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Fanfiction

Treasure more than diamonds and pearls - Her face is all that I can see

von Feenlicht

Liebes Tagebuch


in Helena hat es 30 Grad im Schatten. Ich liebe die Sommermonate und trotzdem ist seit unserem Weggang aus der geliebten Heimat kein Sommergefühl mehr zu mir durch gedrungen. Im Gegenteil ich fühle mich als würde mein Inneres aus Eis bestehen. Eine dicke, heftige Eisschicht die Kälte verbreitet. Robin ist endlich eingeschlafen und soweit ich die Muggel Flugbegleiterin verstanden habe wird er vor der Landung am Flughafen in London Heathow der Baldrian Tropfen sei Dank nicht aufwachen. Was sie nicht weiß ist, dass ich diese präpariert und meinem jüngeren Bruder verabreicht habe. Denn wir sind Hexe und Zauberer und wurden von unserer Ma bis zu ihrem Tod vorgestern unterrichtet. Ich spüre erneut Tränen in mir aufsteigen. Erneut droht eine Reizüberflutung mich zu überrollen. Zu viele Emotionen wie Wut, Traurigkeit, Hass und Verlust, Trauer drohen mich zu überwältigen.



Schon immer bin ich die ältere Schwester, die wichtigste Stütze für meine Mutter Kristin und Robin gewesen. Mein Vater Fabian habe ich nie kennen gelernt. Er starb bei der ersten Schreckensherrschaft dessen Mannes den ich für total geisteskrank halte. Damals war Mom hochschwanger mit mir und nach Amerika geflüchtet. Dad sollte nachkommen aber über den Ozean war er niemals gekommen. Seit dem Tag war nichts mehr wie es war. Wir sind nie lange an irgend einem Ort geblieben. Ursprünglich hätte ich als Elfjährige in die Schule für Zauberei nach Hogwarts gehen sollen was freilich nie geschehen war weil wir ja ständig umher gezogen waren. Aus Angst die Anhänger des dunklen Lords könnten uns aufspüren. Die ersten Jahre meiner Kindheit waren ohne Sorge verlaufen aber gelebt hatten wir nie richtig. Durch den ständigen Wohnwechsel hatte ich keine richtigen Freunde gefunden und Mom hat allen misstraut. Die Nachbarn wenn sie uns mal zu Gesicht bekamen hatten, hatten ohnehin gedacht wir hätten den total Schaden im Oberstübchen. Als ich Fünf geworden war, wohnten wir für kurze Zeit in Columbus und ich konnte mich noch genau daran erinnern als Mama nach ihrem Wocheneinkauf wieder gekommen war und ich statt Lebensmittel ein kleines Kind mit Feuerroten Haar, welches ich auf ca. 1 Jahr schätzte mit Eis blauen Augen im Einkaufskorb vorfand. Mama erklärte mir, dass Robin wie wir etwas ganz besonderes wäre und dass er mein kleiner Bruder sei. Ich habe nie etwas anderes geglaubt und mich immer für ihn verantwortlich gefühlt. Heute weiß ich, dass es ein Wink des Schicksals war, dass Mutter Robin vor dem Tod bewahrt und ihn mitgenommen hat. Denn die Verwandten die unsere neue Familie werden sollen sind alle rothaarig und mit Sommersprossen übersät. So hat Mutter uns Tante Molly und Onkel Arthur sowie ihre Sechs Kinder beschrieben. Durch die Angst die uns wie ein Dauerfluch begleitet hat, haben wir nie Kontakt zu ihnen gehabt. Jedoch muss Mom gewusst haben wenn es hart auf hart kommen sollte, dass wir stets willkommen sind. Und der Härtefall das Unmögliche ist leider aufgetreten. Am Samstag als Mutter von ihrer Schicht im Krankenhaus gekommen ist, sie hat dort im hiesigen Hospital als Reinigungskraft gearbeitet haben wir gemerkt, dass was vorgefallen sein muss. Sie ist noch schweigsamer gewesen als sonst. Hat angeordnet, dass wir rasch unsere Koffer packen und ins Wohnzimmer kommen sollen. Robin und ich haben gelernt nie groß Fragen zu stellen. Mutter hat uns erklärt, dass sie das Gefühl hat verfolgt zu werden. Dass sie sich mehrmals umgedreht hat auf dem Weg nach Hause und auch im Krankenhaus. Wir haben gewusst, was dies zu bedeuten hat. Die Zeichen der letzten beiden Jahre, die gehäuften Vorfälle dass Muggel verschwunden und ihre Leichen geborgen worden sind hat uns klar und deutlich gemacht, dass der dessen Name nicht genannt werden darf wieder da ist. Dass es erneut zu einem kalten Krieg wie vor 17 Jahren kommen wird. Dass es um Leben und Tod gehen wird. Meinem Bruder und mir ist nie in den Sinn gekommen nicht für den Jungen der überlebt hat Harry Potter für das Gute zu kämpfen. Erst Recht nicht nachdem die Anhänger des Dunklen Lords unsere Familie gebrandmarkt haben und Mama ihr Leben gelassen hat. Ehe sie uns verlassen hat, hat sie uns eingeschärft, dass wir auf jedes komische Detail egal was achten sollen und fliehen. An ihrem Todestag haben wir uns fürchterlich gestritten. Ich bin mit ihr im Streit auseinander gegangen und das macht mich am meisten fertig. Ich wollte das alles nicht mehr. Ich wollte Schutz und Sicherheit. Ich hatte ihr angedroht wenn sie nicht zur Vernunft kommen würde, dass ich mit Robin das Land verlassen und zu den Weasleys nach England flüchten würde. Mom die heimlich den Patienten in der Klinik durch Zauberei half, weil sie Spuren von Kämpfen mit Magie auf der Haut hatten wollte sich erst noch um ein Opfer kümmern, welches die Nacht zuvor eingeliefert worden war. Ich konnte und wollte es nicht verstehen. Es klang so egoistisch aber was wollten die Muggel Ärzte schon tun, wenn sie nicht zaubern konnten!? Der oder Die würde ohnehin sterben aber Mom war hatte zwei Kinder zu Hause die sich zu Tode ängstigten. Die nichts weiter wollten als ihre Sicherheit. Den ganzen Tag während sie weg gewesen war hatte ich Bauchschmerzen. Ein Ein Warnsignal auf das ich besser gehört hätte. Um 19 Uhr hätte Mutter Dienstschluss gehabt aber sie kam nicht. Das war für mich das Zeichen, dass etwas schreckliches passiert sein musste und ich sollte Recht behalten. Die Minuten strichen dahin. Ich schickte ihr mehrere SMS, rief an aber sie schrieb nicht und rief auch nicht zurück.
Gegen 20 Uhr klingelte es Sturm und die Muggel Polizei , bestehend aus zwei Beamten betraten unsere Wohnung um uns schweren Herzens mitzuteilen, dass ein völlig, verstörter, älter Mann aus der Geschlossenen Abteilung des Bozeman Deaconess Hospitals sich auf dem Balkon des Achten Stockwerks das Leben nehmen wollte und dass es zum Kampf zwischen ihm und Mom gekommen war und er sie über das Geländer geworfen hatte. Sie wäre sofort tot gewesen. Todesursache Genickbruch.



Robin und ich wussten es jedoch besser. Den Kampf hatte es mit Sicherheit gegeben. Allerdings nicht zwischen ihr und dem Mann sondern den treuen Dienern des dunklen Lords. Sie hatten ihren leblosen Körper ohne mit der Wimper zu zucken oder gar Mitgefühl aufzubringen hinab geschmissen und darauf gewartet, dass jemand die Leiche finden würde. Wir mussten noch mit in die Gerichtsmedizin kommen um sie zu identifizieren. Diesen Anblick würde ich niemals wieder vergessen . Der tote Körper meiner Mutter auf dem Tisch liegen zu sehen. Ihre starr aufgerissen, Ozean blauen Augen, die blonden Haare die ihr im Gesicht klebten und die Tränen die ihr die Wangen hinab gerinnt waren es war zu viel für meinen Bruder und mir. Er brach weinend in meinen Armen zusammen und ich verließ mit einer blonden Kommissarin das Gebäude. Sie wollte ihre Hilfe zwecks Beerdigung etc. anbieten. Ich erzählte ihre eine dicke, fette Lüge, dass wir erst mit den Angehörigen sprechen müssten. Denn mein Plan sah zwar vor, dass sie begraben werden würde aber nicht so wie die Muggel es sich vorstellten. Ich würde die Leiche stehlen und sie verzaubern. Mom hatte uns zwar immer eingeschärft, dass wir nicht zaubern sollten um aufzufallen aber was würde mir schon passieren als, dass die Todesser uns verfolgen und vernichten würden. Wir wurden gekennzeichnet. Seit dem Tag als Dad und sein Bruder Gideon starben. Wir waren die Nächsten und ich musste den Leichnam klauen. Schon alleine der Tatsache, dass wir keine registrierten Bürger waren. Sie würden uns vermutlich für illegale Einwanderer halten. Wir besaßen keine Papiere und hatten bisher auch nie Probleme mit den Muggel Behörden gehabt. Robin und ich waren uns einig, dass wir es Mama schuldig waren und sie nicht hier lassen konnten. Er stand Schmiere während ich mich lautlos im Kellertrakt der Gerichtsmedizin vorwärts bewegte. Mein Herz klopfte mir bis zum Hals. Ich musste mich blind auf mein Können verlassen. Ich war nie auf eine Zaubererschule gegangen und trotzdem erwartete ich von mir, dass alles klappen musste. Ich hatte es Robin versprochen. Bewaffnet mit Mamas Zauberstab schlich ich mich vor und fand unsere tote Mom. Ich erschrak über mein eigenes, lautes Schluchzend welches meiner Kehle entwich und sackte neben der Bahre zusammen. Stumm weinte ich neben ihr und bat sie inständig um Verzeihung. Dass ich es nie gewollt hatte, dass sie starb oder den Menschen nicht half. Sie war die beste Mutter die wir uns hätten wünschen können. Gütig, selbstlos und achtend. Nachdem ich mich kurzzeitig beruhigt hatte musste ich mich konzentrieren. Robin wartete schließlich auf mich. Ich murmelte ein paar Wörter von denen ich hoffte sie würden zueinander gehören und es hatte geklappt. Total geschmacklos jemanden in eine Haarbürste zu verwandeln aber ich musste klug handeln. Denn eine Bürste würde beim Flughafen kein Aufsehen erregen als wenn ich mit einer Glasflasche angekommen wäre.



Ich halte einen Moment inne und gucke aus dem kleinen Flugzeugfenster in die dunkle, sternenklare Nacht hinaus. Ich weiß nicht wieso ich aus dem Fenster starre aber eine Antwort auf die unbeantworteten Fragen in meinem Inneren wird mir die Dunkelheit auch nicht geben. Ich habe schreckliche Angst was passiert wenn wir in guten 20 Stunden auf englischen Boden landen werden. In meinem altmodischen Notizbuch hat Mom alle nötigen Schritte hinein gekritzelt wenn es zu der Situation in der wir nun stecken kommen würde was wir tun haben. Zum Beispiel, dass wir mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln sprich Flugzeug, Bus oder U- Bahn fahren statt mit Besen zu fliegen oder mit Flohpulver zu reisen. Nicht auffallen! Das ist die Devise. Und unsichtbar, ein Niemand zu sein darin sind mein Bruder und ich wirklich gut. Noch in der selben Nacht als wir unsere Erzeugerin geklaut haben, habe ich uns einen Flug gebucht und da unsere Klamotten schon seit längerem gepackt waren sind wir auf der Stelle los. Des Weiteren werden wir am Airport Robins hässliche Eule Casper eine Nachricht ans Bein binden und sie los zu den Weasleys schicken. Der Vogel ist braun mit vereinzelten schwarzen Federn. Auf einem Auge ist er blind weil eine Katze ihm das Auge ausgekratzt hat und trotzdem ist er für uns wichtig und lebensnotwendig. Wieso Robin ihn Casper getauft hat weiß ich nicht. Vermutlich weil er sich unscheinbar bewegen kann und nicht auffällt. Müde lehne ich mich in den Sitz zurück und streiche mir eine blonde Haarsträhne die sich aus meinem Zopf gelöst hat zurück. Ich sollte auch versuchen ein wenig Schlaf abzubekommen. Und ehe ich ins Land der Träume gleite, nehme ich einen Schluck von
einer flüssigen, durchsichtigen Substanz die mir helfen wird, dass ich nicht schlecht träume.


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Das, was Harry so liebenswert macht, sind, glaube ich, seine charakterlichen Stärken, die wir selbst gerne hätten, und es sind auch seine Schwächen, die wir nur allzu gut verstehen.
Rufus Beck