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Fanfiction

Tonks - das Leben nach dem Tod - Der Tod - doch nicht das Ende von allem?

von Ginevra Tonks

Tonks lief durch den verbotenen Wald, sie hatte nur ein Ziel; Remus retten, oder ihm helfen, wo immer er auch war. „Remus?“, rief sie in das Getöse von Schreien, Zaubersprüchen und anderen Dingen. Es kam keine Antwort. Tonks spürte, wie ihr das Herz bis zum Hals schlug. Wen Remus tot war – das würde sie nicht aushalten. Immer schneller trugen sie ihre Beine, bis ihr Atem nur noch ein Keuchen war. Da entdeckte sie plötzlich an einer Lichtung zwei Füße, die aus dem Gebüsch ragten. Die Schuhe – gehörten Remus. Ein Schluchzen drang aus ihrer Kehle. Nymphadora Tonks, dachte sie, nimm dich zusammen! Vorsichtig näherte sie sich der Hecke, es war ein Haselnussstrauch, und zog an den Schuhen. Langsam kam Remus Körper zum Vorschein. Er hing schlaff und schwer in ihren Armen. Behutsam und unter größter Anstrengung legte Tonks Remus Körper auf das Moos, das überall auf dieser Lichtung wuchs. Dann beugte sie sich näher an ihn heran, bis ihr Gesicht so nahe an seinem war, das sie den Atem gespürt hätte, wenn Remus noch leben würde. Und tatsächlich strich ihr ein leiser Lufthauch über die Backe. Erschrocken und erfreut zugleich sprang Tonks auf. „Remus! Du lebst!“, rief sie glücklich und fing vor Erleichterung an zu weinen. Schwerfällig öffnete Remus seine Augen. „Aber...nicht mehr...lange“, brachte er unter größter Anstrengung hervor. „Wieso nicht?“, fragte Tonks. „Ein...Avada Kedavra – Fluch hat mich ganz leicht gestreift...es ist seltsam...aber ich sterbe nun langsam...nicht direkt“, presste Remus hervor. „Nein!“, schluchzte Tonks und legte den Kopf auf seine starke Brust, die sich nur noch ganz schwach hob und senkte, da das Leben Remus bald verlassen würde. Remus hob die Hand, so gut er konnte und strich etwas unbeholfen über Tonks bonbonrosafarbene Haare. „Ich liebe dich“, flüsterte Tonks und brach erneut in Tränen aus. In diesem Moment ertönte hinter ihr ein höhnisches Gelächter. Sie fuhr herum. Drei Todesser standen da, und sahen sie spöttisch an. Tonks zog ihren Zauberstab hervor und stellte sich schützend vor Remus. „Ist unser Freund immer noch nicht tot?“, fragte einer der Todesser. „Nein“, sagte Tonks und versuchte, ihrer Stimme einen selbstbewussten Tonfall zu geben. „Und er wird leben, dafür werde ich sorgen!“ Wieder lachten die Todesser schallend. Dann lief einer auf Remus zu, zückte den Zauberstab, doch Tonks war schneller. „Petrificus totalus!“, schrie sie und der Todesser fiel stocksteif um. Sofort reagierten die anderen beiden. Sie hoben gleichzeitig die Zauberstäbe, richteten sie auf Tonks und Lupin, und riefen, bevor Tonks etwas tun konnte: „Avada Kedavra!“ Tonks sah den Todesfluch auf sich zukommen und sprang zur Seite. Leider so ungeschickt, das nun zwei Avada Kedavra – Flüche auf einmal auf Lupin troffen. Mit einem kleinen Aufschrei starb Lupin. „Nein!“, schrie Tonks und richtete ihren Zauberstab auf die beiden Todesser. Cruciatus, dachte sie, doch nun hatten beide Todesser schon den Avada Kedavra Fluch angewendet. Sie spürte, wie die beiden Flüche auf sie prallten, und dachte an Teddy. Nun war er Vollwaise, genau wie Harry. Ob er den Krieg überleben würde? Sie wusste es nicht. Doch bevor sie weiterdenken konnte, flog sie in die Höhe. Es kam ihr vor, als würde sie durch einen langen, hellen Tunnel fliegen. In weiter Ferne sah sie Remus, der die Hand nach ihr ausstreckte, doch er war zu weit weg. Während sie flog sah sie noch einmal alle schönen Momente in ihrem Leben. Als sie nach Hufflepuff gekommen war, als sie die Ausbildung als Aurorin fertig hatte, als sie das erste mal Harry getroffen hatte, als sie und Remus geheiratet hatten, als Teddy geboren wurde. Es gab noch viel mehr, doch die Bilder rasten so schnell durch ihren Kopf, das sie keines von ihnen festhalten konnte. Und dann war der lange Flug, der ihr einerseits so kurz wie eine Minute erschien, aber andererseits sicher Wochen gedauert hatte, auch schon vorbei. Sie plumpste in weichen, roten Sand. Vor Erschöpfung schlief sie ein.

Als sie wieder aufwachte, war der Tunnel, der Erde und ...ja was eigentlich verbund?, verschwunden. Alles, was sie sah, war eine riesige Wüste aus rotem Sand. Hinter ihr ragte eine Felswand in die Höhe, und davor stand etwas, dass aussah ... wie ein Schiff? Ihre Neugier war geweckt. Schnell rappelte sie sich auf und lief aus dieses seltsame Schiff aus braunem, schon etwas verfallenen Holz zu. Sie klopfte an, doch niemand öffnete die Luke, in der man ins Schiff konnte. Aus Instinkt tastete sie nach ihrem Zauberstab, um Alohomora anzuwenden, und stellte zu ihrer eigenen Verwunderung fest, dass sie den Zauberstab noch besaß. Also gab es auch hier im Jeneseits, oder wo sie sich auch immer befand, auch noch Zauberei. Sie wisperte „Alohomora“ und die Luke schwang auf. Schnell kletterte sie in den Schiffsbauch.Hier unten erwarteten sie lauter...Seifenblasen! Sie waren riesig und schwebten in der Luft. Wenn man hinein sah, konnte man scheinbar auf die Erde blicken und zwar genau dorthin, wo man hingucken wollte. Sie sah die Schlacht von Hogwarts, und sah wie ein weinender Hagrid den toten Harry in seinen starken Armen trug. Sie spürte, wie ihr Atem flacher ging. Wenn Harry tot war, würde Voldemort die Macht übernehmen! In diesem Moment wechselte das Bild und sie sah die Halle, in die die Toten gebracht wurden. Sie sah sie Familie Weasley, die sich trauernd über Freds Leichnam beugte. Dann schwenkte das Bild und sie erkannte sich und Remus nebeneinander liegend, die Augen friedlich geschlossen. Es würde wohl keiner je erfahren, wie sie gestorben waren. Plötzlich erlosch das Bild und eine Gestalt löste sich aus dem Schatten hinter einer Blase.
„Kann ich behilflich sein?“

Ich freu mich immer über Kommis:)


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