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Fanfiction

Ambition - 5. Eine bessere Zukunft

von Lalaith

So meine Lieben, mit dem letzten Kapitel verabschiede ich mich von euch! Herzlichen Dank für die lieben Rückmeldungen und das Lesen! Ich hoffe, ich konnte euch mit der Geschichte erfreuen! Bis zum nächsten Mal!

5. Kapitel Eine bessere Zukunft

Der durchdringende, gellende Pfiff der scharlachroten Lok erfüllte den ganzen Bahnsteig und trieb auch die letzten Nachzügler dazu, sich von ihren Eltern zu verabschieden, um in einen der Waggons zu steigen und einem neuen Schuljahr entgegenzufahren.

Auch Oliver und Katie gehörten zu jenen Nachzüglern, doch sie hatten es nicht sonderlich eilig - Plätze waren dank Angelina, Alicia und den Zwillingen besetzt. Vielmehr waren sie damit beschäftigt, sich von Katies Eltern zu verabschieden, die Oliver während der letzten Wochen herzlich in ihre Familie aufgenommen und in nie gekannter Weise für ihn da gewesen waren. Seinen Vater hatte der junge Gryffindor seit jenem verhängnisvollen Vormittag nicht mehr gesehen, keine Nachricht von ihm erhalten. Nicht einmal an seinem Geburtstag.

Und nun waren sie hier, auf Bahnsteig 9 ¾, auf dem Weg in ein neues Schuljahr und weg von all den Ereignissen des Sommers. Wie sehr hatte Oliver diesen Tag herbei gesehnt.

„Ich wünsche dir ein schönes, letztes Schuljahr“, wandte sich Katies Vater mit einem Lächeln auf den Lippen an den Gryffindor, als Katie sich gerade von ihrer Mutter verabschiedete. „Du bist uns immer willkommen, das weißt du.“

„Danke, Mr Bell“, erwiderte Oliver aufrichtig und streckte seine Hand aus, doch Katies Vater ignorierte sie und zog den Siebtklässler stattdessen in eine kurze Umarmung; eine Umarmung, die so viel Herzlichkeit enthielt, dass Oliver für einen Moment die Stimme versagte.

Er konnte sich nicht erinnern, wann sein eigener Vater ihn das letzte Mal umarmt, geschweige denn mit jener Herzlichkeit bedacht hatte, die Mr Bell hier auf dem Bahnsteig und während der letzten Wochen an den Tag gelegt hatte; und in gewisser Weise schmerzte es ihn.

„Oliver?“

Katies Stimme holte ihn aus seinen Gedanken zurück, und mit einem schwachen Lächeln löste er sich aus der Umarmung, um sich von Katies Mutter zu verabschieden, die ihm ermutigend auf die Schultern klopfte (obwohl sie ihm nur bis an diese reichte) und einlud, das Weihnachtsfest bei ihnen zu verbringen.

„Danke, Mrs Bell. Ich … ich weiß gerade nicht so recht, was ich sagen soll“, murmelte er mit verlegenem Gesichtsausdruck und spürte, wie Katie seine Hand ergriff und sanft drückte. Er konnte seine Gefühle tatsächlich nicht in Worte fassen - Katie und ihre Familie hatten ihm über die schlimmste Zeit seines Lebens hinweggeholfen. Welche Worte konnten die Dankbarkeit, die er verspürte, ausdrücken?

Mr und Mrs Bell schienen jedoch zu wissen, was in Olivers Gedanken vorging und verstanden sein Schweigen. Katies Mutter küsste ihn zum Abschied auf die Wange, strich ein letztes Mal über Katies langes, blondes Haar und scheuchte die beiden schließlich auf die Waggons zu, während Mr Bell sich den anderen Eltern auf dem Bahnsteig anschloss und ihnen zuzuwinken begann.

„Ich bin froh, nach Hogwarts zurückzukehren“, murmelte Oliver, als er Katie dicht zu sich heranzog und sie sich an ihn kuschelte.

„Jetzt wird alles besser“, erwiderte sie aufmunternd und nahm seine Hand in die ihre. „Wenn dieses Jahr vorüber ist, wirst du dein eigenes Leben haben.“

„Merlin sei Dank“, seufzte Oliver und bedachte seine Freundin mit einem Lächeln. „Ein eigenes Leben … es hört sich so unglaublich an. Vielleicht sogar mit einem eigenen Haus … und einem Ahornbaum.“

Sein Lächeln wurde breiter und er nahm Katies Hand in die seine. Ein letztes Mal fiel sein Blick auf den Bahnsteig voller winkender Eltern - und blieb an einem Mann hängen, der etwas abseits von den anderen stand, gekleidet in einen schwarzen, weiten Mantel, das scharf geschnittene Gesicht zu einer starren Maske verzogen.

Der Gryffindor erstarrte, ein eiskalter Schauder erfasste ihn und er ballte die Hände zu Fäusten - ein wenig zu fest, wie ein leiser Aufschrei Katies im nächsten Moment bewies.

„Au! Oliver, was -?“

„Er ist hier.“

Alle Versuche, seine Stimme möglichst ruhig klingen zu lassen, scheiterten. Die altbekannte Angst und Abneigung erfüllte ihn in dem Moment, als er Zug schwach ruckelnd anfuhr und ihn Zentimeter für Zentimeter fort von seinem Vater trug, der auf dem Bahnsteig stand und ihn mit seinen stechenden, dunklen Augen fixierten. Augen, die nichts von ihrer Emotionslosigkeit verloren hatten.

„Wer ist hier, Oliver? Wo - Merlin!“

Nun hatte auch Katie Sean Wood erblickt; sie sog geräuschvoll die Luft ein und versuchte, ihren Freund zum Gehen zu bewegen.

„Lass uns zu den anderen gehen, komm …“

„Was … was zum Teufel macht er hier?“, unterbrach Oliver sie mit heiserer Stimme und ließ seinen Vater nicht aus den Augen; ohne es zu wollen, zitterte er. „Wieso lässt er mich nicht in Ruhe?“

„Oliver, bleib ruhig. Er ist dort und du bist hier; nichts und niemand kann dir etwas anhaben, hörst du?“, versuchte Katie ihn aufzumuntern, als sie spürte, wie die alte Angst von ihm Besitz zu nehmen drohte. „Er wird dich nie wieder zu etwas zwingen können.“

Diese Worte beruhigten seinen aufgewühlten Geist ein wenig; der Siebtklässler atmete tief durch und begegnete seinem Vater mit einem - wie er hoffte - kalten, letzten Blick voll von jener Abscheu, die er in seinem tiefsten Inneren empfand. Als der Zug den Bahnhof schon fast verlassen hatte, ließ er sich schließlich von Katie ganz in den Waggon ziehen, und sein Vater verschwand aus seinem Blickfeld.

Aus seinem Leben.

Plötzlich kümmerte es den Gryffindor nicht mehr, warum sein Vater nach King's Cross gekommen war und ihn das letzte Mal die altbekannte Angst hatte spüren lassen. Katie hatte Recht - Sean Wood war dort und er, Oliver, war hier. In seinem Leben.

Er wusste, dass er sicher Zeit brauchte, um Quidditch wieder so begegnen und lieben zu können, wie er es noch im letzten Schuljahr getan hatte. Zu tief hatten sich die Ereignisse der Sommerferien in seine Seele eingebrannt.

Das kalte Gesicht seines Vaters kam ihm wieder in den Sinn, und erneut lief es ihm kalt über den Rücken.

Ob er ihm jemals verzeihen konnte, was er ihm angetan hatte? Ob er ihm jemals verzeihen konnte, dass er niemals der Vater gewesen war, den sein Sohn so dringend gebraucht hatte?

Es waren Fragen, auf die es keine Antwort zu geben schien. Zumindest noch nicht.

Der Hogwarts-Express war inzwischen voll angefahren und zuckelte bereits wie eine riesige, scharlachrote Schlange durch die weiten Wiesen und Fluren außerhalb Londons.

Als die beiden schweigend vor ihrem Abteil angelangt waren und schon von weitem das laute Lachen der Zwillinge vernehmen konnten, blieb Oliver plötzlich stehen.

„Ohne dich wäre ich verloren, Katie“, murmelte er leise. „Ohne dich …“

Er brach ab und senkte den Blick, spürte Katies weiche Hand auf seiner Wange und fühlte, wie die leise aufkeimende Angst dem unendlich angenehmen Gefühl der Zuneigung wich und ihr Platz in seinem Körper verschaffte.

In diesem Moment sah er die Jägerin in einem neuen Licht; ihr sanftmütiges Lächeln, der aufmunternde Druck ihrer Hände, ihre Augen, die so tief in seine Seele blicken konnten … und die Zuneigung kämpfte mit einem Mal dafür, ausbrechen zu dürfen.

„Wer bist du, Katie Bell?“, flüsterte er, als ihre Gesichter nur mehr eine Hand breit voneinander entfernt waren und die Spannung zwischen ihnen beinahe greifbar war.

Einen Moment lang hörte man nur das stete Rattern des Zuges, dann huschte ein sanftes Lächeln über Katies Lippen.

„Deine Retterin“, erwiderte sie schlicht und ließ es zu, dass er sie nahe zu sich heranzog und ungeachtet der sich vorbeidrängelnden Schüler mit einer Sanftheit küsste, die man ihm, dem unnahbaren Mannschaftskapitän, niemals zugetraut hätte.

Als sie sich voneinander lösten, schwiegen beide; doch das Lächeln auf ihren Gesichtern ersetzte alle Worte. Hand in Hand betraten sie das Abteil und begegneten den erstaunten Blicken der anderen mit einem Gesichtsausdruck, der an Glückseligkeit nicht zu überbieten war; und für Oliver hatte die Zeit des Leids und der Verzweiflung ein Ende.

~*~


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