
von severus87
Für Hermine ging das Leben nach ihrem Traum mit Snape so normal weiter wie möglich, sie hatte den Traum so weit hinter ihr Gedänchnis verbannt wie möglich. Sie hatte auch endlich alle Bücher fertig in die dafür vorhergesehenen Regale geräumt. Obwohl ein kleiner Teil von ihr fühlte sich jetzt verloren an den jetzt hatte sie nichts mehr womit sie ihre Nächte füllen konnte. Vielleicht würde sie sogar im Keller ein Labor einrichten um zu versuchen viel versprechende Tränke nach zu Brauen die sie in den vielen Büchern gelesen hatte.
Sie verließ die Bibliothek unter einem letzten Blick auf den Raum und ein Lächeln umspielte ihre Lippen, als sie, daran dachte das ihr damaliger Professor glücklich gewesen währe, zu sehen das sie seine Bücher so gut behandelt. Es musste ihm klar, gewesen sein als er ihr die Bücher vermacht hatte.
Sie war zu erschöpft, und entschied sich, auf das Abendessen heute zu verzichten, und lieber ins Bett zu gehen. Sie duschte sich schnell, und zog sich danach schnell ihr Nachthemd an und schaltete das Licht im Bad aus und ging in ihr Schlafzimmer. Sie setzte sich auf den Rand ihres Bettes und griff nach ihrer Bürste, als ihr Blick auf den Stein fiel. Das grüne Leuchten aus dem Stein ließen ihre Haarbürste vergessen, sie hielt den Atem an, als sie ihn in ihre Hand nahm und es in ihrer Hand warm wurde.
Sie schwang ihre Beine auf das Bett, und legte sich zurück und begann, den Stein in ihrer Hand zudrehen. Wieder einmal fühlte sie sich entspannt und schläfrig, ihre Augen wahren so schwer, das sie sie kaum noch offen halten konnte und bald war sie eingeschlafen.
Sie fand sich in einem kalten Raum wieder. Es gab keine Fenster und nur Kerzenflammen malten tanzende Schatten an die Wände, der ganze Raum war mit Metallringen, ungewöhnlichen Instrumenten, Ketten und Peitschen ausgestattet. Vier große Holztische mit Haltevorrichtungen ausgestattet dominierten den Raum und in der Mitte befand sich eine Feuerstelle aus Stein mit Asche gefüllt. Snape saß am Rand der Feuerstelle und als er erkannte das Hermine auf ihn zu kam erhob er sich.
"Miss Granger." Er senkte den Kopf leicht zur Begrüßung.
"Professor", antwortete sie, obwohl ihre Umgebung sie verängstigte, war sie froh, ihn zu sehen "Was ist das für ein Ort?"
"Dies ist ein Ort, den ich lieber vergessen würde" Snape runzelte die Stirn, als er sich im Zimmer umschaute.
"Wenn das so ist, warum sind wir dann hier?" fragte sie ihn.
"Ich habe vor Ihnen zu zeigen, welche Art von Mann, ich einmal war." Er setzte sich wieder "Bitte, setzen sie sich."
Hermine ging hinüber und setzte sich neben ihn, ihr Nachthemd rutschte leicht hoch, fühlte und der Stein drückte sich grob gegen ihre Beine.
"Dieser Ort war, der Ort an dem Voldemort die Leute brachte, für die er keine Verwendung mehr hatte. Er liebte es, Muggel Folter-Geräte zu benützen, es währe das einzige, nützlichste was Muggel erfunden haben. Ja, wir haben Möglichkeiten, mit Flüchen Schmerz zuzufügen, aber er mochte, es diese Dinge zu benützen, es war ein anderer Schmerz, ein langwieriger Schmerz, so dass die Folterungen länger dauerten. " seine Stimme war fast wie ein Flüstern, als er sprach.
Hermine begann nervös mit ihrem Nachthemd zu spielen, unsicher, ob sie bereit war, mehr zu hören, aber es faszinierte sie zugleich. Sie hatte noch nie was von Snapes Leben erfahren. Sie hatte nie gedacht sie würde seine Version aus erster Hand erfahren. Es fiel ihr auf, wie schwierig, es für ihn wahr, ihr seine dunkelsten Momenten zu erzählen.
"Ich war nur allzu bereit, bei ihm aufgenommen zu werden, ich habe auch Freude an den Schmerzen die ich anderen zugefügt hatte, den ich hatte die Chance mich zu beweisen." Snape senkte seinen Kopf an seine Brust, als er weiter sprach und seufzte. "Sie müssen verstehen, ich war ein anderer Mensch damals hatte ich die Frau, die ich liebte verloren, und in einer Weise, hatte ich mich auch verloren. Ich hasste, dass Leben von Potter das Leben, was Potter führte hätte meins sein sollen. Ich war sehr verbittetert und wütend, Voldemort hat das gesehen und hat das für sich genutzt, er hat gesehen wie ich das Quälen und Foltern von Menschen genossen habe. " Er erhob sich von seinem Platz und laufte im Raum umher.
"Mit der Zeit fing er an, mehr von seinem Leben mit mir zu teilen, er Vertraute mir und ich muss zugeben, ich mochte das Gefühl der Macht, dass mir die Position gab die ich hatte. Erst erzählte er mir von seinen Plänen für den Potter-Junge und ich realisierte das Lily in Gefahr ist, und so kam ich zur Besinnung. Ich bin froh, das ich ihm so nahe war, sonst währe ich nie eingeweiht gewesen in seine Pläne, was er für Absichten hatte. " Hermine konnte hören das er versuchte seine Emotionen zu unterdrücken.
"Ich ging zu Dumbledore, um Hilfe zu bitten, ich war verzweifelt er war meine einzigste Hoffnung, um zu versuchen, sie zu retten. Ich weiß, ich habe versäumt, sie zu beschützen. Es war aber die beste Entscheidung, die ich gemacht habe. Albus und ich verbrachten viele Nächte in seinen Räumen, er hörte mir stunden lang zu. Ich glaube nicht, dass er jemals mit jemanden über mich gesprochen hat, aber er hatte einen unerschütterlichen Glauben. Ich hatte noch meine Zweifel, aber er hatte immer das Vertrauen in mich. "
Snapes Stimme war voller Emotionen: "Er war mein bester Freund und die Erfüllung seines letzten Wunsches, ihn töten zu sein, das war das einzigste härteste, was ich je tun musste."
Hermine saß ganz ruhig da und starrte auf ihre Hände und versuchte das zu verstehen was Snape ihr erzählt.
"Ich verstehe nicht, warum sie mir das alles erzählen." , sagte sie.
"Man muss alles kennen Miss Granger." Snape sagte: "Sie haben dieses Bild in Ihrem Kopf eines Mannes, der sein Leben täglich riskiert hatte, nur um alle zu retten, jemand der mutig und edel ist, ich bin aber nicht so."
"Sie müssen sich nicht erklären, Professor," sagte sie: "Ich kann sehen, wie viel Schmerzen Sie dabei empfinden."
"Ihr Mitgefühl ehrt mich Miss Granger, aber ich kann nicht sagen, das ich nicht wieder den gleichen Weg gehen würde, wenn die Umstände anderst gewesen währen. "
Er kehrte zu seinem Platz neben ihr zurück und legte seinen Kopf in seine Hände, sein schwarzen Haare fallen nach unten und bedeckten sein Gesicht. Ohne nach zu denken, streckte Hermine die Hand aus und strich seine Haare hinter sein Ohr. Sie hörte sein scharfes Einatmen und schnell entfernt sie ihre Hand.
"Die Tatsache, das sie Reue zeigen bedeutet viel, ich glaube ihnen das sie es bereuen."
Er nahm ihre Hand in seine als er sprach "Ich weiß nicht ob ich ihr vertrauen verdiene Miss Granger ich habe sie nicht danach gefragt, aber es ist für mich wichtig das sie es mir selbst gesagt haben.“
Er strich mit dem Daumen über ihre Knöchel und seine dunklen Augen haben ihre gefunden "Ich fürchte, es ist Zeit für Sie, mich wieder zu verlassen."
Sie schaute in seine Augen, als er vor ihr aufzulösen begann, und sie war sich nicht sicher, ob das Gefühl in ihrer Brust davon kam das der Traum zu ende war oder ob es davon kam wieder getrennt von ihm zu sein.
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel