
von severus87
Hermine beobachtete wie Harry die Tränen aus dem Gesicht des Tränkemeisters aufsammelte, dabei konnte sie sich kaum auf die Geschehnisse vor sich konzentrieren. Professor Snapes Augen hatten sich kurz mit ihren verbunden, als sie das Fläschchen Harry übergeben hatte und für eine Sekunde hatte sie gefühlt, als ob er versuchte, ihr etwas mitzuteilen. Harry erhob sich von Snapes Körper und ohne ein Wort hatte er den Raum verlassen, dicht gefolgt von Ron.
Hermine blickte nach unten, das Gefühl der Sympathie für Snape drohte sie zu überfordern, sie konnte ihn nicht verlassen es würde das letzte Mal, sein das sie ihn sehen würde, sie hatte schon immer Respekt vor ihm, obwohl sie es noch nie jemandem erzählt hatte. Die meisten Menschen sahen ihn als anstößig, anmaßend und fies aber Hermine wusste, wie er diese Attribute verwendete um das Beste aus seinen Schülern herauszuholen. Aber für sie war er groß, geheimnisvoll. selbstbewusst und das hatte ihn in ihren Augen attraktiv gemacht und sie hatte festgestellt, dass seine Leidenschaft für Bücher dass nur noch für sie verstärkten.
Sie kniete sich neben seinen Körper um seine Augen zu schließen, als sie es tat wurde ihr klar, dass dieser Mann der erste Mann, war den sie je geliebt hatte, Sie lehnte sich nieder und küsste die letzte Träne von seiner Wange, "Auf Wiedersehen, Professor." Mit schwerem Herzen stand sie auf und folgte den Jungs, nicht wissend, was die nächsten Stunden bringen würden.
Es wahren 7 Jahre vergangen seit jener Nacht und in dieser Zeit hatten sich viele Dinge in der Welt der Zauberer verändert, alle der ehemalige Todesser wurden gefangen genommen und nach Askaban gebracht. Hermines Leben hatte sich nach Beendigung ihres letzten Schuljahres in Hogwarts geändert, Ron und sie hatten festgestellt das sie zu wenig gemeinsam hatten und so haben sie sich im beiden Einverständnis darauf geeinigt das es besser ist das sie nur Freunde bleiben.
Ganz anders war es für Harry und Ginny gelaufen sie hatten nach wenig Zögern geheiratet. Sie bekamen die Zwillinge Sirius und Fred die jede menge Chaos rund um das Haus anrichteten und Ginny war wieder schwanger. Harry hatte endlich die Familie, die er sich immer gewünscht hatte. Hermine und er sahen sich regelmäßig wenn er auf dem Heimweg aus dem Ministerium war und er fünf Minuten Ruhe hatte, bevor er nach Hause gehen musste, dafür war sie dankbar, den sie hatte nur wenig andere Freunde.
Hermine hatte es nach der Beziehung zu Ron noch mit anderen Männern versucht, aber keiner der Männer war eine gute Partie für sie, also blieb sie lieber allein. So verbringt sie ihre Tage lieber mit ihren Büchern um ihren Wissensdurst zu stillen.
Hermine saß in ihrem Wohnzimmer, zusammengerollt in einem großen Sessel vor dem fast runtergebrannten Kamin, als sie fertig war in ihrem alten Buch für Zauber Tränke und deren Anwendungsmöglichkeiten und Eigenschaften zu lesen. Sie fand sie hatte eine ungewöhnliche Faszination zu dem Thema der Tränke, Professor Snape hatte ihr eine umfangreiche Bibliothek in seinem Testament hinterlassen. Es hatte Jahre gedauert, bevor sie die Bücher bekommen hatte da Snapes Körper nie gefunden wurde, so bald Harry Professor McGonagal über das, alles was Snape für sie getan hatte Informiert hatte. Hatte sie die Auroren Informiert und sie los geschickt um den Körper von Snape zu holen, aber als sie den Raum betraten war der Raum leer.
Es würde eine lange Zeit dauern, um die Bücher, die er ihr hinterlassen hatte zu sortieren, denn wenn sie eines in den Händen hielt um es sich genauer anzuschauen musste sie es einfach sofort lesen.
Die Uhr auf dem Kaminsims schlug Mitternacht, so dass es für sie Zeit wurde ins Bett zu gehen, als sie sich erhob ging sie in die hintere ecke wo ein Stapel der Bücher ungeöffnet stand. Sie entschied sich für eine kleine leichte Lektüre im Bett. Sie löschte das Licht und machte sich auf den Weg in ihr Schlafzimmer.
In ihrem Schlafzimmer angekommen legte sie das Buch auf, ihren Nachttisch, das Schlafzimmer war ihr Lieblingsplatz im Haus, es war perfekt für sie. Das große Bett dominierte den Raum, sie wusste, sie brauchte nicht so ein großes Bett, aber der Luxus, sich zu strecken und zu lesen in jeder Lage war ihr ein Vergnügen. Hermine zog ihr Nachthemd an und setzte sich auf das Bett und nahm das Buch von ihrem Nachtisch sie packte es vorsichtig, aus dem Papier und dabei entkam ihr ein kleiner Seufzer.
Das Buch war im feinstem dunkelgrünen Leder bedeckt und geprägt mit dem kompliziertesten Design, vorne war eine zusammengerollte Schlange, die mit Blattgold akzentuiert worden war, die Schlange hatte zwei Rubin rote Augen, und wurde von einer goldenen Spange geschlossen gehalten. Sie rieb mit dem Daumen über die Schlange.
Als sie den Deckel öffnete war sie total überrascht den das Buch war kein Buch sondern eher eine Box, auf der Innenseite in einer mit Samt ausgelegten Aussparung lag ein flacher schwarzer ovaler Stein. Sie nahm ihn heraus und anstatt zu frieren schien er eine sanfte Wärme auf ihrer Handfläche auszustrahlen. Hermine hatte so etwas noch nie gesehen. Ihr Körper entspannte sich und ihre Augen wurden schwer, sie schloss ihre Finger um den Stein und war bald fest eingeschlafen.
Währe sie wach geblieben, sie hätte einen grünen Nebel, der aus dem Stein kam gesehen der sich zu einer schwebenden Kugel bildete und in die Luft stieg.
Hermine fand sich auf dem Rand eines Sees die Tatsache, dass sie im Nachthemd da stand dachte sie sie Träumt, aber etwas fühlte sich nicht richtig, das fühlte sich viel realer als jeder andere Traum an, den sie je erlebt hatte.
"Miss Granger", kam die Stimme hinter ihr: "Ich habe auf Sie gewartet!" Sie hielt den Atem an, sie hatte sie schon Jahre lang nicht mehr gehört, aber die Töne wahren wie Samt sie fühle sich gleich wieder im Unterricht in den Kerkern zurückversetzt, Sie erinnerte sich, wie schwierig manchmal Snapes Unterricht gewesen war, als sie sich auf, das was er sagte zu konzentrieren, als sich in seiner Stimme zuverlieren.
"Dies ist möglicherweise einfacher, wenn Sie sich zu mir umdrehen könnten, um mich anzusehen" sagte er gedehnt. Hermine wandte sich ihm zu, er stand, keine fünf Meter von ihr entfernt, er trug ein schwarzes Hemd, Hosen und Stiefel, er schien ihr fremd, den sie hatte ihn noch nie ohne seine schwarzen Roben gesehen. Sie zog an ihrem Nachthemd herum ihr wurde schmerzlich bewusst, wie kurz ihr Nachthemd war und sie wünschte sich das das Kleidungsstück etwas länger währe.
Seine dunklen Augen wanderten an ihrem Körper hinab, "Keine Sorge es gibt niemanden sonst, der sie hier so sehen könnte, Miss Granger." sagte er.
"Und wo sind wir hier? Es fühlt sich für mich nicht wie ein Traum an, es fühlt sich anders an", fragte sie.
"Dies ist ihr Traum Miss Granger, aber es ist mein Gedächtnis, einer der Erinnerungen, die Sie von mir nahmen, als ich am Boden lag, die Erinnerungen, die in der Träne war die sie von meiner Wange geküsst haben. Die Erinnerungen, die in Ihrem Geist gewartet haben, bis ich einen Weg finden konnte. Sie sehen, Sie sind meine persönliche Art von Denkarium. "
Hermine errötete bei der Erwähnung ihres Kusses, aber die Neugierde, war wie immer gegen sie "Ich habe nie ein Denkarium verwendet, aber ich erinnere mich das mir Harry erzählte mir das ihn niemand sehen geschweige noch mit ihm sprechen konnte. Warum also können Sie mich sehen, und mit mir reden? "
"Ah, Sie sehen dies ist eine Mischung aus meinen Erinnerungen und Träumen", sagte Snape ", Als Sie den Stein aufhoben stellten sie diese Verbindung her, und jetzt sind wir hier, vorerst in dieser halben Welt."
Hermine sah sich in ihrer Umgebung um, "Wo genau sind wir?" , fragte sie.
"Dies ist, wo ich aufgewachsen bin" Snape blickte hinaus auf den See
Hermine starrte den Mann vor ihr an, sie hatte noch nie gehört, wie er von etwas anderem als von Tränken sprach oder aber wie er anderen Schülern Strafen entgegen bellte. Sie sah in sein Gesicht, ohne sein Stirnrunzeln wirkte sein Gesicht viel weicher und das ließ ihn viel jünger erscheinen. Er war nicht, das was die Leute als gutaussehend, aber sie fand ihn äußerst attraktiv.
"Siehst du den Aufstieg da drüben?" Snape deutete auf einem Hügel am anderen Ufer des Sees ", wenn wir zu der Spitze gehen sehen wir das Haus, wo ich aufgewachsen bin."
"Sollen wir gehen?" Hermine war begierig, mehr von seinem Leben zu erfahren,
"Nein, ich möchte es nicht, sehen wie es war." Sein Ton war rauer, als er sprach "Ich war nie glücklich. Als ich es geerbt hatte, nachdem meine Eltern gestorben sind, ich wollte es dem Erdboden gleich machen, aber am Ende habe ich beschlossen es zu behalten, mir gefiel es hierher zu kommen um manchmal dem ganzen Wahnsinn zu entkommen. Also habe ich die Innenräume so verändert wie ich es, ich habe es etwas mehr in Einklang gebracht "
"Ich möchte dafür sorgen." Sagte Hermine.
"Vielleicht, Miss Granger besuchen wir es eines Nachts." Er hatte ein schwaches Lächeln auf seinem Gesicht ", aber für jetzt unser Besuch vorbei."
Er nahm ihre Hand sanft und hob sie an seinen Mund, um dort einen leichten Kuss darauf zu geben.
"Ich hoffe, es wird nicht zu lange dauern, bis Sie zurückkommen."
Als er die Worte sprach spürte Hermione, wie sie aus dem Traum gezogen und, sich Snape langsam auflöste.
Sie wachte auf ihrem Bett auf und fand den Stein noch fest in ihrer Hand, aber er sah anders aus im Morgenlicht. Sie konnte keiner, der Lumineszenz die sie in der Nacht zuvor gesehen hatte und auch der Stein fühlte sich kalt an. Kopfschüttelnd legte sie den Stein auf ihren Nachttisch und beschloss, das es nur ein alberner Traum gewesen ist, kein sehr lebhafter Traum, sondern einfach nur ein Traum.
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