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Fanfiction

Ain't no sunshine when you're gone - PROLOG

von anonymous

Fröstelnd zog er den Schal um seinen Hals fester. Es war Winter und unheimlich kalt. Die Straßen waren spiegelglatt und wenn man atmete, stiegen kleine Wölkchen in die Luft. Als Kind hatte er dann immer so getan, als würde er rauchen. Ein kleines Lächeln umspielte seinen Mund. Vielleicht würde sein Kind das auch einmal machen.

Das Lächeln wurde breiter, als er endlich um die Ecke bog und das ihm mittlerweile vertraute, schiefe Gebäude erblickte. Es war so krumm, dass es normalerweise schon längst zusammengebrochen wäre, nur durch Zauber wurde es aufrecht erhalten. Und auch wenn das Äußere vielleicht etwas schäbig war, liebte er es. Genauso wie er die Leute, die darin wohnten, liebte.

Als er die Tür zum Fuchsbau aufmachte, gab sie ein lautes Knarzen von sich. Schon in der Tür schlug ihm der Geruch nach knusprig gebackenem, leckerem Hähnchen entgegen und er konnte laute Stimmen und Lachen hören, welche das ganze Haus zu erfüllen schienen. Er hatte noch nicht einmal seinen Schal ausgezogen, als ihn schon eine Menge roten Haares an eine ausladende Brust zog und ihn so fest drückte, dass es ihm fast die Luft wegnahm.

"Endlich bist du da, Draco. Wir haben schon auf dich gewartet. Hat wohl heute etwas länger bei der Arbeit gedauert?" Während er sich den Rest seiner Winterkleidung auszog, lachte er und meinte: "Ja, es kam noch kurzfristig ein Auftrag rein, den ich kurz durchschauen musste. Sobald ich jedoch konnte, habe ich mich abgeseilt." Dann trat er einen Schritt vor, und gab seiner Schwiegermutter einen Kuss auf die Backe. "Kann ich denn noch etwas helfen, Molly?" Molly Weasley warf Draco einen liebevollen Blick zu. "Nein, nein, mein Lieber. Geh nur zu den anderen, ich mache das schon."

Während Molly zurück in die Küche ging, begab sich Draco in das Wohnzimmer. Da waren sie alle. Ein Meer aus Rotschopfen. Und er mochte sie alle. Naja, fast alle. Mit Ron hatte er immer noch so seine Probleme, doch meistens taten sie ihr bestes, sich aus dem Weg zu gehen. Doch die anderen - die waren klasse. Auch wenn er das vor ein paar Jahren niemals für möglich gehalten hätte.

Ein breites Grinsen machte sich in seinem Gesicht breit. Fred und George saßen in der Nähe des Kamins, grübelnd über einem Schachbrett. Als sie sahen, dass er den Raum betreten hatten, sprang Fred auf und brüllte ihm zu: "Mensch Draco, wurde aber auch Zeit, dass du deinen Hintern mal hierher bewegst. Du musst mir helfen. Ich glaub ich verlier!" Während ihm das ein Lachen raubte, ließ ihn Ron's Kommentar nur die Augen verdrehen. "Endlich, ich hab das Gefühl mein Magen macht gleich einen Aufstand." Doch bevor Draco auch nur einen Schritt in Richtung der Zwillinge machen konnte, meinte Arthur: "Nein, nein. Lass ihn doch mal verschnaufen, Fred. Komm her, mein Junge. Ich muss dir unbedingt dieses Gerät hier zeigen. Hast du das schon mal gesehen? Die Muggel nennen das einen Mixer. Der kann Dinge zerkleinern, rasend schnell. Ohne Zauberei! Kannst du dir das vorstellen?!" Draco schüttelte kaum merklich den Kopf. Was nicht als ein 'nein' gelten sollte, sondern weil es ihn trotz allem immer wieder wunderte, wie ihm zumute war, wenn er hier war. Die Weasleys waren ihm mehr eine Familie gewesen, als seine eigene es jemals fertig gebracht hatte.

Er machte schon einen Schritt in Richtung Arthur. Dieser saß in seinem Lieblingssessel, den er ihm zu seinem letzten Geburtstag geschenkt hatte. Doch in diesem Moment kam schon Molly in die Küche gerauscht, einen Haufen köstlich aussehender Speisen vor sich herschweben lassend. Sofort sprangen alle auf um sich an den Tisch zu setzen. Auch Draco lief das Wasser im Mund zusammen.

Als er sich gerade setzen wollte, betrat die schönste Frau, die er jemals gesehen hatte, den Raum. Sie ging nicht, sie schwebte fast. Sie hatte schönes rotes Haar, dass elegant um ihr Gesicht wehte, welches von Sommersprossen übersät war. Sie schenkte ihm ein strahlendes Lächeln. Sie sprühte nur so vor Glück. Draco's Herz wurde warm von ihrer natürlichen Schönheit und der Liebe, die sie ausstrahlte. Glücklicherweise konnte Draco von sich behaupten, der glücklichste Mann auf der Welt zu sein, denn diese Schönheit war seine Frau. Ginny Weasley - welche er von ganzem Herzen und mehr als alles andere liebte.

Er trat zu ihr, drückte sie kurz an sich und gab ihr einen Kuss. Erst auf die Stirn, dann an den Mund. Dann senkte er seinen Blick, tiefer und tiefer, bis er schließlich auf ihrem kugelrunden Bauch stehen blieb. Sanft legte er eine Hand auf diesen, und er hätte schwören können, einen leichten Stoß zu spüren. So als hätte sein Kind ihm durch den Bauch seiner Mutter ein High-Five zur Begrüßung gegeben. Ja, er war wirklich der glücklichste Mann auf der Welt.

Dann schenkte er Ginny noch einen liebevollen Blick, der seine ganze Liebe ausdrückte, bevor er ihr einen Stuhl zurechtrückte und sich dann ebenfalls an den Tisch setzte. Zu seiner Familie.


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Sie ist eindeutig der Wolf im Schafspelz, also überhaupt nicht so 'pink', wie sie aussieht.
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