
Ich konnte diese Nacht fast nicht schlafen, wär hätte gedacht das mich Hogwarts so nervös machen könnte, also ich nicht.
Nach einer kurzen Nacht, die mich wahrscheinlich sonst miesgelaunt in den Tag gebracht hätte, stehe ich nun vor dem Hogwartsexpress und verabschiede mich von meiner Mum und Tante Rosie.
Die Mädels sind noch bei ihren Familien, wärend meine bereits gehen musste. Ich sah mich um, die ganzen Familien die sich von ihren Kinder verabschieden, die Tiere die sich in ihrem Käfig bewegten und laute von sich gaben, alles war laut aber irendwie harmonisch.
Bis auf eine Familie.
Eine Frau mit langem,krausem, schwarzem Haar blickte zornig auf dessen Sohn und hielt ihm immer wieder eine Rede. Der Junge musste diese schon unzählige male gehört haben, denn er wirkte genärvt, blieb aber trotzdem respektvoll seiner Mutter gegenüber. Neben der böse wirkenden Frau stand wahrscheinlich ihr Ehemann, der ähnlich unsympatisch wirkte nur das er eher desinteressiert wirkte als verärgert.
Der Jungen denen die Vorträge galten war gross für sein Alter, hatte schwarzes kräftiges Haar und dunkelgraue Augen.
Sein Bruder der die ganze Szene mitverfolgt hatte sah genau gleich aus nur dass er kleiner und schmächtiger, aber genau so hübsch.
Ich wusste nicht wieso, vielleicht lag es daran das diese Familie die einzige war die verärgert schien oder es war die Art wie der grössere Junge seine Mutter ansah, ich war auf jedenfall gefesselt von dieser Szenerie die nicht in den rest der Atmosphäre passen wollte.
Und wenn mich April nicht geholt hätte um an unsere Sitzplätze zu
gehen, wäre ich warscheinlich immer noch dort und würde diesen Jungen beobachten.
Wir sitzen nun alle im selben Abteil, die Stimmung ist nervös obwohl wir alle ruhig sind. Penny kaut nervös an ihren Fingernägeln herum, April hört laut Musik mit einem Muggelgerät, Lumen blättert immer wieder in ihrem Modemagazin herum ohne es dabei zulesen und Kate sieht aus dem Fenster und beobachtet die Landschaft.
Ich versuche immer wieder in meinem Buch weiter zulesen, schaffe es aber nicht und gebe es auf weiter zulesen, dieser Junge will mir einfach nicht aus dem Kopf gehen!!!!
Man habe ich keine anderen Sorgen? Scheint nicht der Fall zu sein, auf jedenfall sind wir jetzt an der Eigangshalle, der Junge steht neben mir was nicht gerade positiv für meine Konzenration ist, aber die Auswahlzeremonie kann beginnen.
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel