
von severus87
Jeden Abend in der letzten Woche hatte Hermine den Stein von der Seite ihres Bettes beobachtet und war jedes mal enttäuscht worden, er war immer kalt gewesen, als sie ihn in der Hand hatte. Sie hatte keine Ahnung, warum sie so verärgert war, als sie an die beiden früheren Gelegenheiten dachte, leuchtete der Stein immer. Sie hatte es nicht wirklich erwartet, aber sie war verzweifelt, sie wollte ihren ehemaligen Lehrer für Zaubertränke wieder sehen.
Snape war ständig in ihren Gedanken und sie konnte sich oft nicht Konzentrieren ständig war er in ihren Gedanken. Hermine hatte gezählt, wie oft sie die einfachsten Aufgaben durcheinander brachte, weil sie sich nicht konzentrieren konnte, ihr Geist wanderte ständig zu ihm. In der gleichen Situation fand sie sich heute Abend wieder, sie saß in ihrem Lieblings-Sessel, die Beine unter ihrem Morgenmantel, das Buch in ihrer Hand. Ihre Gedanken wanderten wieder zu Snape und zu der Frage wann sich ihre Gefühle so stark verändert haben. Wann hatte sie begonnen, so stark für ihn zu fühlen?
Sie stellte sich vor, wie es wohl wäre, in seinen Armen zu liegen, und seine Lippen auf ihren zu spüren, zu fühlen, wie es sein würde seinen Mund mit ihrer Zunge zu erkunden, und ihre Hände in seinen Haaren zu vergraben, zu fühlen wie es sich anfühle an seiner Brust zu liegen und sich in ihm zu verlieren.
Hermine war sofort in der Realität zurück, als Krummbein auf ihren Schoß sprang und sein Gesicht in ihre Hand drückte. "Ich nehme an, du willst das ich dir was zu fressen mache, nicht wahr?" sagte sie, als sie ihn hinter seinen Ohren graulte. Sie nahm ihre Katze hoch und setzte sie auf den Boden, und ging in die Küche, Krummbein lief hinter ihr her. Schnell fütterte sie ihre Katze und nahm sich noch ein Glas Milch, und beschloss das, es Zeit war fürs Bett.
Als Hermine die Tür zu ihrem Schlafzimmer öffnete, sah sie das unverwechselbare grüne Leuchten das aus dem Stein kam und den ganzen Raum beleuchtete, es schien stärker als je zuvor zu sein. Sie machte sich nicht die Mühe, das Licht einzuschalten sie durchquerte das Zimmer und nahm den Stein, wieder einmal hatte sie das Gefühl der wohligen Wärme auf ihre Handfläche. Ein Lächeln huschte über ihre Lippen, sie nahm ihr Nachthemd und ging ins Bett.
Hermine war in einer Bibliothek und stand an der Tür, wie sie erkennen musste war es eine sehr kostspielige noch dazu. Die dunklen Mahagoni-Regale die die drei Wände des Raumes auskleideten in der sich, die Bücher befanden. Es gab ein großes Ledersofa in einer U-Form und deutete auf zwei große Fenstern, mit tiefen grünen Vorhänge herabhängen zu beiden Seiten. Auf der anderen seite stand ein alter Schreibtisch und ein alter Ledersessel, der schon bessere Tage gesehen hatte, aber aus irgendeinem Grund machte er den Raum perfekt.
Snape stand am Fenster und schaute raus, er trug wieder die selbe Kleidung an die sie sich gewöhnt hatte. Hermine merkte, dass er ihre Ankunft noch nicht bemerkt hatte und nahmen die Gelegenheit wahr, um ihn anzusehen, ohne seine dunklen Augen fragend auf sich ruhen zu haben. Das schwarze Hemd hing von seinen breiten Schultern, und endete in seiner Hose und gab ihr so die Chance, seinen ganzen Körper zu bewundern. Wer hätte gedacht, dass er unter seinen langen wallenden Gewändern so einen Körper versteckte. Sie unterdrückte ein Kichern. Snape, nahm jetzt ihre Anwesenheit im Raum wahr.
Er blickte ihr ins Gesicht, und ein kleines Lächeln stahl sich auf sein Gesicht, er ging quer durch den Raum und nahm ihre Hände in seine. Dies sollte sich eigentlich seltsam anfühlen, dachte sie, aber es fühlte sich wie die natürlichste Sache der Welt für sie an wenn er ihre Hand hält.
"Die Besuche werden immer häufiger werden." Sagte Snape: "Ich hoffe, sie nicht finden, es nicht unangenehm, vor allem nach dem letzten mal."
"Oh nein, ich habe immer wieder Sehnsucht, hierher zurückzukehren." Hermine erwiderte sein Lächeln. Wie leicht wäre es, ihn zu erreichen und ihre Lippen auf seine zu drücken. Aber sie wollte nicht den Fortschritt kaputt machen.
"Tun sie das, Miss Granger?" Er ließ ihre Hand los, und kehrte zum Fenster zurück, und fuhr fort: "Ich liebte immer den Blick aus diesem Fenster. Als ich das Haus umgestaltet wusste ich, das ich dieses Zimmer, meine Bibliothek sein sollte."
Hermine begann, im Raum herumzugehen, strich mit ihren Fingern an den Buchrücken entlang. Sie bemerkte, dass die Bücher hier zahlreicher und vielfältiger als die wahren, die sie geerbt hatte.
"Diese Bücher sind anderst als die die ich von ihnen geerbt habe!" , sagte sie.
"Ja, das ist meine persönliche Bibliothek, die, die ich dir hinterlassen habe sind aus meinen Räumen in Hogwarts. Es mag Sie überraschen, dass ich noch andere Interessen habe außer Tränke."
"Und was geschah mit diesen?" , fragte sie, sie konnte sich einfach nicht gegen ihre Neugier währen.
"Sie sind immer noch hier, und das heißt sie sind in Spinners End. Ich habe eine Bestimmung, erlassen die das Haus für weitere 70 Jahre gepflegt halten." Erklärte Snape.
"Oh, das ist so traurig. All diese wunderbaren Bücher, und niemand, ist da um sie zu lesen." , seufzte sie.
Als sie sich dem Tisch näherte, war sie überrascht das grünen Leder Buch zu sehen, die roten Augen der Schlange starrte sie an. Sie hob es auf, um es einmal näher betrachten zu können es, war diesmal tatsächlich ein Buch und nicht die Box, die sie in ihrem Schlafzimmer hatte.
Snape beobachtete sie genau, wie sie das Buch öffnete. Hermine blätterte zur ersten Seite, auf der nur 2 Worte in seiner schönen Handschrift stand: "Für Lily '. Hermine warf einen Blick auf Snape,
"Es ist eine Sammlung von Gedichten, die ich für sie schrieb, sie sah es selbstverständlich nie." sagte er: "Niemand hat es je gesehen, aber wenn Sie es lesen wollen, es stört mich nicht."
"Nein, ich könnte das nicht, es ist doch zu privat." Obwohl der Gedanke, daran mehr von dem Mann zu erfahren der vor ihr stand sehr reizvoll war. Der arrogante, Schwarze Mann, den sie in der Schule gekannt hatte, war offensichtlich Privat ganz anderst.
"Was wäre wenn, ich dir aus dem Buch vorlesen würde, wäre das eher akzeptabel?" Er streckte seine Hand aus und Hermine ging mit dem Buch zu ihm.
"Ja das währe akzeptabel für mich Professor." , Antwortete sie.
Snapes Augen verdunkelten sich, als er sprach. "Ich bin nicht mehr Ihr Professor, noch habe ich es sein wollen. Ich denke, es ist an der Zeit, das sie meinen Namen benützten, da sie Erwachsen und nicht mehr meine Schülerin sind, wäre das besser geeignet." Sagte er.
"Ich bin damit einverstanden Severus", sagte sie "aber dann nennen sie mich doch bitte auch bei meinem Namen."
Snape ging zu dem Sofa und setzte sich bedeutete ihr aber dann auch sich neben ihn zu setzten. Als sie sich setzte, er blätterte durch die Seiten des Buches, als er seinen Arm entlang der Rückenlehne des Sofas gelegt hatte, konnte sie seine Wärme durch das Material seines Hemdes fühlen.
Als er zu lesen begann, fing sie an sich im Sofa zu entspannt, seine Stimme war wie flüssige Seide. Sie hörte aufmerksam zu, um jede Nuance und die Emotion aus Snapes stimme überraschte sie. Es war ziemlich offensichtlich, für Hermine wie Tief die Liebe, die er für Lily hatte ging, sie fragte sich, welche Art von Person, er geworden währe wenn seine Liebe erwidert worden währe.
Als er las, begannen seine Finger geistesabwesend mit einer von Hermines Locken zu spielen, als sie es bemerkte wandte sie sich zu ihm um ein Blick auf sein Gesicht zu bekommen. Snape musste ihre Bewegung gefühlt haben den er hatte plötzlich aufgehört zu lesen, und nahm seine Hand aus ihrem Haar.
"Es tut mir leid, Hermine, ich wusste gar nicht, was ich mache!" sagte er.
"Bitte du brauchst dich nicht zu entschuldigen, Severus, ich habe nichts dagegen." Sie nahm das Buch aus seiner Hand, und legte es neben sich auf das Sofa "In der Tat genieße ich es seh." Hermine bemerkte, dass er leicht rot im Gesicht wurde nach ihrem Kommentar.
"Du liebtest Lily sehr, nicht wahr?" , fragte sie.
"Ja, mit meinem ganzen Herzen. Auch nachdem sie sich für Potter entschieden hatte ich glaube, ich hätte es besser verstehen können währe es nicht er gewesen. Ich hätte ihre Entscheidung akzeptiert und vielleicht sogar toleriert wen auch immer sie gewählt hätte wenn es nur nicht Potter gewähren währe "seine Stimme war kaum wie ein Flüstern:" Nachdem sie getötet wurde, glaubte ich, für eine lange Zeit, dass ich unfähig währe, jemals wieder das Gefühl zu haben wieder verliebt zusein. Ich weiß jetzt, dass meine Fähigkeit zu lieben mich nicht ganz verlassen hat. In der Tat ist es zurückgekehrt sehr viel stärker als damals. "
Hermine hielt den Atem an, während er sprach, wollte sie so viel für ihn empfinden?. Denn jetzt, ohne jeden Schatten eines Zweifels, merkte sie, dass ihr Herz ganz ihm gehörte. Sie suchte verzweifelt in seinen Augen nach jedem Hinweis, dass er ihre Gefühle erwiderte.
Er näherte sich ihr, und sie schaute ihm in seine dunklen Augen in der sie sich verlieren könnte. Sie dachte, er würde sie küssen, bis er einen sanften Kuss auf ihre Stirn gab.
"Ich frage mich, ob du mir vielleicht die ehre erweißt Hermine das ich dir meine Zuneigung zeige darf."
Als sie zu einer antwort ansetzten wollte spürte sie wie sie aus dem Traum gezogen wurde, und wie sich Severus vor ihr zum Auflösen begann.
Sie fand sich in ihrer vertrauten Umgebung ihres Schlafzimmers wieder.
"Oh, ja." sagte sie in den leeren Raum.
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