen. Jeden Sommer fuhren wir dort hin und genossen die Sonne, die auf uns herab schien, dort konnten wir vergessen, was in „unserer“ Welt gerade geschah, dort fühlten wir uns geborgen, zuhause.

Dann war da noch eins von Gwen und mir. Es war Winter und wir posierten uns übertrieben vor Hogwarts, als wäre es das normalste, was es gab. Wir diskutierten gerade darüber, ob McGonagell wohl auch ein Entennachthemd hatte. Es schneite und man sah uns an, dass wir froren, aber es machte uns nichts aus, da wir seit Wochen endlich wieder etwas zu lachen hatten. Es war Ende des 7. Schuljahres, als das alles mit Sirius Black endlich vorbei war. Wir nicht mehr in Angst und Schrecken leben mussten. Das einzig witzige daran war, das wir McGonagell im Nachthemd gesehen hatten.


Gwen war schon seit der 1.Klasse meine beste Freundin und ich habe rein gar nichts mit ihr gemeinsam, sie ist das genaue Gegenteil von mir und dass sie sich sorgen machte, konnte ich einfach nicht verstehen. Dass sie mich beschützen will, als wäre ich noch ein kleines 5-jähriges Mädchen, das noch bemuttert werden musste.
War ich das etwa noch? Gewiss nicht. Aber dennoch…irgendwie war sie schon immer so was wie meine zweite Mutter, die mich bestrafte, wenn ich etwas anstellte oder mich ausschimpfte, wenn ich eine schlechte Note von der Schule mit nach Hause brachte. Mir bei allem zu Rat und Tat zur Seite stand. Mich lieb hat und sich um mich sorgt. Alles in allem gehorchte ich ihr, außer, wenn es um eine ganz bestimmte Person ging. Da hatte ich schon immer meinen eigenen Kopf gehabt. Doch sollte ich es ihr erzählen? Eigentlich konnte ich Gwen alles erzählen und musste keine Angst vor ihr haben, aber sollte ich ihr wirklich erzählen, was gestern geschehen war?
Sollte ich sie damit belasten? Naja, was hieß belasten eigentlich?
Es war nur die Wahrheit…

„Das dachte ich bis gestern Abend auch, dass er nicht der war, für den ich ihn hielt, dass er der Mörder meiner Eltern war, doch das alles war ein Missverständnis. David trägt keine Schuld, er war damals einfach nur am falschen Ort zur falschen Zeit gewesen. Wie hätte er auch das Dunkle Mal am Himmel erscheinen lassen können? Er hat kein Dunkles Mal auf seinen Armen. Naja, auf jeden Fall, gestern, als wir zusammen in den kleinen Pub am Ende der Straße gingen, erzählte er mir die wahre Geschichte und dass er mir nie wehtun wollte. Weißt du noch, die Nacht, in der meiner Eltern starben und ich bei dir übernachtet hatte? Das war am letzten Schultag und wir wollten noch ein wenig feiern. Zu der Zeit wollte er mich besuchen, um sich bei mir zu entschuldigen und dass er sich entschieden hatte, doch nicht wegzugehen. David wollte einfach nur die Ferien mit mir verbringen...“
Mir liefen Tränen die Wange hinunter.

„Es war also kein Zufall, dass ich ihn mitten auf der Straße angerempelt hatte, da hatte er mich ausfindig machen wollen und wie das Schicksaal es will, lief ich ihm direkt in die Arme.“ Ich lächelte leicht, blieb aber betrübt. Die Trauer überfiel mich und versuchte, mich hinunter zu ziehen, wie zu jener Zeit. Wenn ich an diesen einen Tag zurück denke, der Tag, an dem ich alles verloren hatte, was mir wichtig war und dass ich sie im Stich gelassen hatte, überkommen mich heute noch Schuldgefühle und diese 'Was wäre, wenn?' Fragen...Was wäre, wenn ich nicht zu Gwen gefahren wäre? Wäre ich auch gestorben?

Gwen kam zu mir hinüber und nahm mich in den Arm. Natürlich verstand ich sie auch so, es tat ihr Leid, dafür brauchte es keine Worte.

„Cath-Cathrine, das wusste ich nicht. Aber wer war es dann? Meinst du,es waren Todesser?“ Ich nickte. „Aber wieso? Was sollten sie denn von deinen Eltern gewollt haben?“

Erneut sah ich in ihre Augen, man kann sehr vieles in den Augen anderer Menschen sehen, man braucht nur das Gewisse Feingefühl dafür. Was ich dort sah, war Trauer, Mitgefühl und etwas das ich nicht deuten konnte. Warum war eigentlich immer was dabei, was man nicht deuten konnte?

Ich sagte ihr, sie solle sich hinsetzten. Dann erzählte ich ihr die ganze Geschichte.


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