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Fanfiction

Die Rede - DIE REDE

von Montana

Es ist mir eine Ehre, bei Ihrem Schulbeginn an einer der renommiertesten Zauberer Schulen der Welt dabei sein zu dürfen.
Nicht Nur, weil ich Selbst an dieser eherwürdigen Schule gelehrt wurde, sondern weil Hogwarts für mich der erste Ort war, an dem ich mich Zuhause fühlte.

Um ehrlich zu sein, war ich nie ein Musterschüler. Und ich selbst besitze auch keinen einzigen UTZ - und so nah wie Sie werde ich auch nicht mehr an diese Kommen.
Ich möchte Ihnen heute nur drei Geschichten erzählen. Das ist alles. Nichts Besonderes. Nur drei Geschichten.

Bei der ersten Geschichte geht es darum, Zusammenhänge zu erkennen.
Ich habe Hogwarts nach 6 Jahren verlassen. Die Hintergründe dafür sind ja bekannt. Jedoch Nahm ich nach dem Kampf gegen Lord Voldemort mein Siebtes Jahr wieder auf, nur um es nach einem Halben Jahr wieder zu beenden.

Nach diesen sechs Monaten kam ich zu dem Schluss, dass mir das nichts brachte. Ich hatte keine Ahnung, was ich mit meinem Leben anstellen wollte, da ich davon ausgegangen bin, dass ich sterben werde. Ich wusste nicht wie Hogwarts mir helfen sollte, dies herauszufinden. Ich entschied mich also, mein Studium abzubrechen und darauf zu vertrauen, dass alles gut gehen würde.

Zum damaligen Zeitpunkt war das ziemlich beängstigend.
Ich kannte meinen Platz nicht. Die magische Gemeinschaft sah in mir den bezwinger der Dunklen Künste und den nächsten Zaubereiminister.
Aber ich wollte nichts von dem sein.
Also entschied ich mich dazu auf Reisen zu gehen - Alles Hinter mir zu lassen.
Wenn ich aber jetzt zurückblicke, war es eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe.

Ich zog mich zurück aus der magischen Gemeinschaft und Reiste durch die Welt. Auf meiner Reise traf ich unterschiedliche Kulturen - Egal ob Magisch oder Muggel.
Ich befasste mich, seit 18 Jahren endlich mit dem was ich wollte. Ich hatte keine Verpflichtungen mehr und keinen der sich auf mich verlässt. Der Druck war abgefallen. ICh war mein eigener Herr.
Diese Erfahrung war wunderschön, historisch und künstlerisch feinsinnig in einer Art und Weise, wie sie in Worten nicht einfangen kann und ich fand es faszinierend.

Auf meiner Reise dachte ich auch viel über das geschehene Nach. Über alles was passiert ist. Über mein Komplettes Leben. Ich liebte es. Und vieles von dem, in das ich durch Zufall hineingeriet, weil ich meiner Neugier und Intuition folgte, erwies sich später als unbezahlbar.
Natürlich konnte ich nicht auch nur im Entferntesten davon ausgehen, dass irgendetwas davon noch einen praktischen Nutzen in meinem Leben haben würde.
Aber als ich 5 Jahre später zurückblickte, waren sie deutlich sichtbar.

Ich kehrte nach einem Jahr zurück in die Magische Gemeinschaft. Und half bei der Suche nach Schwarzmagiern.
Und all dass, was ich rückblickend gelernt hatte, sei es durch Hogwarts, meinen Freunden oder durch allen Leuten denen ich begegnet bin, machte plötzlich Sinn.
Ich wusste wo mein Platz war. Und all das nur weil ich einen Rat befolgt hatte, den mir einst Prof. Dumbledore erteilt hatte:

Folge deinem Herzen!

Noch einmal, wenn Sie in die Zukunft blicken, können Sie nicht erkennen, wo Zusammenhänge bestehen.
Du kannst diese Punkte nur verbinden, wenn du zurückblickst. Das heißt, Sie müssen darauf vertrauen, dass sich die einzelnen Mosaiksteinchen in Ihrer Zukunft zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Sie müssen auf etwas vertrauen - Ihr Bauchgefühl, das Schicksal, das Leben, Karma, Liebe, egal was. Denn der Glaube daran, dass sich irgendwann die einzelnen Mosaiksteinchen zusammenfügen werden, gibt Ihnen die Zuversicht, dem Ruf Ihres Herzens zu folgen. Auch wenn der Sie abseits der ausgetretenen Wege führt - aber das macht den Unterschied.

Bei meiner zweiten Geschichte geht es um Liebe und Verlust.

Ich Stand mit 18 Jahren wie gesagt an einem Punkt an dem ich nciht wusste ob Links oder Rechts. Und die ganze Welt bekam es mit. Das, worum sich während meines gesamten teenagerleben alles gedreht hatte, war weg.
Es hat mich umgehauen. Monatelang wusste ich wirklich nicht, was ich tun sollte. Ich hatte das Gefühl nicht mehr hierher zu gehören. Ich dachte Sogar daran, ein Muggelleben zu Führen.

Doch mit der Zeit wurde mir ganz allmählich etwas bewusst:
Das, was ich tat, machte ich immer noch gern. Der Fall von Lord Voldemord hatte daran nicht das Geringste geändert. Ich wollte alles beenden, aber ich liebte es immer noch. Also beschloss ich, wieder von vorn anzufangen.
In den folgenden fünf Jahren unterstütze ich die Aurorenabteilung beim Einfangen der Todesser und kam wiede mit der wunderbaren Frau zusammen, die meine Ehefrau wurde.
Wie das Leben auch spielt, ich kehrte zurück. Und Ginny und ich haben eine Wundervolle Familie.

Deswegen finden Sie das, was Sie lieben!
Ich bin mir sicher, das alles wäre nicht geschehen, wäre ich nicht auf Reisen gegangen. Es war bitter, aber ich hatte es wohl nötig. Manchmal zieht einem das Leben eins mit dem Klatscher über den Schädel. Man darf nur nicht den Glauben verlieren.

Ich bin überzeugt, dass meine Liebe mein einziger Antrieb war. Man muss finden, was man liebt - das gilt für die Arbeit wie fürs Privatleben. Ihre Arbeit wird einen großen Teil Ihres Lebens einnehmen. Und die einzige Möglichkeit, Zufriedenheit zu erlangen, besteht darin, das zu tun, was man Liebt . Und der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, besteht darin zu lieben, was man tut. Haben Sie das noch nicht gefunden, dann suchen Sie weiter, lassen Sie nicht locker. Wie bei allen Herzensangelegenheiten werden Sie wissen, wenn Sie das Richtige gefunden haben. Und wie jede gute Beziehung wird auch diese im Laufe der Jahre immer besser. Suchen Sie weiter. Finden Sie sich nicht mit weniger ab.

Bei meiner dritten Geschichte geht es um den Tod.

Als Voldemord war dachte ich mir: "Leb jeden Tag, als wär's der letzte". Das ist hängen geblieben.
Das Leben kann so schnell vorbei sein und es gibt so viel wofür es sich zum Leben lohnt
Seitdem fragte ich jeden Morgen mein Spiegelbild: "Wenn heute der letzte Tag meines Lebens ist, würde ich dann gern das tun, was ich heute tun werde?" Und wenn die Antwort an zu vielen Tagen hintereinander Nein lautet, weiß ich, dass ich etwas ändern muss.

Mir ins Gedächtnis zu rufen, dass ich bald sterbe, ist mein wichtigstes Hilfsmittel, um weitreichende Entscheidungen zu treffen. Fast alles - alle Erwartungen von außen, aller Stolz, alle Angst vor Peinlichkeit oder Versagen - das alles fällt im Angesicht des Todes einfach ab. Nur das, was wirklich zählt, bleibt. Sich daran zu erinnern, dass man eines Tages sterben wird, ist in meinen Augen der beste Weg, um nicht zu denken, man hätte etwas zu verlieren. Man ist bereits nackt. Es gibt keinen Grund, nicht dem Ruf des Herzens zu folgen.
Ich war vieleicht Näher am Tod dran gewesen als sonnst Jemanden. Dumbledore und Prof. Snape bereiteten mich darauf vor zu Sterben.
Wenn Sie heute erfahren dass Sie sterben, müssen Sie zusehen dass alles geregelt ist. Dass Sachen für die man noch 10 Jahre Zeit hatte, erledigt werden müssten.
Kurz und Knapp: es bedeutet Abschied zu nehmen...

Ich Trug dieses Wissen mit mir alleine Rum. Ich wollte niemanden verletzten.. mich selbst eingeschlossen.
Innerhalb einer Stunde sollte ich Alle entscheidungen Treffen, die noch nötig waren um Voldemord zu besiegen.
Innerhalb einer Stunde sollte ich Planen, ob ich mich verabschiede oder nicht. Innerhalb einer stunde sollte es vorbei sein...

Ich verabschiedete mich nicht, ich begrüßte den Tod. Ich akzeptierte Ihn. Und Rette so meine Mitstreiter.
In der Geschichte der Drei Brüder begrüßte der Jüngste bruder den Tod als alten Freund. Und genau so wollte ich es Auch machen. Vieleicht genau deswegen bekam ich eine weiter Chance. Ich opferte mich um andere zu Retten. Und trotzdem Stehe ich heute vor Ihnen.

So direkt hatte ich dem Tod noch nie ins Gesicht gesehen, und ich hoffe, das war's jetzt auch für die nächsten paar Jahrzehnte. Nun, da ich das durchgestanden habe, kann ich Ihnen das mit etwas mehr Gewissheit sagen: Der Tod ist ein gutes Konzept.

Niemand will sterben. Sogar die Menschen, die in den Himmel kommen wollen, wollen dafür nicht sterben. Und doch ist der Tod das Schicksal, das wir alle teilen.
Denn der Tod ist wohl die mit Abstand beste Erfindung des Lebens. Er ist der Katalysator des Wandels. Er räumt das Alte weg, damit Platz für Neues geschaffen wird.

Jetzt sind Sie das Neue. Doch eines Tages in nicht allzu ferner Zukunft werden Sie das Alte sein und aus dem Weg geräumt werden. Bitte entschuldigen Sie, dass ich so dramatisch werde, aber es ist so. Ihre Zeit ist begrenzt, verschwenden Sie sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lassen Sie nicht zu, dass der Lärm, den die Meinungen anderer erzeugen, Ihre innere Stimme, die Stimme Ihres Herzens, Ihre Intuition überdröhnt!

Auf meiner Reise habe ich etwas aufgeschnappt, was bei mir Hängen geblieben ist. Es war ein Notizbuch. Nicht mehr, nicht weniger. Ich weíß bis heute nicht, von wem es stammt jedoch stand etwas darin:

"Das Gestern ist fort - das Morgen nicht da. Leb' also heute!"

Ich habe mich seit dem jeden Tag dran gehalten.
Und nun, da dies für Sie ein Neubeginn ist, wünsche ich Ihnen: Leben sie heute!

Ich danke Ihnen!


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