Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Verräterin - Kapitel 2

von Gwen Potter

Ich starrte hinaus. Nichts als Regen, seit Tagen. Es war schon schlimm genug, das ich unser Anwesen nicht verlassen durfte. Aber jetzt regnete es schon so lange, dass ich das Gefühl hatte noch nie die Sonne gesehen zu haben. Gäbe es hier wenigstens bunte Farben… aber nein es war alles einfarbig und langweilig. Ich wünschte mir wieder in Hogwarts zu sein. Ein Blopp ertönte und ich drehte mich reflexartig um. Vor mir stand meine Hauselfe, die mir mein Mittagessen gebracht hatte. Da meine Eltern beide nicht zu Hause waren aßen wir nicht zusammen und weder ich noch Draco sahen einen Anlass darin, zu zweit schweigend an einer riesigen Tafel zu essen. Also aßen wir lieber alleine. „Danke Mina! Willst du mir nicht wieder Gesellschaft leisten?“ fragte ich meine Hauselfe. Ich hasste es mit meinem Bruder zu essen, aber dafür umso mehr mit Mina zu speisen. Sie war eine gute Gesprächspartnerin. Durch sie erfuhr ich alles was draußen in der Welt so alles passierte, während ich mich hier drinnen zu Tode langweilte. „Wenn ihr es so wünscht.“ Piepste sie. Auch wenn sie so tat als würde es ihr nichts ausmachen, wusste ich, dass sie es liebte mit mir zu essen. „Also was habe ich denn so alles verpasst?“ fragte ich sie. Mina machte ein trauriges Gesicht. „Si…irius Black… er… er hat es geschafft aus Askaban auszubrechen, aus Askaban stellt euch das mal vor.“ Erzählte sie mir mit zitternder Stimme. Ich schluckte. Das war nicht gut. Aber wieso hatten meine Eltern nicht erzählt, dass einer ihrer Freunde es geschafft hatte aus dem sichersten Zaubergefängniss der Welt auszubrechen?! Ich war verwirrt. Mehr schien es nicht zu geben was sie mir erzählen wollte, denn sie verschwand mit einem weiteren Blopp. Die Tage vergingen und ich wartete nur darauf, dass endlich der September kam.
Lächelnd lief ich Ginny entgegen. Ich hatte sie lange nicht mehr gesehen. Gemeinsam suchten wir uns ein Abteil und setzten uns hin. Die ganze Fahrt über redeten wir über unsere Ferien. Oder besser gesagt ihre Ferien, denn meine waren nicht allzu interessant. „Ja, ja ich habe Hogwarts auch vermisst, obwohl ich aufs lernen verzichten könnte.“ Lächelte Ginny, als die Lok plötzlich anhielt und es kalt wurde. „Was passiert hier?“ fragte ich leise und versuchte meinen Kopf frei zukriegen. Doch mir schien jegliches Glück abhanden zu kommen. Ich fühlte mich als würde ich nie wieder glücklich sein. Ich zitterte und ich sah auch wie Ginny begann zu zittern. Dann fuhr ein helles Licht entlang, und der Zug begann sich in Bewegung zu setzten.
Es war das erste Mal das wir mit den Kutschen nach Hogwarts rein fuhren, doch es war toll. Es regnete in Stürmen als wir ins Schloss hinein wollten. Ich sah wie Draco gerade Harry anmachte und lief die nächsten paar Stufen schneller. Doch ein Lehrer überholte uns. Er motzte ihn an das er seine Mitschüler gefälligst in Ruhe lassen solle. Als er nicht von der Stelle wich zog ich ihn mit mir mit, damit er sich nicht gleich am ersten Tag Ärger einfing. Er warf mir einen bösen Blick zu und lief dann mit seinen Freunden ins Schloss. „Danke schön dass du mir geholfen hast meine liebste Schwester.“ Bedankte ich mich an seiner Stelle bei mir selbst. Ginny sah mich kopfschüttelnd an, während ich ihr ins trockene folgte. Niemand meiner Freunde konnte verstehen wieso ich meinem Bruder half. Doch er war mein Bruder. Ich wusste selbst nicht wieso, aber ich liebte ihn trotz seines Verhaltens.

Ich liebte den Unterricht bei Professor Lupin. In unserem ersten Jahr hatten wir rein gar nichts gelernt. Dafür dieses Jahr umso mehr. Ich war nicht sonderlich gut in diesem Fach, aber da ich mich sowieso so nicht für Schule interessiert, war mir das eigentlich egal. Aber dieser Unterricht machte mir Spaß also ging ich gerne hin. Gleich in der ersten Woche wurde ich bei Professor Lupin aus dem Unterricht geholt. Als es an der Tür klopfte hatte ich noch nicht den geringsten Verdacht, dass es dabei um mich gehen könnte. Denn Snape steckte seine Nase zur Tür herein. Er trat ein ohne auf eine Antwort zu warten und entschuldigte sich auch nicht für sein stören. „Miss Malfoy“ begann er sogleich. Verdutzt schaute ich auf. „Ihr Bruder wurde soeben von einem Hippogreif schwer verletzt. Kommen sie mit in den Krankenflügel.“ Was hatte er denn nun schon wieder angestellt? Ich sah kurz professor Lupin an der kaum merklich nickte. Als ich meine Sachen zusammen packen wollte murmelte mir Ginny leise zu „Ich mach das schon, jetzt geh.“ Ich schenkte ihr noch ein Dankbares Lächeln, bevor ich Snape zum Krankenflügel folgte. Er redete den ganzen Weg über kein Wort mit mir, sondern hielt mir nur die Tür zum Krankensaal auf. Dort saß er mir blutendem Arm und fluchte Madam Pomfrey an. Er bemerkte mich erst als ich nur noch ein paar Schritte von ihm entfernt war. Sein fluchen verklang. „ Was ist passiert?“ fragte ich ihn etwas schärfer als ich es beabsichtigt hatte. „Dieser verfluchte Hippogreif, hat mich grundlos angegriffen!“ fluchte er. „Gar nicht wahr“ hört ich Hagrids Stimme aus dem Hintergund. Nun wo ich mich umdrehte konnte ich auch Dumbledore sehen, der neben ihm stand. „Und was ist ihrer Meinung nach passiert?“ zischte Snape ihn an. „Seidenschnabel ist ein sehr ruhiges Tier. Er greift niemanden grundlos an. Dieser Bengel hat ihm keinen Respekt erwiesen, wie ich es ihm und den anderen mehr als einmal gesagt habe. Aber er wollte ja nicht auf mich hören.“ Erklärte er. Wenn ich ehrlich war schenkte ich Hagrid gleich hundert Mal so viel glauben wie meinem Bruder. Der natürlich nicht seine Klappe halten konnte. „Mein Vater wird sie anzeigen“ fauchte er und hätte wahrscheinlich noch weiter gemotzt wäre er nicht Dumbledores äußerst strengen Blick begegnet. Da wurde wieder einmal die Tür aufgestoßen und meine hysterische Mutter stürmte herein. Als sie Draco umarmen wollte stieß er einen Schrei aus. „Entschuldige mein Schatz“ murmelte sie und streichelte ihm den Arm. „ Severus wie ist das passiert?“ fragte sie ihn mit gehobener Stimme und übersah genau wie ich Dumbledore und Hagrid. „Mrs. Malfoy beruhigen sie sich erst einmal.“ Mahnte Dumbledore sie mit ruhiger Stimme. Sie zuckte erschrocken zusammen. Fuhr herum und schien ihn anschreien zu wollen. Doch ich war schneller und legte meine Hand in ihre. Meine Mutter reagierte wie erhofft und drehte sich zu mir um. Augenblicklich spiegelte sich ein Lächeln um ihre Lippen und sie beugte sich hinunter um auch mich zu umarmen. Nun da sie sich beruhigt hatte erzählte Dumbledore ihr was geschehen war. Ich hörte in der Stillen Hoffnung, meine Mom würde nicht noch einmal durchdrehen zu. Doch sie nickte nur stumm. „Ich würde Draco gerne für zumindest eine Nacht mit nach Hause nehmen erklärte.“ sie schlussendlich. Dumbledore nickte nur „Wenn das ihr Wunsch ist.“ Sie nahm Draco an seine Unverletzte Hand gab mir noch einen Kuss und verschwand dann mit dem protestierenden Draco aus dem Krankenflügel. Etwas verloren blieb ich stehen und sah mich um. „Ich geh dann mal zum Mittagessen.“ Brachte ich nur heraus und verschwand. Zwei Ecken weiter lehnte ich mich an die Wand. Ich kannte Draco und meinen Vater gut genug um zu wissen, dass das ein Nachspiel haben würde. Da ich Hagrid mochte, musste ich mir den ganzen Weg in die große Halle über Gedanken über die Folgen machen.
Als ich gerade mit einem Aufsatz für Verteidigung gegen die Dunklen Künste anfangen wollte, schlug Ginny mir das Buch wieder zu. „Hey!“ herrschte ich sie an. „Wir gehen jetzt raus und lernen nicht. Für den Aufsatz haben wir noch drei Tage Zeit. Lass uns das schöne Wetter genießen und raus gehen!“ Ich seufzte, ich wollte ja aber… sie hatte mich überredet. Ich ließ mich von ihr hoch ziehen und gemeinsam machten wir uns auf zum See. Ich mochte den See er strahlte die Ruhe Hogwarts aus. Die Riesenkrake zog weite Kreise und wir schlossen wie immer Wetten ab wo sie als nächstes auftauchen würde. Es wurde ein wundervoller Nachmittag. Gegen Abend kamen die älteren Schüler dann aus Hogsmeade wieder. Hermine und Ron erzählten wie wild was sie alles gemacht hatten, während Harry nur den Kopf hängen ließ. Mit einem Tritt gegens Schienbein kam ich dies Hermine zu verstehen. Diese verstummte sofort. Ron merkte mal wieder nichts, bis Ginny ihn leicht genervt unterbrach. „Wir haben uns heute einen schönen Tag am See gemacht.“ Dabei sah sie Ron scharf an. Der endlich zu verstehen schien. Gemeinsam gingen wir hoch und staunten nicht schlecht als wir sahen, dass der Eingang zum Portraitloch versperrt war. Vor mir hörte ich Ron sagen: „Neville hat bestimmt wieder das Passwort vergessen!“ als dieser sich an mir vorbei schob „Hab ich nicht.“ Ich musste lächeln. Aber was war hier los? Dumbledore drängte sich an uns vorbei und es wurde sehr still. „Wo ist die fette Dame?“ fragte er uns. Rund herum begann das Getuschel doch kein wusste es. Wir wurden alle herunter geschickt als wir die fette Dame wieder sahen. Ginny und ich lagen noch lange wach. „Glaubst du wirklich das Sirius Black so böse ist wie alle sagen?“ fragte ich sie leise. „Er ist ein Todesser! Wieso sollte er nicht böse sein?“ konterte sie. „Meine Eltern haben nie über ihn gesprochen. Meine Mutter hasst ihn und sie ist seine Cousine. Das ergibt doch alles keinen Sinn!“ reklamierte ich aber verwirrt. Diese Frage stellt ich mir nicht zum ersten mal. Ginny zuckte bloß mit den Schultern. Sie wünschte mir noch eine Gute Nacht bevor sie sich umdrehte und einschlief. Auch ich schlief bald darauf ein.
Heute war wieder einmal einer dieser Tage an denen ich meinen Bruder am liebsten umgebracht hätte. Ginny und ich hatten gerade unsere letzte Prüfung hinter uns gebracht, als wir ihm und seinen Freunden auf dem Gang begegneten. „Heute wird dieses Mistviech endlich sterben!“ prosaunte er laut heraus. Ich brauchte Ginny nicht ansehen, dass sie vor Wut schäumte. Also spielte ich mal wieder Spielverderberin für meinen Bruder. „Draco“ schallte ich meinen Bruder und hatte damit direkt alle Aufmerksamkeit auf mich gelenkt. „Dieses „Mistviech“ ist ein elegantes, ausdruckstarkes, schlaues und starkes Tier, dass es nicht mehr allzu oft gibt also, bitte ein bisschen mehr Respekt! Ja?“ „Dem Teil Respekt erweisen? Du spinnst doch!“ konterte er genauso wie ich gehofft hatte. Ein paar Slytherins lachten. „Wenn ich ihm keinen Respekt erweise wie soll ich dann mit dir umgehen?“ Fragte ich ihn mit einem bösen lächeln zurück. „Du bist weder elegant, noch schlau, noch stark. Also was soll ich denn da machen?“ fragte ich ihn. Lächelnd stupste Ginny an und ging weiter. Es hatte sich wieder einmal bewehrt, dass dieses Leben in Dunkel auch seine Vorteile hatte.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Ich war völlig panisch. Meine Eltern tanzen beide sehr gut, haben mir das aber anscheinend nicht vererbt. Alle Kids hatten etwa drei Wochen Zeit, um die Tänze einzuüben, aber weil ich so viele andere Szenen drehen musste, blieben mir nur ganze vier Tage. Sobald ich die Schritte halbwegs kapiert hatte, kam ich völlig aus dem Takt. Zum Glück soll Harry gar kein toller Tänzer sein.
Daniel Radcliffe über die Vorbereitungen zu den
Ball-Dreharbeiten